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	<title>Allgemein &#8211; jesus-follower.xyz</title>
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	<description>Predigten, Impulse und andere Inhalte von Verkündigung</description>
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		<title>Jesus Lifestyle</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/jesus-lifestyle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 15:26:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[Was denkt ihr, ist ein „Jesus Lifestyle“? der „Jesus Lifestyle“ ist ein sündloses Leben zur Ehre Gottes!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Predigt beim @home am 24.03.2025</p>



<p>Hier das Audio&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2025/04/videoplayback.mp3"></audio></figure>



<p>Liebe CVJMer,<br>dieser @home, steht unter dem Titel: „Jesus Lifestyle“.</p>



<p>Und ich möchte mit einer Frage an euch einsteigen. Was denkt ihr, ist ein „Jesus Lifestyle“? Ich bitte euch, euer Smartphone zu zücken und die auf der Folie angezeigten QR Code zu scannen, bzw. den Link einzugeben. Ihr findet dort 15 Begriffe, und ich bitte euch, dass ihr die drei davon auswählt, die ihr persönlich am meisten mit einem Jesus Lifestyle verbindet.</p>



<p>Die Streuung der Worte…. alles sind biblische Begriffe…. in der Wertung, wie wichtig oder wie stark wir diese mit Jesus und seinem Leben verbinden, ist unterschiedlich… wenn ich jetzt als nächstes Fragen würde, welche dieser Begriffe, würdest Du als für Dein Leben zutreffend bezeichnen…. was würde herauskommen?<br>→ ich habe mir diese Frage gestellt. Und hab in der Vorbereitung zu diesem Abend heute immer wieder gemerkt, wie wenig mein Leben, in vielen Punkten, einem „Jesus Lifestyle“ entspricht. Mir ist an vielen Stellen klar geworden, auch wenn ich schon so viele Jahre mit Jesus unterwegs bin, ich bin ein Sünder, ganz und gar nicht perfekt. Ich bin vom Jesus Lifestyle ganz schön weit weg. Mir ist wichtig, das vorweg zu sagen. Was ich in den nächsten Minuten sage, davon bin ich überzeugt, aber ich bin selber auf diesem Weg, und haben es in meinem Leben nur zu wenigen Prozenten umgesetzt. Ich bin nach wie vor ein Lernender, einer der auf dem Weg mit Jesus ist.<br>Und ich möchte euch alle dafür gewinnen, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen. Ich mit euch und ihr mit mir.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was erwartet euch in den nächsten Minuten? </h3>



<p>Es geht mir um drei Fragen, zu denen ich euch gerne in meine Überlegungen mit hinein nehmen möchte.<br>1. Was ist „der Jesus Lifestyle“?<br>2. Warum ist es gut und wichtig, den „Jesus Lifestyle“ zu leben?<br>3. Wie kann es gelingen, dass der „Jesus Lifestyle“ mein Lifestyle wird?</p>



<p>Punkt 1. ist fast schon beantwortet. Alle Begriffe, die ihr vorhin zur Auswahl hattet, sind Teil eines „Jesus Lifestyle“. Die Liste ist nicht allumfassend, in der Bibel lässt sich noch mehr finden. Aber die Begriffe bilden schon ganz wesentliche Eigenschaften eines „Jesus Lifestyle“ ab.<br>Ich hab mir überlegt, ob es möglich ist in einem Satz zu sagen, was ein „Jesus Lifestyle“ ist und hab es so formuliert: <strong>der „Jesus Lifestyle“ ist ein sündloses Leben zur Ehre Gottes!</strong><br>→ diesem Lifestyle so ähnlich wie möglich zu werden, das, meine ich, sollte unser Ziel sein.</p>



<p>Und vielleicht sagst Du auf diese Aussage: Warum eigentlich?</p>



<p>Gute Frage, warum sollten wir eigentlich den „Jesus Lifestyle“ leben? Reicht es denn nicht aus, wenn wir an Jesus glauben?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reicht es aus an Jesus zu glauben?</h3>



<p>Eine wichtige und sehr grundsätzliche Frage. Reicht es aus, wenn ich an Jesus glaube? Glauben meint hier nicht, ein für richtig halten. Sondern, dass ich Jesus vertraue, dass er für meine Sünden gestorben und leibhaftig auferstanden ist von den Toten!<br>Meine Antwort ist ein eindeutiges: Ja. Ja, es ist ausreichend, an Jesus zu glauben, um ewiges Leben zu bekommen. Dazu gibt es zahlreiche Bibelstellen, die das unterstreichen. Nur mal eine davon: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.“  Johannes 3,16</p>
</blockquote>



<p>Gut. Bleiben wir also bei der Frage von vorhin:</p>



<p>Wenn mein Glaube ausreicht, warum also sollte ich „Jesus Lifestyle“ leben?</p>



<p>Vier gute Gründe will ich nennen (das ist nicht umfassend, aber für mich die wesentlichsten):<br>1. Zum einen sagt Jesus es selber und die Bibel an verschiedenen Stellen, dass wir Jesus/ Gott ähnlicher werden sollen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Der, der euch berufen hat, ist heilig; darum sollt auch ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führen.“ 1 Petrus 1:15</p>
</blockquote>



<p><br>Bezogen auf den Jesus Lifestyle könnte der Vers auch so lauten:<br>Derjenige, der euch in seine Nachfolge gerufen hat, ist heilig. Darum sollt ihr euer Leben so leben, wie es IHM entspricht und seinen Lifestyle in eurem Leben umsetzen.<br>(Es wäre jetzt interessant auszuführen, was es bedeutet heilig zu sein. Das habe ich aus Zeitgründen ausgelagert und für die Kleingruppen zu der Frage eine Vorlage erstellt)<br>Ein zweiter Vers lautet:<br></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“<br>Matthäus 5:48 </p>
</blockquote>



<p>oder mit dem Jesus Lifestyle:<br><strong>Ihr aber sollt den Lifestyle von Jesus umsetzen, denn er entspricht eurem Vater im Himmel.</strong></p>



<p>Dieser Vers leitet schon zum zweiten Grund über, warum wir einen „Jesus Lifestyle“ leben sollen.<br>2. Weil es für uns als Kinder Gottes das Natürlichste der Welt ist, unserem Vater im Himmel ähnlicher zu werden. Und dieser Vater im Himmel in Jesus Mensch geworden ist, deshalb ist es normal und entspricht unserer Gotteskindschaft, dass wir Gott immer ähnlicher werden und damit diesem „Jesus Lifestyle“ entsprechen.<br>Karl Valentin bringt es mit dem folgenden Satz auf den Punkt:<br>„Kinder brauchen nicht erzogen werden, sie machen uns eh alles nach!“<br>→ ist eine Tatsache, dass wir unseren Eltern ähnlich werden, auch in dem wie wir denken und handeln.<br>Wer noch keine Kinder hat, kann vielleicht mehr damit anfangen, wie es ist, wenn man einem Influencer folgt. Indem wir dieser Person folgen und ständig seine Posts sehen, wird das Auswirkung auf unser Leben und unser Handeln haben. Ich glaube nicht, dass es so stark ist, wie das wie Eltern prägen, aber es kann ggf. sehr nahe dran sein.<br>3. Der dritte Grund ist der, dass die Welt, die Menschen, die Jesus noch nicht kennen, an uns, den Christen, bzw. der Gemeinde, erkennen können sollen, wie Jesus ist. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Johannes 13,34f</p>
</blockquote>



<p>oder </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben … So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Matthäus 5,14–16 </p>
</blockquote>



<p><br>An UNS sollen die Menschen JESUS erkennen können. Tun sie das? Ich befürchte, dass sie das sehr häufig leider nicht tun.<br>Römer an Kaiser Hadrian im 2 Jhdt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Sie lieben einander, und sie retten die Waisen aus den Händen derer, die sie misshandeln. Wer etwas hat, gibt ohne Neid dem, der nichts hat. Wenn sie einen Fremden sehen, nehmen sie ihn in ihre Häuser auf und freuen sich über ihn wie über einen wahren Bruder.“</p>
</blockquote>



<p><br>4. Der vierte Grund ist für alle unter uns, die auf Lob und Anerkennung stehen. Die Bibel spricht an verschiedenen Stellen davon, dass diejenigen, die Jesus mit ganzem Ernst nachfolgen, die „seinen Lifestyle“ leben, belohnt werden und dass Gott sie als treue und tüchtige Diener bezeichnet. Wir tun uns heute in der Regel eher schwer, unser Verhalten und Belohnungen zusammen zu bekommen. Aber lest dazu mal z.B. Matthäus 25. Dann wird deutlich, dass das durch und durch biblisch ist.</p>



<p>Hab ich euch gewinnen können? Seid ihr mit mir der Meinung, dass es gut und richtig ist, das der „Jesus Lifestyle“ in unserem Leben sichtbar wird?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kann es denn gelingen, dass der „Jesus Lifestyle“ zu meinem Lifestyle wird?</h3>



<p>Als ich zum Glauben kam, ging es für mich immer darum, was zu tun ist. WwJd war mein Spruch. z.B. Soziale Gerechtigkeit, richtiges ethisches Verhalten oder den Zehnten geben, also 10% meines Einkommens zu Spenden. Ich war der Ansicht, dass ich jeden Tag ein Kapitel der Bibel lesen sollte und danach noch einige Zeit beten, damit mein Glaube „richtig“ ist. Mir war das, etwas suspekt, wenn immer wieder davon die Rede war, dass es doch um Beziehung mit Jesus geht.<br>Und wenn ich mir den CVJM Esslingen anschaue, dann meine ich, dass ich da nicht alleine bin. Für viele von uns, steht die Arbeit für Jesus, für Gott im Vordergrund. Und ich möchte das gar nicht schlecht reden. Das ist auf jeden Fall was Gutes, sich ganz praktisch für das Reich Gottes einzusetzen, für Menschen da zu sein, von Jesus zu erzählen oder auch jeden Tag in der Bibel zu lesen und sich Zeit fürs Gebet zu nehmen.<br>Aber die Gefahr ist, dass wir bei all dem was zu tun ist, das eigentlich Wesentliche vergessen, oder vernachlässigen. Nämlich auf Jesus zu schauen und mit IHM in Beziehung zu sein. Jesus soll die Priorität Nummer 1 sein!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine Identiät</h3>



<p>Liebe Leute, wir sind Kinder Gottes! Es ist wichtig, dass wir uns dies jeden Tag neu bewußt machen. <br>Zuerst und vor allem bin ich<br>ein geliebtes Kind Gottes.<br>DAS IST MEINE IDENTITÄT! Meine wichtigste Identität.</p>



<p>Und erst danach, aus dieser Tatsache heraus, dass ich Kind Gottes bin, entsteht dann alles andere. Mein Denken, Mein Handeln, Mein Leben, Mein Tun.</p>



<p>Was bedeutet es, wenn wir Kinder Gottes sind? Wenn Du ein Kind Gottes bist, dann bist Du mit Jesus verwandt. Er ist Dein Bruder. Gott Dein Vater. Ein liebender Vater, ein barmherziger Vater. Ein allmächtiger Vater. Der König der Welt und des Universums. Damit bist Du auch ein Königskind. Du hast eine besondere Würde. Du bist wertvoll. Und noch vieles mehr</p>



<p>Weil ich ein Kind Gottes bin, und weil ich in dieser Identität lebe, werde ich Jesus ähnlicher werden wollen und werden.<br>Und weil ich Kind Gottes bin und Jesus ähnlicher werden will, lese ich in der Bibel und bete.<br>Weil ich in der Bibel lese und bete, wird sich mein Denken verändern.<br>Weil sich mein Denken verändert, wird auch mein Handeln verändert.<br>Und so werde ich mehr und mehr verändert zu dem Bild, das Gott von mir hat. Werde ich Jesus ähnlicher. Es findet eine Veränderung darin statt! Es geht mir nicht mehr in erster Linie darum, etwas zu tun, weil es „richtig“ ist oder „man es als Christ tut“. Sondern, weil ich es möchte, weil es mir wichtig ist!</p>



<p>Paulus führt diesen Gedanken ähnlich aus, wenn auch mit anderen Worten und Begriffen, wenn er am Anfang des zwölften Kapitels des Römerbriefes schreibt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf. Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“</p>
</blockquote>



<p><em>Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.</em><br>→ die Antwort darauf, dass Jesus sein Leben für uns gegeben hat, und uns zu Kindern Gottes macht, ist, dass wir bereit sind unser Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Und daraus folgt dann:</p>



<p><em>Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“</em><br>→ wenn wir in der Identität als Kind Gottes leben, dann wird das unser Denken verändern, dann können wir mehr und mehr im Sinne Gottes handeln, weil wir mehr und mehr wie Gott denken und dann auch handeln. Dann wird der „Jesus Lifestyle“ zu unserem Lifestyle.<br>Die Identität als Kind Gottes muss die Grundlage für unser Denken, Handeln und Leben sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die Gefahr groß, dass wir unser Denken und damit dann auch unser Handeln, aus anderen Quellen bestimmen lassen. Aus dem was die Gesellschaft richtig findet, oder meine Clique, oder der Influencer….</p>



<p><strong>→ Willst Du das? Will ich das? als Kind Gottes leben und Dich Jesus zur Verfügung stellen?</strong></p>



<p>Das ist mein Gebet: Ja Jesus, ich will! Ich will als Kind Gottes leben und mein Leben Dir zur Verfügung stellen. Und ich wünschte, ich könnte sage, dann flutscht es und es ist ein Kinderspiel, Jesus ähnlicher zu werden. Leider ist das nicht so. Aber bevor ich das weiter ausführe, möchte ich euch bitten einige Sekunden darüber nachzudenken, ob ihr euer Leben als Kinder Gottes leben möchtet und euer Leben Gott zur Verfügung stellen wollt.</p>



<p>Ja Jesus, ich will! Ich will als Kind Gottes leben und mein Leben Dir zur Verfügung stellen.</p>



<p>Ich möchte ein paar Punkte benennen, die zu beachten sind, wenn wir als Kinder Gottes leben:</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 1. zunächst einmal gibt es so was wir Pubertät, auch im Glaubensleben</code></pre>



<p>Kinder wollen sein, bzw. werden wie ihre Eltern. Pubertierende wollen das nicht. Sie lehnen sich auf. Das ist, wenn wir den Psychologen glauben, notwendiger Teil der eigenen Entwicklung.</p>



<p>In meiner Beziehung mit Jesus war das z.B. die Frage, welche Musik ich höre. Als ich zum Glauben kam, hab ich alles mögliche gehört. Da waren auch Texte dabei und Interpreten, die überhaupt nicht zum Christsein gepasst haben. Mir war bald klar, dass das „eigentlich“ nicht geht. Und mit der Zeit habe ich immer mehr versucht, vor mir selber zu rechtfertigen, warum es trotzdem kein Problem ist, diese Musik zu hören. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich gemerkt hab, das tut mir nicht gut, diese Musik zu hören und meine Rechtfertigungen, sind nix anderes als eine Auflehnung gegen Jesus. Und es hat auch die liebevolle aber klare Ansage von anderen Christen gebraucht, damit ich das verstanden habe. Da hab ich dann einiges weg geworfen.</p>



<p>Es ist wichtig, dass wir ehrlich sind uns selber gegenüber und Jesus gegenüber, dass wir unser Denken oder Handeln anhand der Bibel überprüfen und dass wir Menschen haben, die uns auch ins Leben reden dürfen und sagen: also an dieser oder jener Sache, da bist Du auf dem Holzweg.</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 2. dann ist „Kind Gottes sein“ ein Wachstumsprozess</code></pre>



<p>Wir wachsen in der Identität als Kinder Gottes. Es wird vielleicht immer mal wieder größere Veränderungen geben, so wie wir ja auch als Kinder in bestimmten Phasen schneller wachsen. Aber es ist ein langer Weg, den wir beginnen und gehen, bis zu unserem Lebensende. Und es gibt sicherlich auch Phasen, wo nicht viel passiert und wir den Eindruck haben, dass wir auf dem Weg stehen geblieben sind.<br>Noch ein Beispiel aus meinem Leben. Wer mich schon länger kennt, weiß dass ich beim Fussball so richtig heftig ausrasten kann. Das war früher so extrem, dass es mir mehr als nur peinlich war. Immer wieder bin ich dieses Verhalten im Gebet und im Mentoring angegangen, und immer wieder gescheitert. Sicherlich hat sich was verändert, aber es gibt immer noch Tage und Spiele, wo ich Dinge sage, die ich nicht sagen will, die ich auch nicht richtig finde. Ja, ich habe hier Veränderung erfahren, aber bin noch immer auf dem Weg, und brauche weiterhin die Vergebung Jesu.</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 3. als „Kind Gottes“ kann es auch sein, dass ich etwas tue, weil ich die Überzeugung habe, dass Jesus das möchte. </code></pre>



<p>Ein Kind ist seinen Eltern gegenüber Gehorsam, zumindest wenn es ein braves Kind ist. Gehorsam bedeutet, dass ich etwas tue, weil Jesus es mir sagt/ weil ich erkenne, es ist Gottes Wille, auch wenn ich vom Herzen her, oder von dem was mir eigentlich zunächst entspricht, anders handeln würde. Gehorsam spielt in der Bibel eine wichtige Rolle, ist bei uns aber total aus der Mode. Gehorsam ist eine bewußte Entscheidung. Ich glaube Gott, dass er es gut mit mir meint und dass er weiß was gut und richtig ist, deshalb tue ich, was er will und nicht was ich will. Das ist es, was Jesus im Garten Gethsemane getan hat, als er seinen Vater darum bat, den Kelch des Kreuzestodes an ihm vorübergehen zu lassen und ihn dann doch genommen hat.<br>Die Frage des Gehorsams ist eine Wichtige. Ich habe es hier nur kurz angerissen. Das auszuführen, würde eine eigene Predigt füllen. Ich hab dazu für die Kleingruppen einen Entwurf erstellt. Vielleicht habt ihr in eurer KG Lust, euch dort mit der Frage nach dem Gehorsam zu beschäftigen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 4. als „Kind Gottes“ gilt: Du darfst scheitern</code></pre>



<p>Wir werden als „Kind Gottes“ , immer wieder an Punkte kommen, wo wir merken, es gelingt mir nicht, das umzusetzen, was ich eigentlich tun möchte, wie ich mich verhalten möchte. Paulus kennt das auch, wenn er in Römer 7,19 schreibt: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht tun will.“ </p>
</blockquote>



<p>→ Ich leben nicht den Jesus Lifestyle, den ich leben will, sondern den Lifestyle der Welt, den ich nicht leben will.<br>Hab das ja vorhin am Beispiel des Ausrastens beim Fussball erzählt. Aber es gibt noch mehr Bereiche, in denen ich das erlebe.<br>Wir werden scheitern, und wir dürfen scheitern. Das gehört dazu. Das ist es was Kinder tun. Aber: wenn wir merken, es gelingt uns nicht → dann kommt es darauf an, nicht auf die innere Stimme oder die Stimme des Teufels zu hören, die sagt: „Du schaffst es eh nicht, gib auf!“ <strong>Sondern, dass wir wieder aufstehen, unsere Krone als Kind Gottes, des Königs, richten, ggf. kurz durch schnaufen und einen neuen Versuch starten. </strong></p>



<p>Seid ihr dabei, in die Identität als Kind Gottes hinein zu wachsen und den „Jesus Lifestyle“ zu Deinem Lifestyle zu machen?<br>→ Entscheidend ist die Grundhaltung: Du bist ein geliebtes Kind Gottes!<br>und dann aufgrund dieser Grundhaltung den Weg als Kind Gottes mit Jesus zu gehen. In dem Maß und auf die Art, wie es Dir entspricht, wie Du es kannst.<br>Mögliche Unterstützung:<br>→ Bete jeden Tag: Danke Vater, dass ich Dein Kind bin! Lass mich in diese Identität hinein wachsen.<br>→ Lass auf Deinem Start/Sperrbildschirm Deines Smartphones den Satz aufleuchten: Du bist ein geliebtes Kind Gottes. Dazu hat das @home Team einen Screen erstellt…<br>→ Sag einem Freund, dass er Dir jeden Tag oder jede Woche einmal in den gemeinsamen Chat schreiben soll. Andreas, Du bist ein geliebtes Kind Gottes! Lebe in dieser Identität. oder etwas ähnliches. Oder umgekehrt, frag jemanden, ob es ihm recht wäre, wenn Du ihm wöchentlich so eine Nachricht schreibst.<br>→ such Dir einen Mentor, mit dem Du die Herausforderungen besprichst, die es mit sich bringt, einen „Jesus Lifestyle“ leben zu wollen.</p>



<p>Wir haben am Anfang gevotet, welche Eigenschaften wir wesentlich für einen Jesus Lifestyle sehen. Wenn wir das nochmal anschauen: das sind wesentliche Lifestyle Eigenschaften, die in unserem Leben, in unserem CVJM vorkommen sollen. Damit die Menschen dieser Stadt erkennen können, dass Jesus lebt! Dass die Menschen dieser Stadt, den CVJM als einen Ort bezeichnen, an dem die Kinder Gottes zu finden sind. Und dass wir unserem Vater im Himmel Freude machen.</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@gift_habeshaw?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Gift Habeshaw</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/grayscale-photography-of-a-man-standing-in-front-of-a-jesus-graffiti-QDP10NbwcyE?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
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		<title>Wer bin ich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 07:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Duck]]></category>
		<category><![CDATA[Ebenbild Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
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		<category><![CDATA[Wer bin ich]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer ist Donald Duck?
Es gibt verschiedene Definitionen von Identität – also davon, wer man ist. Vereinfacht kann man sagen, dass Identität ein lebenslanger Prozess ist.
Drei wichtige Prozesse für unsere Identitätsbildung sind Selbsterkenntnis, Selbstgestaltung und Gruppenzugehörigkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Die eigene Identität entdecken</h3>



<p>Dieser Beitrag ist auch als <a href="https://anchor.fm/peschie1967/episodes/Wer-bin-ich----was-macht-meine-Identitt-aus-e118gs5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Podcast</a> anzuhören.</p>



<p>Wer bin ich?</p>



<p>Bestimmt hast Du Dir diese Frage, so oder ähnlich schon mal gestellt.</p>



<p>Denk nicht lange nach. Welche Antwort gibst Du darauf?</p>



<p>Das Erste was Dir auf die Frage einfällt, ist hoch interessant.</p>



<p>Es gibt einen Einblick dahingehend, was Dir im Moment besonders wichtig erscheint, oder wo Du gedanklich gerade dran bist!</p>



<p>Inwieweit Deine Antwort Auskunft darüber gibt, wer Du bist, oder mit anderen Worten, welche Identität Du hast, ist damit nicht gesagt.</p>



<p>Reden wir mal über jemand konkretes. Wer ist Donald Duck? Was fällt Dir dazu ein?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer ist Donald Duck?</h3>



<p>Ich sag mal, was mir dazu einfällt: Donald ist eine Comicfigur von Walt Disney, er ist ein Pechvogel, er ist der Onkel von Tik, Trik und Trak, Donald ist eine Ente, außerdem ist er der Neffe von Dagobert Duck, der reichsten Ente der Welt, Donald liebt Daisy Duck, und Donald ist Phantomias – wer Phantomias nicht kennt: Phantomias ist Donald als verkleideter Retter in der Not – so eine Art Zorro und wenn Donald Phantomias ist, dann ist er ganz anders, als sonst…. ich weiß nicht, was euch noch dazu einfällt.</p>



<p>Donald ist also nicht einfach nur eine Ente, oder der Neffe von Dagobert. Das, wer Donald ist, ist eine Mischung aus vielen unterschiedlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen, von Verwandtschaftverhältnissen und Dingen die er getan hat oder die erwartet werden, dass er tut.</p>



<p>Was würdest Du sagen, ist die wichtigste Eigenschaft oder Identität von Donald?</p>



<p>Ist seine wichtigste Eigenschaft, dass er eine Ente ist, oder dass er Phantomias ist?</p>



<p>Oder ist seine wichtigste Identität, dass er eine Tollpatsch ist, oder dass er der Neffe der reichsten Ente der Welt ist?</p>



<p>Welcher Eigenschaft, würdest Du, welche „Bedeutung“ geben?</p>



<p>Es ist nämlich sehr wichtig, welche Wichtigkeit oder Bedeutung, wir einer Eigenschaft geben. Das trifft auf andere Personen ebenso zu, wie auf uns selber.</p>



<p>Wenn ich Donald als Tollpatsch sehe, dann erwarte ich von ihm andere Dinge, als wenn ich ihn als Phantomias sehe.</p>



<p>Und wenn sich Donald selber in erster Linie als Tollpatsch sieht, dann wird er anders in der Welt unterwegs sein und auch wahrgenommen werden, als wenn er sich als Neffe der reichsten Ente der Welt sieht oder sogar als Phantomias.</p>



<p>Außerdem hat das, wie ich mich selber sehe, auch Auswirkungen auf das was ich tue, es hat Auswirkungen auf mein Handeln. In manchen Geschichten von Donald, kommt das sogar deutlich zum Vorschein. Wenn Donald seine Selbstwahrnehmung, seine Eigenüberzeugung verändert, dann wird aus dem Pechvogel z.B. Phantomias.</p>



<p>Die Frage, wer Du bist, ist also zum einen wichtig und zum anderen gar nicht so einfach zu beantworten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Definition von Identät</h3>



<p>Es gibt verschiedene Definitionen von Identität – also davon, wer man ist. Vereinfacht kann man sagen, dass Identität ein lebenslanger Prozess ist. D.h. die eigene Identität verändert sich immer wieder.<br>Und Identität entsteht aus unterschiedlichen Prozessen. Drei wichtige Prozesse für unsere Identitätsbildung sind Selbsterkenntnis, Selbstgestaltung und Gruppenzugehörigkeit.<br>Identität bildet sich aus Selbsterkenntnis (z.B. durch Eigenreflexion bzw. gemachten Erfahrungen), Identität bildet sich auch aus Selbstgestaltung (also das wie ich mein Leben gestalte, gestalten will), und Identität bildet sich auch durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe (z.B. ich bin Teil der Gruppe Männer, oder Teil des deutschen Volkes).</p>



<p>D.h. ich kann zu einem nicht unwesentlichen Teil meine Identität mitbestimmen. Denn welche Schlüsse ich aus meiner Eigenreflexion ziehe, oder aus den gemachten Erfahrungen, wie ich mich entschließe mein Leben zu gestalten, das kann ich sehr stark mitbestimmen.</p>



<p>Außerdem zeigt sich die eigene Identität auch nach außen hin. Identität kann sich Z.B. in körperlichen Merkmalen äußern, bei Donald z.B. durch seine Entenfüsse oder seinen Schnabel. Identität zeigt sich auch darin wie man auftritt, bei Donald sehr gut sichtbar, wenn er als Phantomias auftritt, oder z.B. als Onkel von Tik Trik und Trak. Identität zeigt sich außerdem in dem wie und was man redet oder auch in den sozialen Kontakten. Selbstredend verkehrt Phantomias mit ganz anderen Leuten, als Donald.</p>



<p>Große Veränderungen oder Ereignisse im Leben können die Identität verändern oder sich auf die Identitätsentwicklung auswirken. Die Pubertät ist z.B. eine wichtige Zeit, um die eigene Identität zu entwickeln, bzw. zu finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Identität aus biblischer Sicht</h3>



<p>Aus der Sicht der Bibel, gibt es zwei wichtige, grundlegende Sein-Zustände, die unsere Identität ausmachen. Und ich bin davon überzeugt, dass es sehr wichtig ist, diese als Fundament für unser Leben zu nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jeder Mensch ist zuerst Ebenbild Gottes</h3>



<p>Die erste ist unser Schöpfungszustand, dass wir als Gottes Ebenbild geschaffen sind. Im 1. Buch Mose (1, 27) steht: <em>„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“</em></p>



<p>Was bedeutet das?</p>



<p>Es bedeutet: Jeder Mensch, egal an was er glaubt, oder nicht glaubt, ist als Ebenbild Gottes geschaffen. Und Ebenbild bedeutet auch, dass in unserem Wesen, in dem was wir möchten und können, das Wesen Gottes zum Vorschein kommt. Wir Menschen haben, wie Gott eine Schöpfungskraft, wir Menschen möchten Beziehung zueinander, wie Gott eine Beziehung zu uns Menschen möchte.<br>Und Ebenbild meint auch, ein Repräsentant zu sein. D.h. wir Menschen sind „Stellvertreter Gottes“ auf Erden. In unserem Handeln, soll sich Gottes Wesen widerspiegeln. Wichtige Wesenszüge Gottes sind z.B. Liebe, Barmherzigkeit, und das Eintreten für Recht und Gerechtigkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jeder Christ, ist ein Kind Gottes</h3>



<p>Die zweite wichtige grundlegende Identität gilt für diejenigen, die zu Jesus Christus gehören. In Apostelgeschichte 17 (28) sagt Paulus: <em>„Denn in ihm (er meint damit Jesus), ´dessen Gegenwart alles durchdringt,` leben wir, bestehen wir und sind wir.[…] Er ist es, von dem wir abstammen.“ </em>D.h. mit anderen Worten: Wir sind Kinder des lebendigen Gottes. Das Johannesevangelium unterstreicht das noch. Dort heißt es dazu: <em>„All denen jedoch, die ihn (damit ist Jesus gemeint) aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, </em><em>Gottes Kinder zu werden.“ </em><em>Johannes 1,12</em></p>



<p>Das hier mit „Recht“ übersetzte griechische Wort kann man auch anders übersetzen. Dann heißt es: <em>All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, </em>gab er die Berechtigung, gab er die Erlaubnis, gab er die Freiheit, die Macht, Gottes Kinder zu werden.<br>Es ist also nicht nur gemeint, das liebe Kind des Vaters zu sein. Mit dieser Kindschaft geht auch die Aufgabe und das Recht einher, in Gottes Auftrag in dieser Welt zu handeln.</p>



<p>Das ist es, was unsere Identität ausmacht. Wir sind Kinder Gottes!</p>



<p>Und wenn das so ist, dass wir Kinder des lebendigen Gottes sind, dann gibt das Dir und mir Würde! Und das sollte Dir und mir Selbstbewußtsein geben. Das ist die wichtigste Identität, die ein Christ hat. Alle anderen Eigenschaften und Wesenszüge, oder Identitäten, müssen sich diesem zuordnen.</p>



<p>Noch einmal die Frage: wer bist Du? Was würdest Du sagen?</p>



<p>Wie viel Identität darf Jesus Dir geben?</p>



<p>Anderer Meinung? Zustimmung? Fragen? Bitte kommentieren!</p>
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		<title>Game-Changer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2021 10:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung Jesu]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor kurzem kam ein junger Mann ins Makarios und fragte mich:“Hallo Andi, kennst Du mich noch?“ Das ist eine der Fragen, die mir eher unangenehm ist. Mir geht es oft so, dass ich zwar mein mich an das Gesicht erinnern zu können, aber den Namen weiß ich öfters nicht mehr. Er hat mir dann ausgeholfen und es hat sich herausgestellt, dass er Elmas heißt. Er war vor ca. 10 Jahren ein häufiger Besucher im Makarios. ...]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Osterhoffnung in der Herausforderung</h4>



<p>Jesus ist auferstanden. </p>



<p>Jesus ist der &#8222;Game-Changer&#8220;.</p>



<p>Jesus ist für uns der „Game-Changer!“ Jesus ist derjenige, der „den Unterschied“ ausmacht.</p>



<p>„Game-Changer“, das ist kein theologischer Begriff, sondern wird in unterschiedlichsten Bezügen verwendet. Man kann vereinfacht sagen, dass ein „Game-Changer“ jemand ist, der so starken Einfluss hat, dass bisher geltende Regeln und Mechanismen außer Kraft gesetzt und durch neue ersetzt werden. Ein „Game-Changer“ ist jemand, der ganz besondere Fähigkeiten oder extrem starken Einfluss ausübt. Dieser „Game-Changer“ verändert radikal ein Spiel, eine Situation, eine Firma oder auch eine ganze Gesellschaft.</p>



<p>Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Elon Musk ist unter anderem bekannt für seine Elektroautos. Als er für diese Idee begonnen hat Geld zu sammeln, haben viele Fachleute gesagt, der spinnt, das wird niemals funktionieren. Trotzdem hat Elon Musk das Geld zusammen bekommen und ist mit seinen Tesla Autos weltweit führend.</p>



<p>Jesus war und ist ein „Game-Changer“, für uns, für die Gesellschaft und für die Welt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Regelbrecher</h4>



<p>Mit seiner Auferstehung hat er eine Regel von Leben und Sterben, außer Kraft gesetzt. Niemand hat bis dahin gedacht, dass es möglich ist, sie außer Kraft zu setzen.</p>



<p>Jesus macht den Unterschied. Jesus kann auch in Deinem Leben, in meinem Leben den Unterschied machen. Glaubst Du das?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Lebensveränderung</h4>



<p>Vor kurzem kam ein junger Mann ins <a rel="noreferrer noopener" href="https://makarios.de" target="_blank">Makarios</a> und fragte mich:“Hallo Andi, kennst Du mich noch?“ Das ist eine der Fragen, die mir eher unangenehm sind. Mir geht es oft so, dass ich zwar meine, mich an das Gesicht erinnern zu können, aber den Namen weiß ich öfters nicht mehr. Er hat mir dann ausgeholfen und es hat sich herausgestellt, dass er Elmas heißt. Er war vor ca. 10 Jahren ein häufiger Besucher im <a rel="noreferrer noopener" href="https://makarios.de" target="_blank">Makarios</a>. Ein eher zurückhaltender, ruhiger und cooler Typ. Dann ist er irgendwann nicht mehr aufgetaucht. Denn er war dann einige Jahre Teil einer mafiaähnlichen Gang im Großraum Stuttgart. Erpressung, Drogenhandel und Prostitution waren ihre Haupteinnahmequellen. Doch irgendwann war der coole Elams, gar nicht mehr cool. Er konnte nicht mehr aus seinem Zimmer gehen. Er hatte Panikattacken.</p>



<p>Damals, so sagt er, hat er sich ans Makarios erinnert. Und daran, wie die Mitarbeiter vor dem gemeinsamen Essen gebetet haben. Den Frieden, den er dort gespürt hat. Und da hat er angefangen selber zu diesem Jesus zu beten und wurde völlig befreit. Er hat seinen muslimischen Glauben abgelegt und wurde ein Nachfolger Jesu.</p>



<p>Wen seine Geschichte noch etwas mehr interessiert, kann <a href="https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/glaube-erlebt-gelebt/krimineller-in-panik/8310-79" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachhören und sehen, was er zu erzählen hat.</p>



<p>Jesus war und ist ein „Game-Changer“ für Elmas. Sein Leben wurde völlig umgedreht. Aus dem Mafiagangster wurde ein Mann, der in seiner Freizeit auf der Königstrasse evangelisiert, aus dem Mafiagangster, der jede Menge Geld zur Verfügung hatte, wurde ein Mann, der in Dreischicht arbeitet und sich mit dem Lohn zufrieden gibt, den er dafür bekommt.</p>



<p>Jesus macht den Unterschied. Jesus kann auch in Deinem und meinem Leben den Unterschied machen. Glaubst Du das?</p>



<p>Du musst dazu nicht wie Elmas mit Drogen handeln oder ähnlich schlimme Dinge getan haben. Jesus kann in allen Bereichen unseres Lebens den Unterschied machen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Persönlicher &#8222;Game-Changer&#8220;</h4>



<p>Vielleicht hast Du Probleme mit dem Chef? Oder Schwierigkeiten in der Schule? Vielleicht bist Du im Coronablues gefangen? Oder es gibt herausfordernde Situationen in der Familie? oder Beziehungsprobleme? Oder Krankheit? Jeder von uns, hat immer wieder Zeiten in denen es so scheint, als ob es keine gute Lösung gäbe. Als ob kein Weg „aus den Schwierigkeiten“ heraus führen könnte.</p>



<p>Aber Jesus will und kann auch in diesen Situationen ein „Game-Changer“ sein. <strong>Egal wie groß oder klein Deine Herausforderung </strong><strong>ist</strong><strong>. </strong>Jesus kann es verändern.</p>



<p>Wenn ich sage, dass ich glaube, dass Jesus in Deinem und meinem Leben etwas verändern kann, egal um welches Problem es sich handelt, dann ist mir klar, dass sich das sehr viel einfacher anhört, und leichter gesagt ist, als es häufig in der Praxis dann umzusetzen ist.</p>



<p>Jesus hat das Leben von Elmas so radikal verändert. Und Elmas ist nur einer von vielen, die ähnliches erlebt haben. Jesus kann auch in meinem und Deinem Leben Dinge völlig umkehren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dran bleiben&#8230;</h4>



<p>Wenn Du das so nicht erlebst, dann kann ich Dich nur ermutigen, nicht aufzugeben. Dann kann ich Dich nur ermutigen, dies Jesus zu klagen. Dann kann ich Dich nur ermutigen, Dich jemandem anzuvertrauen und dann gemeinsam mit dieser Person, mit Jesus über Deine Herausforderung ins Gespräch zu kommen.</p>



<p>Vielleicht sieht die Veränderung, der „Game-Change“, nicht so aus, wie Du es Dir wünschst oder vorstellst. Vielleicht ändert Jesus gar nichts an dem was Dir eine so große Herausforderung ist, und tut etwas ganz anderes! Vielleicht musst Du sogar letztlich damit leben, dass in Deinem Leben nicht alles rund und glatt läuft. Vielleicht musst Du damit leben, dass Du krank bist, dass Dein Chef Dich stresst, dass Deine Familie nicht so perfekt ist wie Du denkst, dass sie sein sollte. Es kann sein, wenn Jesus nicht die Situation verändert, dann verändert Er ja vielleicht das, wie Du die Situation erlebst, oder wie Du darüber denkst?</p>



<p>Es bleibt und gilt: Jesus ist ein „Game-Changer“ auch für Dich, auch für Deine Situation. Ich bitte Dich, halte daran fest und wenn Du das selber nicht mehr kannst, such Dir Unterstützung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Blick über den eigenen Horizont</h4>



<p>Aber Jesus ist nicht nur ein „Game-Changer“ für Dich und mich. Er will dass wir mit ihm zusammen „Game-Changer“ für unsere Umgebung, unsere Gesellschaft, ja für die Welt sind.</p>



<p>In der Bibel sagt Jesus das mit anderen Worten. Er sagt zu seinen Jüngern: <em>„ Ihr seid das Salz der Erde.“</em>(Mt.5, 13) und <em>„Ihr seid das Licht der Welt.“</em>(Mt.5, 14).</p>



<p>Sind wir das? Sind wir Salz und Licht?</p>



<p>Oder sind wir das Salz, das seine Salzigkeit verloren hat oder das Licht, dass unter einem Deckel versteckt wird?</p>



<p>Jesus sagt als Fazit <a href="https://www.bibleserver.com/ZB.MENG.NG%C3%9C.LUT.HFA/Matth%C3%A4us5%2C13-16" target="_blank" rel="noreferrer noopener">seiner Rede von Salz und Licht</a>: <em>„So soll auch euer Licht vor den Menschen leuchten: Sie sollen eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen!“</em> (Mt.5, 16)</p>



<p>Wenn wir die Geschichte von Elmas anschauen, dann kann das Menschen zum Nachdenken bringen. Sie können erahnen, welche Kraft der Glaube an Jesus haben kann, dass Menschen so radikal anders werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Widerstände</h4>



<p>Aber es gibt auch die Anderen, die das alles abtun. Die sagen: „Der spinnt“ oder „das glaube ich nicht. So was ist unmöglich. Der verarscht uns nur.“</p>



<p>Und vielleicht gibt es auch in Deinem Umfeld ähnliches. Da gibt es die einen, die Deinen Glauben belächeln. Die Dich für einen Spinner halten. Die Dir nicht glauben, dass Du offen und ehrlich bist, mit dem was Du sagst oder tust.</p>



<p>Und da gibt es hoffentlich auch die anderen, die merken, dass in Deinem Leben noch etwas Anderes ist. Die merken, dass es Dir ernst ist, mit diesem Jesus. Vielleicht weißt Du davon selber gar nichts. Bei mir hat es ca. zehn Jahre gedauert, die ich im Makarios gearbeitet habe, bevor mir zum ersten Mal ein Jugendlicher zurück gemeldet hat, wie er mich wahrnimmt und was es bei ihm ausgelöst hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wer wir sind, ist entscheidend</h4>



<p>Ich glaube es ist wichtig, dass wir uns bewußt machen, wer wir in Jesus sind! Wir bekommen unsere Würde und unsere Ausstrahlung <strong>nicht durch das was wir tun</strong>, sondern durch <strong>das was wir sind</strong>.</p>



<p>Wir sind Nachfolger des Auferstandenen Jesus. Dieser Jesus, der die Regeln von Leben und Tod außer Kraft gesetzt hat. Er war tot. Und er wurde wieder lebendig. Er lebt. Er lebt für immer.</p>



<p>Und dieser Jesus macht uns zu <strong>Kindern Gottes</strong>. Zu Kindern des Gottes, der Himmel und Erde, ja das ganze Universum geschaffen hat.</p>



<p>Das ist die Würde derjenigen, die zu Jesus gehören.</p>



<p>Erst aus <strong>dieser Würde</strong>, aus <strong>diesem Sein</strong>, bekommt unser Tun seine eigentliche Bedeutung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit</h4>



<p>Ich komme zum Schluss:</p>



<p>1) Jesus ist der „Game-Changer“ für Dich und Dein Leben.</p>



<p>2) Jesus ist der „Game-Changer“ für die Welt.</p>



<p>§) Jesus möchte Dich dafür gewinnen, zusammen mit IHM „Game-Changer“ zu sein.</p>



<p>Amen</p>



<p>Was hat Dich in der Predigt angesprochen? Hast Du Fragen zu dem was ich gesagt habe? Oder Anmerkungen? Dann melde Dich bei mir. Ich freue mich auf den Austausch mit Dir.</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@grizzlybear?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Jonathan Petersson</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/game-changer?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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		<title>“Jesus &#8211; der auferstandene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2019 17:32:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[auferstanden]]></category>
		<category><![CDATA[auftraggeber]]></category>
		<category><![CDATA[auserwählt]]></category>
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					<description><![CDATA[Auftraggeber für uns alle” (Matthäus 28, 16-20) Hier die Audiodatei &#8211; der Text zum hören &#8211; Original von der Ostertagung des CVJM Esslingen e.V. Matthäus 28, 16 – 20 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus...]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Auftraggeber für uns alle” (Matthäus 28, 16-20)</h4>



<p>Hier die Audiodatei &#8211; der Text zum hören &#8211; Original von der Ostertagung des CVJM Esslingen e.V.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2019/04/2019-OT-Sonntag-Mt28.mp3"></audio></figure>



<p>
<em>Matthäus 28, 16 – 20 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf
den Berg, den Jesus für die Begegnung mit ihnen bestimmt hatte. Bei
seinem Anblick warfen sie sich vor ihm nieder; allerdings hatten
einige noch Zweifel. Jesus trat auf sie zu und sagte: »Mir ist alle
Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern
und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles
zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin
jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.« </em>
</p>



<p>Ich
lade euch ein, dass ihr euch in einen der elf Jünger hineinversetzt,
die Jesus nach Galiläa geschickt hatte und ihnen dort begegnet.  Was
dieser Jünger denkt und fühlt, hat m.M.n. viel gemeinsam mit dem,
wie wir denken und fühlen.</p>



<p>Ihr
könnt dabei die Augen schließen, oder das Kreuz hier an der Wand
anschauen, und dem nachspüren was ihr hört und spürt. Schaut, was
euch entspricht und gut tut.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>„Der Jünger“: </strong></h4>



<p>Es ist Jesus. Ich erkenne ihn. Soll ich zu ihm hingehen und mich nieder werfen? Ich spüre eine Kraft die von ihm ausgeht. Nein, es ist noch mehr als Kraft. Es ist Liebe, Güte, Frieden. Ich muss mich niederwerfen – es geht gar nicht anders. Ihn anzublicken, das ist unglaublich. Es ist schrecklich und gleichzeitig das Schönste was es gibt. Ich möchte Ihm meine Ehrerbietung zeigen. Ich lege mich mit meinem Gesicht zum Boden hin und stecke meine Hände aus. Es ist so gut, Ihn zu verehren und meinen Respekt und meine Liebe für Ihn zum Ausdruck zu bringen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Zweifel</strong></h4>



<p>Was hatte ich doch für Zweifel, als mir erzählt wurde, dass Jesus von den Toten zurückgekehrt wäre. Ich konnte es nicht glauben. Doch dann bin ich Ihm begegnet. Oder eher Er mir. Er war plötzlich in unserer Mitte. Und da waren alle Zweifel  fort. Immer wenn ich Jesus anschaue, dann gehen die Zweifel fort. Doch noch heute Morgen hab ich mich gefragt, ob Jesus heute wirlich da sein würde, wenn wir zu dem Berg gehen, wo Er uns treffen wollte. Ich frage mich: Ist Jesus wirklich tot gewesen und nun wieder lebendig? Lebendig für immer? Wird Er nicht mehr sterben? Oder sind das alles nur Fake News?  </p>



<p>Das
ist doch unglaublich, dass ich immer wieder Zweifel habe, und das,
obwohl ich unglaubliche Dinge gesehen habe, die Jesus getan hat. Er
lief auf dem Wasser, er hat Lazarus aus dem Grab geholt, er hat mit
wenig Essen mehrere tausend Menschen satt gemacht. Und trotzdem,
immer wieder sind sie da, die Zweifel. Was bin ich doch für ein
elendiger Versager. Ob die anderen auch Zweifel haben? Ich glaube
nicht.
</p>



<p>Aber
Thomas, ja Thomas der hatte Zweifel. Große Zweifel.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Jesus = Gott?</strong></h4>



<p>Jetzt kommt Jesus auf uns zu. Er sagt, er habe die absolute Macht über alles. Wenn das stimmt, dann ist Er Gott. Kann das sein? Kann Jesus Gott sein?</p>



<p>Wenn
er wirklich auferstanden ist – dann muss es wahr sein. Aber, wie
kann ein Mensch Gott sein? Oder wie kann Gott zu einem Menschen
werden. Ich kann das nicht verstehen. Und doch ist es wahr. Muss ich
das überhaupt verstehen? Ich glaube nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Geht!</strong></h4>



<p>Jesus sagt, wir sollen zu den Heiden gehen. Er schickt uns tatsächlich hinaus aus unserer Heimat. Jesus schickt uns hin in die Welt. Wir sollen den Menschen von Ihm erzählen. Ihnen sagen, was wir gesehen und erlebt haben. Wir sollen die Menschen zu seinen Jüngern machen. Wie kann das sein? Wir sind doch die Auserwählten. Und nun sollen noch andere dazu kommen? Ich verstehe es nicht wirklich. Aber ich spüre in mir, dass ich das was ich mit Jesus erlebt habe nicht für mich behalten darf.</p>



<p>Doch
wie sollen wir das hinkriegen, andere zu Jüngern zu machen? Wir sind
doch nur einfach Menschen. Ich glaub nicht, dass ich das kann. Ich
weiß nicht, wie das gehen soll.</p>



<p>Jesus
sagt, wir sollen die Menschen lehren, was Er uns gelehrt hat. Und
ihnen sagen, was gut und richtig ist. Was für eine Herausforderung.
Das kann ich nicht. Ich trau mich nicht. Petrus, ja der kann das. Und
Johannes natürlich. Aber ich?</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Jesus weiß</strong></h4>



<p>Aber Jesus traut es mir zu. Jesus weiß was Er tut. Er verspricht immer da zu sein. Immer dabei. Wenn das stimmt, und Jesus dabei ist, dann müsste es vielleicht möglich sein, Menschen zu seinen Jüngern zu machen. Nein, dann ist es möglich. Dann kann sogar ich das tun. Jesus hält mich für fähig dazu. Jesus macht mich fähig dazu! Wie großartig ist das denn?</p>



<p>Mit
seiner Zusage immer mit dabei zu sein und uns nie alleine zu lassen,
kann ich es wagen. Es wagen meine Heimat zu verlassen und anderen
Menschen von Jesus erzählen. Und dann, mal sehen was passieren wird.
Jesus ist mit mir. Darauf kann ich mich verlassen.</p>



<p><em>Soweit
mal, mögliche Gedanken eines der Elf.</em></p>



<p>
<em>Vielleicht hast Du Dich in dem einen oder anderen Gedanken
wiedergefunden. Vielleicht hast Du ähnliche Fragen oder Zweifel.
Eins ist wichtig: Jesus hält Dich für geeignet Ihm nach zu folgen.
Jesus hält Dich für geeignet, Sein Zeuge zu sein. Jesus hält Dich
für geeignet, Menschen zu Jüngern zu machen. Jesus ist es, der Dich
dafür befähigt. Und zwar individuell, unterschiedlich, rüstet Er
jeden von uns mit speziellen Gaben aus, mit denen wir diesen Auftrag
erfüllen können. Ein leckeres Essen zu kochen, die Technik bei
einer Veranstaltung zu machen oder die Stühle dafür zu stellen kann
dabei genauso zielführend sein, wie eine Predigt zu halten. Deshalb
schau nicht nach links oder rechts, zu Deinem Bruder oder Deiner
Schwester und denk nicht, so müsste es bei Dir sein. Schau auf
Jesus.</em></p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@ifbdesign?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Benjamin Smith</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/ressurection?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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		<title>Segen to go!?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2018 10:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Abraham]]></category>
		<category><![CDATA[Abram]]></category>
		<category><![CDATA[Du sollst ein Segen sein]]></category>
		<category><![CDATA[Ich will Dich segnen]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>
		<category><![CDATA[Segen to go]]></category>
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					<description><![CDATA[Predigt beim eAg am 13.05.2018 Hier die Predigt als Audio Heute schon jemanden gelobt? Haben Sie letzte Woche ein Lob bekommen? Gab es jemand, der Ihnen etwas Gutes zugesagt hat? So was wie: ich wünsch Dir alles Gute bei diesem...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Predigt beim eAg am 13.05.2018</h2>



<p>Hier die Predigt als Audio </p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2023/04/predigt-eag-180513.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Heute schon jemanden gelobt?</h3>



<p>Haben Sie letzte Woche ein Lob bekommen? Gab es jemand, der Ihnen etwas Gutes zugesagt hat? So was wie: ich wünsch Dir alles Gute bei diesem oder jenem! Oder hat Ihnen jemand gesagt, dass Sie etwas gut gemacht haben? Wie z.B. Boah, das war echt stark. Oder gab es jemand, der Ihnen einen guten Wunsch zugesprochen hat? Wie bleib gesund, oder gute Fahrt?</p>



<p>Und andersherum. Haben Sie letzte Woche jemand gelobt? Gesagt, dass etwas gelungen ist, einen guten Wunsch ausgesprochen?</p>



<p>Denken Sie mal kurz drüber nach, versuchen Sie die letzten Tage noch einmal im Schnelldurchgang zu scannen.</p>



<p>Haben Sie etwas gefunden?</p>



<p>Vielleicht erstaunt es Sie, dass wenn Sie jemanden gelobt haben, oder etwas Gutes gewünscht – oder es selber bekommen haben, dann haben Sie Segen erfahren bzw. Segen ausgeteilt. Denn das hebräische Wort, das in unseren Bibeln mit segnen übersetzt wird heißt auch „loben“ und das griechische Wort, das im neuen Testament dort steht, wo wir in unserer Bibel häufig das Wort Segen oder segnen stehen haben, besteht aus dem beiden Worten gut und Wort.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was Segen bedeutet</h3>



<p>D.h. segnen hat die Grundbedeutung, loben und gute Worte aus zu sprechen!</p>



<p>Wenn nun Gott gute Worte ausspricht , also der Gott, der mit seinem Wort die Welt erschaffen hat, gute Worte über einem Menschen ausspricht, können wir uns alle ausmalen, dass diese guten Worte nicht einfach nur nett sind, sondern auch eine Kraftwirkung haben.</p>



<p>Wenn also Gott zu Abram spricht, dass er ihn segnen will – also Gutes über ihn aussprechen will, dann darf man erwarten, dass dies Auswirkungen auf das Leben Abrams hat.</p>



<p>Bevor ich dazu aber noch mehr sage, erstmal unser heutiger Predigttext. Ich lese ihn mit den Versen davor und danach:</p>



<p><em>„Da nahm Terach seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn seines Sohnes Haran, und seine Schwiegertochter Sarai, die Frau seines Sohnes Abram, und führte sie aus Ur in Chaldäa, um ins Land Kanaan zu ziehen. Und sie kamen nach Haran und wohnten dort. Und Terach wurde zweihundertundfünf Jahre alt und starb in Haran. Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran zog. So nahm Abram Sarai, seine Frau, und Lot, seines Bruders Sohn, mit aller ihrer Habe, die sie gewonnen hatten, und die Leute, die sie erworben hatten in Haran, und zogen aus, um ins Land Kanaan zu gehen.“</em></p>



<p>Zunächst ein paar erklärende Fakten, bzw. Informationen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abrams Berufung</h3>



<p>Diese Verse erzählen die Berufung Abrams zum Stammvater eines großen Volkes – in der späteren Geschichte stellt sich heraus, dass Abram sogar der Stammvater zweier großer Völker ist: nämlich der Israeliten – der Nachkommen seines Sohnes Isaak mit Sara und der Ismaeliten – also der Nachkommen seines Sohnes Ismaels mit der Magd Hagar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abram &#8211; Abraham</h3>



<p>In diesen Versen ist von Abram die Rede. Erst fünf Kapitel später, als Gott den Bund mit Abram fix macht, bekommt er den Namen Abraham, der uns so viel geläufiger ist als der Name Abram. Abraham bedeutet in etwa: Vater der Vielen – und wird häufig auch dahingehend gedeutet, dass Abraham Vater vieler Völker oder auch der drei Weltreligionen Judentum (mit Isaak), Islam (mit Ismael der als Stammvater der Araber und damit als Vorfahre Mohammeds gilt) und letztlich des Christentums.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die dahintersteckende Geschichte</h3>



<p>Terach, der Vater Abrams beginnt eine Reise nach Kanaan – wobei er Abram mit Ehefrau und seinen Enkel mit nimmt. Doch sie kommen nicht bis Kanaan. Auf dem Weg dorthin, lassen sie sich in Haran nieder. Warum sie sich auf den Weg machten wird nicht erklärt. Erst in Apg. 7, als Stephanus seinen Glauben an Jesus verteidigen muss, erfahren wir, dass Gott wohl schon in Ur zu Abram geredet hat.<sup class="modern-footnotes-footnote ">1</sup></p>



<p>Schon ganz am Anfang der Reise hat Gott Abram die Anweisung gegeben aus Ur auszuwandern und seine Verwandtschaft dabei zurück zu lassen. Doch auf dem Weg, sie wußten ja nur, dass sie Ur verlassen sollten, aber nicht wohin genau die Reise geht, siedeln sie in Haran an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum sind sie nicht weiter gegangen?</h3>



<p>In Josua 24 erfahren wir, dass Terach, der Vater Abrams anderen Göttern gedient hatte.<sup class="modern-footnotes-footnote ">2</sup></p>



<p>Ich versuche die Geschichte nochmals kurz chronologisch zusammen zu fassen:<br>Zuerst spricht Gott zu Abram in Ur. Gott fordert Abram auf das Land und seine Verwandtschaft zu verlassen um nach Kanaan zu ziehen.<br>Doch wir lesen: nicht Abram ergreift die Initiative, sondern sein Vater Terach.<br>Und: Abram verlässt zwar das Land, aber nicht seine Verwandtschaft. Abram zieht gemeinsam mit seinem Vater und seinem Neffen von Ur Richtung Kanaan.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vaterbindung</h3>



<p>Es scheint so, als ob Abram sich nicht von der Autorität seines Vaters lösen konnte – dieser Vater war die oberste Autorität und bestimmte wo sie hingingen und wer mitkommen sollte. Von der Wortbedeutung seines Namens Abram: das bedeutet nämlich, „Er ist über seinen Vater erhaben“ ist zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht viel zu erkennen. Doch das ist nicht das eigentliche Problem, sondern das Problem ist, dass Abrams Vater Terach, eben nicht dem Gott Abrams diente, sondern anderen Göttern.<br>Somit sollte Terach nicht mit Abram in das verheißene Land ziehen. Und somit hörte Gottes Reden auf, als sie auf dem Weg waren und dann nicht wußten, wohin sie weiter ziehen sollten. Das Reden Gottes hörte auf, und so ließen sie sich in Haran nieder.</p>



<p>Erst als Terach – Abrams Vater – tot war, und somit die familiäre Autorität auf Abram überging, erneuerte Gott seinen Ruf und ergänzt diesen sogar noch mit weiteren Verheißungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei Punkte sind mir dabei wichtig:</h3>



<p>Zum Einen: → Abram war Gott ungehorsam, deshalb verzögerte sich die Verheißung um einige Jahre.</p>



<p>Zum Anderen: → Gott war Abram treu. Denn er verwarf ihn nicht, aufgrund seines Ungehorsams, sondern erneuerte seinen Ruf als Abram soweit war. Gott wartete bis Abram „konnte“.</p>



<p>Der neue Ruf Gottes greift den Alten auf und erweitert ihn: <em>„Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“</em></p>



<p>Neben den alten Aufforderungen, die in Apg.7 genannt werden, das Land und die Verwandtschaft zu verlassen um in ein fremdes, unbekanntes Land zu ziehen, verheißt Gott dem Abram sieben Dinge.</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Gott verheißt Abram, dass er ihn zu einem großen Volk machen will</h4>



<p>Gott verheißt Abram hier keinen Sohn – dieser ist zwar Voraussetzung dafür , dass er Begründer eines Volkes sein kann – aber der Blick Gottes geht bereits weiter in die Zukunft, nämlich auf das Volk Israel, an dem Gott seine Treue, Liebe und Fürsorge zeigen will. D.h. dieser Zuspruch – ja dieser Segen – ist eng mit der Geschichte Israels bzw. des Judentums verknüpft.</p>



<p>Und diese Verheißung gilt in der Folge auch für uns als Christen. Paulus schreibt im Römerbrief, dass wir aufgepfropft – also draufgesetzt sind, auf den ursprünglichen Stamm des jüdischen Glaubens. (Römer 11, 17ff) D.h. wir leben aus dem, was auch das Judentum ausmacht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Gott verheißt Abram, dass er ihn segnen will</h4>



<p>Zur Zeit der Urväter – so behaupten zumindest die Bibelforscher – müsste Abram diese Zusage so verstanden haben, dass er sicher sein kann, dass seine Herde &#8211; Abram war ja Viehzüchter – sich in guter Weise entwickelt und er Söhne und Töchter, sowie Ruhe und Sicherheit vor Feinden haben wird und Glück und Heil für seine Sippe. Und das ist ja tatsächlich geschehen. Dies zeigt sich z.B. in der Aussage eines Knechtes Abrams in Gen.24, der dort sagt: <em>„Und der HERR hat meinen Herrn [das ist Abraham] reich gesegnet, dass er groß geworden ist, und hat ihm Schafe und Rinder, Silber und Gold, Knechte und Mägde, Kamele und Esel gegeben. Dazu hat Sara, die Frau meines Herrn, in ihrem Alter meinem Herrn einen Sohn geboren; dem hat er alles gegeben, was er hat.“</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Segen = Wohlstand? Kann das sein?</h4>



<p>Dieses Verständnis von Segen erscheint vielen Christen heute falsch. Im schwäbischen würde man sagen, „des hat a Gschmäckle“.</p>



<p>Aber wenn wir aufmerksam die Bibel lesen, dann können wir sehen, es ist durchaus ein biblisches Prinzip. Schräg wird die Verknüpfung von Segen und Wohlstand allerdings dann, wenn Wohlstand als einziges Zeichen gesehen wird oder als Automatismus. Also in dem Sinne, wenn Gott Dich segnet dann wird das in Form von Wohlstand sichtbar werden.</p>



<p>Der Segen Gottes kann sich in vielerlei Dingen ausdrücken, innerlich und äußerlich. Der Segen Gottes kann sich auch darin ausdrücken, Wohlhabend zu sein. Dann aber auch darin, wie man mit dem von Gott geschenkten Wohlstand umgeht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Gott will Abrams Namen berühmt machen</h4>



<p>Eine ganz schön herausfordernde Aufgabe. Uns ist klar, damals gab es keine Photos, es gab kein Internet, es gab ja nicht einmal so was wie Geschichtsschreiber. Wenn also zu dieser Zeit ein Name berühmt gemacht werden soll, dann muss etwas ganz außergewöhnliches passieren. Abram muss diese Aussage mit Freude erfüllt haben. Gott will meinen Namen berühmt machen – wow, wie geil ist das denn?</p>



<p>Und die weitere Geschichte zeigt:<br>Bereits zu seinen Lebzeiten war Abram – oder später Abraham – ein berühmter Mann. Er sprach mit dem Pharao von Ägypten, mit dem König Abimelech und mit dem König und Priester des höchsten Gottes Melchisedek. Melchisedek ist also der Priester des gleichen höchsten Gottes, der auch zu Abram geredet hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Und heute?</h4>



<p>Heute gilt Abraham als der Vater der drei Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum und nimmt auch im Koran eine wichtige Stellung ein.</p>



<p>Schon damals galt allerdings, dass Gott den Namen Abrams nicht einfach nur groß macht. Gott verfolgt damit ein Ziel. Er will, dass die Menschen erkennen, dass ER Gott ist – der einzige Gott. An Abram/ Abraham und dann auch an Israel zeigt Gott seine Göttlichkeit. In der Geschichte mit Abraham und dann auch Israel zeigt Gott seine Liebe und sein Interesse an uns Menschen.</p>



<p>Und genau das – seine Göttlichkeit und Liebe – will Gott auch an uns Christen zeigen. Er segnet uns aus Liebe – und wir müssen uns fragen, wie antworte ich auf den Segen Gottes? Antworte ich mit Lob? Mit Dank? Mit Hingabe? Mit persönlicher Heiligung?</p>



<p>Wer Jesus ernsthaft nachfolgen will, der kann den Segen Gottes nicht einfach für sich behalten. Wer Jesus ernsthaft nachfolgen will, in dessen Leben muss dieser Segen – in welcher Form auch immer – zum Ausdruck kommen. Und da kommen wir schon zur nächsten Verheißung Gottes an Abram.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4. Gott will, dass Abram zu einem Segen wird</h4>



<p>Der Segen für Abram ist kein Selbstzweck. Natürlich profitiert Abram direkt davon – wie schon bei den vorherigen Punkten ausgeführt. Aber auch Andere, die mit Abram zu tun haben, sollen von dem Segen profitieren. So ist es bei Lot, und bei seinen Leuten.<br>Beinahe wäre Abram auch für die Städte Sodom und Gomorrah zum Segen geworden, er hat im Ringen mit Gott um die Zukunft dieser Städte alles hineingeworfen – doch letztlich war die Sünde , die Verdorbenheit der Menschen dort, zu groß.</p>



<p>Wir alle sind aufgerufen, den Segen den wir von Gott empfangen, Seine Liebe, Fürsorge , Wohlstand/ Besitz, Gaben/ Fähigkeiten etc. auch weiter zu geben. Den Segen für sich zu behalten – widerspricht dem Ziel des Segens. Der Segen soll mich stärken, ermutigen, ausrüsten – und befähigen Gutes zu tun, Licht in der Welt zu sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5. Gott will diejenigen segnen, die Abram segnen und 6. Gott will diejenigen verflucht, die Abram verfluchen</h4>



<p>Wer Abram Gutes tut, dem will auch Gott Gutes tun. Und umgekehrt. Das zeigt sich z.B. in dem wie Gott handelt, als König Abimelech die Frau Abrahams zur Frau nehmen will. Er wird krank und erst als die Situation geklärt ist kommt wieder Segen zurück. <sup class="modern-footnotes-footnote ">3</sup></p>



<p>Aber diese Aussage – des Segens oder des Fluches – wird nicht nur direkt auf Abraham bezogen, sondern auch – wie die erste Verheißung – auf das Volk Israel. Somit bedeutet es, wer dem Volk Israel wohlgesonnen ist, auf den wird dieses Wohlgesonnen auch zurück kommen. Und wer diesem Volk Israel Böses wünscht, der muss damit rechnen, dass diese bösen Wünsche auf ihn selbst zurück fallen.</p>



<p>Mir ist wichtig, ich rede hier von dem Volk Israel – nicht von dem Staat – auch wenn das nicht immer klar zu trennen ist.</p>



<p>Ich verstehe den Text so, dass unsere Haltung zu den Juden, ein Faktor ist der unser Leben beeinflusst. Unsere Haltung zu den Juden entscheidet darüber, ob wir Segen empfangen, oder Fluch. Es geht um die Grundhaltung. Bin ich den Juden gegenüber grundsätzlich positiv gestimmt, oder nicht. Vielleicht erscheint uns das nicht zeitgemäß. Vielleicht erscheint uns das nicht gerecht. Aber es ist das, was dieser Text sagt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">7. Und Gott sagt, dass es seine Absicht sei durch Abram, alle Menschen zu segnen</h4>



<p>Dieser Segen ist zum einen das Gegenstück zu den in den vorherigen Kapiteln ausgesprochenen Flüchen, die aufgrund verschiedener Fehlverhalten ausgesprochen wurden. [4. der Acker &#8211; ausgesprochen von Gott: unter Mühsal soll der Mann seinen Lebensunterhalt verdienen. Dann die Geburt &#8211; ausgesprochen von Gott: unter Schmerzen soll die Frau gebären. Dann die Schlange &#8211; ausgesprochen von Gott: die auf dem Boden kriechen und Staub fressen soll und deren Kopf zertreten werden soll von den Nachkommen der Frau. Und letztlich Kanaan &#8211; ausgesprochen von Noah, weil Kanaan ihn nackt gesehen hat: Kanaan soll der Knecht seiner Brüder sein]</p>



<p>Darauf kann ich hier leider nicht weiter eingehen. Viel wichtiger ist auch, dass dieser Segen ein klarer Hinweis auf Jesus ist.</p>



<p>D.h. etwa 1500 Jahre vor der Geburt Jesu, schenkt Gott bereits diesen Hinweis auf den alles entscheidenden Segen. Denn nur durch Jesus können alle Menschen den Segen Gottes empfangen.</p>



<p>Dazu steht im Brief an die Epheser 1, 3 <em>„Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Gepriesen sei er für die Fülle des geistlichen Segens, an der wir in der himmlischen Welt durch Christus Anteil bekommen haben.“</em></p>



<p>Das ist das Ziel der Geschichte, JESUS! Letztlich arbeiten alle Geschichten der Bibel darauf hin, dass der Retter Jesus kommt und das Werk Gottes tut, das nur ER tun kann. Nämlich die Menschen wieder mit Gott zu versöhnen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zurück zu Abram.</h4>



<p>Nachdem der Vater Abrams gestorben ist, spricht Gott erneut zu Abram. Nun zögert er nicht länger. Abram ergreift die Initiative. Er erkennt wohin es gehen soll, nimmt sein Hab und Gut, um den Weg fort zu setzen.</p>



<p>Doch wieder ist Abram auch ungehorsam. Denn er lässt nicht seine ganze Verwandtschaft zurück, sondern nimmt Lot mit.</p>



<p>Erst als Lot und Abram getrennte Wege gehen spricht Gott wieder zu Abram und zeigt ihm das verheißene Land. (1.Mose 13, 14ff)<sup class="modern-footnotes-footnote ">4</sup></p>



<p>An der Geschichte Abrahams können wir Vieles lernen. Die beiden wesentlichsten Punkte sind aus meiner Sicht aber diese:</p>



<p>1. eine Ermahnung: Gehorsam gegenüber Gott ist wichtig. Es könnte sonst den Segen, den Gott geben will verzögern und</p>



<p>2. eine Ermutigung/ ein Trost: Gott ist treu, auch wenn wir untreu oder ungehorsam sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Segen to go</h4>



<p>Das Thema des heutigen eAg´s war ja mit: „Segen to go“ beschrieben. Gibt es das? Segen zum Mitnehmen?</p>



<p>Die Antwort ist eindeutig JA!</p>



<p>Für mich am klarsten wird das beim Abendmahl.<br>&#8211; Im Abendmahl ist derjenige im Mittelpunkt, auf den letztlich alles hinausläuft – und der DER Segen Gottes ist! JESUS<br>&#8211; Im Abendmahl wird mir Gutes zugesagt – nämlich Sündenvergebung und Annahme durch Gott<br>&#8211; Im Abendmahl begegne ich dem wahrhaftigen Gott in Brot und Wein – und dieser Gott wird schmeckbar, ich nehme ihn auf in mich indem ich Brot und Wein zu mir nehme, und ich nehme ihn mit mir – egal wohin ich gehe.<br>&#8211; nach dem Abendmahl kann ich mit neuer Überzeugung sagen: „Da wo ich hingehe, dahin kommt nun auch der Herr.“</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@reskp?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Jametlene Reskp</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/blessing?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<div>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dort steht:<em> „Er aber sprach: Liebe Brüder und Väter, hört zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, als er noch in Mesopotamien war, ehe er in Haran wohnte, und sprach zu ihm: »Geh aus deinem Land und von deiner Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen will.“</em></div><div>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dort heißt es: <em>„Und als sie vor Gott getreten waren, sprach Josua zum ganzen Volk: So spricht der HERR, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vorzeiten jenseits des Stroms, Terach, Abrahams und Nahors Vater, und dienten andern Göttern.“</em></div><div>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In Gen. 20 steht dazu: <em>„Abraham aber betete zu Gott. Da heilte Gott Abimelech und seine Frau und seine Mägde, dass sie wieder Kinder gebaren. Denn der HERR hatte zuvor hart verschlossen jeden Mutterschoß im Hause Abimelechs um Saras, Abrahams Frau, willen.“</em></div><div>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In Gen.13 steht dazu: <em>„Als nun Lot sich von Abram getrennt hatte, sprach der HERR zu Abram: Hebe deine Augen auf und sieh von der Stätte aus, wo du bist, nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen. Denn all das Land, das du siehst, will ich dir geben und deinen Nachkommen ewiglich. Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub auf Erden. Kann ein Mensch den Staub auf Erden zählen, der wird auch deine Nachkommen zählen. Darum mach dich auf und durchzieh das Land in die Länge und Breite, denn dir will ich&#8217;s geben.“</em></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Liebe &#8211; Erkennungszeichen der Jünger Jesu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 07:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Erkennungszeichen]]></category>
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		<category><![CDATA[Johannes 13]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes 13:34]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Trauung]]></category>
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					<description><![CDATA[Predigt bei der Trauung von R. und S. am 03.06.2017 Trauvers Als Trauspruch haben R. und S. einen Ausspruch von Jesus ausgewählt, der uns im Johannesevangelium überliefert ist. Dort heißt es: „Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander! Ihr...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Predigt bei der Trauung von R. und S. am 03.06.2017</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Trauvers</strong></h2>



<p>Als Trauspruch haben R. und S. einen Ausspruch von Jesus ausgewählt, der uns im Johannesevangelium überliefert ist. Dort heißt es: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander! Ihr sollt einander lieben, wie ich euch geliebt habe. An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“</p>
<cite>Johannes 13, 34f</cite></blockquote>



<p>Jesus sagt dies zu seinen engsten Freunden, den Jüngern die später auch Apostel genannt werden. Das sind die zwölf Männer die etwa drei Jahre mit Jesus durch Israel gezogen sind. Das sind diejenigen, die gehört haben, was Jesus gelehrt hat und die gesehen haben, wie Jesus Menschen geheilt und andere Wunder getan hat.</p>



<p>„<i>An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ </i>sagt Jesus.</p>



<p>Jesus sagt nicht: an den Wundern werden die Menschen erkennen, dass ihr zu mir gehört. Jesus sagt auch nicht dass es am sozialen Engagement zu sehen ist, ob jemand ein Jünger Jesu ist oder daran wie viel gebetet wird oder welche Lieder gesungen werden.</p>



<p>Jesus sagt: <i>„An eurer Liebe </i><i><b>zueinander</b></i><i>!</i>“</p>



<p>Und Jesus meint damit nicht die Liebe zwischen R. und S. ! Jesus meint auch nicht die Liebe zwischen Mutter und Kind.Jesus meint die Liebe, die zwischen seinen engsten Freunden sein soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum die Liebe als Erkennungszeichen?</strong></h2>



<p>Doch warum eigentlich die Liebe? Warum sagt Jesus, dass an der Liebe der Jünger untereinander, deutlich wird, dass sie zu ihm gehören, zu Jesus?</p>



<p>Wenn wir in die Bibel hinein schauen, dann finden wir dazu einiges. Ich hab mal die aus meiner Sicht vier wichtigsten herausgegriffen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> Zunächst einmal bezeugt die Bibel an vielen Stellen, dass <b>Gott Liebe ist. </b>Ein Zitat nenne ich zur Unterstreichung: „<i>Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.“ </i>Das steht im ersten Brief des Johannes in Kapitel 4, Vers 8. </li>



<li> Dann finden wir – sowohl in der jüdischen Bibel, das ist der Teil der Bibel den wir altes Testament nennen, als auch im neuen Testament die Aufforderung: <b>Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst. </b>Im Evangelium nach Markus (12, 29ff) zitiert Jesus aus der jüdischen Bibel: „<i>Das wichtigste Gebot ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der alleinige Herr. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit aller deiner Kraft! An zweiter Stelle steht das Gebot: Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst! Kein Gebot ist wichtiger als diese beiden.“</i> An einer anderen Stelle fügt Jesus noch hinzu: „<i>Mit diesen beiden Geboten ist alles gesagt, was das Gesetz und die Propheten fordern.“ </i>Damit sagt Jesus, wer Gott und seinen Nächsten liebt, der erfüllt alles was Gott von uns Menschen fordert! </li>



<li> Dann finden wir &#8222;natürlich&#8220; das Gebot der <b>Feindesliebe. </b>Im Evangelium nach Lukas (6, 27f) fordert Jesus von seinen Jüngern: <i>„Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen; segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch Böses tun.“</i> </li>



<li> Und als viertes sagt die Bibel, dass <b>d</b><b>ie Liebe die größte Gabe ist. </b>Im Brief an die Korinther heißt es: (1.Korinther 13, 13) <i>„Was für immer bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber am größten von ihnen ist die Liebe.“</i> </li>
</ul>



<p>Warum also sagt Jesus, dass an der Liebe der Jünger untereinander zu erkennen ist, dass sie seine Jünger sind? Dass sie zu Jesus gehören?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Liebe ist das Wesen Gottes</strong></h2>



<p>Weil in der Liebe das Wesen Gottes sichtbar wird. Die Liebe durchdringt die ganze Bibel – auch wenn das einem oberflächlichen Betrachter oder Leser nicht gleich klar wird. Denn es gibt ja auch nicht wenige Erzählungen und Aussagen, in denen man mit der Lupe nach der Liebe Gottes suchen kann und dennoch nichts findet.</p>



<p>Aber trotzdem ist sie da. Letztlich ist die ganze Bibel, ein Liebesbrief Gottes an uns Menschen!</p>



<p>Am deutlichsten wird Gottes Liebe an Jesus.</p>



<p>Bitte versuchen Sie sich mal folgendes vorzustellen: Sie haben ein Kind. Nun sollen Sie ihr eigenes Kind in einen Slum schicken, damit es dort mit den Menschen lebt, die sich von Müll ernähren, die keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben, die jeden Tag kämpfen müssen um zu überleben! Und ihr Kind soll nicht nur mit diesen Menschen leben, sondern auch wie leben! Es soll alles erleben, was so ein Slum Kind auch erlebt. Dein Kind, als ein Slumbewohner, mit allem was dazu gehört. Wer wäre dazu bereit?</p>



<p>Ich bitte sie über noch ein Zweites nach zu denken: Wären sie selbst bereit, ihr Leben hier in Deutschland aufzugeben um nach z.B Afghanistan oder Syrien zu gehen? Oder in den Sudan? Und zwar ohne Geld, ohne deutschen Pass, ohne ein Ticket zurück nach Deutschland. Um in den Kriegsgebieten für die Menschen da zu sein mit ihnen ihr Leid zu teilen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die besondere Tat Jesu</h2>



<p>Jesus war bereit, sein Leben bei Gott zurück zu lassen und Mensch zu werden. Zu leben wie ein Mensch, zu fühlen wie ein Mensch. Gott der Vater hat Jesus in einen Slum geschickt. Zumindest im Verhältnis vom Himmel zu unserer Welt. Kann man sich das vorstellen.</p>



<p>Welcher Vater tut das?</p>



<p>Gott der Vater tut das.</p>



<p>Ist das ein liebender Vater?</p>



<p>Ja, denn in Jesus kommt Gott der Vater auch selber auf diese Welt. Gibt selber sein Leben im Himmel auf und geht – im Übertragenen Sinn – nach Syrien, nach Afghanistan oder in den Sudan und stellt sich den Herausforderungen dieser Welt.</p>



<p>Und warum tut Gott das?</p>



<p>Die Antwort ist einfach: Gott tut dies aus Liebe.</p>



<p>Gott liebt Dich. Jeden der hier sitzt. Egal ob Du an ihn glaubst oder nicht. Egal ob Du zornig auf Gott bist oder er Dir scheißegal ist. Er – Gott der Vater – liebt Dich. Ja Dich.</p>



<p>Gott ist in Jesus auf diese Welt gekommen um Dir zu zeigen: Ich bin für Dich da! Ich kenne Dich! Ich will mit Dir in Beziehung sein!</p>



<p>Vielleicht halten Sie das alles für Quatsch. Vielleicht denken Sie, Gott ist ein Hirngespinst. Oder Sie sehen das Elend dieser Welt und sagen sich: Wenn Gott so was zulässt, dann kann er mir gestohlen bleiben. Oder Sie denken, das mit Gott ist OK – aber dieser Jesus, der nervt. Oder…. was auch immer.</p>



<p>Aber was, wenn es wirklich so wäre? Was, wenn Jesus tatsächlich der Mensch gewordene Gott ist? Was wenn er wirklich gestorben und wieder auferstanden ist? Was, wenn Jesus der einzige Weg ist um zu Gott zu kommen und ewiges Leben zu erhalten?</p>



<p>Gott ist Liebe.</p>



<p>Und Gottes Liebe zu uns Menschen – zu Dir – ist so unfassbar groß, dass er bereit ist seine Göttlichkeit zurück zu lassen und Mensch zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trauvers und das Brautpaar</h2>



<p>Doch nun noch ein paar Gedanken zum Trauvers und der Frage nach der Beziehung der Geschlechter.</p>



<p>Ich lese noch einmal den Trauvers: „<i>Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander! Ihr sollt einander lieben, wie ich euch geliebt habe. An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“</i></p>



<p>Bereits zu Anfang habe ich erklärt, dass Jesus dies zu seinen engsten Freunden sagt. Und ich hoffe es ist deutlich geworden, warum es die Liebe ist, an der man erkennen kann, wer zu Jesus gehört. Aber das Gebot gilt nicht ausschließlich diesen zwölf Jüngern, denen er es gesagt hat. Dieses Gebot ist für alle Jünger Jesu, zu allen Zeiten gültig.</p>



<p>Jesus spricht hier von einem <i><b>neuen</b></i> <b>Gebot!</b> D.h. einander zu lieben ist keine Freiwilligkeitsleistung, es ist kein: „heute bin ich gut drauf, also liebe ich“ Sache. Jesus nennt es ein Gebot, es ist ein Befehl! Ihr habt euch zu lieben!</p>



<p>Kann man Liebe befehlen?</p>



<p>Wohl kaum. Dennoch fordert Jesus genau das.</p>



<p>Was also kann Jesus damit meinen, wenn er sagt: „<i>Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander!“ </i></p>



<p>Die Ehe wird in der Bibel an mehreren Stellen als Bild, als Beispiel für das Verhältnis von Gott und Mensch genommen. Und was Jesus hier mit diesem (neuen) Gebot, von seinen Jüngern fordert, hat ganz viel mit dem zu tun, wie die Beziehung in einer Ehe gestaltet werden soll. Es hat viel damit zu tun, auf was sich Rebecca und Sascha mit ihrer Hochzeit eingelassen haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Liebe in der Definition Gottes</h2>



<p>Was also ist mit dieser Liebe gemeint? Welche Eigenschaften hat diese Liebe?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><p class="western"><a rel="noopener noreferrer" href="https://peschie1967.de/jesus-sex-revolution-die-theologie-des-leibes/" target="_blank">Im ersten Buch der Bibel</a> (1.Mose 1, 26f) wird berichtet: <i>„Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, […]Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“</i> Das bedeutet, Mann und Frau sind gemeinsam Ebenbild Gottes. Nicht allein für sich. Und beide sind Geschöpfe des gleichen Gottes und haben damit die gleiche Würde und verdienen den gleichen Respekt voreinander.<i> </i>Die Liebe, von der Jesus redet schätzt den Anderen und bringt ihm Respekt entgegen. In der Traufrage versprechen Braut und Bräutigam einander, sich „&#8230;als Gottes Gabe [zu] lieben&#8230;“</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><p class="western"> Also liebe R., lieber S., wenn es mal harte Zeiten geben sollte in eurer Beziehung, dann denkt daran: der Andere ist eine Gabe Gottes und verdient meinen Respekt unabhängig davon, was ich meine dass er oder sie mir angetan hat. </p></li>
</ul>
</li>



<li><p class="western"><a href="https://peschie1967.de/maenner-und-frauen-gedanken-zu-epheser-5-21-ff/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In einem längeren Abschnitt im Epheserbrief </a>(5, 21), der sich mit dem Verhältnis von Mann und Frau beschäftigt heißt es: <i>„Ordnet euch einander unter; tut es aus Ehrfurcht vor Christus!“ </i>Wenn ich bereit bin mich meinem Gegenüber unterzuordnen, mein Gegenüber höher zu schätzen als mich selbst, mein Gegenüber wichtiger zu nehmen als mich selbst – dann braucht es dafür Vertrauen. Das Vertrauen, der Andere wird mich nicht über den Tisch ziehen. Vertrauen, der Andere meint es gut mit mir. Für eine Ehe ist das unabdingbar. Und auch für jede andere Beziehung eine exzellente Grundlage.</p>


<ul class="wp-block-list">
<li> Liebes Brautpaar, das wünsche ich euch, dass es euch immer wieder neu gelingt, den anderen für wichtiger zu nehmen als euch selbst. Gerade auch dann, wenn vielleicht Entscheidungen anstehen, die Richtungsweisend sind und wo ihr völlig unterschiedliche Sichtweisen dazu habt. Das ist nicht einfach, aber wenn es euch in den kleinen Entscheidungen des Alltages gelingt – sozusagen als Vorübung – dann wird dies auch bei den großen und Wegweisenden gelingen. <br></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li> Also S., dran bleiben. Auch in diesem Text ist es keine Freiwilligkeitsleistung, seine Frau zu lieben, sondern eine Aufforderung. Vielleicht ist es für Dich ja eine Hilfe, wenn Du Dir den letzten Vers des Textes immer wieder vor Augen führst: „<i>Ein Mann, der seine Frau liebt und ihr Gutes tut, tut sich damit selbst etwas Gutes.“</i> <br></li>
</ul>
</li>



<li><p class="western">Im weiteren spricht der Text aus dem <a rel="noopener noreferrer" href="https://peschie1967.de/maenner-und-frauen-gedanken-zu-epheser-5-21-ff/" target="_blank">Epheserbrief</a><i> </i>dann davon, dass wir uns dem stellen sollen, wo wir unsere größten Defizite haben. Es heißt dort: (Epheser 5, 22ff) <i>„Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter! Ihr zeigt damit, dass ihr euch dem Herrn unterordnet. […] Und ihr Männer, liebt eure Frauen! Liebt sie so, wie Christus die Gemeinde geliebt hat: Er hat sein Leben für sie hingegeben,[…] Genauso sind nun auch die Männer verpflichtet, ihre Frauen zu lieben und ihnen Gutes zu tun, so wie sie ihrem eigenen Körper Gutes tun. Ein Mann, der seine Frau liebt und ihr Gutes tut, tut sich damit selbst etwas Gutes.“</i></p>
<ul class="wp-block-list">
<li><p class="western">Ich kann nicht für die Frauen sprechen, deshalb beschränke ich mich auf das, was zu den Männern gesagt ist: „<i>Und ihr Männer, liebt eure Frauen! Liebt sie so, wie Christus die Gemeinde geliebt hat.“</i> Wer von uns Männern hier keinen trockenen Mund bekommt, der hat nicht begriffen, was da von uns Ehe-Männern verlangt wird. Ich glaube, dass es für uns Männer mit das schwierigste ist, unsere Frauen so zu lieben, wie Jesus uns liebt. Nicht weil unsere Frauen nicht liebenswert wären – sondern, weil wir in der Frage der Liebe oftmals andere Prioritäten setzen als es richtig wäre. Die Tatsache, dass es unmöglich erscheint, sollte uns aber nicht dazu führen aufzugeben, sondern vielmehr jeden Tag neu, durch die Kraft Jesu uns der Herausforderung zu stellen.</p></li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Noch ein letzter Punkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><p class="western">Im Evangelium nach Matthäus (19, 5f), zitiert Jesus wieder aus der hebräischen Bibel: <i>„Deshalb wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und sich mit seiner Frau verbinden, und die zwei werden ein Leib sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern sie sind ein Leib.“</i> Damit sagt Jesus, dass die Beziehungen die vor der Ehe galten sich verändert haben. Die Liebe der Ehepartner zeigt sich darin, dass sie sich als ein Leib begreifen. Die Liebe zeigt sich darin, dass sie lernen mit einer Stimme zu reden und füreinander zu handeln.</p>
<ul class="wp-block-list">
<li> Liebes Brautpaar, natürlich bleibt ihr die Kinder eurer Eltern, und Freunde eurer Freunde, aber von nun an, seid ihr zuallererst und vor allem einander verpflichtet. Ihr seid ein Leib! Untrennbar verbunden. </li>
</ul>
</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung:</h2>



<p>Warum ist die Liebe das Kennzeichen dafür ein Jünger Jesu zu sein?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> Weil Gott Liebe ist </li>



<li> weil die Liebe die größte Gabe ist </li>
</ul>



<p>Wie ist diese Liebe?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> Sie ist wertschätzend und respektvoll gegenüber dem Anderen </li>



<li> Sie ist vertrauensvoll </li>



<li> Sie lässt uns eins werden im Denken, Handeln und Fühlen </li>



<li> Sie macht uns bereit, an den eigenen Defiziten zu arbeiten </li>
</ul>



<p>Ich möchte die Predigt nun mit einer Stille beenden. Es ist meine Hoffnung, dass Sie das eine oder andere von dem, was ich gesagt habe, in irgendeiner Weise angesprochen oder bewegt hat. Ich lade Sie ein, die jetzt folgende Stille zu nutzen um an dem weiter zu denken, oder mit Gott ins Gespräch zu kommen.</p>



<p>Amen</p>



<p>Gerne kommentieren, ergänzen&#8230;.</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@neal_johnson?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Neal E. Johnson</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/christian-love?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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