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	<description>Predigten, Impulse und andere Inhalte von Verkündigung</description>
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		<title>Die Bibel &#8211; Gottes Wort in Menschen Wort &#8211; was bedeutet das eigentlich? Und welche Relevanz hat das für mein Leben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[andreas_jesus-follower_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 10:07:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibelgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
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		<category><![CDATA[historisch-kritisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Was macht die Bibel für diese Christen so wertvoll, dass sie bereit sind ihr Leben dafür aufs Spiel zu setzen? 
Die Antwort ist einfach: Sie sind der Überzeugung, dass die Bibel das Wort Gottes ist. Sie sind der Überzeugung, dass die Bibel sagt, was Gottes Wille ist und wie er möchte, dass wir als Christen, als Nachfolger Jesu leben.
und deshalb sind sie bereit ihr leben dafür aufs Spiel zu setzen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p>Predigt @home am Samstag 07.02.2026</p>



<p>Aus einem Bericht von Open Doors: Ein Ort im Irak. Ein 9 jähriges Mädchen presst ein Buch auf seine Brust und sagt mit fester Stimme: „Ohne meine Bibel geh ich nicht von hier weg“. Die Eltern, irakische Christen wissen nicht was sie tun sollen. Sollten sie bei Ihrer Flucht angehalten und durchsucht werden, könnte diese Bibel sie alle das Leben kosten. Sie beten gemeinsam um Gottes Schutz. Dann entscheiden sie, dass das Kind die Bibel mitnehmen darf.</p>



<p>Menschen riskieren ihr Leben nur um eine Bibel mit zu nehmen. Wie absurd ist diese Geschichte die ich gerade erzählt habe, für Dich? Während in Deutschland und vielen anderen Ländern die Bibeln im Regal verstauben – die Menschen zwei oder mehr Bibel haben, aber keine davon lesen – gibt es für Christen in einigen Ländern, nichts wertvolleres als eine Bibel zu besitzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was macht die Bibel für diese Christen so wertvoll, dass sie bereit sind ihr Leben dafür aufs Spiel zu setzen?</h3>



<p>Die Antwort ist einfach: <strong>Sie sind der Überzeugung, dass die Bibel das Wort Gottes ist. Sie sind der Überzeugung, dass die Bibel sagt, was Gottes Wille ist und wie er möchte, dass wir als Christen, als Nachfolger Jesu leben.</strong><br>und deshalb sind sie bereit ihr leben dafür aufs Spiel zu setzen.</p>



<p>Die Meinungen über die Bibel sind sehr vielfältig. Für manche Menschen ist die Bibel, ein „Buch mit sieben Siegeln“. Unverständlich und missverständlich. Für manche ist die Bibel ein Märchenbuch. Für andere ein großartiges literarisches Werk. Wieder andere sehe in der Bibel, das unabänderliches Wort Gottes. Es gibt Menschen, die durch das Lesen der Bibel zum Glauben gekommen sind. Und es gibt Menschen, die schockiert sind, welche Brutalität dort gerechtfertigt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ist das so, dass die Bibel so unterschiedlich gelesen oder wahrgenommen wird?</h3>



<p>Aus meiner Sicht, gibt es da zwei wesentliche Punkte.<br>1. mit welcher Brille lese ich die Bibel. Als literarisches Werk, als Märchenbuch, als Glaubenszeugnis von Menschen, die etwas mit Gott erlebt haben, als Gottes Wort in Menschen Wort oder als Wort für Wort eingegebenes Reden Gottes<br>2. lese ich die Bibel, mit dem Heiligen Geist oder ohne ihn – dazu komme ich später nochmals.</p>



<p>Es ist gut, wenn wir als Mitarbeitergemeinde wissen, mit welcher Brille wir die Bibel lesen, denn das sagt etwas darüber aus, wie wir sie interpretieren und auslegen wollen. Sonst lesen wir das Gleiche und verstehen es völlig unterschiedlich oder wir verwenden wir u.U. die gleichen Worte, aber meinen völlig unterschiedliche Dinge.</p>



<p>Deshalb haben kluge Menschen in unserem Grundverständnis der MAG formuliert, wie wir die Bibel als MAG verstehen wollen. Dort steht:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wir verstehen die Bibel als Gottes Wort, vom Heiligen Geist inspiriert und von Menschen geschrieben (Gottes Wort im Menschen Wort). Dabei benutzte Gott die Intelligenz, die Individualität, den literarischen Stil und die persönlichen Gefühle der menschlichen Verfasser.</p>



<p>In der Bibel begegnen wir Jesus Christus als dem end-gültigen Wort Gottes.</p>



<p>Die Bibel ist für uns der verbindliche Maßstab unseres Glaubens. An ihr wollen wir unser Leben ausrichten. Unsere Verkündigung und alles aktuelle Reden Gottes heute (prophetische Aspekte) sind an ihr zu überprüfen. Es gibt keine Offenbarung Gottes über die Bibel hinaus.</p>



<p>Wie die Schreiber der biblischen Bücher auf die Leitung des Hl. Geistes angewiesen waren, so sind auch wir es beim Lesen der Bibel.</p>



<p>Die zentrale Mitte des Neuen Testamentes ist Jesus Christus. Von ihm aus erschließt sich uns die ganze Bibel.</p>
</blockquote>



<p>richtig gut formuliert finde ich das.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>im Grundverständnis wird festgehalten, wie wir gemeinsam die Bibel lesen, auslegen und verstehen wollen.</li>



<li>mit diesem Bibelverständnis, also dem Gottes Wort in Menschen Wort, bewegen wir uns zwischen rein historisch-kritischem Bibelverständnis, in dem z.B. Wunder nicht möglich sind, und damit auch keine leibliche Auferstehung, und einem Verständnis der Bibel als verbal-inspiriert, was bedeutet, dass jedes Wort genau die Bedeutung hat, und so verstanden werden muss, wie es dasteht. Unabhängig von der Situation in der es hinein gesprochen wurde.</li>
</ul>



<p>Ich erkläre das später noch etwas genauer, inkl. Beispiel.</p>



<p>Soweit so gut, aber </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sind wir eigentlich dazu gekommen, dass wir als MAG die Bibel so lesen, auslegen und verstehen wollen, wie wir es im Grundverständnis festgehalten haben? </h3>



<p>Dazu drei Punkte:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Jesus selber hält die Bibel für vertrauenswürdig</li>



<li>Zuverlässigkeit der biblischen Aussagen</li>



<li>Statistik</li>
</ol>



<ol class="wp-block-list">
<li>Jesus selbst hält die Bibel für vertrauenswürdig und gültig:</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>in Lukas 17,26–32: spricht Jesus über Noah und Lot als historische Personen und Ereignisse: <em>„In den Tagen, in denen der Menschensohn kommt, wird es sein wie in den Tagen Noahs.[…] Es wird auch sein wie in den Tagen Lots. …“ </em>Jesus geht davon aus, dass Noah und Lot gelebt haben und das was in den Schriften erzählt wird, historische Erzählungen sind.</li>



<li>in Matthäus 5,17–18, sagt Jesus: <em>„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um außer Kraft zu setzen, sondern um zu erfüllen. Denn ich sage euch: Solange Himmel und Erde nicht vergehen, wird auch kein einziger Buchstabe und nicht ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen; alles muss sich erfüllen.“</em> Jesus betont hier die unveränderliche Gültigkeit der Schrift. (Gesetz meint nicht nur die 10 Gebote, sondern einen großen Teil dessen, was wir heute als Altes Testament bezeichnen)</li>



<li>in Johannes 10,35: sagt Jesus wortwörtlich<em> „…und was die Schrift sagt, ist unumstößlich!“</em> Jesus sagt also, dass die Schrift, die hebräische Bibel eine unfehlbare Autorität hat.</li>



<li>es gibt noch weitere Bibelstellen, die das unterstreichen</li>
</ul>



<p><strong>Wir halten fest: Jesus versteht die hebräische Bibel als belastbares geschichtliches Zeugnis, wahrer Ereignisse!</strong></p>



<p>Ich komme zu</p>



<p>2. Zuverlässigkeit der biblischen Aussagen</p>



<p>Vorweg: Keine einzelne der folgenden Aussagen, „beweist“ die Bibel. Aber – und ich kratze mit dem was ich nun sage nur an der Oberfläche, im Gesamtzusammenhang zeigt sich, dass es kein vergleichbares „Geschichtsbuch“ gibt, dass auch nur ansatzweise ähnlich vertrauenswürdig ist, wie die Bibel.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Textkritik: In Qumran wurde ein Jesaja Text gefunden, der etwa 1000 Jahre älter war, als der bis dahin älteste Jesaja Text. Man hat diese miteinander verglichen und festgestellt, dass der hebräische Bibeltext über diese knapp 1000 Jahre sehr stabil überliefert wurde. 95% sind identisch. Unterschiede bestehen in unterschiedlichen Schreibweisen und auch kleine Schreibfehler. Der Sinn des Textes dagegen ist unverändert.</li>



<li>Es gibt zahlreiche archäologische Funde, die beweisen, dass die geschichtlichen Aussagen der Bibel korrekt sind. z.B. die sog. Tel-Dan-Stele, die einen „König aus dem Haus Davids“ belegt, und auch den Zeitraum bestätigt, in der David nach biblischem Zeugnis gelebt hat. Nur ein Beispiel, es gibt viele weitere, die die Zuverlässigkeit der biblischen Überlieferungen unterstreichen.</li>



<li>Details, die man lieber nicht erzählen würde. wie z.B. das Versagen der Jünger, oder dass die ersten Zeugen der Auferstehung Frauen sind. Diese Punkte sprechen dafür, dass es Erinnerungen sind und keine Konstruktionen. Sonst hätte der Erzähler es anders dargestellt.</li>



<li>Die Bibel entstand über einen Zeitraum von ~1500 Jahre, und beinhaltet viele literarische Gattungen und hat mehr als 40 verschiedene Autoren. Trotzdem zeigt sich in der Bibel eine durchgehende, sich entwickelnde Heilsgeschichte (von Schöpfung–Sünden-Fall–Verheißung der Rettung –Erfüllung der Rettung in Jesus –Hoffnung auf eine zukünftige Welt). Dies spricht sehr stark für einen Meta-Erzähler. Jemanden, der im Hintergrund den Überblick behält.</li>
</ul>



<p><strong>Wir halten fest: es gibt sehr viele Indizien, die beweisen, dass die Bibel und die dort geschilderten Ereignisse, vertrauenswürdig sind.</strong></p>



<p>3. Statistik</p>



<p>über 300 Textstellen aus dem alten Testament, finden sich im Leben Jesu wieder. Statistiker wie Peter Stoner haben berechnet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass nur 8 dieser Prophezeiungen zufällig in einer Person erfüllt werden, bei 1 zu 10¹⁷ liegt. Bei 48 Prophezeiungen steigt die Wahrscheinlichkeit auf 1 zu 10¹⁵⁷. Wer möchte kann ausrechnen, welche Zahl bei 300 erfüllten Prophezeiungen herauskommt. </p>



<p><strong>Wir halten fest, die Statistik spricht klar dafür, dass die in der Bibel beschriebenen Ereignisse und Aussagen, nicht zufällig sind.</strong></p>



<p>Ich wiederhole:<br>• Jesus versteht die hebräische Bibel als belastbares geschichtliches Zeugnis, wahrer Ereignisse!<br>• es gibt sehr viele Indizien, die beweisen, dass die Bibel und die dort geschilderten Ereignisse, vertrauenswürdig sind.<br>• die Statistik spricht klar dafür, dass die in der Bibel beschriebenen Ereignisse und Aussagen, nicht zufällig sind</p>



<p><strong>Wir halten insgesamt fest: die Bibel ist sehr vertrauenswürdig und hat dadurch einen hohen Anspruch auf Autorität.</strong></p>



<p>Was bedeutet es denn nun konkret, Gottes Wort in Menschen Wort, also wenn wir die Bibel so verstehen, wie es in unserem Grundverständnis dargelegt ist?</p>



<p>Vorhin habe ich kurz vom historisch-kritischen und verbal-inspirierten Bibelverständnis gesprochen. und dass wir uns mit unserem Bibelverständnis Gottes Wort in Menschen Wort, dazwischen bewegen.<br>Es ist gut sich das kurz im Überblick anzuschauen.</p>



<p>Wer <strong>historisch-kritisch</strong> die Bibel liest, der nimmt Geschichte, Kontext und auch die literarische Gattung sehr ernst. Es gibt keine Wunder, d.h. diese sind im übertragenen Sinn zu verstehen. Es gibt damit auch keine Auferstehung. Die biblischen Texte sind in diesem Fall Zeugnisse des Glaubens. Sie sind keine Berichte von historischen Ereignissen.</p>



<p>Wer die Bibel mit dem Verständnis <strong>Gottes Wort in Menschen Wort</strong> liest, der nimmt sowohl die Bibel als Wort Gottes ernst, weiß aber auch um die Individualität der Autoren, und dass ihre Persönlichkeit in das was sie aufgeschrieben haben mit eingeflossen ist. Wunder und damit die Auferstehung Jesu sind möglich. Und in der Bibel finden sich viele tatsächliche historische Ereignisse, die von Menschen aufgeschrieben worden unter Mitwirkung des Heiligen Geistes.</p>



<p>Wer in der Bibel das <strong>verbal-inspirierte Wort Gottes</strong> sieht, der hat ein sehr starkes Vertrauen in die Autorität der Bibel. Alles ist 1:1 so passiert, wie es in der Bibel berichtet wird. Die Situation, des Textes, geschichtlich oder kulturell ist nicht so wichtig. Denn: Gott hat den Autoren Wort für Wort eingegeben, was sie schreiben sollen.</p>



<p>Wichtig: es gibt auch innerhalb der jeweiligen Bibelverständnisse durchaus Unterschiede. In meinen Beispielen, verwende ich aber sozusagen eine Art „Reinform“.</p>



<p>Ein Beispiel um es etwas zu veranschaulichen, was das jeweilige Bibelverständnis für einen Bibeltext bedeuten kann.</p>



<p>Die Schöpfungsgeschichte <a href="https://www.bibleserver.com/NG%C3%9C.MENG.LUT/1.Mose1">(1. Mose 1+2)</a></p>



<p><strong>→ historisch-kritisch</strong>: mythische/ symbolische Erzählung ohne naturwissenschaftliche Fakten. Die eigentliche Aussage ist: Gott ist der Schöpfer, die Welt ist kein Zufall.<br><strong>→ verbal-inspiriert</strong>: In sechs mal 24 Stunden hat Gott die Welt erschaffen. Die Erde ist nur ca. 10000 Jahre alt. Die Jahreszahlen in der Chronologie von Adam bis Abraham dienen als Berechnungsgrundlage.<br><strong>→ Gottes Wort in Menschen Wort</strong>: Glaube, dass es möglich ist, dass Gott in sechs mal 24 Stunden die Welt erschaffen hat. Aber nicht unbedingt, dass er es so gemacht haben muss. Aber er kann durch sein Wort „erschaffen“!</p>



<p>Das Beispiel habe ich jetzt sehr holzschnittartig erklärt. Es gibt einen KG Abend, in dem ihr euch damit intensiver beschäftigen könnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wichtig ist auch, was ändert sich denn an meiner Glaubenspraxis, wenn ich die Bibel mit einer bestimmten Brille lese? </h3>



<p>Das möchte ich kurz am Beispiel Gebet verdeutlichen.</p>



<p><strong>Historisch-kritisch:</strong><br>Gebet verändert den Beter: Es klärt Gedanken, stärkt Haltung und macht handlungsfähig, weil sich der Blick verändert. – keine Erwartung von Gottes Eingreifen.</p>



<p><strong>Verbal-inspiriert:</strong><br>Gebet verändert auch die Situation: Im Glauben an wörtliche Verheißungen wird Gottes Eingreifen erwartet und teilweise auch eingefordert. Die innere Haltung des Glaubens wird als Schlüssel angesehen.</p>



<p><strong>Gottes Wort in Menschenwort:</strong><br>Gebet verändert Beter und u.U. auch die Situation: Es geht um Beziehung zu Gott. Und in dieser vertrauensvollen Beziehung wirkt Gott wie es ihm gefällt. Er kann eingreifen, tut es aber nicht immer. Und das Eingreifen Gottes ist nicht immer so wie erwartet oder erwünscht, aber so, dass ER zu seinem Ziel kommt.</p>



<p>Ich komme zum nächsten Punkt.</p>



<p>Nun kommt es in der Bibel vor, dass z.B. in den Evangelien unterschiedliche Varianten eines Ereignisses erzählt werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie gehen wir damit um, dass in der Bibel teilweise unterschiedliche Varianten eines Ereignisses erzählt werden?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Manche Unterschiede erklären sich u.U. daraus, dass es unterschiedliche Ereignisse sind.
<ul class="wp-block-list">
<li>Beispiel: In allen vier Evangelien wird von einer Salbung Jesu erzählt. Lukas erzählt davon, dass die Füsse gesalbt werden und es eine sündige Frau ist. Markus und Matthäus erzählen von einer Salbung am Kopf, nennen nur eine Frau als ausführende und bei Johannes ist es Maria, die Schwester von Lazarus, die Jesu Kopf salbt. Wenn man genau hinschaut, dann wird klar: Es sind mindestens zwei, vielleicht sogar drei unterschiedliche Ereignisse die hier ähnlich erzählt werden.</li>
</ul>
</li>



<li>Manche Unterschiede lassen sich erklären, weil die Erzähler unterschiedliche Perspektiven einnehmen und unterschiedliche Zielgruppen vor Augen haben. In diesem Fall sind die Unterschiede vor allem theologische Akzente, oder dem Vorwissen, oder Nichtwissen der Leserschaft zu tun.
<ul class="wp-block-list">
<li>Beispiel: Die Evangelien erzählen alle das Leben und Sterben Jesu. Aber jedes hat einen besonderen Blickwinkel darauf. Das liegt daran, dass sie für unterschiedliche Zielgruppen geschrieben wurden. Und es liegt natürlich auch an den Autoren. Jeder von ihnen hat seine individuelle Sicht darauf, was bei Jesus besonders wichtig ist. Klar ist aber auch, dass die Evangelien sich in ihren Grundaussagen in keiner Weise widersprechen.</li>
</ul>
</li>



<li>Manche Unterschiede sind kulturelle und / oder sprachliche Besonderheiten. 
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wir heute ein Ereignis erzählen und wie die Menschen zur Zeit Jesu erzählt haben, kann sehr unterschiedlich sein. In der sog. semitischen Erzählweise ist die Bedeutung von Zahlen nicht immer numerisch, sondern häufig symbolisch. d.h. drei Tage sind nicht unbedingt 72 Stunden, sondern können auch einfach eine kurze Zeit bezeichnen.</li>



<li>Wir denken Ereignisse chronologisch, also in der zeitlichen Reihenfolge. Semitisch denkt viel stärker in Inhalten, d.h. es wird das zusammen gefasst, was inhaltlich zueinander passt.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Sehr komplex und spannend. Dazu hab ich einen KG Abend zusammen gestellt.</p>



<p><strong>Trotzdem wird es so sein, dass wir zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, was die Bibel sagt, auch wenn wir grundsätzlich sagen, die Bibel ist Gottes Wort in Menschen Wort.<br>Warum ist das so?</strong></p>



<p>Zunächst einmal:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das ist normal – und nicht anders zu erwarten. Jeder von uns legt die Bibel, auch wenn wir die gleiche Brille aufziehen, auch aufgrund von Erfahrungen, Lebensereignisse oder sonstigen Prägungen aus. Im Bild könnte man sagen, wir sehen unterschiedlich, selbst bei gleicher Brille. Man könnte vielleicht sagen, unsere Brillengläser fokussieren unterschiedlich. Und deshalb kommen wir auch teilweise zu unterschiedlichen Ergebnisse.</li>



<li>WICHTIG: Jesus ist das endgültige Wort Gottes – wir glauben an IHN, nicht an die Bibel. Jesu Autorität ist absolut und die Bibel ist eine Ableitung von dieser absoluten Autorität Jesu. Und unser Verständnis der Bibel oder unsere Interpretation ist wiederum eine Ableitung davon.</li>
</ul>



<ol class="wp-block-list">
<li>Autorität = Jesus = absolut</li>



<li>Autorität = Bibel</li>



<li>Autorität = unsere Überzeugung</li>



<li>Autorität = dreimal abgeleitet die Interpretation/ Predigt</li>
</ol>



<p> je mehr wir von Jesus von der absoluten Autorität Jesu entfernen, desto größer ist die Vielfalt der Meinungen auch unter uns</p>



<p>Vieles von dem was ich gesagt habe, waren jetzt Indizien oder Erklärungen. Es war der Versuch, intellektuell zu argumentieren und verständlich zu machen, wie das mit der Bibel ist. Nun kommt aber das letztlich entscheidende, das ich bereits am Anfang erwähnt habe: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Es kommt drauf an, dass wir beim Lesen der Bibel, dem Heiligen Geist Raum geben, dass ER uns Verständnis gibt und hilft die Bibel so zu verstehen, wie Gott will, dass wir sie verstehen.</h3>



<p>Damit der HG diesen Raum bekommt, uns die Bibel erklären zu können ist wichtig, dass wir</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>darum bitten, dass uns der Heilige Geist uns die Bibel erklärt</li>



<li>unverständliche oder mir nicht genehme Aussagen nicht weg argumentieren und auch nicht sagen: das kann nicht sein, da muss der Erzähler was falsches geschrieben haben.
<ul class="wp-block-list">
<li>Beispiel: Befehl Ehebrecher (Mann und Frau) zu steinigen. (<a href="https://www.bibleserver.com/NG%C3%9C.MENG.LUT/5.Mose22%2C22">5.Mose 22,22</a>). </li>



<li>ich kann diese Textstelle weg argumentieren, indem ich sage: das ist nicht mehr zeitgemäß! Das sollte ich aber nicht tun, </li>
</ul>
</li>



<li>sondern
<ul class="wp-block-list">
<li>erst mal selbst-kritisch fragen: wessen Maßstab ist entscheidend? Meiner oder Gottes? also im Beispiel, wenn Gott das wirklich gesagt haben sollte, dass Menschen, die Ehebruch begangen haben, gesteinigt werden soll, könnte ich das dann akzeptieren? oder nicht? Muss sich Gott an meine Wertvorstellungen anpassen? Oder geht es darum, mehr und mehr Gottes Wertvorstellungen anzunehmen?</li>



<li>dann im Licht Jesu betrachten. Jesus zeigt uns, wie Gott ist.
<ul class="wp-block-list">
<li>im Beispiel Ehebruch: ihr kennt die Geschichte, wo die Ehebrecherin vor Jesus gebracht wird und die Leute ihn fragen, ob sie tun sollen, was Mose geboten hat. Sie steinigen. Am Ende rechtfertigt Jesus ihren Ehebruch nicht. Aber er verurteilt sie auch nicht, sondern sagt zu ihr: „Sündige in Zukunft nicht mehr!“</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>



<li>leider löst sich eine Fragestellung nicht immer so gut auf. Wenn das der Fall ist, dann sollte ich akzeptieren: <strong>ich muss und kann nicht alles verstehen und kann und muss auch nicht immer Gottes Wege/ Entscheidungen verstehen.</strong></li>



<li>was unverständlich bleibt oder mir weiterhin nicht in mein Gottesbild passt: stehen lassen und mit Gott darüber ins Gespräch kommen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ich komme zum Schluss</h3>



<p><strong>Die Bibel hat für jeden Menschen, der Jesus nachfolgen will, höchste Relevanz.</strong> Das geht gar nicht anders. Denn die Bibel ist die einzige Quelle, aus der wir erfahren können, wer Gott ist!<br>Wir glauben an Jesus, als das lebendige Wort Gottes. Die Bibel ist die erste Ableitung dieses Wortes.<br>In der Bibel erfahren wir, oder können wir nachlesen, wie Gott ist. In dem was Menschen aufgeschrieben haben, in dem was die Bibel über das Leben und Wirken Jesu erzählt.<br>Und wenn wir etwas genauer hinschauen, dann wird klar. Dieser Jesus ist Liebe. Aber er ist auch Gerechtigkeit. Dieser Jesus ist Barmherzigkeit, aber er ist auch Wahrheit. Und ich bleibe jetzt mal bei diesen vier Begriffen, auch wenn sie natürlich nur einen Teilaspekt Jesu zeigen.<br>Dieser Jesus ist Liebe, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Wahrheit. Zwischen diesen vier Begriffen besteht eine Spannung, die sich nicht einfach auflöst: Liebe und Barmherzigkeit neigen zur Vergebung, während Gerechtigkeit und Wahrheit Strenge und Klarheit fordern. Jesus verkörpert diese Spannung. Besonders deutlich wird das am Kreuz, wo Gottes Gnade und Wahrheit sich begegnen, ohne dass sie sich gegenseitig aufheben.</p>



<p>Und auch wir sollten diese Spannung nicht auflösen, können es auch gar nicht.<br>Wenn wir von dieser Spannung wissen und im Hinterkopf haben dass es sie gibt, dann können wir auch eher unterschiedliche Meinungen oder Interpretationen akzeptieren. Es kann sein, dass die andere Meinung oder Interpretation einen anderen Aspekt betont, als ich das tue! Und das darf so sein. Mehr noch, es ist manchmal sogar gut so, denn es ergänzt meine eigene Wahrnehmung von Jesus. Aber das auszuführen, ist eine eigene Predigt.</p>



<p>Und wir sollten noch bedenken, ob das über das wir streiten, tatsächlich den Streit wert sind. Prio eins ist, was die Bibel über Jesus aussagt und über den Erlösungsplan Gottes für uns Menschen. Alles andere ist zweit oder drittrangig.</p>



<p>Amen</p>



<p>Zwei Fragen für eine kurze Zeit der Stille:<br>Welchen Stellenwert hat die Bibel gerade in meinem Leben?<br>Welchen will ich ihr geben?</p>



<p>Blogpost Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@aaronburden?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Aaron Burden</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/schwarzes-buch-auf-grauem-holztisch--uj3Y7r1BeM?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Egal, bloß weg hier!</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/egal-bloss-weg-hier/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[andreas_jesus-follower_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2024 19:48:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativlos]]></category>
		<category><![CDATA[Auftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Jona]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe eAg Gemeinde,die heutige Predigt steht unter dem Titel: „Egal, bloß weg hier!“ Und hat das erste Kapitel aus dem Buch Jona als Grundlage. Audio ist hier zu finden Wer ist eigentlich dieser Jona? nach dem das Buch Jona benannt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe eAg Gemeinde,<br>die heutige Predigt steht unter dem Titel: „Egal, bloß weg hier!“ Und hat das erste Kapitel aus dem Buch Jona als Grundlage.</p>



<p><a href="https://einanderergottesdienst.org/de/predigt/predigtarchiv/sermon/396-egal-bloss-weg-hier">Audio ist hier zu finden</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer ist eigentlich dieser Jona?</h2>



<p>nach dem das Buch Jona benannt ist?<br>Zweimal kommt der Name Jona Ben Amittai in der Bibel vor. Einmal im Buch Jona und einmal im 2. Buch der Könige im 14. Kapitel. Dort sagt Jona die Wiederherstellung der alten israelitischen Nordgrenze durch König Jerobeam II.<sup data-fn="be2848ba-9b24-475f-a2e7-6c6925d9d63d" class="fn"><a href="#be2848ba-9b24-475f-a2e7-6c6925d9d63d" id="be2848ba-9b24-475f-a2e7-6c6925d9d63d-link">1</a></sup> vorher. Allerdings gibt es – abgesehen vom Namen – zu wenig Anhaltspunkte in der Erzählung, als dass man das als gesichert annehmen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was man aber sagen kann ist dass</h2>



<p>Jesus auf das Buch Jona Bezug nimmt<br><br>Jesus antwortet auf die Aufforderung einiger Schriftgelehrter und Pharisäer nach einem Zeichen als Beweis für seine Vollmacht mit den Worten: „Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen (damit meint er die Schriftgelehrten und Pharisäer), und kein Zeichen wird ihm gegeben werden als nur das Zeichen Jonas, des Propheten. Denn so wie Jona drei Tage und drei Nächte in dem Bauch des großen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen (damit meint Jesus sich selber) drei Tage und drei Nächte in dem Herzen der Erde sein.“<sup data-fn="681b05e3-ebd0-4d1d-bf8c-8af9433e8a47" class="fn"><a href="#681b05e3-ebd0-4d1d-bf8c-8af9433e8a47" id="681b05e3-ebd0-4d1d-bf8c-8af9433e8a47-link">2</a></sup> (damit deutet Jesus seinen Tod und seine Auferstehung am dritten Tag an).</p>



<p>Das Buch Jona hat also neben der offensichtlichen Geschichte, auch noch eine Bedeutung darüber hinaus. Durch die Parallelität die Jesus hier aufzeigt, drei Tage und Nächte die Jona im Bauch des Fisches verbringt – und Jesus Auferstehung am dritten Tag, hat das Buch Jona eine Bedeutung in der Heilsgeschichtlich Gottes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte</h2>



<p>Viele von euch werden die Geschichte von Jona kennen, und wissen wie das mit Jona und dem Fisch ist. Aber es schadet sicher nicht, wenn ich die Geschichte nochmals kurz zusammen fasse.<br>Jona bekommt den Auftrag von Gott nach Ninive zu gehen um den Menschen dort zu sagen, was Gott über ihr Handeln denkt – es ist unschwer zu erraten, Gott ist über das was die Menschen in Ninive tun, nicht amused. Doch Jona sagt sich: „Egal, bloß weg hier!“ und reist mit einem Schiff in die entgegengesetzte Richtung. Das Schiff gerät in einen schweren Sturm. Die Schiffsbesatzung kämpft um Leben und Tod. Sie finden heraus, dass Jona der Grund für ihr Unglück ist. Und als sie merken, dass es nicht möglich ist dem Sturm zu entkommen, werfen sie Jona – trotz ihrer Gewissensbissen &#8211; über Bord, woraufhin der Sturm sofort beendet wird. Das löst bei der Schiffsbesatzung tiefe Ehrfurcht gegenüber Gott aus.<br>Jona wird inzwischen von einem großen Fisch verschlungen und ist dort drei Tage und Nächste im dessen Bauch gefangen. Als Jona die Erkenntnis hat, dass nur durch Gott die Rettung kommt, wird er von dem Fisch ausgespuckt.<br>Danach bekommt Jona zum zweiten Mal den Auftrag nach Ninive zu gehen, was er dann auch tut. Er predigt, dass in 40 Tagen die Stadt aufgrund des Verhaltens der Menschen vernichtet wird. Die Herzen der Menschen in Ninive werden von der Predigt so bewegt, dass sie umkehren und hoffen dadurch die Vernichtung abwenden zu können. So kommt es tatsächlich. Als Gott sieht, dass die Menschen umkehren, entschließt er sich, die Stadt zu verschonen.<br>Jona ist darüber gar nicht erfreut und wirft Gott vor, dass er das schon vorher wusste und das der Grund gewesen wäre, warum er nicht nach Ninive gegangen sei. Jona will sterben. Doch Gott weißt ihn zurecht, woraufhin Jona sich außerhalb der Stadt eine Hütte baut um zu sehen, was passieren wird. Gott lässt dort eine Rizinusstaude innerhalb eines Tages wachsen um Jona zu erfreuen. Als diese am nächsten Tag jedoch zu Grunde geht, will Jona wieder sterben. Gott weißt ihn wieder zurecht und erklärt ihm, dass Jona die Staude leid tut – und ihm, Gott sollte so eine große Stadt wie Ninive mit den vielen Menschen undTieren (die werden extra erwähnt!) nicht leid tun?</p>



<p>So weit die Geschichte.</p>



<p>Neben dem, dass sich die Geschichte prima für die Kinderkirche oder eine Kinderbibel eignet, ist die Frage: </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann uns diese Geschichte heute sagen?</h2>



<p>Das will ich versuchen aufzuzeigen. Im folgenden werde ich nur auf ein paar einzelne Verse des Predigtextes eingehen.</p>



<p>Unser Predigttext beginnt damit, dass Jona einen Auftrag bekommt und welche Reaktion Jona auf den Auftrag hin zeigt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>1 Es geschah das Wort des HERRN zu Jona, dem Sohn Amittais:# #2 Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen.# #3 Aber Jona machte sich auf und wollte vor dem HERRN nach Tarsis fliehen und kam hinab nach Jafo. Und als er ein Schiff fand, das nach Tarsis fahren wollte, gab er Fährgeld und trat hinein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weit weg vom HERRN.<sup data-fn="9ed19d41-3fee-4e1b-bb75-dd9f76984acb" class="fn"><a href="#9ed19d41-3fee-4e1b-bb75-dd9f76984acb" id="9ed19d41-3fee-4e1b-bb75-dd9f76984acb-link">3</a></sup></p>
</blockquote>



<p>Gott spricht zu Jona. Gott gibt Jona einen Auftrag. Und damit, dass Gott spricht, greift Gott selber in die Weltgeschichte ein. Das ist es, was mit dem Ausdruck „Es geschah das Wort des HERRN zu Jona“ gemeint ist.</p>



<p>Gott greift immer wieder in die Weltgeschichte ein. Davon berichtet die Bibel an vielen Stellen. Am aller deutlichsten greift Gott durch Jesus in die Weltgeschichte ein. Jesus der selber das Wort Gottes ist, Jesus der von Anfang an da war und durch den alles geschaffen wurde. (Johannes 1) Jesus in dem Gott selber Mensch geworden ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gott handelt auch heute noch</h2>



<p>Aber Gottes Handeln wird nicht nur in der Bibel bezeugt, sondern Gottes Handeln ist auch heute noch erlebbar. Gott greif auch in unsere individuelle unser persönliches Leben ein. Und wenn Gott in unser Leben eingreift, dann erleben wir Veränderung. Viele von euch haben das bereits persönlich erlebt und erleben es auch weiterhin.<br>Solche Veränderungen, können manchmal eher kleine Dinge sein. z.B. dass ich freundlich sein kann, wo ich normalerweise unfreundlich wäre. Oder dass es mir gelingt großzügig zu sein, auch wenn ich das bisher nicht konnte. Oder das ich mich etwas traue, das ich mir bisher nicht zugetraut habe.</p>



<p>Solche Veränderungen die Gott in uns bewirkt, können aber auch radikale Veränderungen sein, wie bei der ehemaligen atheistischen Aktevistin Ayaan Hirsi Ali, die sich Jesus zugewandt hat, weil sie (Originalzitat) „ein Leben ohne spirituellen Trost letztendlich für unerträglich – ja fast selbstzerstörerisch – hält. Denn der Atheismus kann eine einfache Frage nicht beantworten: Was ist der Sinn und Zweck des Lebens?“<br>Solche Veränderung können auch so sein, wie z.B. bei einem ehemaligen Besucher des Jugendtreff Makarios, der sich in einer Notlage an die Gebete im Makarios erinnerte und sich entschloss, zu diesem Jesus zu beten, der dann tatsächlich in seine Leben eingriff und die Situation übernatürlich veränderte.</p>



<p>Bei Jona bewirkt das Wort auch etwas, allerdings keine Veränderung, sondern vor allem eines: Flucht. Er haut ab. „Egal, bloß weg hier!“ Jona versucht dem Auftrag Gottes zu entkommen und reist in die entgegengesetzte Richtung, anstatt nach Ninive, statt dass er dem Wort Gottes, dem Auftrag folge leisten würde.</p>



<p>Wir kennen das vielleicht aus unserem eigenen Leben. Das muss gar kein Auftrag Gottes sein, sondern ganz alltäglich. Wenn wir uns einer Situation nicht gewachsen fühlen, oder wenn es gefährlich wird, oder wenn wir einfach lustlos oder bequem, bzw. faul sind, dann fliehen wir. Wir fliehen vor Verantwortung, vor schwierigen Gesprächen, vor Konflikten oder vor Aufgaben, die uns über den Kopf wachsen. Es ist halt leichter, wegzuschauen, auszuweichen oder etwas vorzuschieben als sich den Problemen oder Herausforderungen zu stellen. Auf manche Probleme reagieren wir sogar mit Krankheit – so tut es z.B. Jona im letzten Kapitel, als er zweimal in Depression versinkt und am liebsten sterben möchte.<br>Doch wie bei Jona ist Flucht in aller Regel keine Lösung. Egal wir unbequem, wie herausfordernd, anstrengend oder gefährlich eine Situation ist: wir müssen uns ihr aktiv stellen.</p>



<p>So wenig sinnvoll und erfolgreich, wie Jona vor Gott geflohen ist, so wenig sinnvoll ist es, wenn wir vor unseren Herausforderungen fliehen.</p>



<p>In den letzten Wochen habe ich mehrere Gespräche führen müssen, vor denen ich gerne davon gelaufen wäre. Aber ich bin darüber mit Gott ins Gespräch gegangen und habe dadurch den Mut bekommen sie zu führen, und die Klarheit, dass ich der richtige dafür bin und Gott mit mir ist.</p>



<p>Was wäre wohl passiert, wenn Jona mit Gott über seinen Auftrag ins Gespräch gekommen wäre? Wenn er gleich am Anfang Gott gesagt hätte, welche Ängste oder Befürchtungen er bei diesem Auftrag hat oder warum er ihn nicht ausführen will?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Gott ins Gespräch kommen</h2>



<p>Wir wissen nicht, warum Jona das nicht getan hat, aber für uns ist es auf jeden Fall grundlegend wichtig, mit unseren Herausforderungen, unseren Überforderungen, dem was uns Ärger, was uns Kopfzerbrechen macht zu Gott zu kommen, es IHM hin zu legen und dann hin zu hören, was ER dazu zu sagen hat. z.B. indem wir die Bibel regelmäßig lesen und den Heiligen Geist bitten, die Worte Gottes in uns lebendig werden zu lassen.</p>



<p>Jona flieht also auf ein Schiff. Das Schiff kommt in einen schweren Sturm, die Seeleute fürchten um ihr Leben. Sie rufen alle Götter an, die sie kennen und als das nix hilft, entscheiden sie sich für einen – zumindest für uns heute ungewöhnlichen Schritt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>7 Und einer sprach zum andern: Kommt, wir wollen losen, dass wir erfahren, um wessentwillen es uns so übel geht. Und als sie losten, traf’s Jona.#  #8 Da sprachen sie zu ihm: Sage uns, um wessentwillen es uns so übel geht? Was ist dein Gewerbe, und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du, und von welchem Volk bist du?# #9 Er sprach zu ihnen: Ich bin ein Hebräer und fürchte den HERRN, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat.# #10 Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm: Was hast du da getan? Denn sie wussten, dass er vor dem HERRN floh; denn er hatte es ihnen gesagt.# <sup data-fn="637fce33-473b-4400-a5f9-44d5c2c39207" class="fn"><a href="#637fce33-473b-4400-a5f9-44d5c2c39207" id="637fce33-473b-4400-a5f9-44d5c2c39207-link">4</a></sup></p>
</blockquote>



<p>Es ist unklar, wie sie genau vorgegangen sind. Aber ihre Methode zu losen war ziemlich gut. Denn sie haben den Verantwortlichen herausgefunden. Sie haben „den Schuldigen“ gefunden.<br><br>Einen Schuldigen suchen. Ja, das ist etwas, das wir gerne machen. Wenn wir den Schuldigen haben, können wir auf ihm rum trampeln, können verlangen, dass er es wieder gut macht oder zumindest einen Ausgleich schafft, wir können ihn beschimpfen und selber gut da stehen.<br>Im Fussball ist es in der Regel der Trainer. Der wird entlassen und dann ist die Mannschaft und die Vereinsführung erstmal aus dem Schussfeld. Schuldig sind immer die anderen.</p>



<p>Doch die Schiffsbesatzung tickt anders.<br>Auch wenn das Los zeigt, dass Jona verantwortlich ist und er es dann auch selber zugibt: sie werfen Jona nicht gleich von Bord! Sie wollen zuerst wissen, wer Jona ist und was hinter der ganzen Sache steckt. Sie wollen nicht einfach nur einen Schuldigen!</p>



<p>Daran können wir uns ein Beispiel nehmen: Wenn etwas schiefgelaufen ist, dann sollte es immer zuerst darum gehen, zu verstehen, was schief gelaufen ist, warum etwas schief gelaufen ist und wie es in Zukunft möglichst verhindert werden kann.<br>Erst danach sollte es dann darum gehen, inwiefern die verantwortliche Person, dann auch Wiedergutmachung leisten kann und soll.<br>Die Option den Schuldigen einfach von Bord zu werfen, auch im übertragenen Sinn, sollte die letzte Option sein. So handelt auch die Schiffsbesatzung.</p>



<p>Als Jona der Schiffsbesatzung erzählt, wer er ist und warum sie in dieser Situation sind, erschrecken sie. Was in unserem Text als „HERRN“ übersetzt wird ist der Eigenname Gottes „Jahweh“. Der Name Gottes, der den Juden so heilig ist, dass sie ihn nicht einmal aussprechen. Und bei der Schiffsbesatzung scheint dieser Name bekannt zu sein.</p>



<p>Eigentlich wäre doch die zu erwartende Reaktion, dass die Schiffsbesatzung Jona nun über Bord werfen würde, zumal er ja selber diesen Vorschlag macht. Aber das tun sie nicht. Die Schiffsbesatzung versucht nun nochmals alles Menschen mögliche, um an Land zu kommen.Doch sie schaffen es nicht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> #13 Doch die Leute ruderten, dass sie wieder ans Land kämen; aber sie konnten nicht, denn das Meer ging immer ungestümer gegen sie an.# #14 Da riefen sie zu dem HERRN und sprachen: Ach, HERR, lass uns nicht verderben um des Lebens dieses Mannes willen und rechne uns nicht unschuldiges Blut zu; denn du, HERR, tust, wie dir’s gefällt.# #15 Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten.# #16 Und die Leute fürchteten den HERRN sehr und brachten dem HERRN Opfer dar und taten Gelübde.# <sup data-fn="d7208d04-3761-493a-a05d-14f277a9e45f" class="fn"><a href="#d7208d04-3761-493a-a05d-14f277a9e45f" id="d7208d04-3761-493a-a05d-14f277a9e45f-link">5</a></sup></p>
</blockquote>



<p>Selbst in dieser Situation, als die Schiffsbesatzung alles getan hat, was ihr möglich war, haben die Matrosen noch Respekt vor dem menschlichen Leben. Sie werfen Jona nicht über Bord und sagen dann, es sei alternativlos gewesen. Die Schiffsbesatzung weiß darum wie heilig das Leben ist und bittet Gott um Vergebung dafür, dass sie Jona in dieser Notsituation, in einer Art Notwehr, von Bord werfen.</p>



<p>Ich kann da jetzt nicht tiefer drauf eingehen, stelle aber drei Fragen in den Raum:<br>• welchen Respekt haben wir, hat die Gesellschaft vor der Würde des ungeborenen Lebens?<br>• welchen Respekt haben wir, hat die Gesellschaft vor dem Leben von Menschen mit Behinderung?<br>• welchen Respekt haben wir, hat die Gesellschaft davor, dass auch am Ende, im Alter, wenn man auf Hilfe angewiesen ist, das Leben einen Wert hat?</p>



<p>Ich glaube, dass wir uns bei diesen Fragen in Deutschland und Europa gerade in falsche Richtungen bewegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativlos?</h2>



<p>Ja und Alternativlos – das haben wir die letzten Jahre öfters gehört. Damit soll zu Ausdruck gebracht werden, dass das was man getan hat, zwar vielleicht unverständlich ist oder nicht die Zustimmung einer großen Mehrheit findet, aber man es letztlich tun musste, ob man es wollte oder nicht. Genau genommen möchte man mit &#8222;Alternativlos&#8220; sagen, ich bin nicht schuld. Ich hab nicht die Verantwortung dafür, was da passiert. Dabei ist Alternativlos immer eine Lüge – denn man hat immer eine Wahl.</p>



<p>Die Schiffsbesatzung hat die Wahl, Jona ins Meer zu werfen, oder mit ihm – vermutlich – im Sturm unter zu gehen. Manchem erscheint das nicht wie eine Wahl. Aber die Wahl ist da! Wenn wir sagen, dass wir keine Wahl haben, dann versuchen wir uns damit, einen Freispruch für unser Handeln zu sichern.<br>Die Schiffsbesatzung entscheidet sich dafür, Jona ins Meer zu werfen – und bitten für diese Tat um die Barmherzigkeit Gottes. Sie suchen nicht nach einen Freibrief! Sie stehen zu ihrer Tat.<br>Ich kann diese Wahl nachvollziehen. Es ist ja eine Art Notwehr, wie sie handeln. Aber macht das die Tat richtig? Wenn ein Leben geopfert wird, für das Leben Vieler?</p>



<p>Jesus hat sein Leben gegeben, für die Vielen, die zu ihm gehören! Jesus hat das aus freien Stücken getan, weil er sich ganz dem hingegeben hat, was der Wille seines Vaters im Himmel ist. Er hat aus freier Entscheidung, sein Leben für uns gegeben. Es war nicht alternativlos! Er hätte es auch ablehnen können zu sterben. Aber Jesus hat sich entschieden, das zu tun, was Gottes Auftrag für ihn war.</p>



<p>Was sind wir bereit zu investieren, wenn wir einen Ruf, einen Auftrag Gottes bekommen? Wie sehr sind wir bereit uns dem Hinzugeben, was Gott von uns erwartet? Was darf es uns kosten, wenn wir uns nicht dem anpassen, was die Gesellschaft für richtig hält, sondern uns nach dem Wort Gottes ausrichten? Was sind wir bereit zu geben? An Geld, Kraft, Zeit, usw. um dem Ruf Gottes zu folgen?</p>



<p>Die wenigsten von uns, werden das Reden Gottes so erleben, wie es Jona erlebt hat. Aber Gott redet auch heute noch. In erster Linie durch die Bibel und es ist so wichtig, dass wir täglich darin lesen und das Wort Gottes auf uns und unser Leben wirken lassen. Wir müssen nicht alles verstehen oder nachvollziehen können. Wir müssen nur mit offenem Herzen die Bibel lesen und den Heiligen Geist bitten, dass das Wort in uns lebendig wird. Dann werden wir die verändernde Kraft Gottes erleben. Das ist meine tiefe Überzeugung und das ist es, was ich immer wieder auch persönlich erlebe.</p>



<p>Und wenn Gott uns einen Auftrag gibt, dann komm mit Jesus darüber ins Gespräch, wie es Dir damit geht. Welche Sorgen Du dabei hast. Welche Ängste.<br>Es ist ein Vorrecht, dass Gott mit uns sein Reich baut. Es ist ein Vorrecht, dass Gott uns Aufträge erteilt. Er braucht uns nicht dafür um sein Reich zu bauen. Aber Gott will uns dabei haben und freut sich daran, wenn wir mit IHM zusammen wirken und handeln, damit Menschen von der guten Nachricht Gottes hören und sie erfahren.</p>



<p>Amen</p>



<p><a href="http://Foto von <a href=&quot;https://unsplash.com/de/@possessedphotography?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash&quot;&gt;Possessed Photography</a&gt; auf <a href=&quot;https://unsplash.com/de/fotos/beleuchtete-beschilderung-fur-notausgange-EIfbfbi_dj0?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash&quot;&gt;Unsplash</a&gt;">Titelbild</a></p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="be2848ba-9b24-475f-a2e7-6c6925d9d63d">781–742 v. Chr. <a href="#be2848ba-9b24-475f-a2e7-6c6925d9d63d-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="681b05e3-ebd0-4d1d-bf8c-8af9433e8a47">Mt 12,39-41 <a href="#681b05e3-ebd0-4d1d-bf8c-8af9433e8a47-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="9ed19d41-3fee-4e1b-bb75-dd9f76984acb">Jona 1, 1-3 <a href="#9ed19d41-3fee-4e1b-bb75-dd9f76984acb-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="637fce33-473b-4400-a5f9-44d5c2c39207">Jona 1, 7-10 <a href="#637fce33-473b-4400-a5f9-44d5c2c39207-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="d7208d04-3761-493a-a05d-14f277a9e45f">Jona 1, 13-16 <a href="#d7208d04-3761-493a-a05d-14f277a9e45f-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 5 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>]]></content:encoded>
					
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