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	<title>Beziehung zu Gott &#8211; jesus-follower.xyz</title>
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		<title>Jede Zunge soll bekennen . . .</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
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					<description><![CDATA[Andacht beim Weilerhoffest am 02.06.2013 Als Grundlage meiner Andacht habe ich den heutigen Lehrtext aus den Losungen gewählt. Die Losungen werden seit 1731 veröffentlicht. Für jeden Tag des Jahres wird ein Bibeltext aus dem alten Testament gezogen – also gelost...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Andacht beim Weilerhoffest am 02.06.2013</h2>



<p>Als Grundlage meiner Andacht habe ich den heutigen Lehrtext aus den <a href="https://www.losungen.de/die-losungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Losungen</a> gewählt. Die Losungen werden seit 1731 veröffentlicht. Für jeden Tag des Jahres wird ein Bibeltext aus dem alten Testament gezogen – also gelost – daher auch der Name Losungen. Dazu kommt ein – in der Regel dazu passender – Vers aus dem neuen Testament, genannt Lehrtext.</p>



<p>Der Lehrtext für diesen Sonntag kommt aus dem Brief an die Philipper Kapitel 2, Vers 11 und lautet: &#8222;<em>Alle Zungen sollen bekennen dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.</em>&#8222;</p>



<p>&#8222;<em>Alle Zungen sollen bekennen dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.</em>&#8222;</p>



<p>Wenn Sie diesen Satz hören, was verbinden Sie damit? Was geht Ihnen durch den Kopf? Was löst er bei Ihnen aus?</p>



<p>Vielleicht denken Sie: Herr sein – ist das nicht ziemlich altertümlich? Wir sind in einem demokratischen Land, man ist vielleicht mal Chef, aber das kann sich auch schnell wieder ändern.</p>



<p>Oder denken Sie: Sehr Intolerant. Wieso sollten alle Menschen bekennen, dass Jesus der Herr ist? Was ist mit Mohammed, was ist mit Buddah, was ist mit Allah?</p>



<p>Oder Sie fragen sich vielleicht: warum ehrt es den Vater, wenn die Menschen Jesus als Herrn bekennen?</p>



<p>Und was soll das überhaupt heißen: alle Zungen? Komischer Ausdruck&#8230;</p>



<p>Um den Satz besser verstehen zu können, ist es hilfreich ihn im Zusammenhang zu lesen.</p>



<p>Paulus schreibt diesen Satz am Ende des sogenannten Christushymnus im Philipperbrief. Man kann davon ausgehen, dass der Christushymnus ein frühes, ein urchristliches Lied war, dass die ersten Christen bei ihren Zusammenkünften gemeinsam gesungen haben.</p>



<p>Ich lese diesen Hymnus mal vor, und zwar einmal in der Lutherübersetzung und einmal in einer neueren Übersetzung &#8211; diese heißt Neue Genfer Übersetzung:</p>



<p>&#8222;<em>Er <em> (und mit diesem Er ist Jesus gemeint), </em>der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.</em>&#8222;<sup class="modern-footnotes-footnote ">1</sup></p>



<p>&#8222;<em>Er, der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus. Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechte und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener. Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen. Aber er erniedrigte sich ´noch mehr`: Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich; er starb am Kreuz ´wie ein Verbrecher`. Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht und hat ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben, der bedeutender ist als jeder andere Name. Und weil Jesus diesen Namen trägt, werden sich einmal alle vor ihm auf die Knie werfen, alle, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind. Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben.</em>&#8222;<sup class="modern-footnotes-footnote ">2</sup></p>



<p>Der Christushymnus, erzählt in wenigen Sätzen das, was auch als Evangelium bezeichnet wird. Der Christushymnus erklärt in wenigen Sätzen den Kern dessen, was den christlichen Glauben ausmacht.</p>



<p>Ich versuche es mal mit eigenen Worten zu sagen: Jesus der wahrhaftige Sohn Gottes &#8211; wird Mensch. Jesus verlässt den Himmel, um hier mit uns Menschen auf der Erde ein Menschenleben zu leben. Und mehr noch. Dieser Jesus lebt nicht nur mit uns, und zeigt uns, wie ein Leben mit Gott sein kann, Jesus gibt sein Leben am Kreuz für die Menschheit. Um uns Menschen mit Gott dem Vater zu versöhnen, stirbt Jesus am Kreuz von Golgatha. Jesu Tod ermöglicht es, dass wir Gott begegnen können. Und weil Jesus diesen Weg – vom Himmel, auf die Erde, bis hin zum gehorsamen Tod am Kreuz gegangen ist – deswegen ist alles Heil alleine in Jesus. Ohne Jesus keine Rettung. Ohne Jesus kein ewiges Leben. Mit Jesus aber, Versöhnung mit Gott und Erlösung für alle Ewigkeit.</p>



<p>Das Ganze mündet in dem letzten Satz – dem Lehrtext des heutigen Sonntags. Alle Zungen sollen bekennen dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters. Dieser Vers ist Ausdruck der großen Sehnsucht Gottes. Denn Gott will mit seinen Geschöpfen in Kontakt treten. Gott möchte, dass seine Geschöpfe Freude und Erlösung bekommen. Gott möchte, dass wir ihn als den erkennen, der er ist. Er ist Vater, Freund und Tröster. Er ist Sinn und Ziel unseres Lebens.</p>



<p>Und wenn wir Jesus als Herrn anerkennen, dann können wir mit diesem Vatergott in Kontakt, in Beziehung treten. Gott wirbt um unsere Aufmerksamkeit, er wirbt um unsere Liebe. Wie jemand, der verliebt ist und um den Partner wirbt, lässt er sich allerhand einfallen um unsere Aufmerksamkeit und unsere Liebe zu gewinnen. Und ganz zuletzt wirft er seinen Joker ins Rennen. Jesus!</p>



<p>In meiner Arbeit im Makarios habe ich sehr viel mit Muslimen zu tun. Persönlich kenne ich einige ehemalige Muslime, die Jesus als Herrn angenommen haben, sich haben taufen lassen und nun Christen sind. Die Geschichten wie das passiert ist sind völlig unterschiedlich. Aber was sie alle einheitlich berichten ist folgendes:</p>



<p>Als sie Muslime waren, taten sie das, was die Pflicht eines Muslims ist. Fünfmal am Tag beten, im Fastenmonat fasten, den Koran auswendig lernen … und vieles mehr. Doch was sie auch getan haben, sie konnten keinen Kontakt zu diesem Gott bekommen. Gott – Allah war unendlich weit weg für sie, egal wie stark sie versucht haben alles zu tun um Gott zu gefallen. Sie wußten, dass es Gott gibt, aber sie konnten ihn nicht wirklich kennen lernen. Erst als sie Jesus in ihr Leben gelassen haben, hat sich dies verändert. Seit Jesus Herr ihres Lebens ist, können sie mit diesem Gott in Kontakt treten, eine Beziehung haben. Gott ist nicht mehr unendlich weit weg – nein er ist ein Gott der bei ihnen ist.</p>



<p>Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Was ich gerade erzählt habe soll nicht den Islam oder die Muslime abwerten. Es sind die persönlichen Aussagen von Menschen, die Muslime waren und Jesus kennen gelernt haben. Ich kenne viele Muslime, die freundliche Menschen sind, einige von ihnen sind sogar meine Freunde und ich würde niemals was schlechtes auf sie kommen lassen – was ich verdeutlichen will, ist der Unterschied, den diejenigen erlebt haben, die Christen geworden sind. Nämlich, dass sie mit Jesus endlich Kontakt zu diesem Gott haben können, den sie als Muslime schon so lange gesucht haben.</p>



<p><strong>Ich fasse zusammen:</strong></p>



<p>1. Gott hat Sehnsucht nach Beziehung zu jedem Einzelnen die wir heute Morgen hier sind</p>



<p>2. Gott lädt uns ein, durch Jesus IHN kennen zu lernen</p>



<p>Ich lade Sie ein, der Sehnsucht Gottes entgegen zu gehen. Gott hat bereits alles vorbereitet. Aber er will dass Sie ihn einladen. Herausfinden, ob das mit Jesus was taugt, kann man nur indem man es „ausprobiert“.</p>



<p>Wie das geht?</p>



<p>Zuerst: Durch ein Gebet. Das Gebet kann ganz einfach und kurz sein, z.B.</p>



<p>Jesus hier bin ich – ich will Dich kennen lernen. Amen</p>



<p>Dann: Durch das Lesen der Bibel. In der Bibel gibt es vieles Interessantes zu entdecken und für das eigene Leben mit zu nehmen. In der Bibel stellt sich Gott vor. Hier lesen wir was andere Menschen mit Gott erlebt haben. Nehmen Sie eine Bibel zur Hand, die Ihnen von der Übersetzung zusagt. Vielleicht ist die Lutherübersetzung ihnen bekannt und gefällt ihnen, aber wenn nicht, dann probieren Sie eine andere aus.</p>



<p>Und als drittes: Durch Gemeinschaft mit anderen Christen. Suchen Sie sich einen Gottesdienst der Ihnen gefällt. Suchen Sie andere Menschen, die Jesus nachfolgen. Da können sie im Pfarramt ihrer Kirchengemeinde anrufen, oder auch im CVJM Büro, um Kontakt zu bekommen.</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@theunsteady5?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Edwin Andrade</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/different-people?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<div>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Philipper 2, 6-11 Luther</div><div>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Philipper 2, 6-11 NGÜ</div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Konfirmations &#8211; &#8222;predigt&#8220; &#8211; Ansprache</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 09:58:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Festgemeinde, Laut dem Ergebnis einer Umfrage in Deutschland, antworten ca. 60% der in Deutschland lebenden Menschen auf die Frage, ob sie an Gott glauben mit Ja. Wer dieser Gott ist, wie sich der Befragte diesen Gott vorstellt, ist dabei...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Festgemeinde,</p>



<p>Laut dem Ergebnis einer Umfrage in Deutschland, antworten ca. 60% der in Deutschland lebenden Menschen auf die Frage, ob sie an Gott glauben mit Ja. Wer dieser Gott ist, wie sich der Befragte diesen Gott vorstellt, ist dabei noch völlig offen.</p>



<p>Auf die Frage, ob sie an die Auferstehung Jesu glauben, antworten nur noch 34% der Befragten mit Ja. Die Auferstehung Jesu ist der Kern des christlichen Glaubens. Ohne den Glauben an die Auferstehung Jesu gibt es kein Christentum.</p>



<p>Wenn ich Euch Konfirmanden oder Ihnen, liebe Festgemeinde, eine dieser Fragen stellen würde, wie würdet ihr, wie würden Sie antworten?</p>



<p>Wir sind heute hier, und erleben die Konfirmation von neun jungen Menschen. Wir haben gemeinsam mit den Konfirmanden das christliche Glaubensbekenntnis gesprochen. Können Sie glauben, was Sie da sprechen? oder sind es nur Worte? oder sprechen Sie gar nicht erst mit? und wie ist es mit euch liebe Konfis?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist es noch zeitgemäß, an Jesus zu glauben? </h3>



<p>an die Auferstehung? an Wunder? oder an einen Gott, der ganz persönlich jedem Menschen begegnen will?</p>



<p>Auf die Frage, wie sich die Menschen Gott vorstellen antworten</p>



<p>17%, dass Gott ein Geheimnis sei,</p>



<p>15% sind der Meinung Gott sei der Schöpfer,</p>



<p>12% halten Gott für eine Idee,</p>



<p>für 9% ist Gott der Sinn des Lebens und ganze 8% sagen, dass Gott = Vater, Sohn und Heiliger Geist sei.</p>



<p>d.h. nur 8% derjenigen, der Befragten die an Gott glauben &#8211; glauben an einen Gott, wie er uns in der Bibel vorgestellt wird. An einen christlichen Gott.</p>



<p>Ich weiß nicht, welcher Gottesvorstellung Sie anhängen! Ich frage mich, wie viel Prozent von uns, die wir heute hier in einem christlichen Gottesdienst sind glauben an diesen christlichen Gott?</p>



<p>Im Konfirmandenunterricht haben wir versucht, das Bild des christlichen Gottes euch Konfirmanden auf zu zeigen, zu vermitteln, wer und wie dieser Gott ist. Und vielleicht fragen Sie sich, ob das so wichtig ist. Ist doch eh alles das Gleiche. Hauptsache man glaubt an Gott und ist ein guter Mensch. Bei unseren Konfirmanden war dieses Verständnis zumindest am Anfang, recht deutlich heraus zu hören.</p>



<p>Doch die Bibel sieht das anders. Das ist kein christliches Verständnis von Gott!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie versteht die Bibel Gott und Christsein?</h3>



<p>Im Christentum ist Jesus das Zentrum. Jesus ist die Person, an der sich die „Geister“ scheiden. Wer an Jesus glaubt, Jesus nachfolgt, der ist Christ. Wer das nicht tut, ist es nicht! Da kommt es nicht darauf an, ob man ein guter Mensch ist &#8211; was ist überhaupt ein guter Mensch? Es kommt nicht darauf an, ob man an Gott glaubt oder nicht. Jesus war, ist und bleibt diejenige Person, auf die es ankommt.</p>



<p>Warum ist das so?</p>



<p>In Jesus ist Gott selber Mensch geworden. Das müssen Sie sich bildlich vorstellen! In Jesus ist Gott Mensch geworden. Ich möchte diese Tatsache mit einer kurzen Geschichte verdeutlichen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Es kam der Oberförster in den Wald und sah, dass seine Ameisen auf Wanderschaft zu einem großen Gebirgsbach sind. Er hatte Angst um sie, dass sie in den Tod laufen, schließlich waren sie für die Ökologie des Waldes unabdingbar. Also überlegte er, wie er die Ameisen hindern könnte, in den Tod zu laufen. Zuerst stellte er seinen Fuß in den Weg. Doch die Ameisen liefen einfach darüber weg. Der Oberförster merkte, dass die Ameisen nicht verstanden, was er bezwecken wollte. Also legte er einen großen Stein auf den Weg. Doch auch der Stein hinderte die Ameisen nicht daran, ihren Weg zum Bach fortzusetzen. Sie wunderten sich nur, dass es plötzlich kalt unter ihren Füßen wurde, bedingt durch den großen Stein, und dass sie einen &#8222;Umweg&#8220; laufen mussten. So ging es immer weiter. Der Oberförster versuchte alles Mögliche um die Ameisen von ihrem gefährlichen Weg abzubringen, bis er entschied selbst eine Ameise zu werden.</p>



<p>Doch als er als Ameise die erste Ameise anspricht: &#8222;Stopp, bleib stehen! Ich bin der Oberförster und habe die Übersicht. Wenn ihr hier weiter lauft, lauft ihr direkt in den Bach und somit in den sicheren Tod&#8220;. Da lachten die Ameisen. &#8222;Du bist eine Ameise wie wir und nicht der Oberförster, das ist doch nun ganz eindeutig zu sehen&#8220;. &#8222;Doch, ihr müsst mir glauben, ich will doch nur euer Bestes&#8220; &#8222;Du spinnst ja!&#8220; sagten ihm da die Ameisen. &#8222;Nein, ich will euer Leben retten und euch den richtigen Weg zeigen! Ich bin der Oberförster. Ich bin so geworden wir ihr, eine Ameise, weil ihr mich auf keine andere Art verstehen könnt. Wenn ihr mir folgt, führe ich euch in Sicherheit, ihr müsst nur einfach hinter mir hergehen&#8220;. Einige der Ameisen glaubten ihm und gingen ihm hinterher, aber nicht unwesentlich wenige ignorierten die Ameise, die ja eigentlich ein Oberförster ist, und sie liefen in den sicheren Tod.</p>
</blockquote>



<p>Gott wurde Mensch, wurde Jesus. Es war Gottes eigene Wahl, Sich selbst für uns hinzugeben, damit wir gerettet werden können. Von Mensch zu Mensch, auf gleicher Ebene hat ER sich uns Menschen gezeigt. Er kam, um uns vor dem Tod zu bewahren.</p>



<p>Ich fasse in drei Punkten zusammen:</p>



<p>a) Der christliche Glaube ist keine Religion – denn Religion dient dazu, etwas zu tun, damit man erlöst oder gerettet wird – im christlichen Glauben – durch den Glauben an Jesus &#8211; kann man aber nur erlöst werden und nichts dazu beitragen.</p>



<p>b) Der christliche Glaube hängt nicht an Dogmen – an Lehrsätzen, was ist richtig und was ist falsch. Der christliche Glaube hängt einzig und alleine an Jesus Christus.</p>



<p>c) Der christliche Glaube ist keine Einstellung, Haltung oder Überzeugung – der christliche Glaube ist eine Beziehung, eine Beziehung zum lebendigen Gott, der sich in Jesus Christus offenbart hat.</p>



<p>Dies kann man in der Bibel alles nachlesen. Und vielleicht haben Sie ja Lust und greifen heute Abend zu ihrer Bibel und fangen mal an zu lesen – am besten Sie fangen mit dem neuen Testament an, dort stehen die Geschichten mit Jesus.</p>



<p>Ich möchte das Gesagte noch durch eine Lebensgeschichte eines Jugendlichen aus dem Jugendhaus ergänzen, Name und einige Fakten sind geändert, um die Privatsphäre zu schützen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gott kennen lernen</h3>



<p>Mrko nenne ich ihn mal – ist ein ganz normaler Jugendlicher aus der Pliensauvorstadt. Er kommt ins Makarios, er hat Migrationshintergrund, er geht in die Hauptschule. Er zeigt sich nicht sonderlich interessiert an dem, was wir im Makarios über Jesus erzählen. Er sieht sich selber als Christ – denn er ist getauft und irgendwie glaubt er ja auch.</p>



<p>Als er volljährig wird, geht er zum Militär – im Land seiner Eltern. Schon bald darauf kommt es dort zum Krieg! Und er wird in diese Auseinandersetzung hineingezogen. Er erlebt fürchterliches. Aber er überlebt.</p>



<p>Als er wieder in Deutschland ist, beginnt er eines Abends in der Bibel zu lesen. Und liest solange weiter, bis er damit fertig ist. Er sagt später: „Ich konnte nicht mehr aufhören. Ich habe gespürt, dass in diesem Buch wichtige Dinge für mich stehen und so hab ich immer weiter gelesen.“</p>



<p>Heute weiß er, was es heißt Christ zu sein. Damals war er getauft – heute liest er täglich in der Bibel, betet und versucht sein Leben nach Jesus auszurichten. Damals war Gott ein fernes Wesen für ihn. Heute kennt er Gott als Jesus Christus, seinen ganz persönlichen Herrn, Retter und Erlöser.</p>



<p>Jesus Christus lebt – Er ist erfahrbar. Jesus ist erfahrbar, so wie Mrko Jesus erfahren konnte, indem er die Bibel gelesen hat. Aber es gibt auch noch viele andere Möglichkeiten Jesus kennen zu lernen.</p>



<p>Auf unserem Konfirmandenwochenende hatten wir einen Gebetsabend. Dort haben einige Konfis diese Entscheidung für Jesus, schon ganz persönlich – zwischen sich und Jesus getroffen, indem sie einen Fingerabdruck unter ein Gebet gestempelt haben.</p>



<p>Mit diesem Gebet haben sie Jesus Christus als Herrn anerkannt und sich vorgenommen, Jesus nach zu folgen.</p>



<p>Wenn unsere Konfirmanden sich heute konfirmieren lassen, dann sagen sie Ja zu ihrer Taufe, Ja zu Jesus &#8211; dann ist das für einige der erste Schritt zum Christsein, der erste Schritt in der Nachfolge Jesu Christi. Für andere die öffentliche Variante ihrer Entscheidung vom Gebetsabend, wo sie das Gebet mit ihrem Fingerabdruck gestempelt haben.</p>



<p>Denn die Entscheidung Jesus nach zu folgen, muss in einem Leben, immer wieder neu getroffen werden.</p>



<p>Und übrigens, solange man lebt, ist es nie zu spät eine solche Entscheidung zu treffen. Ich lade Sie ein, wenn die Konfirmanden nachher mit ihrem Ja ihre Taufe bestätigen, zu überlegen, ob Sie nicht im Herzen mitsprechen wollen. Gemeinsam mit den Konfirmanden, ein erneutes Ja zu ihrer Taufe, zu Jesus zu sagen.</p>



<p>Amen</p>



<p>Bibelstellen:</p>



<p>Mk 16,16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden.</p>



<p>Röm 5,8 Gott hingegen beweist uns seine Liebe dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.</p>



<p>Joh 3,16 Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.</p>



<p>1.Tim 2,5 Es gibt nämlich nur einen Gott, und es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen – den, der selbst ein Mensch ´geworden` ist, Jesus Christus.</p>



<p>Joh 14,6 »Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich.</p>



<p>Joh 10,10 Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@benwhitephotography?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Ben White</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/knowing-god?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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