Predigt beim @home am 24.03.2025
Hier das Audio….
Liebe CVJMer,
dieser @home, steht unter dem Titel: „Jesus Lifestyle“.
Und ich möchte mit einer Frage an euch einsteigen. Was denkt ihr, ist ein „Jesus Lifestyle“? Ich bitte euch, euer Smartphone zu zücken und die auf der Folie angezeigten QR Code zu scannen, bzw. den Link einzugeben. Ihr findet dort 15 Begriffe, und ich bitte euch, dass ihr die drei davon auswählt, die ihr persönlich am meisten mit einem Jesus Lifestyle verbindet.
Die Streuung der Worte…. alles sind biblische Begriffe…. in der Wertung, wie wichtig oder wie stark wir diese mit Jesus und seinem Leben verbinden, ist unterschiedlich… wenn ich jetzt als nächstes Fragen würde, welche dieser Begriffe, würdest Du als für Dein Leben zutreffend bezeichnen…. was würde herauskommen?
→ ich habe mir diese Frage gestellt. Und hab in der Vorbereitung zu diesem Abend heute immer wieder gemerkt, wie wenig mein Leben, in vielen Punkten, einem „Jesus Lifestyle“ entspricht. Mir ist an vielen Stellen klar geworden, auch wenn ich schon so viele Jahre mit Jesus unterwegs bin, ich bin ein Sünder, ganz und gar nicht perfekt. Ich bin vom Jesus Lifestyle ganz schön weit weg. Mir ist wichtig, das vorweg zu sagen. Was ich in den nächsten Minuten sage, davon bin ich überzeugt, aber ich bin selber auf diesem Weg, und haben es in meinem Leben nur zu wenigen Prozenten umgesetzt. Ich bin nach wie vor ein Lernender, einer der auf dem Weg mit Jesus ist.
Und ich möchte euch alle dafür gewinnen, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen. Ich mit euch und ihr mit mir.
Was erwartet euch in den nächsten Minuten?
Es geht mir um drei Fragen, zu denen ich euch gerne in meine Überlegungen mit hinein nehmen möchte.
1. Was ist „der Jesus Lifestyle“?
2. Warum ist es gut und wichtig, den „Jesus Lifestyle“ zu leben?
3. Wie kann es gelingen, dass der „Jesus Lifestyle“ mein Lifestyle wird?
Punkt 1. ist fast schon beantwortet. Alle Begriffe, die ihr vorhin zur Auswahl hattet, sind Teil eines „Jesus Lifestyle“. Die Liste ist nicht allumfassend, in der Bibel lässt sich noch mehr finden. Aber die Begriffe bilden schon ganz wesentliche Eigenschaften eines „Jesus Lifestyle“ ab.
Ich hab mir überlegt, ob es möglich ist in einem Satz zu sagen, was ein „Jesus Lifestyle“ ist und hab es so formuliert: der „Jesus Lifestyle“ ist ein sündloses Leben zur Ehre Gottes!
→ diesem Lifestyle so ähnlich wie möglich zu werden, das, meine ich, sollte unser Ziel sein.
Und vielleicht sagst Du auf diese Aussage: Warum eigentlich?
Gute Frage, warum sollten wir eigentlich den „Jesus Lifestyle“ leben? Reicht es denn nicht aus, wenn wir an Jesus glauben?
Reicht es aus an Jesus zu glauben?
Eine wichtige und sehr grundsätzliche Frage. Reicht es aus, wenn ich an Jesus glaube? Glauben meint hier nicht, ein für richtig halten. Sondern, dass ich Jesus vertraue, dass er für meine Sünden gestorben und leibhaftig auferstanden ist von den Toten!
Meine Antwort ist ein eindeutiges: Ja. Ja, es ist ausreichend, an Jesus zu glauben, um ewiges Leben zu bekommen. Dazu gibt es zahlreiche Bibelstellen, die das unterstreichen. Nur mal eine davon:
„Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.“ Johannes 3,16
Gut. Bleiben wir also bei der Frage von vorhin:
Wenn mein Glaube ausreicht, warum also sollte ich „Jesus Lifestyle“ leben?
Vier gute Gründe will ich nennen (das ist nicht umfassend, aber für mich die wesentlichsten):
1. Zum einen sagt Jesus es selber und die Bibel an verschiedenen Stellen, dass wir Jesus/ Gott ähnlicher werden sollen.
„Der, der euch berufen hat, ist heilig; darum sollt auch ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führen.“ 1 Petrus 1:15
Bezogen auf den Jesus Lifestyle könnte der Vers auch so lauten:
Derjenige, der euch in seine Nachfolge gerufen hat, ist heilig. Darum sollt ihr euer Leben so leben, wie es IHM entspricht und seinen Lifestyle in eurem Leben umsetzen.
(Es wäre jetzt interessant auszuführen, was es bedeutet heilig zu sein. Das habe ich aus Zeitgründen ausgelagert und für die Kleingruppen zu der Frage eine Vorlage erstellt)
Ein zweiter Vers lautet:
„Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“
Matthäus 5:48
oder mit dem Jesus Lifestyle:
Ihr aber sollt den Lifestyle von Jesus umsetzen, denn er entspricht eurem Vater im Himmel.
Dieser Vers leitet schon zum zweiten Grund über, warum wir einen „Jesus Lifestyle“ leben sollen.
2. Weil es für uns als Kinder Gottes das Natürlichste der Welt ist, unserem Vater im Himmel ähnlicher zu werden. Und dieser Vater im Himmel in Jesus Mensch geworden ist, deshalb ist es normal und entspricht unserer Gotteskindschaft, dass wir Gott immer ähnlicher werden und damit diesem „Jesus Lifestyle“ entsprechen.
Karl Valentin bringt es mit dem folgenden Satz auf den Punkt:
„Kinder brauchen nicht erzogen werden, sie machen uns eh alles nach!“
→ ist eine Tatsache, dass wir unseren Eltern ähnlich werden, auch in dem wie wir denken und handeln.
Wer noch keine Kinder hat, kann vielleicht mehr damit anfangen, wie es ist, wenn man einem Influencer folgt. Indem wir dieser Person folgen und ständig seine Posts sehen, wird das Auswirkung auf unser Leben und unser Handeln haben. Ich glaube nicht, dass es so stark ist, wie das wie Eltern prägen, aber es kann ggf. sehr nahe dran sein.
3. Der dritte Grund ist der, dass die Welt, die Menschen, die Jesus noch nicht kennen, an uns, den Christen, bzw. der Gemeinde, erkennen können sollen, wie Jesus ist.
„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Johannes 13,34f
oder
„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben … So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Matthäus 5,14–16
An UNS sollen die Menschen JESUS erkennen können. Tun sie das? Ich befürchte, dass sie das sehr häufig leider nicht tun.
Römer an Kaiser Hadrian im 2 Jhdt.
„Sie lieben einander, und sie retten die Waisen aus den Händen derer, die sie misshandeln. Wer etwas hat, gibt ohne Neid dem, der nichts hat. Wenn sie einen Fremden sehen, nehmen sie ihn in ihre Häuser auf und freuen sich über ihn wie über einen wahren Bruder.“
4. Der vierte Grund ist für alle unter uns, die auf Lob und Anerkennung stehen. Die Bibel spricht an verschiedenen Stellen davon, dass diejenigen, die Jesus mit ganzem Ernst nachfolgen, die „seinen Lifestyle“ leben, belohnt werden und dass Gott sie als treue und tüchtige Diener bezeichnet. Wir tun uns heute in der Regel eher schwer, unser Verhalten und Belohnungen zusammen zu bekommen. Aber lest dazu mal z.B. Matthäus 25. Dann wird deutlich, dass das durch und durch biblisch ist.
Hab ich euch gewinnen können? Seid ihr mit mir der Meinung, dass es gut und richtig ist, das der „Jesus Lifestyle“ in unserem Leben sichtbar wird?
Wie kann es denn gelingen, dass der „Jesus Lifestyle“ zu meinem Lifestyle wird?
Als ich zum Glauben kam, ging es für mich immer darum, was zu tun ist. WwJd war mein Spruch. z.B. Soziale Gerechtigkeit, richtiges ethisches Verhalten oder den Zehnten geben, also 10% meines Einkommens zu Spenden. Ich war der Ansicht, dass ich jeden Tag ein Kapitel der Bibel lesen sollte und danach noch einige Zeit beten, damit mein Glaube „richtig“ ist. Mir war das, etwas suspekt, wenn immer wieder davon die Rede war, dass es doch um Beziehung mit Jesus geht.
Und wenn ich mir den CVJM Esslingen anschaue, dann meine ich, dass ich da nicht alleine bin. Für viele von uns, steht die Arbeit für Jesus, für Gott im Vordergrund. Und ich möchte das gar nicht schlecht reden. Das ist auf jeden Fall was Gutes, sich ganz praktisch für das Reich Gottes einzusetzen, für Menschen da zu sein, von Jesus zu erzählen oder auch jeden Tag in der Bibel zu lesen und sich Zeit fürs Gebet zu nehmen.
Aber die Gefahr ist, dass wir bei all dem was zu tun ist, das eigentlich Wesentliche vergessen, oder vernachlässigen. Nämlich auf Jesus zu schauen und mit IHM in Beziehung zu sein. Jesus soll die Priorität Nummer 1 sein!
Meine Identiät
Liebe Leute, wir sind Kinder Gottes! Es ist wichtig, dass wir uns dies jeden Tag neu bewußt machen.
Zuerst und vor allem bin ich
ein geliebtes Kind Gottes.
DAS IST MEINE IDENTITÄT! Meine wichtigste Identität.
Und erst danach, aus dieser Tatsache heraus, dass ich Kind Gottes bin, entsteht dann alles andere. Mein Denken, Mein Handeln, Mein Leben, Mein Tun.
Was bedeutet es, wenn wir Kinder Gottes sind? Wenn Du ein Kind Gottes bist, dann bist Du mit Jesus verwandt. Er ist Dein Bruder. Gott Dein Vater. Ein liebender Vater, ein barmherziger Vater. Ein allmächtiger Vater. Der König der Welt und des Universums. Damit bist Du auch ein Königskind. Du hast eine besondere Würde. Du bist wertvoll. Und noch vieles mehr
Weil ich ein Kind Gottes bin, und weil ich in dieser Identität lebe, werde ich Jesus ähnlicher werden wollen und werden.
Und weil ich Kind Gottes bin und Jesus ähnlicher werden will, lese ich in der Bibel und bete.
Weil ich in der Bibel lese und bete, wird sich mein Denken verändern.
Weil sich mein Denken verändert, wird auch mein Handeln verändert.
Und so werde ich mehr und mehr verändert zu dem Bild, das Gott von mir hat. Werde ich Jesus ähnlicher. Es findet eine Veränderung darin statt! Es geht mir nicht mehr in erster Linie darum, etwas zu tun, weil es „richtig“ ist oder „man es als Christ tut“. Sondern, weil ich es möchte, weil es mir wichtig ist!
Paulus führt diesen Gedanken ähnlich aus, wenn auch mit anderen Worten und Begriffen, wenn er am Anfang des zwölften Kapitels des Römerbriefes schreibt:
„Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf. Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“
Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.
→ die Antwort darauf, dass Jesus sein Leben für uns gegeben hat, und uns zu Kindern Gottes macht, ist, dass wir bereit sind unser Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Und daraus folgt dann:
Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“
→ wenn wir in der Identität als Kind Gottes leben, dann wird das unser Denken verändern, dann können wir mehr und mehr im Sinne Gottes handeln, weil wir mehr und mehr wie Gott denken und dann auch handeln. Dann wird der „Jesus Lifestyle“ zu unserem Lifestyle.
Die Identität als Kind Gottes muss die Grundlage für unser Denken, Handeln und Leben sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die Gefahr groß, dass wir unser Denken und damit dann auch unser Handeln, aus anderen Quellen bestimmen lassen. Aus dem was die Gesellschaft richtig findet, oder meine Clique, oder der Influencer….
→ Willst Du das? Will ich das? als Kind Gottes leben und Dich Jesus zur Verfügung stellen?
Das ist mein Gebet: Ja Jesus, ich will! Ich will als Kind Gottes leben und mein Leben Dir zur Verfügung stellen. Und ich wünschte, ich könnte sage, dann flutscht es und es ist ein Kinderspiel, Jesus ähnlicher zu werden. Leider ist das nicht so. Aber bevor ich das weiter ausführe, möchte ich euch bitten einige Sekunden darüber nachzudenken, ob ihr euer Leben als Kinder Gottes leben möchtet und euer Leben Gott zur Verfügung stellen wollt.
Ja Jesus, ich will! Ich will als Kind Gottes leben und mein Leben Dir zur Verfügung stellen.
Ich möchte ein paar Punkte benennen, die zu beachten sind, wenn wir als Kinder Gottes leben:
1. zunächst einmal gibt es so was wir Pubertät, auch im Glaubensleben
Kinder wollen sein, bzw. werden wie ihre Eltern. Pubertierende wollen das nicht. Sie lehnen sich auf. Das ist, wenn wir den Psychologen glauben, notwendiger Teil der eigenen Entwicklung.
In meiner Beziehung mit Jesus war das z.B. die Frage, welche Musik ich höre. Als ich zum Glauben kam, hab ich alles mögliche gehört. Da waren auch Texte dabei und Interpreten, die überhaupt nicht zum Christsein gepasst haben. Mir war bald klar, dass das „eigentlich“ nicht geht. Und mit der Zeit habe ich immer mehr versucht, vor mir selber zu rechtfertigen, warum es trotzdem kein Problem ist, diese Musik zu hören. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich gemerkt hab, das tut mir nicht gut, diese Musik zu hören und meine Rechtfertigungen, sind nix anderes als eine Auflehnung gegen Jesus. Und es hat auch die liebevolle aber klare Ansage von anderen Christen gebraucht, damit ich das verstanden habe. Da hab ich dann einiges weg geworfen.
Es ist wichtig, dass wir ehrlich sind uns selber gegenüber und Jesus gegenüber, dass wir unser Denken oder Handeln anhand der Bibel überprüfen und dass wir Menschen haben, die uns auch ins Leben reden dürfen und sagen: also an dieser oder jener Sache, da bist Du auf dem Holzweg.
2. dann ist „Kind Gottes sein“ ein Wachstumsprozess
Wir wachsen in der Identität als Kinder Gottes. Es wird vielleicht immer mal wieder größere Veränderungen geben, so wie wir ja auch als Kinder in bestimmten Phasen schneller wachsen. Aber es ist ein langer Weg, den wir beginnen und gehen, bis zu unserem Lebensende. Und es gibt sicherlich auch Phasen, wo nicht viel passiert und wir den Eindruck haben, dass wir auf dem Weg stehen geblieben sind.
Noch ein Beispiel aus meinem Leben. Wer mich schon länger kennt, weiß dass ich beim Fussball so richtig heftig ausrasten kann. Das war früher so extrem, dass es mir mehr als nur peinlich war. Immer wieder bin ich dieses Verhalten im Gebet und im Mentoring angegangen, und immer wieder gescheitert. Sicherlich hat sich was verändert, aber es gibt immer noch Tage und Spiele, wo ich Dinge sage, die ich nicht sagen will, die ich auch nicht richtig finde. Ja, ich habe hier Veränderung erfahren, aber bin noch immer auf dem Weg, und brauche weiterhin die Vergebung Jesu.
3. als „Kind Gottes“ kann es auch sein, dass ich etwas tue, weil ich die Überzeugung habe, dass Jesus das möchte.
Ein Kind ist seinen Eltern gegenüber Gehorsam, zumindest wenn es ein braves Kind ist. Gehorsam bedeutet, dass ich etwas tue, weil Jesus es mir sagt/ weil ich erkenne, es ist Gottes Wille, auch wenn ich vom Herzen her, oder von dem was mir eigentlich zunächst entspricht, anders handeln würde. Gehorsam spielt in der Bibel eine wichtige Rolle, ist bei uns aber total aus der Mode. Gehorsam ist eine bewußte Entscheidung. Ich glaube Gott, dass er es gut mit mir meint und dass er weiß was gut und richtig ist, deshalb tue ich, was er will und nicht was ich will. Das ist es, was Jesus im Garten Gethsemane getan hat, als er seinen Vater darum bat, den Kelch des Kreuzestodes an ihm vorübergehen zu lassen und ihn dann doch genommen hat.
Die Frage des Gehorsams ist eine Wichtige. Ich habe es hier nur kurz angerissen. Das auszuführen, würde eine eigene Predigt füllen. Ich hab dazu für die Kleingruppen einen Entwurf erstellt. Vielleicht habt ihr in eurer KG Lust, euch dort mit der Frage nach dem Gehorsam zu beschäftigen.
4. als „Kind Gottes“ gilt: Du darfst scheitern
Wir werden als „Kind Gottes“ , immer wieder an Punkte kommen, wo wir merken, es gelingt mir nicht, das umzusetzen, was ich eigentlich tun möchte, wie ich mich verhalten möchte. Paulus kennt das auch, wenn er in Römer 7,19 schreibt:
„Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht tun will.“
→ Ich leben nicht den Jesus Lifestyle, den ich leben will, sondern den Lifestyle der Welt, den ich nicht leben will.
Hab das ja vorhin am Beispiel des Ausrastens beim Fussball erzählt. Aber es gibt noch mehr Bereiche, in denen ich das erlebe.
Wir werden scheitern, und wir dürfen scheitern. Das gehört dazu. Das ist es was Kinder tun. Aber: wenn wir merken, es gelingt uns nicht → dann kommt es darauf an, nicht auf die innere Stimme oder die Stimme des Teufels zu hören, die sagt: „Du schaffst es eh nicht, gib auf!“ Sondern, dass wir wieder aufstehen, unsere Krone als Kind Gottes, des Königs, richten, ggf. kurz durch schnaufen und einen neuen Versuch starten.
Seid ihr dabei, in die Identität als Kind Gottes hinein zu wachsen und den „Jesus Lifestyle“ zu Deinem Lifestyle zu machen?
→ Entscheidend ist die Grundhaltung: Du bist ein geliebtes Kind Gottes!
und dann aufgrund dieser Grundhaltung den Weg als Kind Gottes mit Jesus zu gehen. In dem Maß und auf die Art, wie es Dir entspricht, wie Du es kannst.
Mögliche Unterstützung:
→ Bete jeden Tag: Danke Vater, dass ich Dein Kind bin! Lass mich in diese Identität hinein wachsen.
→ Lass auf Deinem Start/Sperrbildschirm Deines Smartphones den Satz aufleuchten: Du bist ein geliebtes Kind Gottes. Dazu hat das @home Team einen Screen erstellt…
→ Sag einem Freund, dass er Dir jeden Tag oder jede Woche einmal in den gemeinsamen Chat schreiben soll. Andreas, Du bist ein geliebtes Kind Gottes! Lebe in dieser Identität. oder etwas ähnliches. Oder umgekehrt, frag jemanden, ob es ihm recht wäre, wenn Du ihm wöchentlich so eine Nachricht schreibst.
→ such Dir einen Mentor, mit dem Du die Herausforderungen besprichst, die es mit sich bringt, einen „Jesus Lifestyle“ leben zu wollen.
Wir haben am Anfang gevotet, welche Eigenschaften wir wesentlich für einen Jesus Lifestyle sehen. Wenn wir das nochmal anschauen: das sind wesentliche Lifestyle Eigenschaften, die in unserem Leben, in unserem CVJM vorkommen sollen. Damit die Menschen dieser Stadt erkennen können, dass Jesus lebt! Dass die Menschen dieser Stadt, den CVJM als einen Ort bezeichnen, an dem die Kinder Gottes zu finden sind. Und dass wir unserem Vater im Himmel Freude machen.
Amen
Foto von Gift Habeshaw auf Unsplash