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	<title>Heiliger Geist &#8211; jesus-follower.xyz</title>
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	<description>Predigten, Impulse und andere Inhalte von Verkündigung</description>
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		<title>Sei gläubig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Apr 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibelgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Der ungläubige Thomas]]></category>
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					<description><![CDATA[Was der Text erzählt, könnte auch eine Szene aus einem MARVEL Film sein. Für die Älteren unter uns, MARVEL ist ein äußerst erfolgreicher Comicverlag, dessen Geschichten in den letzten 10-15 Jahre ebenfalls äußerst erfolgreich verfilmt worden sind. In Comics ist nun mal sehr viel möglich, was eigentlich nicht möglich ist. Und ebenso in den Verfilmungen, die durch die Technik unglaubliches völlig realistisch erscheinen lassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://einanderergottesdienst.org/de/predigt/predigtarchiv/sermon/346-die-juenger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Predigtmitschnitt</a> <a rel="noreferrer noopener" href="https://einanderergottesdienst.org" target="_blank">eAg </a>16.04.2023</p>



<p>Die heutige Predigt gehört noch in die Themen-Reihe „Randfiguren der Passionsgeschichte“. Im Bibeltext geht es um einige Leuten, die man nicht wirklich als Randfiguren bezeichnen kann. Es geht um die Jünger, die engsten Nachfolger Jesus. Und dort im speziellen um den Apostel Thomas. Thomas ist insofern eine Randfigur, als dass man nicht sehr viel über ihn weiß und er in den Evangelien und der Apostelgeschichte nur wenig namentlich erwähnt wird.</p>



<p>Der Predigttext hat aus meiner Sicht drei Teile, und so habe ich auch die Predigt unterteilt.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Der erste Teil Johannes 20, 19-23</strong></p>



<p>Was der Text erzählt, könnte auch eine Szene aus einem MARVEL Film sein. Für die Älteren unter uns, MARVEL ist ein äußerst erfolgreicher Comicverlag, dessen Geschichten in den letzten 10-15 Jahre ebenfalls äußerst erfolgreich verfilmt worden sind. In Comics ist nun mal sehr viel möglich, was eigentlich nicht möglich ist. Und ebenso in den Verfilmungen, die durch die Technik unglaubliches völlig realistisch erscheinen lassen.</p>



<p>Und ebenso wie in einem Marvelfilm, erscheint es völlig unmöglich, was hier berichtet wird.</p>



<p><em>19 Es war am Abend jenes ersten Tages der neuen Woche. Die Jünger hatten solche Angst vor den Juden, dass sie die Türen des Raumes, in dem sie beisammen waren, verschlossen hielten. Mit einem Mal kam Jesus, trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« 20 Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Als die Jünger den Herrn sahen, wurden sie froh. 21 »Friede sei mit euch!«, sagte Jesus noch einmal zu ihnen. »Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich jetzt euch.« 22 Und er hauchte sie an und sagte: »Empfangt den Heiligen Geist! 23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben.«</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">1</sup></p>



<p>Der Bibeltext erzählt, was am Sonntagabend, kurz nachdem der auferstandene Jesus sich Maria am Grab gezeigt hatte geschieht. Die Jünger wissen, es ist etwas passiert in der letzten Nacht/ am Morgen. Nur beim „Was passiert ist“ sind sie sich wohl noch nicht sicher. Im Johannesevangelium steht dazu: <em>„Nach der Schrift stand es ja fest, dass Jesus von den Toten auferstehen würde; aber das verstanden sie damals noch nicht.“</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">2</sup><br>Die Jünger verstanden es noch nicht, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden ist. Klar, sie haben viele Wunder gesehen, die Jesus tat. Sogar Tote hat Jesus auferweckt und sie waren nah dabei. Aber das, was mit Jesus passiert ist, ist nochmals eine ganz andere Sache. Sie ist so unvorstellbar, dass die Jünger sich zurückziehen, und ich kann mir gut vorstellen, dass sie miteinander diskutiert haben, auch theologisch, was passiert ist und was nun zu tun sei. Die Jünger haben Angst, dass sie von ihren Volksgenossen gefunden werden und dann womöglich ins Gefängnis kommen, oder noch schlimmeres. In so einer Situation ist es naheliegend sich zu schützen, indem sie die Türen abschließen. Niemand kann rein. Zumindest fast niemand, denn in diese Situation kommt Jesus. Er geht einfach durch die Wände. Sie sind kein Hindernis für Jesus.</p>



<p>Wo hast Du Türen in Deinem Leben verschlossen? Türen, wo Du definitiv nicht willst, dass sie jemand öffnet. Türen durch die Du niemanden rein lassen willst! Welche Türen sind das? Und was sind die Gründe, warum Du sie verschlossen hast? Manchmal ist es wichtig und richtig sich zurück zu ziehen, die Türen zu verschließen um sich zu sammeln oder zu schützen. Aber es kann leicht passieren, dass wir Türen verschließen, uns zurück ziehen und dann in diesem Schutzraum bleiben – der dann irgendwann nicht mehr Schutz ist, sondern Gefängnis.<br>Es könnte z.B. sein, dass jemand der Dir sehr wichtig ist, etwas tut oder sagt, dass Dich tief verletzt. Dann kann es sein, dass Du Dich zurück ziehst und erst mal verdauen musst, was passiert ist. Wenn es gut läuft, dann bist Du nach einer Zeit sprach fähig und kannst die Verletzung ansprechen und vielleicht sogar klären, was da passiert ist. Aber es kann auch passieren, dass Du diese Kurve nicht hin bekommst. Dass Du Dich selber bemitleidest und Dich vergräbst und im schlimmsten Fall gar keine intensiven Beziehungen mehr eingehst, weil Du Sorge hast, wieder so verletzt zu werden, wie es Dir passiert ist. Es könnten auch andere Auslöser sein. Z.B. Du machst einen schlimmen Fehler oder fühlst Dich in bestimmter Gesellschaft unwohl, oder….</p>



<p>Wenn Jesus in den Raum mit den abgeschlossenen Türen kommt, dann zeigt sich dort, dass Jesus auch dann in eine Situation treten kann, wo wir nicht mit ihm rechnen. Vielleicht beten wir für eine Situation, aber rechnen nicht wirklich mit Gottes eingreifen, aber er tut es. Weil er gnädig und barmherzig ist.<br>Vor einigen Jahren hatten wir so etwas im Makarios, dem Jugendtreff, den ich 26 Jahre geleitet habe. Dort gab es immer wieder Jugendliche, die schwierig oder sogar sehr schwierig waren. Wir haben mit unseren sozialpädagogischen Methoden versucht, zum Guten hinzuwirken. Und natürlich haben wir auch immer wieder für die Kinder und Jugendliche gebetet. Ich erinnere mich noch gut, dass wir einige Jahre mit einem Jugendlichen intensiv gearbeitet hatten. Doch nichts schien erfolgreich zu sein. Er blieb aggressiv, hatte ständig ärger mit der Polizei etc. In einer Teambesprechung sind wir irgendwann zum Schluss gekommen, wir können nichts mehr tun. Wir übergeben ihn Gott. Das haben wir getan. Und was ist passiert? Es ist unglaublich, aber von diesem Moment an, hat sich das Leben dieses Jugendlichen verändert. Schritt für Schritt, hat er sein Leben geordnet. Inzwischen ist er ein wichtiger MA, der gerade mit sehr schwierigen Jugendlichen äußerst gut umgehen kann. Das war eine ausweglose Situation, in die Jesus gekommen ist – und ich muss zu meiner Schande gestehen, ich hatte nicht wirklich erwartet, dass etwas passiert, auch wenn wir dafür gebetet hatten.</p>



<p>Nachdem Jesus zu den Jüngern gekommen ist, und die Jünger erkannt haben, dass es wirklich Jesus ist, sendet er sie und rüstet sie mit dem aus, was sie brauchen. Und das gilt auch für uns heute, die wir zu Jesus gehören. Jesus spricht uns Frieden zu, er schenkt uns seinen HG, und gibt uns die Macht zur Sündenvergebung<br>→ Jesus sendet uns in die Welt, so wie er gesandt wurde und die Herrlichkeit im Himmel zurück gelassen hat. So sollen auch wir die Komfortzone verlassen und hingehen, wohin uns Jesus sendet.<br>→ Wenn Jesus uns Frieden zuspricht, dann für uns – aber auch für die Menschen, denen wir begegnen. Wir sind Jesu Friedensboten! Wir bringen das Evangelium, das Frieden zwischen Mensch und Gott schafft.<br>→ Wenn Jesus uns seinen Heiligen Geist gibt, dann ist kein Platz für Furcht! Dann ist dort Freiheit. Wir sind nicht länger Sklaven unserer Sünde. Wir sind Kinder Gottes. <br>→ Jesus schenkt uns die Macht Sünden zu vergeben – oder auch nicht zu vergeben. Das ist eine sehr hohe Verantwortung und gleichzeitig eine großartige Möglichkeit, das Evangelium unter die Menschen zu bringen. Auch wenn Sünde heute oftmals auf den Genuss von Süssigkeiten reduziert wird, die Kraft der Vergebung ist gewaltig. </p>



<p>Wir kommen zum</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Teil 2, Johannes 20, 24 – 29</strong><br><br><em>24 Thomas, auch Didymus genannt, einer der Zwölf, war nicht dabei gewesen, als Jesus zu den Jüngern gekommen war.25 Die anderen erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Thomas erwiderte: »Erst muss ich seine von den Nägeln durchbohrten Hände sehen; ich muss meinen Finger auf die durchbohrten Stellen und meine Hand in seine durchbohrte Seite legen. Vorher glaube ich es nicht.«</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">3</sup></p>



<p>Ich hatte am Anfang gesagt, dass Thomas insofern eine Randgestalt ist, als dass wir in der Bibel nicht viel über ihn erfahren. Wer war also Thomas, der auch Didymus genannt wurde?<br><br>Didymus ist die griechische Übersetzung des hebr.-aram. Thomas. Thomas wiederum leitet sich ab aus dem aramäischen „ta&#8217;am“, was „gepaart“ oder „Zwilling“ bedeutet.<br>Wir wissen nicht, ob Thomas einen Zwilling hatte der nicht erwähnt wird, oder woher er den Namen hatte. Was klar ist, ist dass Thomas einen Doppelnamen hatte. Er hieß nämlich Judas Thomas. Es könnte sein, dass er in den Evangelien in der Regel als Thomas bezeichnet wird, um eine Verwechslung mit Judas dem Verräter Jesu auszuschließen.<br>Wir wissen nicht, warum Thomas nicht im Kreis der Jünger war, als Jesus sich ihnen gezeigt hat. Aber es hat ihm einen etwas unrühmlichen Titel eingebracht, nämlich den des ungläubigen Thomas. Dies geht auf seine Aussage zurück, dass er erst glaubt, dass die anderen Jünger Jesus gesehen haben, wenn er ihn mit eigenen Augen gesehen und mit seinen Händen gespürt hat.</p>



<p>Ich finde die Bezeichnung „ungläubiger Thomas“ nicht ganz zutreffend.</p>



<p>Denn wenn wir mal nachforschen, was wir aus der Bibel über Thomas erfahren, dann ergibt das ein etwas differenziertes Bild.<br>→ Als Lazarus gestorben ist und sich Jesus entschließt zu ihm zu Reisen, ist das hoch riskant für Jesus. Die Gefahr, dass Jesus gefangen genommen wird ist zu dieser Zeit schon sehr groß. In dieser Situation ist es Thomas der zu den anderen Jüngern sagt, dass sie mit Jesus gehen sollen um mit ihm zu sterben. (Joh.11, 16). <br>Spricht so ein Ungläubiger? In diesem Moment ist Thomas bereit mit Jesus in den Tod zu gehen!<br>Beim Abendmahl, als Jesus erklärt, dass sein Tod kurz bevorsteht und er geht um für die Jünger einen Platz vorzubereiten und dass sie ja wissen, wohin er (Jesus) geht. In dieser Situation ist Thomas der Einzige, der es wagt Jesus darauf aufmerksam zu machen, dass sie es nicht wissen wohin er geht und wie sie dann den Weg wissen sollen. (Joh. 14, 5) <br>Thomas nimmt es genau. Er will wissen, wohin Jesus geht und er will sicher sein, den Weg dahin zu finden. Für mich ein Hinweis darauf, dass er ein sehr gewissenhafter Mensch war. Einer der es genau wissen wollte.</p>



<p>Mit diesem Hintergrundwissen müssen wir fragen, ob Thomas einfach nicht glauben konnte oder wollte, dass Jesus auferstanden ist? Oder ob er einfach nur sicher sein wollte, nicht nur einem Irrtum aufzusitzen? Ich meine: Thomas wollte es ganz genau wissen! Und sich nicht mit Berichten aus der zweiten Hand zufrieden geben.<br>Interessant ist auch, wie Jesus mit Thomas kommuniziert, als er das nächste Mal in den Kreis der Jünger kommt.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Wir kommen zum dritten Teil, Johannes 20, 26-31</strong><br><br><em>26 Acht Tage später waren die Jünger wieder beisammen; diesmal war auch Thomas dabei. Mit einem Mal kam Jesus, obwohl die Türen verschlossen waren, zu ihnen herein. Er trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« 27 Dann wandte er sich Thomas zu. »Leg deinen Finger auf diese Stelle hier und sieh dir meine Hände an!«, forderte er ihn auf. »Reich deine Hand her und leg sie in meine Seite! Und sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube!« 28 Thomas sagte zu ihm: »Mein Herr und mein Gott!« 29 Jesus erwiderte: »Jetzt, wo du mich gesehen hast, glaubst du. Glücklich zu nennen sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben.«30 Jesus tat in der Gegenwart seiner Jünger noch viele andere Wunder, durch die er seine Macht bewies, die aber nicht in diesem Buch aufgezeichnet sind. 31 Was hier berichtet ist, wurde aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben an ihn in seinem Namen das Leben habt.</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">4</sup></p>



<p>Jesus weiß ganz genau, welche Forderungen Thomas gestellt hat, um überzeugt zu werden, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden ist. Und Jesus gibt Thomas die Chance, diese Forderungen erfüllt zu bekommen. Jesus ist nicht sauer oder vorwurfsvoll. Jesus fordert Thomas lediglich auf, nun zu glauben und weist Thomas darauf hin, dass er nun glaubt, weil er Jesus selber sieht. Und nennt alle diejenigen glücklich, die Jesus nicht sehen, aber dennoch glauben. Thomas braucht dann gar nicht mehr, was er meinte zu brauchen. Er muss nicht seine Finger in Jesu Wunden legen. </p>



<p>Das zeigt:<br>In der Gegenwart Jesus verlieren viele Dinge an Bedeutung, die uns so wichtig oder notwendig erscheinen.<br>Wir dürfen wissen, dass so wie Jesus barmherzig mit dem Glauben oder Unglauben des Thomas ist, so ist er es auch bei uns.</p>



<p>Wir, die wir an Jesus glauben, werden von Jesus als glücklich bezeichnet. Glücklich – weil wir Glauben, ohne den Auferstandenen von Angesicht zu Angesicht sehen zu können.</p>



<p>Doch was ist mit denen, die es nicht können? Die sagen, ich glaube nur was ich sehe? Die sagen, so viel Leid auf der Welt, wie kann Gott da ein barmherziger Vater sein? Die sagen, ich will und brauche keinen Retter, brauche keinen der meine Sünde trägt oder mir vergibt. Ich kann selber dafür gerade stehen.</p>



<p>Wenn Du heute hier bist und nicht glauben kannst. Aber es gerne würdest. Dann beginn heute Deine Glaubensreise mit Jesus. Beginne jeden Tag einen Abschnitt aus der Bibel zu lesen und zu beten. Du kannst so beten: Jesus, keine Ahnung ob Du wirklich lebendig bist. Aber jetzt komm ich zu Dir ….</p>



<p>Wenn Du heute hier bist und nicht glauben kannst oder willst, weil Dir die Welt zu schräg vorkommt, als ob es einen guten und barmherzigen Gott geben könnte. Dann beginne heute damit, die Bibel zu lesen und zu beten. Das Gebet kann so lauten: Jesus, diese Welt ist zum kotzen und das macht es mir unmöglich zu glauben, dass Du ein guter und barmherziger Gott bist. Wenn ich mich irre. Dann zeig es mir.</p>



<p>Wenn Du heute hier bist und es andere Gründe gibt, warum Du nicht Glauben kannst oder willst. Beginne heute in der Bibel zu lesen und bete. Und suche Gemeinschaft mit Menschen, die schon mit Jesus unterwegs sind. Jesus selbst wird antworten. Durch das was Du in der Bibel liest. Du die Menschen, die bereits mit Jesus unterwegs sind. Und rechne ruhig auch damit, dass das übernatürlich geschieht, durch Träume, innere Erkenntnis, Erlebnisse.</p>



<p>Die Bibel sagt, und das ist nicht nur eine Absichtserklärung, sondern ein Versprechen: <em>„Was hier berichtet ist, wurde aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben an ihn in seinem Namen das Leben habt.“</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">5</sup></p>



<p>Möge es geschehen. Amen</p>



<p>Bild: Foto von <a href="https://unsplash.com/@arturorey?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Arturo Rey</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/ressurected-jesus?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<div>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 19-23</div><div>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 9</div><div>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 24-29</div><div>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 26-31</div><div>5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 31</div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Umkehr!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2015 11:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[alle Gerechtigkeit zu erfüllen]]></category>
		<category><![CDATA[Heiliger Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Jesu Taufe]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus ähnlicher werden]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes der Täufer]]></category>
		<category><![CDATA[Matthaeus 3]]></category>
		<category><![CDATA[weil es uns gebührt]]></category>
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					<description><![CDATA[Predigt in der Südkirche am Sonntag 11.Januar 2015, 1.Sonntag nach Epiphanias, Matthäus 3, 13-17 Der Mann stand am Fluss. Er war dünn. Hatte langes ungepflegtes Haar und einen ziemlich unansehnlichen Bart. Als Kleidung diente ihm ein Gewand aus Kamelhaaren und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Predigt in der Südkirche am Sonntag 11.Januar 2015, 1.Sonntag nach Epiphanias, Matthäus 3, 13-17</h3>



<p>Der Mann stand am Fluss. Er war dünn. Hatte langes ungepflegtes Haar und einen ziemlich unansehnlichen Bart. Als Kleidung diente ihm ein Gewand aus Kamelhaaren und ein Gürtel um seine Lenden. Man sah ihm an, dass er sich von Heuschrecken und von wildem Honig ernährte. Dabei war er nicht direkt schmutzig. Nein, das nicht. Aber in seinem Aussehen spiegelte sich wieder, dass er alleine lebte, weit weg von anderen Menschen als Einsiedler.</p>



<p>Viele Menschen kamen um zu hören, was er zu sagen hatte. Aus allen Dörfern gingen sie dort hin, wo er sich gerade aufhielt um zu predigen. Die Leute sprachen von ihm, wie von einem Heiligen. Er war für sie ein Prophet Gottes. Wenn man die Leute fragte, wer dieser Mann sei, dann nannten viele einen Vers aus dem Propheten Jesaja, in dem es hieß: „Hört, eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet seine Pfade!“ Damit wollten die Leute sagen, dass dieser Mann derjenige ist, der den Messias, den Retter ankündigt und diesem voraus geht.</p>



<p>Auf jeden Fall war er ein Mann der sein Leben in besonderer Weise in den Dienst Gottes stellte. Die Leute erwarteten, dass Gott durch ihn redete. Sie hofften, dass er ihnen sagen konnte, was sie tun müssten um vor Gott gerecht zu sein – um Gott zu gefallen.</p>



<p>Seine Predigten hatten immer wieder das selbe Thema, er sagte: “Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ Er meinte damit, dass der Messias bald schon kommen würde und dass es notwendig sei, das eigene Leben zu ändern und mit Gott neu zu beginnen.</p>



<p>Seit einigen Wochen taufte dieser Mann die Leute im Jordan. Er taufte sie zur Buße – als Zeichen ihrer Umkehr hin zu Gott. Die Menschen bekannten ihre Sünden, wurden untergetaucht und waren danach rein von Schuld.</p>



<p>Was den Leuten gut gefiel war, dass er auch den Frommen &#8211; denjenigen die meinten, dass sie vor Gott alles richtig machen würden &#8211; deutlich sagte, dass Gott auch bei ihnen keine Ausnahme dulden würde. Auch sie wären Sünder und könnten sich nicht auf ihre Abstammung oder ihren Rang berufen. Nur wer umkehrt und sein Leben verändert, sein Leben neu auf Gott hin ausgerichtet lebt, wird Gottes Gnade erfahren.</p>



<p>Und er sprach auch vom Messias. Von dem Mann also, der Israel befreien und erlösen würde. Manches war unverständlich, aber eindrücklich. Er sagte solche Sätze wie: „Ich taufe euch mit Wasser als Bestätigung für eure Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich; ich bin es nicht einmal wert, ihm die Sandalen auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Er hat die Worfschaufel in der Hand und wird damit die Spreu vom Weizen trennen. Den Weizen wird er in die Scheune bringen, die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.“</p>



<p>Auch heute würde er wieder predigen und taufen. In langen Schlangen stehen die Leute um von diesem Mann Gottes getauft zu werden. Da sieht Johannes der Täufer &#8211; so wurde er von den Leuten genannt &#8211; seinen Cousin. Er hat ihn schon länger nicht mehr gesehen, doch er erkennt ihn sofort. Johannes weiß, dass es für das Leben seines Cousins große Verheißungen gibt. Johannes weiß, dass es erstaunliche Ereignisse gab, als sein Cousin geboren wurde und dass die Art und Weise wie er gezeugt wurde sehr mysteriös war. Doch als er ihn erblickt erkennt er – weniger aus seinem Wissen, als aus seinem inneren Hören auf Gott – dass dieser Mensch wahrhaftig der Messias Gottes ist. Und dieser Messias kommt nun zu ihm und will von ihm getauft werden? Nein, das kann nicht sein. Johannes kann es nicht fassen, dass er den Messias als Zeichen seiner Buße taufen soll. Er spürt, dieser Mensch hat eine Umkehr gar nicht nötig. Dieser Mensch ist so rein, so nah an Gott. Er ist ohne Schuld.</p>



<p>Johannes sagt: „Ich hätte es nötig, mich von Dir taufen zu lassen, und Du kommst zu mir?“</p>



<p>„Lass es für diesmal geschehen! Es ist richtig so, denn wir sollen alles erfüllen, was Gottes Gerechtigkeit fordert!“ ist die Antwort seines Vetters.</p>



<p>Und so lässt Johannes es zu. Sein Vetter Jesus kommt zu ihm und lässt sich von ihm taufen. Er taucht ihn unter, wie die anderen Täuflinge. Er spricht über ihm die Vergebung der Sünden aus und die Aufforderung nun ganz nach den Geboten Gottes zu handeln. Er hebt diesen Jesus auf und lässt ihn zurück ans Ufer gehen.</p>



<p>Dann geschieht etwas unglaubliches. Es ist als ob der Himmel sich öffnet. Da, ein Vogel &#8211; es ist eine Taube. Sie fliegt aus dem geöffneten Himmel und landete auf Jesus. Eine Stimme ist zu hören: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Es scheint so, als ob Gott selber zeigen will, dass dieser Jesus der Messias ist, den Israel erwartet. Der Messias, der Israel befreien und erlösen soll. Dieser Jesus, der Vetter von Johannes dem Täufer, Sohn von Maria und dem Zimmermann Josef, der Messias Israels.<sup class="modern-footnotes-footnote ">1</sup></p>



<p>Soweit mein Versuch, unseren Predigttext mit einer Geschichte zu erzählen. Weil ich in meine Erzählung aber auch Informationen einfliessen lassen habe, die zwar in der Bibel, nicht aber im Predigttext stehen und eine Erzählung immer auch Interpretation ist, möchte ich nun gleich den Originaltext lesen. Einfach damit für sie klar ist, was sind die biblischen Fakten.</p>



<p>Der Predigttext ist Matthäus 3, 13-17.</p>



<p>&#8222;<em>Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er&#8217;s geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.</em>&#8222;</p>



<p>Als ich angefangen habe, mich mit dem Predigttext auseinander zu setzen, habe ich unter anderem auch eine Teenagerin gefragt, welche Fragen ihr kommen, wenn sie den Text liest. Die Antwort kam schnell und klar: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum fordert Gottes Gerechtigkeit, dass Jesus (der frei von Sünden ist) von Johannes getauft wird? </h3>



<p>Das halte ich für eine gute Frage!</p>



<p>Zumal, auch Johannes der Täufer kann es nicht verstehen, warum Jesus getauft werden soll. Und wie geht es Ihnen? Die Antwort, die Jesus dem Johannes gib: „weil es uns gebührt, alle Gerechtigkeit zu erfüllen“, ist auch nicht gerade erhellend, sondern zunächst einmal eher unverständlich.</p>



<p>Um es zu verstehen, warum Jesus sich von Johannes hat taufen lassen, müssen wir uns einige Tatsachen über Jesus und sein Wesen vor Augen führen.</p>



<p>Da ist zum Einen dies, dass Jesus vor der Schöpfung bereits bei Gott war. Und dass Jesus in allem vollkommenen Gehorsam gegenüber Gott gezeigt hat. Jesus sagt über sich und den Vater im Himmel, dass sie Eins seien! Das bedeutet, dass nichts zwischen Jesus und Gott steht. Es bedeutet, dass Jesus ohne Sünde ist.</p>



<p>Da ist zum Anderen, dass dieser Jesus seine Göttlichkeit aufgegeben hat um Mensch unter Menschen zu sein. Er wurde geboren, er musste essen und trinken, auf´s Klo gehen und er musste sterben. Wenn Jesus aber ganz Mensch war, dann war er auch Sünder &#8211; denn alle Menschen sind Sünder &#8211; auch wenn Jesus ohne Sünde war.</p>



<p>Jesus stellt sich also damit, dass er sich von Johannes zur Buße taufen lässt, ganz in sein Menschsein hinein! Weil Jesus wahrer Mensch war, wenn auch ohne Sünde, deshalb musste er auch behandelt werden wie ein Mensch, wie ein Sünder. Er stellt sich ganz und gar auf eine Stufe mit uns.</p>



<p>Das meint Jesus damit, wenn er sagt: „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.“</p>



<p>Und wenn wir uns die Bedeutungen der Taufe des Johannes vor Augen führen, wird schnell klar, dass in Jesus diese Bedeutungen in Erfüllung gehen.</p>



<p>Johannes tauft die Sünder zur Vergebung der Sünden. Und tatsächlich wird Jesus ja bei seiner Kreuzigung zum Sünder, weil er die Sünden der Menschheit trägt.</p>



<p>Johannes tauft um das Gericht Gottes von den Menschen abzuwenden. Und tatsächlich wird Jesus ja zu dem, der das Gericht Gottes trägt.</p>



<p>Johannes tauft, damit die Gnade Gottes für die Menschen spürbar wird. Und tatsächlich wird durch Jesus die Gnade Gottes erfahrbar, weil er alle Schuld, alles was uns von Gott trennt auf sich genommen hat.</p>



<p>Dann wird von drei Wunderzeichen berichtet. Diese bestätigen die Rechtmäßigkeit der Taufe. Das erste Zeichen ist:</p>



<p><strong>1. Der Himmel öffnet sich</strong><br>dieses Wunder symbolisiert, dass der Weg in den Himmel geöffnet wird. Jesus macht den Weg frei, durch seinen Gehorsam. Durch Jesus ist es möglich in den Himmel zu kommen. Auch für uns ist es möglich. Wir müssen dafür nur eines tun: die ausgestreckte und zupackende Hand Gottes nicht abschütteln oder ausschlagen! Wir sollten vielmehr zupacken! Und dem einen Nachfolgen. Jesus. Was heißt es Jesus nachzufolgen?</p>



<p>Nachfolgen heißt: immer mehr diesem Jesus ähnlich werden. Immer mehr zu denken, zu fühlen und zu handeln wie er es täte. Doch wie ist das möglich?<br>Dazu benötigen wir das zweite Zeichen:</p>



<p><strong>2. Der Heilige Geist kommt herab.</strong><br>obwohl Jesus durch den Heiligen Geist empfangen wurde, und er schon als Teenager darum wusste, dass er eine besondere Berufung hat und Gott sein Vater ist &#8211; wird hier beschrieben, dass der Heilige Geist neu oder auch in neuer Weise zu Jesus kommt. Diese Neuausrüstung mit dem Heiligen Geist, scheint nötig, damit Jesus seinen Verkündigung und Heilungsdienst beginnen kann.<br>Wenn wir die Bibel lesen, dann sehen wir übrigens des öfteren davon, dass der Heilige Geist zwar an Menschen handelt, sie getauft sind und Jesus nachfolgen aber trotzdem noch den Heiligen Geist benötigen. Nachzulesen z.B. in Apostelgeschichte acht.</p>



<p>Ich bin davon überzeugt, dass wir alle immer wieder neu die Fülle des Heiligen Geistes in unserem Leben brauchen. Der Heilige Geist ist es, der uns hilft Jesus nach zu folgen. Er ist es, der in uns bewirkt, dass wir immer mehr denken, fühlen und handeln, wie Jesus. Und Jesus sagt selber, dass wir um den Heiligen Geist bitten sollen und vertrauen dürfen, dass Gott ihn uns geben wird.<br>Das dritte Zeichen kann auf diesem Weg der Nachfolge hilfreich sein.</p>



<p><strong>3. Eine Stimme spricht.</strong><br>Die Stimme, die spricht ist ein Zeichen der Unmittelbarkeit Gottes des Vaters zu seinem Sohn Jesus. Er spricht direkt mit und zu ihm. Er versichert ihm seine Liebe und die Gewissheit, dass er &#8211; Jesus &#8211; seinen Auftrag erfüllen wird. Jeder Sohn (und auch jede Tochter) wünscht sich solch eine klare Ansage und Zusage des Vaters!</p>



<p>Ich vermute mal, dass die wenigsten von uns erleben werden, dass Gott hörbar zu ihnen spricht. Ich bin aber überzeugt und habe das schon oft erfahren: Gott redet auch heute noch. Wie redet Gott? Auf vielerlei Arten. Z.B. durch die Bibel. Durch andere Menschen. Durch Lieder. Durch innere Bilder. Durch das Ergebnis einer Diskussion. Und auf viele weitere Arten und Weisen.<br>Wenn wir versuchen alle unsere eigenen Interessen hinten an zu stellen. Wenn wir versuchen unser Ego, unsere vermeintliche Wichtigkeit zurück zu stellen. Wenn wir Gott bitten zu reden und versuchen im Geiste des Evangeliums eine Situation oder Fragestellung zu beurteilen, dann glaube ich, dass wir Gottes Reden erleben werden. Und auch, wenn wir irren &#8211; wird Gott uns einen guten Weg weiter führen.</p>



<p>Trotzdem bleibt die Schwierigkeit, zu erkennen wo Gott redet und wo nicht. Oftmals erkennen wir das nur im zurück blicken.</p>



<p>Dieses Thema wäre eine eigene Predigtreihe wert. Leider ist heute dazu nicht genug Zeit. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich komme bereits zum Fazit:</h3>



<p>Der Weg ist frei, durch Jesus. Er hat uns den Weg geebnet, dass wir ewiges Leben bekommen. Wir sollten ihm Nachfolgen, indem wir immer mehr denken, fühlen und handeln wie Jesus. Nachfolgen ist aktiv. Damit uns das möglich ist, benötigen wir immer wieder die Kraft und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist nicht verfügbar, aber wir können ihn erbitten. Deshalb sollten wir regelmäßig beten, dass Jesus uns mit dem Heiligen Geist erfüllt. Und damit wir Gottes Willen erkennen, sollten wir uns auf Jesus ausrichten und versuchen zu hören, was er uns sagt.</p>



<p>Die Südkirchengemeinde ist gerade in einer Umbruchssituation, das wissen Sie ja alle. Für diese Situation ist der Auftrag des Predigttextes folgender: Die Verantwortlichen in der Gemeinde, der Kirchengemeinderat, die Pfarrer, die Vorsitzende, der Dekan usw. haben einen verantwortungsvollen und schwierigen Job. Nämlich zu erkennen, was in der momentanen Situation das ist, was Gott für die Kirche in Esslingen und für die Südkirchengemeinde will. Ich lade Sie alle ein und bitte Sie dafür zu beten, dass es den Entscheidungsträgern gelingt zu erkennen was der Wille Gottes ist und dass sie die Kraft und den Mut haben es dann auch um zu setzen.</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@joelmott?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Joel Mott</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/baptism?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<div>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nacherzählt: Mt. 3, 13-17</div>]]></content:encoded>
					
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