<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jesus &#8211; jesus-follower.xyz</title>
	<atom:link href="https://jesus-follower.xyz/tag/jesus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://jesus-follower.xyz</link>
	<description>Predigten, Impulse und andere Inhalte von Verkündigung</description>
	<lastBuildDate>Sun, 04 May 2025 14:00:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2022/04/logoohneuntertextklein_bearbeitet-1-150x150.jpg</url>
	<title>Jesus &#8211; jesus-follower.xyz</title>
	<link>https://jesus-follower.xyz</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Auferstanden?</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/auferstanden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2025 14:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibelgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Apostel Petrus]]></category>
		<category><![CDATA[Apostel Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[auferstanden]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Jünger]]></category>
		<category><![CDATA[Maria]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Magdala]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Magdalena]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Petrus]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jesus-follower.xyz/?p=1697</guid>

					<description><![CDATA[Ich möchte mit euch einige Menschen aus dem Ostergeschehen, wie es im Johannesevangelium im Kapitel 20 vorkommt, anschauen und überlegen, was wir von ihnen lernen können. Maria von Magdala, Johannes, Petrus, Thomas und die Jünger.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diese Predigt wurde am Ostersonntag 2025, auf der Ostertagung des CVJM Esslingen gehalten. Da die Originalfassung einige CVJM Esslingen spezifische Inhalte hatte, habe ich die Predigt hier so angepasst, dass sie auch für nicht CVJMer hoffentlich verständlich und segensreich ist.</p>



<p>Liebe Gottesdienstgemeinde,<br>wir haben uns den Ostergruß zugesprochen. &#8222;Der Herr ist auferstanden – er ist leibhaftig auferstanden. Halleluja!&#8220; Was für ein Bekenntnis.</p>



<p>Wie ernst wird denn diese Aussage im allgemeinen genommen? Laut aktuellen Umfragen ist es so, dass in Deutschland gerade mal ca.20% der Menschen an die leibhaftige Auferstehung Jesu glauben. Nimmt man nur die Menschen, die zur ev. Landeskirche gehören, sind es knapp 25%, am höchsten in der Glaube daran in ev. Freikirchlichen Gemeinden. Dort glauben knapp 60% an die leibhaftige Auferstehung. Erstaunt euch das?</p>



<p>Die Jünger Jesu waren drei Jahre mit Jesus unterwegs. Sie haben grandiose Wunder erlebt. Tausende wurden von ein paar Fischen und Broten satt! Tode wurden wieder lebendig! Blinde konnten wieder sehen! und noch Vieles mehr.<br>Jesus hat ihnen gesagt, dass er stirbt und am dritten Tag von den Toten aufersteht.<br>Die Jünger dürften doch eigentlich kein Problem damit haben, die Auferstehung Jesu zu glauben, oder?<br></p>



<p>Ich möchte mit euch einige Menschen aus dem Ostergeschehen, wie es im Johannesevangelium im Kapitel 20 vorkommt, anschauen und überlegen, was wir von ihnen lernen können.</p>



<p>Ich verzichte darauf, das Kapitel vorzulesen. Ich werde lediglich kurz mit eigenen Worten die wesentlichen Punkte erzählen. Schlagt aber sehr gerne eure Bibel auf, <a href="https://www.bibleserver.com/NG%C3%9C.MENG.LUT/Johannes20">Kapitel 20, Johannes Evangelium</a>. Originaltext ist wichtig.</p>



<p><strong>Ich starte mit</strong></p>



<p>Maria aus Magdala – Früh am Morgen des Sonntags geht sie zum Grab. Es ist noch dunkel. Als sie sieht, dass der Stein vor dem Grab weg ist, rennt sie schnurstraks zu Petrus und Johannes um ihnen davon zu erzählen, dass der Leichnam Jesu geklaut worden ist. Sie sieht den weggerollten Stein und folgert daraus etwas, nämlich, dass der Leichnam Jesu gestohlen worden sei, was sich später dann als falsch erweist. Sie folgt den beiden Jüngern zurück zum Grab und erst als sie dort angekommen ist, schaut sie ins Grab hinein. Wir wissen nicht, warum sie nicht gleich hineingeschaut hat. Vielleicht hatte sie Angst davor, was sie sehen könnte. Vielleicht war für sie wichtig, dass Johannes und Petrus zuerst hineingeschaut haben. Im Grab sieht sie zunächst zwei Engel und als Jesus, der hinter ihr steht, sie fragt, wen sie sucht, denkt sie, er sei der Gärtner. Die zweite falsche Schlussfolgerung, die sie hat. Erst als Jesus sie mit ihrem Namen anspricht, erkennt sie ihn und glaubt. Sie geht wieder zurück zu den Jüngern und diesmal hat sie die Botschaft der Botschaften mitgebracht. Sie ist es, die die Botschaft von der Auferstehung Jesu zu den Jüngern bringt.</p>



<p>Maria Magdalena, war eine Frau, mit einer besonderen Beziehung zu Jesus. Die Bibel berichtet, dass Jesus sieben Dämonen aus ihr ausgetrieben hat. Und dass sie so mutig war, als Jesus gekreuzigt wurde, nicht weg zu laufen, sondern die Kreuzigung mit an zu sehen und in der Nähe Jesu zu bleiben.</p>



<p>Eine mutige Frau. Eine, die Jesus in seiner schlimmsten Stunde treu ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was können wir von Maria und der Situation beim Grab lernen?</h3>



<p>1. Wir sollten nicht zu schnell Schlüsse ziehen<br>◦ lasst uns genau hinschauen. Ist es wirklich so, wie ich es wahrnehme? Bei Maria, Stein weg vor dem Grab=Leichnam weg? Bei uns, vlt.: der guckt so komisch=der mag mich nicht.<br>◦ lasst uns genau hinhören. Hat die Person tatsächlich gesagt, was ich meine verstanden zu haben? <br>◦ lasst uns neugierig sein, um zu verstehen und den Grund dessen zu erfahren, der hinter einer Situation oder Aussage steht.</p>



<p>Der zweite Punkt, den wir lernen können ist,<br>2. Wir brauchen die Ansprache Jesu<br>◦ nicht die Vorhersagen Jesu, dass er stirbt und am dritten Tag aufersteht haben Maria zum Glauben geführt.<br>◦ nicht die Wunder, die sie mit Jesus erlebt hat, haben Maria zum Glauben gebracht<br>◦ erst als Jesus, Maria beim Namen nennt, erkennt sie ihn als den Auferstandenen und glaubt.</p>



<p>Jesus hat mich beim Namen genannt und auch Dich. Deshalb glauben wir. Wir können nicht aus eigener Kraft, oder eigenem Antrieb glauben. Auch unsere Erfahrungen sind es nicht, die den Glauben bewirken. Damit wir glauben, dafür braucht es die Ansprache Jesu.</p>



<p><strong>Fazit: </strong>Das Kreuz schafft neue Tatsachen. Matthias hat uns das am Karfreitag verdeutlicht. Aber erst durch die Begegnung mit Jesus, werden diese Tatsachen für uns relevant und greifbar und wir werden verändert.<br>Bei Maria sieht die Veränderung so aus: sie kommt voller Trauer zum Grab, verlässt es aber voller Freude und Hoffnung. Das Kreuz, bzw. die Begegnung mit Jesus, verwandelt ihren Schmerz in Hoffnung.</p>



<p>Nach unserem gemeinsamen Wochenende im Herbst, haben die Leute ganz unterschiedliches über das Wochenende erzählt. Teilweise waren die Unterschiede so stark, dass man sich fragen konnte ob die Leute auf demselben Wochenende waren. Manche waren verletzt, andere verunsichert, welchen Weg wir als CVJM weiter gehen, wieder andere haben gar nicht verstanden, wo das Problem liegt. Es war notwendig miteinander ins Gespräch zu kommen. Es musste geklärt werden, was hat die Person gemeint, wenn sie dies oder jenes gesagt hat. Und auch zu vermitteln, was das, was gesagt wurde, bei anderen ausgelöst hat.<br>Ich bin sehr dankbar für zahlreiche persönliche Gespräche und auch für Gesprächsrunden mit Vielen, in denen manches zurechtgerückt und erklärt werden konnte. Danke an alle, die bereit waren und sind, tiefer zu graben und genau hinzuschauen und hin zu hören. Und ich bin sehr dankbar, dass wir auf einem guten Weg sind, uns neu zusammen zu stellen.</p>



<p><strong>Dann möchte ich auf</strong><br>Petrus + Johannes schauen. Als Maria ihnen erzählt, dass der Leichnam Jesu weg sei, rennen sie zum Grab. Was haben sie sich erhofft? Was haben sie erwartet zu finden? Haben sie vielleicht gedacht, Maria hat nicht richtig geschaut? War da doch irgendein Funken an Erinnerung daran, dass Jesus seine Auferstehung vorhergesagt hat? Petrus ist zwar als zweiter am Grab, aber er geht als erster hinein. Johannes folgt ihm. Sie sehen die Leinenbinden liegen, und das Kopftuch, das dem Leichnam um den Kopf gebunden war. Sie sahen, dass die Tücher nicht einfach auf den Boden geworfen waren, sondern zusammen gerollt an unterschiedlichen Stellen im Grab. Und dann sagt die Bibel, über Johannes, dass er glaubte. Sie gehen zurück zu den anderen Jüngern. Der Abschnitt endet mit dem Satz: <em>&#8222;Es stand zwar fest, dass Jesus von den Toten auferstehen würde, aber das verstanden sie damals noch nicht.&#8220;</em></p>



<p>Petrus und Johannes gehören zum aller engsten Jüngerkreis Jesu. Die Bibel berichtet an verschiedenen Stellen davon, dass Jesus drei der 12 Jünger zu bestimmten Ereignissen, explizit herausgerufen hat. Jakobus war im Übrigen der dritte, der aber hier gar nicht explizit genannt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was können wir von Petrus und Johannes in dieser Situation lernen?</h3>



<p>1. wir sehen das Offensichtliche, aber verstehen es nicht. <br>◦ Obwohl Petrus und Johannes zu aller engsten Jüngerkreis gehören, verstehen sie nicht, was passiert ist. Grabräuber hätten wohl kaum die Tücher abgenommen und dann auch noch zusammengerollt. Die Tücher waren ja wertvoll. Auch wenn jemand den Leichnam aus anderen Gründen geklaut hätte, warum die Tücher abnehmen und zusammen legen?<br>◦ die Bibel sagt über Johannes dass er glaubte und kurz darauf, dass sie es damals noch nicht verstanden. Das trifft die damalige Situation gut finde ich. Es ist eine Situation „dazwischen“. Und das ist doch auch Teil unserer Realität: Wir glauben, aber wir verstehen manches oder auch vieles noch nicht. Und wir es gibt auch immer wieder Phasen, wo uns das Glauben schwer fällt. Da können wir uns dann dem Gebet aus Markus 9,24 anschließen: <em>&#8222;Ich glaube! Hilf mir heraus aus meinem Unglauben!&#8220;</em></p>



<p>2. wir sollten den Zusagen Jesu vertrauen, aber barmherzig mit unserem Unglauben sein.<br>◦ Obwohl Jesus seinen Tod und auch seine Auferstehung vorhergesagt hat, haben die Jünger es zunächst nicht geblickt. Zu „unrealistisch“, zu unvorstellbar war das, was Jesus sagte. Und das, obwohl die Jünger die Wunder Jesu miterlebt haben. Wie viel mehr ist es für uns herausfordernd, dem glauben zu schenken, was Jesus in der Bibel verheißt? Und wenn ich das hier so sage, dann soll das keine Ausrede für Unglauben sein. Es soll uns trösten, nicht bequem machen!</p>



<p>Die Realität hat sich verändert. Jesu Tod und seine Auferstehung, haben veränderte Tatsachen geschaffen. Aber diese Realität ist bei den Jüngern noch nicht wirklich angekommen. Dafür braucht es die Begegnung mit Jesus.</p>



<p><strong>Fazit: </strong>Das Kreuz schafft neue Tatsachen. Aber damit dies in unser Leben dringen kann, braucht es die Begegnung mit Jesus. Petrus und Johannes, beginnen zu verstehen, aber es erfüllt noch nicht ihr Herz. Sie stehen zwischen Glauben und Unglauben.</p>



<p>Aus meinem eigenen Erleben kenne ich extrem herausfordernde Zeiten. Dann geht es mir so, dass ich zwar nach wie vor weiß, dass in Jesus Kraft ist, dass im Kreuz Vergebung ist, dass mit Jesus alles möglich ist…. aber das Wissen darum, ist nicht unbedingt wirklich hilfreich. Was mir in solchen Situationen wirklich hilft, den Kopf zu heben und weiter zu gehen, sind die Begegnungen mit Jesus, sei es im Gebet oder durch liebe Geschwister, die mich ermutigen, oder für mich da sind. Die Gemeinschaft mit anderen, die mehr Glauben haben als man selber. Diese Gemeinschaft, ist unbedingt notwendig. Wir können nur in Gemeinschaft wirklich nachfolgen. Wie dankbar bin ich für euch! Für unsere Mitarbeitergemeinde. </p>



<p><strong>Und nun kommen wir zu den</strong></p>



<p>Jüngern – sie haben zwar von Maria gehört, dass sie den Auferstandenen gesehen hat. Sie schließen sich trotzdem vor Angst in einen Raum ein. Das tun sie zusammen, nicht jeder für sich. Die Gemeinschaft ist ihnen wichtig. Vielleicht gerade deshalb, weil sie um ihr Leben fürchten. Die Botschaft von der Auferstehung Jesu, hat sie erreicht. Vielleicht haben manche an Maria gezweifelt und gedacht, dass sie vielleicht phantasiert hat, oder hysterisch sei. Ich vermute aber auch, dass sie begonnen haben zu diskutieren und sich an die Aussagen Jesu zu erinnern. Ein Prozess hat bei ihnen begonnen. vermutlich waren sie zumindest innerlich ein wenig ermutigt. Aber sie waren noch nicht an dem Punkt, dass die Realität der Auferstehung ihr Leben geprägt hat. Und dann, plötzlich kommt Jesus in den verschlossenen Raum. Er zeigt seine Wundmale. Die Jünger erkennen ihn. Er gibt ihnen den HG und gibt ihnen Vollmacht Sünde zu vergeben oder auch nicht zu vergeben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was können wir von den Jüngern in dieser Situation lernen?</h3>



<p>1. Begegnung mit Jesus, verwandelt Angst in Mut<br>◦ Erst die Begegnung mit dem Auferstandenen lässt die Tatsache der Auferstehung ihr Wirkung entfalten, gibt den Jüngern Mut und Frieden. <br>◦ welche Ängste und Sorgen tragen wir mit uns herum? Wir haben am Freitag gehört, dass wir uns, auch angesichts von Kriegsdrohungen, Umwelt- oder Klimakatastrophe  oder auch persönlichen Herausforderungen, nicht entmutigen lassen brauchen. Egal was es ist. Jesus ist Herr! auch darüber. Egal auch, wie sich die Dinge weiter entwickeln. Jesus ist Herr! Er weist die Tiere und Monster, wie sie im <a href="https://www.bibleserver.com/NG%C3%9C.MENG.LUT/Daniel7">Daniel Buch</a> beschrieben sind, in ihre Schranken.</p>



<p>Vor einigen Jahren, hatten wir hier im CVJM eine junge Frau, Mutter und Ehefrau. Sie hatte eine Krebsdiagnose. Wir haben immer wieder gebetet. Es war ein Kampf, es gab Hoffnung + Ermutigung. Sie ist dann nach einiger Zeit am Krebs gestorben. Das war hart. Frustrierend. Die Frage: Hat Gott unsere Gebete nicht gehört? war greifbar. Eine Frage, die ich nicht abschließend beantworten kann.<br>Aber was ich sagen kann ist, dass ich in den Begegnungen mit Ihr, beim Gebet für sie, etwas von der verändernden Kraft des Kreuzes erlebt habe. Ich kann mich noch erinnern, als wir gemeinsam Abendmahl gefeiert haben, wie sie danach mit neuem Mut, mit neuer Kraft ausgerüstet war. Ein Zeichen für die Kraft Gottes, selbst in so einer scheiß Situation. Auch, wenn letztlich die erbetene Heilung nicht eingetreten ist.<br><br>2. wir sind beschenkt mit dem Heiligen Geist<br>◦ es ist wichtig, dass wir uns das immer wieder klar machen. Der heilige Geist ist Gott in uns! Er ist unser Anwalt- sei es vor unserer Selbstanklage, oder wenn wir z.B. unseren Glauben verteidigen müssen. Der heilige Geist ist unser Tröster, wenn wir eine schlimme Zeit erleben, oder uns einfach zum Heulen ist. Der heilige Geist zieht uns hin zu Jesus und zum Vater. ER rüstet uns aus mit Gaben und Fähigkeiten und verändert uns so, dass wir Jesus immer ähnlicher werden.</p>



<p>3. Jesus rüstet uns mit unglaublicher Vollmacht aus<br>◦ Jesus sagt: „ Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben“ Er sagt dies den Jüngern. Mit was für einer unglaublichen Macht und welch riesiger Verantwortung, rüstet Jesus hier seine Jünger aus?<br>       <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/25aa.png" alt="▪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Achtung, es ist wichtig, dabei zu bedenken, was wir am Freitag zum Thema „billige Gnade“ gehört haben. Doch wer seine Sünde bekennt und wer Reue und Umkehr zeigt, dem sollte Vergebung nicht verweigert werden.<br>◦ Jesus spricht Petrus in Mt.16,19 zu, dass er die Schlüssel zum Himmel habe. Joh.20, erweitert die Aussage auf die Jünger, und letztlich auf uns alle, die wir Jünger Jesu sind.</p>



<p><strong>Fazit:</strong> Das Kreuz schafft neue Tatsachen. Für die Jünger, für Petrus und Johannes, werden diese Veränderungen erst relevant und greifbar, als ihnen der auferstandene Jesus begegnet. Vorher stehen sie zwischen Glauben und Unglauben. Sie haben Angst. Sie haben viele Fragezeichen im Kopf. Durch die Jesus Begegnung verschwinden die Fragezeichen. Verschwindet die Angst. Wird der Glaube greifbar. Sie werden erfüllt mit dem HG und ausgerüstet mit Vollmacht. Sie tun das in der Gemeinschaft. Das ist auch ein Vorbild für uns. Die Jünger lebten im vorchristlichen Zeitalter. Wir leben in einem nachchristlichen Zeitalter. Ohne enge geistliche Gemeinschaft wird es in dieser Zeit kaum möglich sein, Jesus nach zu folgen.</p>



<p><strong>Ich komme zur letzten Person, aus Johannes 20. Der Apostel</strong></p>



<p>Thomas – Er ist nicht dabei, als Jesus sich den Jüngern zum ersten Mal zeigt. Wir wissen nicht warum, und wo er war. Als er wieder zu den anderen stößt und sie ihm erzählen, dass sie Jesus gesehen haben, sagt er, dass er das erst glauben kann, wenn er Jesu durchbohrte Hände sieht und seine Finger in Jesu durchbohrte Seite legt. Er gibt sich nicht mit Erzählungen zufrieden. Er möchte selber erfahren. Und als sich Jesus einige Zeit später zum zweiten Mal den Jüngern zeigt, ist Thomas dabei. Und als Jesus ihm anbietet seine Finger auf seine durchbohrte Seite zu legen, glaubt er, ohne Jesus zu berühren. Daraufhin sagt JESUS: „<em>Jetzt, wo Du mich gesehen hast, glaubst Du. Glücklich zu nennen sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben.</em>“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was können wir von Thomas in dieser Situation lernen?</h3>



<p>1. Selber erleben, sticht davon zu hören<br>◦ Was die anderen Jünger erzählen, überzeugt Thomas nicht wirklich.  Gleichzeitig bleibt er aber mit den anderen Jüngern in Gemeinschaft. Er setzt sich nicht ab, so nach dem Motto, mit den Irren möchte ich nix zu tun haben. Er ist ehrlich in dem was er sagt. Er reflektiert sich und seinen Glauben, bzw. sein nicht Glauben. Das ist etwas, das wir auch tun sollten.</p>



<p>2. Lasst uns nicht mit weniger zufrieden sein, als Jesus uns geben möchte<br>◦ ein Teil seines Zweifels ist vielleicht auch der Sehnsucht geschuldet, erleben zu können, was die anderen Jünger erlebt haben. Und seine Sehnsucht wird belohnt. Jesus begegnet ihm als Auferstandener. Es ist wichtig, dass wir unsere Möglichkeiten realistisch einschätzen. Aber es ist auch nötig, dass wir mit den unbegrenzten Möglichkeiten Gottes rechnen. Oder umgekehrt gesagt: es ist wichtig, dass wir mit Gottes unbegrenzten Möglichkeiten rechnen, aber es ist auch nötig, dass wir mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität stehen.</p>



<p>3. Wir werden glücklich genannt<br>◦ weil wir glauben, ohne Jesus als Auferstandenen gesehen zu haben. </p>



<p><strong>Fazit:</strong> Das Kreuz schafft neue Tatsachen. Für Thomas wird das relevant, als Jesus ihm begegnet. Es verändert sein Denken. Vorher will er es genau wissen und spüren. Dann ist er zufrieden und Glaube ist ihm gewachsen.</p>



<p><strong>Ich ende mit ein paar Frage und Anregungen:</strong></p>



<p>Sind wir zufrieden, wenn wir schöne Lobpreiszeiten haben und gute Gebetszeiten? sind diese Zeiten gefüllt mit guten Gefühlen, oder ist es tatsächlich der Heilige Geist? Oftmals gar nicht so einfach zu trennen, und doch glaube ich, dass es gut ist, wenn wir uns diese Frage immer wieder stellen. Und uns nicht mit dem Status Quo zufrieden geben.<br>Sind wir als CVJM damit zufrieden, wenn wir 500 Junge Menschen in der Woche erreichen? Das ist eine ganze Menge. Aber ist da mehr drin? sollten wir uns danach ausstrecken? Wir sollten uns auf jeden Fall nicht mit weniger zufrieden geben, als Jesus uns geben will.<br>Sind wir als CVJM bekannt in Esslingen als ein Ort, wo es geile Kinder und Jugendarbeit gibt? Sind wir auch bekannt als ein Ort wo Menschen Jesus begegnen können? Wie sprechen die Menschen in Esslingen über den CVJM? Kennen sie uns als Freunde Gottes? Kennen sie uns als einen Ort, an dem man Jesus begegnen kann?</p>



<p>Wir sollten uns immer wieder ehrlich machen. Uns selber gegenüber, einander gegenüber und Jesus gegenüber.</p>



<p>„We follow Jesus“ ist der Titel unserer Ostertagung. Nach zu folgen: Das bedeutet, dass wir uns täglich auf den Weg machen, das Reich Gottes auszubreiten, mit der Kraft des Kreuzes, durch die Begegnung mit Jesus und der damit verbundenen Hoffnung und Veränderungskraft.</p>



<p>Amen</p>



<p>Photo by <a href="https://unsplash.com/@miguelalcantara?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Miguel Alcântara</a> on <a href="https://unsplash.com/photos/a-black-and-white-photo-of-a-door-and-a-cross-8g8i-pwmh9w?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jesus Lifestyle</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/jesus-lifestyle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 15:26:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Heilig]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Kind Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[vollkommen]]></category>
		<category><![CDATA[What would Jesus do?]]></category>
		<category><![CDATA[WwJd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jesus-follower.xyz/?p=1687</guid>

					<description><![CDATA[Was denkt ihr, ist ein „Jesus Lifestyle“? der „Jesus Lifestyle“ ist ein sündloses Leben zur Ehre Gottes!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Predigt beim @home am 24.03.2025</p>



<p>Hier das Audio&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2025/04/videoplayback.mp3"></audio></figure>



<p>Liebe CVJMer,<br>dieser @home, steht unter dem Titel: „Jesus Lifestyle“.</p>



<p>Und ich möchte mit einer Frage an euch einsteigen. Was denkt ihr, ist ein „Jesus Lifestyle“? Ich bitte euch, euer Smartphone zu zücken und die auf der Folie angezeigten QR Code zu scannen, bzw. den Link einzugeben. Ihr findet dort 15 Begriffe, und ich bitte euch, dass ihr die drei davon auswählt, die ihr persönlich am meisten mit einem Jesus Lifestyle verbindet.</p>



<p>Die Streuung der Worte…. alles sind biblische Begriffe…. in der Wertung, wie wichtig oder wie stark wir diese mit Jesus und seinem Leben verbinden, ist unterschiedlich… wenn ich jetzt als nächstes Fragen würde, welche dieser Begriffe, würdest Du als für Dein Leben zutreffend bezeichnen…. was würde herauskommen?<br>→ ich habe mir diese Frage gestellt. Und hab in der Vorbereitung zu diesem Abend heute immer wieder gemerkt, wie wenig mein Leben, in vielen Punkten, einem „Jesus Lifestyle“ entspricht. Mir ist an vielen Stellen klar geworden, auch wenn ich schon so viele Jahre mit Jesus unterwegs bin, ich bin ein Sünder, ganz und gar nicht perfekt. Ich bin vom Jesus Lifestyle ganz schön weit weg. Mir ist wichtig, das vorweg zu sagen. Was ich in den nächsten Minuten sage, davon bin ich überzeugt, aber ich bin selber auf diesem Weg, und haben es in meinem Leben nur zu wenigen Prozenten umgesetzt. Ich bin nach wie vor ein Lernender, einer der auf dem Weg mit Jesus ist.<br>Und ich möchte euch alle dafür gewinnen, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen. Ich mit euch und ihr mit mir.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was erwartet euch in den nächsten Minuten? </h3>



<p>Es geht mir um drei Fragen, zu denen ich euch gerne in meine Überlegungen mit hinein nehmen möchte.<br>1. Was ist „der Jesus Lifestyle“?<br>2. Warum ist es gut und wichtig, den „Jesus Lifestyle“ zu leben?<br>3. Wie kann es gelingen, dass der „Jesus Lifestyle“ mein Lifestyle wird?</p>



<p>Punkt 1. ist fast schon beantwortet. Alle Begriffe, die ihr vorhin zur Auswahl hattet, sind Teil eines „Jesus Lifestyle“. Die Liste ist nicht allumfassend, in der Bibel lässt sich noch mehr finden. Aber die Begriffe bilden schon ganz wesentliche Eigenschaften eines „Jesus Lifestyle“ ab.<br>Ich hab mir überlegt, ob es möglich ist in einem Satz zu sagen, was ein „Jesus Lifestyle“ ist und hab es so formuliert: <strong>der „Jesus Lifestyle“ ist ein sündloses Leben zur Ehre Gottes!</strong><br>→ diesem Lifestyle so ähnlich wie möglich zu werden, das, meine ich, sollte unser Ziel sein.</p>



<p>Und vielleicht sagst Du auf diese Aussage: Warum eigentlich?</p>



<p>Gute Frage, warum sollten wir eigentlich den „Jesus Lifestyle“ leben? Reicht es denn nicht aus, wenn wir an Jesus glauben?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reicht es aus an Jesus zu glauben?</h3>



<p>Eine wichtige und sehr grundsätzliche Frage. Reicht es aus, wenn ich an Jesus glaube? Glauben meint hier nicht, ein für richtig halten. Sondern, dass ich Jesus vertraue, dass er für meine Sünden gestorben und leibhaftig auferstanden ist von den Toten!<br>Meine Antwort ist ein eindeutiges: Ja. Ja, es ist ausreichend, an Jesus zu glauben, um ewiges Leben zu bekommen. Dazu gibt es zahlreiche Bibelstellen, die das unterstreichen. Nur mal eine davon: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.“  Johannes 3,16</p>
</blockquote>



<p>Gut. Bleiben wir also bei der Frage von vorhin:</p>



<p>Wenn mein Glaube ausreicht, warum also sollte ich „Jesus Lifestyle“ leben?</p>



<p>Vier gute Gründe will ich nennen (das ist nicht umfassend, aber für mich die wesentlichsten):<br>1. Zum einen sagt Jesus es selber und die Bibel an verschiedenen Stellen, dass wir Jesus/ Gott ähnlicher werden sollen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Der, der euch berufen hat, ist heilig; darum sollt auch ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führen.“ 1 Petrus 1:15</p>
</blockquote>



<p><br>Bezogen auf den Jesus Lifestyle könnte der Vers auch so lauten:<br>Derjenige, der euch in seine Nachfolge gerufen hat, ist heilig. Darum sollt ihr euer Leben so leben, wie es IHM entspricht und seinen Lifestyle in eurem Leben umsetzen.<br>(Es wäre jetzt interessant auszuführen, was es bedeutet heilig zu sein. Das habe ich aus Zeitgründen ausgelagert und für die Kleingruppen zu der Frage eine Vorlage erstellt)<br>Ein zweiter Vers lautet:<br></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“<br>Matthäus 5:48 </p>
</blockquote>



<p>oder mit dem Jesus Lifestyle:<br><strong>Ihr aber sollt den Lifestyle von Jesus umsetzen, denn er entspricht eurem Vater im Himmel.</strong></p>



<p>Dieser Vers leitet schon zum zweiten Grund über, warum wir einen „Jesus Lifestyle“ leben sollen.<br>2. Weil es für uns als Kinder Gottes das Natürlichste der Welt ist, unserem Vater im Himmel ähnlicher zu werden. Und dieser Vater im Himmel in Jesus Mensch geworden ist, deshalb ist es normal und entspricht unserer Gotteskindschaft, dass wir Gott immer ähnlicher werden und damit diesem „Jesus Lifestyle“ entsprechen.<br>Karl Valentin bringt es mit dem folgenden Satz auf den Punkt:<br>„Kinder brauchen nicht erzogen werden, sie machen uns eh alles nach!“<br>→ ist eine Tatsache, dass wir unseren Eltern ähnlich werden, auch in dem wie wir denken und handeln.<br>Wer noch keine Kinder hat, kann vielleicht mehr damit anfangen, wie es ist, wenn man einem Influencer folgt. Indem wir dieser Person folgen und ständig seine Posts sehen, wird das Auswirkung auf unser Leben und unser Handeln haben. Ich glaube nicht, dass es so stark ist, wie das wie Eltern prägen, aber es kann ggf. sehr nahe dran sein.<br>3. Der dritte Grund ist der, dass die Welt, die Menschen, die Jesus noch nicht kennen, an uns, den Christen, bzw. der Gemeinde, erkennen können sollen, wie Jesus ist. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Johannes 13,34f</p>
</blockquote>



<p>oder </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben … So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Matthäus 5,14–16 </p>
</blockquote>



<p><br>An UNS sollen die Menschen JESUS erkennen können. Tun sie das? Ich befürchte, dass sie das sehr häufig leider nicht tun.<br>Römer an Kaiser Hadrian im 2 Jhdt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Sie lieben einander, und sie retten die Waisen aus den Händen derer, die sie misshandeln. Wer etwas hat, gibt ohne Neid dem, der nichts hat. Wenn sie einen Fremden sehen, nehmen sie ihn in ihre Häuser auf und freuen sich über ihn wie über einen wahren Bruder.“</p>
</blockquote>



<p><br>4. Der vierte Grund ist für alle unter uns, die auf Lob und Anerkennung stehen. Die Bibel spricht an verschiedenen Stellen davon, dass diejenigen, die Jesus mit ganzem Ernst nachfolgen, die „seinen Lifestyle“ leben, belohnt werden und dass Gott sie als treue und tüchtige Diener bezeichnet. Wir tun uns heute in der Regel eher schwer, unser Verhalten und Belohnungen zusammen zu bekommen. Aber lest dazu mal z.B. Matthäus 25. Dann wird deutlich, dass das durch und durch biblisch ist.</p>



<p>Hab ich euch gewinnen können? Seid ihr mit mir der Meinung, dass es gut und richtig ist, das der „Jesus Lifestyle“ in unserem Leben sichtbar wird?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kann es denn gelingen, dass der „Jesus Lifestyle“ zu meinem Lifestyle wird?</h3>



<p>Als ich zum Glauben kam, ging es für mich immer darum, was zu tun ist. WwJd war mein Spruch. z.B. Soziale Gerechtigkeit, richtiges ethisches Verhalten oder den Zehnten geben, also 10% meines Einkommens zu Spenden. Ich war der Ansicht, dass ich jeden Tag ein Kapitel der Bibel lesen sollte und danach noch einige Zeit beten, damit mein Glaube „richtig“ ist. Mir war das, etwas suspekt, wenn immer wieder davon die Rede war, dass es doch um Beziehung mit Jesus geht.<br>Und wenn ich mir den CVJM Esslingen anschaue, dann meine ich, dass ich da nicht alleine bin. Für viele von uns, steht die Arbeit für Jesus, für Gott im Vordergrund. Und ich möchte das gar nicht schlecht reden. Das ist auf jeden Fall was Gutes, sich ganz praktisch für das Reich Gottes einzusetzen, für Menschen da zu sein, von Jesus zu erzählen oder auch jeden Tag in der Bibel zu lesen und sich Zeit fürs Gebet zu nehmen.<br>Aber die Gefahr ist, dass wir bei all dem was zu tun ist, das eigentlich Wesentliche vergessen, oder vernachlässigen. Nämlich auf Jesus zu schauen und mit IHM in Beziehung zu sein. Jesus soll die Priorität Nummer 1 sein!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine Identiät</h3>



<p>Liebe Leute, wir sind Kinder Gottes! Es ist wichtig, dass wir uns dies jeden Tag neu bewußt machen. <br>Zuerst und vor allem bin ich<br>ein geliebtes Kind Gottes.<br>DAS IST MEINE IDENTITÄT! Meine wichtigste Identität.</p>



<p>Und erst danach, aus dieser Tatsache heraus, dass ich Kind Gottes bin, entsteht dann alles andere. Mein Denken, Mein Handeln, Mein Leben, Mein Tun.</p>



<p>Was bedeutet es, wenn wir Kinder Gottes sind? Wenn Du ein Kind Gottes bist, dann bist Du mit Jesus verwandt. Er ist Dein Bruder. Gott Dein Vater. Ein liebender Vater, ein barmherziger Vater. Ein allmächtiger Vater. Der König der Welt und des Universums. Damit bist Du auch ein Königskind. Du hast eine besondere Würde. Du bist wertvoll. Und noch vieles mehr</p>



<p>Weil ich ein Kind Gottes bin, und weil ich in dieser Identität lebe, werde ich Jesus ähnlicher werden wollen und werden.<br>Und weil ich Kind Gottes bin und Jesus ähnlicher werden will, lese ich in der Bibel und bete.<br>Weil ich in der Bibel lese und bete, wird sich mein Denken verändern.<br>Weil sich mein Denken verändert, wird auch mein Handeln verändert.<br>Und so werde ich mehr und mehr verändert zu dem Bild, das Gott von mir hat. Werde ich Jesus ähnlicher. Es findet eine Veränderung darin statt! Es geht mir nicht mehr in erster Linie darum, etwas zu tun, weil es „richtig“ ist oder „man es als Christ tut“. Sondern, weil ich es möchte, weil es mir wichtig ist!</p>



<p>Paulus führt diesen Gedanken ähnlich aus, wenn auch mit anderen Worten und Begriffen, wenn er am Anfang des zwölften Kapitels des Römerbriefes schreibt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf. Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“</p>
</blockquote>



<p><em>Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.</em><br>→ die Antwort darauf, dass Jesus sein Leben für uns gegeben hat, und uns zu Kindern Gottes macht, ist, dass wir bereit sind unser Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Und daraus folgt dann:</p>



<p><em>Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“</em><br>→ wenn wir in der Identität als Kind Gottes leben, dann wird das unser Denken verändern, dann können wir mehr und mehr im Sinne Gottes handeln, weil wir mehr und mehr wie Gott denken und dann auch handeln. Dann wird der „Jesus Lifestyle“ zu unserem Lifestyle.<br>Die Identität als Kind Gottes muss die Grundlage für unser Denken, Handeln und Leben sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die Gefahr groß, dass wir unser Denken und damit dann auch unser Handeln, aus anderen Quellen bestimmen lassen. Aus dem was die Gesellschaft richtig findet, oder meine Clique, oder der Influencer….</p>



<p><strong>→ Willst Du das? Will ich das? als Kind Gottes leben und Dich Jesus zur Verfügung stellen?</strong></p>



<p>Das ist mein Gebet: Ja Jesus, ich will! Ich will als Kind Gottes leben und mein Leben Dir zur Verfügung stellen. Und ich wünschte, ich könnte sage, dann flutscht es und es ist ein Kinderspiel, Jesus ähnlicher zu werden. Leider ist das nicht so. Aber bevor ich das weiter ausführe, möchte ich euch bitten einige Sekunden darüber nachzudenken, ob ihr euer Leben als Kinder Gottes leben möchtet und euer Leben Gott zur Verfügung stellen wollt.</p>



<p>Ja Jesus, ich will! Ich will als Kind Gottes leben und mein Leben Dir zur Verfügung stellen.</p>



<p>Ich möchte ein paar Punkte benennen, die zu beachten sind, wenn wir als Kinder Gottes leben:</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 1. zunächst einmal gibt es so was wir Pubertät, auch im Glaubensleben</code></pre>



<p>Kinder wollen sein, bzw. werden wie ihre Eltern. Pubertierende wollen das nicht. Sie lehnen sich auf. Das ist, wenn wir den Psychologen glauben, notwendiger Teil der eigenen Entwicklung.</p>



<p>In meiner Beziehung mit Jesus war das z.B. die Frage, welche Musik ich höre. Als ich zum Glauben kam, hab ich alles mögliche gehört. Da waren auch Texte dabei und Interpreten, die überhaupt nicht zum Christsein gepasst haben. Mir war bald klar, dass das „eigentlich“ nicht geht. Und mit der Zeit habe ich immer mehr versucht, vor mir selber zu rechtfertigen, warum es trotzdem kein Problem ist, diese Musik zu hören. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich gemerkt hab, das tut mir nicht gut, diese Musik zu hören und meine Rechtfertigungen, sind nix anderes als eine Auflehnung gegen Jesus. Und es hat auch die liebevolle aber klare Ansage von anderen Christen gebraucht, damit ich das verstanden habe. Da hab ich dann einiges weg geworfen.</p>



<p>Es ist wichtig, dass wir ehrlich sind uns selber gegenüber und Jesus gegenüber, dass wir unser Denken oder Handeln anhand der Bibel überprüfen und dass wir Menschen haben, die uns auch ins Leben reden dürfen und sagen: also an dieser oder jener Sache, da bist Du auf dem Holzweg.</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 2. dann ist „Kind Gottes sein“ ein Wachstumsprozess</code></pre>



<p>Wir wachsen in der Identität als Kinder Gottes. Es wird vielleicht immer mal wieder größere Veränderungen geben, so wie wir ja auch als Kinder in bestimmten Phasen schneller wachsen. Aber es ist ein langer Weg, den wir beginnen und gehen, bis zu unserem Lebensende. Und es gibt sicherlich auch Phasen, wo nicht viel passiert und wir den Eindruck haben, dass wir auf dem Weg stehen geblieben sind.<br>Noch ein Beispiel aus meinem Leben. Wer mich schon länger kennt, weiß dass ich beim Fussball so richtig heftig ausrasten kann. Das war früher so extrem, dass es mir mehr als nur peinlich war. Immer wieder bin ich dieses Verhalten im Gebet und im Mentoring angegangen, und immer wieder gescheitert. Sicherlich hat sich was verändert, aber es gibt immer noch Tage und Spiele, wo ich Dinge sage, die ich nicht sagen will, die ich auch nicht richtig finde. Ja, ich habe hier Veränderung erfahren, aber bin noch immer auf dem Weg, und brauche weiterhin die Vergebung Jesu.</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 3. als „Kind Gottes“ kann es auch sein, dass ich etwas tue, weil ich die Überzeugung habe, dass Jesus das möchte. </code></pre>



<p>Ein Kind ist seinen Eltern gegenüber Gehorsam, zumindest wenn es ein braves Kind ist. Gehorsam bedeutet, dass ich etwas tue, weil Jesus es mir sagt/ weil ich erkenne, es ist Gottes Wille, auch wenn ich vom Herzen her, oder von dem was mir eigentlich zunächst entspricht, anders handeln würde. Gehorsam spielt in der Bibel eine wichtige Rolle, ist bei uns aber total aus der Mode. Gehorsam ist eine bewußte Entscheidung. Ich glaube Gott, dass er es gut mit mir meint und dass er weiß was gut und richtig ist, deshalb tue ich, was er will und nicht was ich will. Das ist es, was Jesus im Garten Gethsemane getan hat, als er seinen Vater darum bat, den Kelch des Kreuzestodes an ihm vorübergehen zu lassen und ihn dann doch genommen hat.<br>Die Frage des Gehorsams ist eine Wichtige. Ich habe es hier nur kurz angerissen. Das auszuführen, würde eine eigene Predigt füllen. Ich hab dazu für die Kleingruppen einen Entwurf erstellt. Vielleicht habt ihr in eurer KG Lust, euch dort mit der Frage nach dem Gehorsam zu beschäftigen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 4. als „Kind Gottes“ gilt: Du darfst scheitern</code></pre>



<p>Wir werden als „Kind Gottes“ , immer wieder an Punkte kommen, wo wir merken, es gelingt mir nicht, das umzusetzen, was ich eigentlich tun möchte, wie ich mich verhalten möchte. Paulus kennt das auch, wenn er in Römer 7,19 schreibt: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht tun will.“ </p>
</blockquote>



<p>→ Ich leben nicht den Jesus Lifestyle, den ich leben will, sondern den Lifestyle der Welt, den ich nicht leben will.<br>Hab das ja vorhin am Beispiel des Ausrastens beim Fussball erzählt. Aber es gibt noch mehr Bereiche, in denen ich das erlebe.<br>Wir werden scheitern, und wir dürfen scheitern. Das gehört dazu. Das ist es was Kinder tun. Aber: wenn wir merken, es gelingt uns nicht → dann kommt es darauf an, nicht auf die innere Stimme oder die Stimme des Teufels zu hören, die sagt: „Du schaffst es eh nicht, gib auf!“ <strong>Sondern, dass wir wieder aufstehen, unsere Krone als Kind Gottes, des Königs, richten, ggf. kurz durch schnaufen und einen neuen Versuch starten. </strong></p>



<p>Seid ihr dabei, in die Identität als Kind Gottes hinein zu wachsen und den „Jesus Lifestyle“ zu Deinem Lifestyle zu machen?<br>→ Entscheidend ist die Grundhaltung: Du bist ein geliebtes Kind Gottes!<br>und dann aufgrund dieser Grundhaltung den Weg als Kind Gottes mit Jesus zu gehen. In dem Maß und auf die Art, wie es Dir entspricht, wie Du es kannst.<br>Mögliche Unterstützung:<br>→ Bete jeden Tag: Danke Vater, dass ich Dein Kind bin! Lass mich in diese Identität hinein wachsen.<br>→ Lass auf Deinem Start/Sperrbildschirm Deines Smartphones den Satz aufleuchten: Du bist ein geliebtes Kind Gottes. Dazu hat das @home Team einen Screen erstellt…<br>→ Sag einem Freund, dass er Dir jeden Tag oder jede Woche einmal in den gemeinsamen Chat schreiben soll. Andreas, Du bist ein geliebtes Kind Gottes! Lebe in dieser Identität. oder etwas ähnliches. Oder umgekehrt, frag jemanden, ob es ihm recht wäre, wenn Du ihm wöchentlich so eine Nachricht schreibst.<br>→ such Dir einen Mentor, mit dem Du die Herausforderungen besprichst, die es mit sich bringt, einen „Jesus Lifestyle“ leben zu wollen.</p>



<p>Wir haben am Anfang gevotet, welche Eigenschaften wir wesentlich für einen Jesus Lifestyle sehen. Wenn wir das nochmal anschauen: das sind wesentliche Lifestyle Eigenschaften, die in unserem Leben, in unserem CVJM vorkommen sollen. Damit die Menschen dieser Stadt erkennen können, dass Jesus lebt! Dass die Menschen dieser Stadt, den CVJM als einen Ort bezeichnen, an dem die Kinder Gottes zu finden sind. Und dass wir unserem Vater im Himmel Freude machen.</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@gift_habeshaw?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Gift Habeshaw</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/grayscale-photography-of-a-man-standing-in-front-of-a-jesus-graffiti-QDP10NbwcyE?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2025/04/videoplayback.mp3" length="27605813" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Sei gläubig</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/sei-glaeubig/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/sei-glaeubig/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Apr 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibelgelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Der ungläubige Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Friede]]></category>
		<category><![CDATA[Heiliger Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[johannes]]></category>
		<category><![CDATA[Jünger]]></category>
		<category><![CDATA[Mit Jesus leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Türen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jesus-follower.xyz/?p=1550</guid>

					<description><![CDATA[Was der Text erzählt, könnte auch eine Szene aus einem MARVEL Film sein. Für die Älteren unter uns, MARVEL ist ein äußerst erfolgreicher Comicverlag, dessen Geschichten in den letzten 10-15 Jahre ebenfalls äußerst erfolgreich verfilmt worden sind. In Comics ist nun mal sehr viel möglich, was eigentlich nicht möglich ist. Und ebenso in den Verfilmungen, die durch die Technik unglaubliches völlig realistisch erscheinen lassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://einanderergottesdienst.org/de/predigt/predigtarchiv/sermon/346-die-juenger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Predigtmitschnitt</a> <a rel="noreferrer noopener" href="https://einanderergottesdienst.org" target="_blank">eAg </a>16.04.2023</p>



<p>Die heutige Predigt gehört noch in die Themen-Reihe „Randfiguren der Passionsgeschichte“. Im Bibeltext geht es um einige Leuten, die man nicht wirklich als Randfiguren bezeichnen kann. Es geht um die Jünger, die engsten Nachfolger Jesus. Und dort im speziellen um den Apostel Thomas. Thomas ist insofern eine Randfigur, als dass man nicht sehr viel über ihn weiß und er in den Evangelien und der Apostelgeschichte nur wenig namentlich erwähnt wird.</p>



<p>Der Predigttext hat aus meiner Sicht drei Teile, und so habe ich auch die Predigt unterteilt.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Der erste Teil Johannes 20, 19-23</strong></p>



<p>Was der Text erzählt, könnte auch eine Szene aus einem MARVEL Film sein. Für die Älteren unter uns, MARVEL ist ein äußerst erfolgreicher Comicverlag, dessen Geschichten in den letzten 10-15 Jahre ebenfalls äußerst erfolgreich verfilmt worden sind. In Comics ist nun mal sehr viel möglich, was eigentlich nicht möglich ist. Und ebenso in den Verfilmungen, die durch die Technik unglaubliches völlig realistisch erscheinen lassen.</p>



<p>Und ebenso wie in einem Marvelfilm, erscheint es völlig unmöglich, was hier berichtet wird.</p>



<p><em>19 Es war am Abend jenes ersten Tages der neuen Woche. Die Jünger hatten solche Angst vor den Juden, dass sie die Türen des Raumes, in dem sie beisammen waren, verschlossen hielten. Mit einem Mal kam Jesus, trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« 20 Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Als die Jünger den Herrn sahen, wurden sie froh. 21 »Friede sei mit euch!«, sagte Jesus noch einmal zu ihnen. »Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich jetzt euch.« 22 Und er hauchte sie an und sagte: »Empfangt den Heiligen Geist! 23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben.«</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">1</sup></p>



<p>Der Bibeltext erzählt, was am Sonntagabend, kurz nachdem der auferstandene Jesus sich Maria am Grab gezeigt hatte geschieht. Die Jünger wissen, es ist etwas passiert in der letzten Nacht/ am Morgen. Nur beim „Was passiert ist“ sind sie sich wohl noch nicht sicher. Im Johannesevangelium steht dazu: <em>„Nach der Schrift stand es ja fest, dass Jesus von den Toten auferstehen würde; aber das verstanden sie damals noch nicht.“</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">2</sup><br>Die Jünger verstanden es noch nicht, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden ist. Klar, sie haben viele Wunder gesehen, die Jesus tat. Sogar Tote hat Jesus auferweckt und sie waren nah dabei. Aber das, was mit Jesus passiert ist, ist nochmals eine ganz andere Sache. Sie ist so unvorstellbar, dass die Jünger sich zurückziehen, und ich kann mir gut vorstellen, dass sie miteinander diskutiert haben, auch theologisch, was passiert ist und was nun zu tun sei. Die Jünger haben Angst, dass sie von ihren Volksgenossen gefunden werden und dann womöglich ins Gefängnis kommen, oder noch schlimmeres. In so einer Situation ist es naheliegend sich zu schützen, indem sie die Türen abschließen. Niemand kann rein. Zumindest fast niemand, denn in diese Situation kommt Jesus. Er geht einfach durch die Wände. Sie sind kein Hindernis für Jesus.</p>



<p>Wo hast Du Türen in Deinem Leben verschlossen? Türen, wo Du definitiv nicht willst, dass sie jemand öffnet. Türen durch die Du niemanden rein lassen willst! Welche Türen sind das? Und was sind die Gründe, warum Du sie verschlossen hast? Manchmal ist es wichtig und richtig sich zurück zu ziehen, die Türen zu verschließen um sich zu sammeln oder zu schützen. Aber es kann leicht passieren, dass wir Türen verschließen, uns zurück ziehen und dann in diesem Schutzraum bleiben – der dann irgendwann nicht mehr Schutz ist, sondern Gefängnis.<br>Es könnte z.B. sein, dass jemand der Dir sehr wichtig ist, etwas tut oder sagt, dass Dich tief verletzt. Dann kann es sein, dass Du Dich zurück ziehst und erst mal verdauen musst, was passiert ist. Wenn es gut läuft, dann bist Du nach einer Zeit sprach fähig und kannst die Verletzung ansprechen und vielleicht sogar klären, was da passiert ist. Aber es kann auch passieren, dass Du diese Kurve nicht hin bekommst. Dass Du Dich selber bemitleidest und Dich vergräbst und im schlimmsten Fall gar keine intensiven Beziehungen mehr eingehst, weil Du Sorge hast, wieder so verletzt zu werden, wie es Dir passiert ist. Es könnten auch andere Auslöser sein. Z.B. Du machst einen schlimmen Fehler oder fühlst Dich in bestimmter Gesellschaft unwohl, oder….</p>



<p>Wenn Jesus in den Raum mit den abgeschlossenen Türen kommt, dann zeigt sich dort, dass Jesus auch dann in eine Situation treten kann, wo wir nicht mit ihm rechnen. Vielleicht beten wir für eine Situation, aber rechnen nicht wirklich mit Gottes eingreifen, aber er tut es. Weil er gnädig und barmherzig ist.<br>Vor einigen Jahren hatten wir so etwas im Makarios, dem Jugendtreff, den ich 26 Jahre geleitet habe. Dort gab es immer wieder Jugendliche, die schwierig oder sogar sehr schwierig waren. Wir haben mit unseren sozialpädagogischen Methoden versucht, zum Guten hinzuwirken. Und natürlich haben wir auch immer wieder für die Kinder und Jugendliche gebetet. Ich erinnere mich noch gut, dass wir einige Jahre mit einem Jugendlichen intensiv gearbeitet hatten. Doch nichts schien erfolgreich zu sein. Er blieb aggressiv, hatte ständig ärger mit der Polizei etc. In einer Teambesprechung sind wir irgendwann zum Schluss gekommen, wir können nichts mehr tun. Wir übergeben ihn Gott. Das haben wir getan. Und was ist passiert? Es ist unglaublich, aber von diesem Moment an, hat sich das Leben dieses Jugendlichen verändert. Schritt für Schritt, hat er sein Leben geordnet. Inzwischen ist er ein wichtiger MA, der gerade mit sehr schwierigen Jugendlichen äußerst gut umgehen kann. Das war eine ausweglose Situation, in die Jesus gekommen ist – und ich muss zu meiner Schande gestehen, ich hatte nicht wirklich erwartet, dass etwas passiert, auch wenn wir dafür gebetet hatten.</p>



<p>Nachdem Jesus zu den Jüngern gekommen ist, und die Jünger erkannt haben, dass es wirklich Jesus ist, sendet er sie und rüstet sie mit dem aus, was sie brauchen. Und das gilt auch für uns heute, die wir zu Jesus gehören. Jesus spricht uns Frieden zu, er schenkt uns seinen HG, und gibt uns die Macht zur Sündenvergebung<br>→ Jesus sendet uns in die Welt, so wie er gesandt wurde und die Herrlichkeit im Himmel zurück gelassen hat. So sollen auch wir die Komfortzone verlassen und hingehen, wohin uns Jesus sendet.<br>→ Wenn Jesus uns Frieden zuspricht, dann für uns – aber auch für die Menschen, denen wir begegnen. Wir sind Jesu Friedensboten! Wir bringen das Evangelium, das Frieden zwischen Mensch und Gott schafft.<br>→ Wenn Jesus uns seinen Heiligen Geist gibt, dann ist kein Platz für Furcht! Dann ist dort Freiheit. Wir sind nicht länger Sklaven unserer Sünde. Wir sind Kinder Gottes. <br>→ Jesus schenkt uns die Macht Sünden zu vergeben – oder auch nicht zu vergeben. Das ist eine sehr hohe Verantwortung und gleichzeitig eine großartige Möglichkeit, das Evangelium unter die Menschen zu bringen. Auch wenn Sünde heute oftmals auf den Genuss von Süssigkeiten reduziert wird, die Kraft der Vergebung ist gewaltig. </p>



<p>Wir kommen zum</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Teil 2, Johannes 20, 24 – 29</strong><br><br><em>24 Thomas, auch Didymus genannt, einer der Zwölf, war nicht dabei gewesen, als Jesus zu den Jüngern gekommen war.25 Die anderen erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Thomas erwiderte: »Erst muss ich seine von den Nägeln durchbohrten Hände sehen; ich muss meinen Finger auf die durchbohrten Stellen und meine Hand in seine durchbohrte Seite legen. Vorher glaube ich es nicht.«</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">3</sup></p>



<p>Ich hatte am Anfang gesagt, dass Thomas insofern eine Randgestalt ist, als dass wir in der Bibel nicht viel über ihn erfahren. Wer war also Thomas, der auch Didymus genannt wurde?<br><br>Didymus ist die griechische Übersetzung des hebr.-aram. Thomas. Thomas wiederum leitet sich ab aus dem aramäischen „ta&#8217;am“, was „gepaart“ oder „Zwilling“ bedeutet.<br>Wir wissen nicht, ob Thomas einen Zwilling hatte der nicht erwähnt wird, oder woher er den Namen hatte. Was klar ist, ist dass Thomas einen Doppelnamen hatte. Er hieß nämlich Judas Thomas. Es könnte sein, dass er in den Evangelien in der Regel als Thomas bezeichnet wird, um eine Verwechslung mit Judas dem Verräter Jesu auszuschließen.<br>Wir wissen nicht, warum Thomas nicht im Kreis der Jünger war, als Jesus sich ihnen gezeigt hat. Aber es hat ihm einen etwas unrühmlichen Titel eingebracht, nämlich den des ungläubigen Thomas. Dies geht auf seine Aussage zurück, dass er erst glaubt, dass die anderen Jünger Jesus gesehen haben, wenn er ihn mit eigenen Augen gesehen und mit seinen Händen gespürt hat.</p>



<p>Ich finde die Bezeichnung „ungläubiger Thomas“ nicht ganz zutreffend.</p>



<p>Denn wenn wir mal nachforschen, was wir aus der Bibel über Thomas erfahren, dann ergibt das ein etwas differenziertes Bild.<br>→ Als Lazarus gestorben ist und sich Jesus entschließt zu ihm zu Reisen, ist das hoch riskant für Jesus. Die Gefahr, dass Jesus gefangen genommen wird ist zu dieser Zeit schon sehr groß. In dieser Situation ist es Thomas der zu den anderen Jüngern sagt, dass sie mit Jesus gehen sollen um mit ihm zu sterben. (Joh.11, 16). <br>Spricht so ein Ungläubiger? In diesem Moment ist Thomas bereit mit Jesus in den Tod zu gehen!<br>Beim Abendmahl, als Jesus erklärt, dass sein Tod kurz bevorsteht und er geht um für die Jünger einen Platz vorzubereiten und dass sie ja wissen, wohin er (Jesus) geht. In dieser Situation ist Thomas der Einzige, der es wagt Jesus darauf aufmerksam zu machen, dass sie es nicht wissen wohin er geht und wie sie dann den Weg wissen sollen. (Joh. 14, 5) <br>Thomas nimmt es genau. Er will wissen, wohin Jesus geht und er will sicher sein, den Weg dahin zu finden. Für mich ein Hinweis darauf, dass er ein sehr gewissenhafter Mensch war. Einer der es genau wissen wollte.</p>



<p>Mit diesem Hintergrundwissen müssen wir fragen, ob Thomas einfach nicht glauben konnte oder wollte, dass Jesus auferstanden ist? Oder ob er einfach nur sicher sein wollte, nicht nur einem Irrtum aufzusitzen? Ich meine: Thomas wollte es ganz genau wissen! Und sich nicht mit Berichten aus der zweiten Hand zufrieden geben.<br>Interessant ist auch, wie Jesus mit Thomas kommuniziert, als er das nächste Mal in den Kreis der Jünger kommt.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Wir kommen zum dritten Teil, Johannes 20, 26-31</strong><br><br><em>26 Acht Tage später waren die Jünger wieder beisammen; diesmal war auch Thomas dabei. Mit einem Mal kam Jesus, obwohl die Türen verschlossen waren, zu ihnen herein. Er trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« 27 Dann wandte er sich Thomas zu. »Leg deinen Finger auf diese Stelle hier und sieh dir meine Hände an!«, forderte er ihn auf. »Reich deine Hand her und leg sie in meine Seite! Und sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube!« 28 Thomas sagte zu ihm: »Mein Herr und mein Gott!« 29 Jesus erwiderte: »Jetzt, wo du mich gesehen hast, glaubst du. Glücklich zu nennen sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben.«30 Jesus tat in der Gegenwart seiner Jünger noch viele andere Wunder, durch die er seine Macht bewies, die aber nicht in diesem Buch aufgezeichnet sind. 31 Was hier berichtet ist, wurde aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben an ihn in seinem Namen das Leben habt.</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">4</sup></p>



<p>Jesus weiß ganz genau, welche Forderungen Thomas gestellt hat, um überzeugt zu werden, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden ist. Und Jesus gibt Thomas die Chance, diese Forderungen erfüllt zu bekommen. Jesus ist nicht sauer oder vorwurfsvoll. Jesus fordert Thomas lediglich auf, nun zu glauben und weist Thomas darauf hin, dass er nun glaubt, weil er Jesus selber sieht. Und nennt alle diejenigen glücklich, die Jesus nicht sehen, aber dennoch glauben. Thomas braucht dann gar nicht mehr, was er meinte zu brauchen. Er muss nicht seine Finger in Jesu Wunden legen. </p>



<p>Das zeigt:<br>In der Gegenwart Jesus verlieren viele Dinge an Bedeutung, die uns so wichtig oder notwendig erscheinen.<br>Wir dürfen wissen, dass so wie Jesus barmherzig mit dem Glauben oder Unglauben des Thomas ist, so ist er es auch bei uns.</p>



<p>Wir, die wir an Jesus glauben, werden von Jesus als glücklich bezeichnet. Glücklich – weil wir Glauben, ohne den Auferstandenen von Angesicht zu Angesicht sehen zu können.</p>



<p>Doch was ist mit denen, die es nicht können? Die sagen, ich glaube nur was ich sehe? Die sagen, so viel Leid auf der Welt, wie kann Gott da ein barmherziger Vater sein? Die sagen, ich will und brauche keinen Retter, brauche keinen der meine Sünde trägt oder mir vergibt. Ich kann selber dafür gerade stehen.</p>



<p>Wenn Du heute hier bist und nicht glauben kannst. Aber es gerne würdest. Dann beginn heute Deine Glaubensreise mit Jesus. Beginne jeden Tag einen Abschnitt aus der Bibel zu lesen und zu beten. Du kannst so beten: Jesus, keine Ahnung ob Du wirklich lebendig bist. Aber jetzt komm ich zu Dir ….</p>



<p>Wenn Du heute hier bist und nicht glauben kannst oder willst, weil Dir die Welt zu schräg vorkommt, als ob es einen guten und barmherzigen Gott geben könnte. Dann beginne heute damit, die Bibel zu lesen und zu beten. Das Gebet kann so lauten: Jesus, diese Welt ist zum kotzen und das macht es mir unmöglich zu glauben, dass Du ein guter und barmherziger Gott bist. Wenn ich mich irre. Dann zeig es mir.</p>



<p>Wenn Du heute hier bist und es andere Gründe gibt, warum Du nicht Glauben kannst oder willst. Beginne heute in der Bibel zu lesen und bete. Und suche Gemeinschaft mit Menschen, die schon mit Jesus unterwegs sind. Jesus selbst wird antworten. Durch das was Du in der Bibel liest. Du die Menschen, die bereits mit Jesus unterwegs sind. Und rechne ruhig auch damit, dass das übernatürlich geschieht, durch Träume, innere Erkenntnis, Erlebnisse.</p>



<p>Die Bibel sagt, und das ist nicht nur eine Absichtserklärung, sondern ein Versprechen: <em>„Was hier berichtet ist, wurde aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben an ihn in seinem Namen das Leben habt.“</em><sup class="modern-footnotes-footnote ">5</sup></p>



<p>Möge es geschehen. Amen</p>



<p>Bild: Foto von <a href="https://unsplash.com/@arturorey?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Arturo Rey</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/ressurected-jesus?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<div>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 19-23</div><div>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 9</div><div>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 24-29</div><div>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 26-31</div><div>5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 20, 31</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/sei-glaeubig/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hingabe</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/hingabe/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/hingabe/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 10:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[David]]></category>
		<category><![CDATA[Hingabe]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Maria]]></category>
		<category><![CDATA[Paulus]]></category>
		<category><![CDATA[Römer 12:1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschie1967.de/?p=1410</guid>

					<description><![CDATA[ein 9 jähriges Mädchen, das ein Buch fest auf seine Brust presst und mit fester Stimme sagt: „Ohne meine Bibel geh ich nicht von hier weg“. Ihre Eltern, irakische Christen wissen nicht was sie tun sollen. Denn, wenn sie bei Ihrer Flucht angehalten und durchsucht werden, könnte diese Bibel sie alle das Leben kosten. Schließlich darf das Kind die Bibel mitnehmen – nachdem sie gemeinsam gebetet haben, dass Gott die Familie schützen möge.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Predigt beim @home im CVJM Esslingen am 20.März 2023</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="@home | CVJM Esslingen |  20.03.2023" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/rDZMB7tI3AQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>In einem Freundesbrief von Open Doors – einer Organisation, die sich um verfolgte Christen weltweit kümmert, hab ich folgende Geschichte gelesen. Sie ereignete sich im Jahr 2011 im Irak.</p>



<p>Es geht um ein 9 jähriges Mädchen, das ein Buch fest auf seine Brust presst und mit fester Stimme sagt: „Ohne meine Bibel geh ich nicht von hier weg“. Ihre Eltern, irakische Christen wissen nicht was sie tun sollen. Denn, wenn sie bei Ihrer Flucht angehalten und durchsucht werden, könnte diese Bibel sie alle das Leben kosten. Schließlich darf das Kind die Bibel mitnehmen – nachdem sie gemeinsam gebetet haben, dass Gott die Familie schützen möge.</p>



<p>Was hat das Mädchen dazu bewogen, seine Bibel um nichts in der Welt hergeben zu wollen? Vielleicht kann man kann sagen, dass sie mit ihren neun Jahren noch nicht verstanden hat, welche Gefahr dieses Buch für sie und ihre Familie bedeutet.</p>



<p>Vielleicht.</p>



<p>Aber was man m.M.n. auf jeden Fall sagen kann ist, dass dieses Mädchen eine große Hingabe an ihre Bibel hat.</p>



<p><strong>Mut zur Hingabe! </strong>So lautet der Titel unseres heutigen @home. Hingabe, ist das ein Wort, das man heute noch versteht? Was ist Hingabe überhaupt?</p>



<p><a href="https://www.dwds.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache </a>definiert Hingabe wie folgt:</p>



<ol class="wp-block-list" type="a">
<li>Hingabe ist eine starke innere Beteiligung, ein großer Eifer, eine Leidenschaft UND</li>



<li>Hingabe ist die Bereitschaft, sich einer Sache, oder jemandem zu widmen, und sich bis zur Selbstverleugnung zu opfern</li>
</ol>



<p>Hingabe ist also etwas, das vollen Einsatz verlangt.</p>



<p>Was sind in Deinem Leben die Dinge, wo Du merkst, die bewegen Dich? Mehr noch. Für was hast Du einen großen Eifer, eine Leidenschaft? Was ist es, das Dich am ehesten dazu bringt, Deine ganze Kraft dafür einzusetzen? Was ist es, das Dich dazu bringt Dich bis zur Selbstaufgabe zur Verfügung zu stellen?</p>



<p>Kurze Stille – denk ehrlich darüber nach. Schreib es Dir vielleicht sogar auf! → es geht nicht um die richtige Antwort, sondern um die ehrliche! Ihr müsst auch nicht darüber später mit jemandem sprechen – es ist einfach nur für Dich persönlich und für das Gespräch mit Gott.</p>



<p>Vielen Dank. Ich möchte folgende Fragen mit euch anschauen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Was ist Hingabe eigentlich?</li>



<li>Will Gott wirklich, dass wir uns ihm hingeben? Und warum?</li>



<li>Warum sollte ich mich Gott hingeben?</li>



<li>Welche Beispiele zeigt uns die Bibel, bzgl. Hingabe?</li>



<li>Und wie kann ich mich Gott ganz hingeben?</li>



<li>Vom Segen der Hingabe</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">1.  Was ist Hingabe eigentlich?</h2>



<p>Über die vorhin genannte Definition hinaus sind noch ein paar Dinge zur Hingabe wichtig.</p>



<p>Hingabe ist eine Entscheidung und kein Gefühl. Es kann sein, dass ein Gefühl mit dabei ist, und mir hilft mich hinzugeben. Aber eine Hingabe endet nicht, wenn das Gefühl endet. Hingabe bedeutet mit Haut und Haaren, mit aller Kraft, mit allen Sinnen bei einer Sache oder einer Person zu sein. Hingabe hat viel mit Liebe und mit Gehorsam zu tun. Und auch viel damit, nicht sich selbst verwirklichen zu wollen. Denn wenn ich mich hingebe, dann tue ich ja nicht mehr, was gut für mich ist – sondern ich tue das, was dem, welchem ich mit hingebe am besten dient.</p>



<p>Hingabe – der Wortsinn ist nicht schwer zu verstehen. Hin geben. Dahin geben. Weg geben. Ich behalte es nicht. Sondern verschenke es – also mein Leben, meine Zeit, mein Geld usw.</p>



<p>Ein Fussballfan gibt sich seinem Verein ganz hin, wenn er z.B. seinen ganzen Urlaub opfert um bei allen Auswärtsspielen dabei sein zu können. Jemand der verliebt ist, gibt sich seiner Liebe hin, indem er bei allem schaut, was ist es, was meiner Partnerin gefällt oder Freude macht. Ein Leistungssportler gibt sich seinem Sport hin, wenn er z.B. Familie, Freunde usw. hinten anstellt. So fallen euch sicher noch mehr Beispiele ein.</p>



<p>Ist euch klar, dass alle die stimmberechtigte Mitglieder im CVJM sind, einen Akt der Hingabe – zumindest mit dem Mund – begehen?</p>



<p>„Ich bekenne mich zu JC als meinem Herrn und will bewusst nach seinem Wort und Vorbild leben. Im Vertrauen auf Gottes Hilfe werde ich nach besten Kräften im CVJM mitarbeiten und Zeit, Kraft und Geld investieren.“</p>



<p>&#8230;nach besten Kräften … Zeit, Kraft und Geld investieren.</p>



<p>Jedes stimmberechtigte Mitglied stimmt dieser Aussage zu. Trotzdem sieht die Praxis, wie viel Zeit, Kraft und Geld wir investieren bei uns unterschiedlich aus. Das hat verschiedene Gründe.</p>



<p>Das sind z.B. unterschiedliche Möglichkeiten der Personen. Das sind die unterschiedlichen Ressourcen an Zeit und Geld und Kraft. Das ist aber auch der Grad der Hingabe, die wir in unserem Leben leben. Also wie stark unsere Hingabe an Jesus ist.</p>



<p>Wie entschieden bin ich mit meiner Hingabe an Jesus? Gebe ich wirklich das was mir möglich ist an Zeit, Geld und Kraft? Oder wo halte ich noch immer Dinge zurück, weil ich nicht zu kurz kommen will, weil ich meine, dass das mein Recht sei?</p>



<p>Das sind Fragen, die ich mir immer wieder stelle, die ich Jesus immer wieder stelle – und ich denke es ist gut, wenn das jeder von uns immer wieder ehrlich tut! Dabei ist das entscheidende, dass ich ehrlich mit Jesus ins Gespräch komme über die Dinge die mich abhalten oder die mir Mühe machen.</p>



<p>Es geht nicht darum, dass wir uns zwingen irgendetwas zu tun. Hingabe kann nicht aus zwang geschehen. Hingabe kann nur mit dem Herzen passieren. Und alleine ER ist es, der mein Herz verändern kann. Ich kann es nicht.</p>



<p>Noch eine weitere Sache:</p>



<p>Hingabe ist in aller Regel kein einmaliger Akt ist. Sondern Hingabe muss immer wieder neu bestätigt, ausgesprochen, vollzogen werden. Auch deshalb müssen wir unsere Zugehörigkeit als stimmberechtigte Mitglieder alle zwei Jahre neu bestätigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Will Gott wirklich, dass wir uns ihm hingeben? Und warum?</h2>



<p>Gott hat es zuerst getan!</p>



<p>Gott gibt sich in Jesus uns Menschen hin. Er wird Mensch. Er lebt unter uns. Er stirbt für uns. Jesu Opfer ist die totale Hingabe an uns Menschen – an Dich ganz persönlich. Denn Jesus hätte dieses Opfer auch dann dargebracht, wenn Du der einzige Mensch wärst, den er dadurch hätte retten können. Wenn Du wissen willst, wie sehr Gott Dich liebt, wie sehr er sich Dir hingibt – dann schau Jesus am Kreuz an.</p>



<p>Pause</p>



<p>Das ist Hingabe!</p>



<p>Gott gibt sich uns hin – und damit wirbt er darum, dass wir uns ihm zuwenden. Er wünscht sich eine Reaktion von uns. Gott will, dass wir Beziehung mit ihm haben. Dass wir ewiges Leben haben. Und er will gerne noch mehr von uns, er will, dass wir uns ihm hingeben. Sein Ziel ist, dass wir ihm in allem ähnlicher werden. Die Bibel nennt das Heiligung. Eine Folge von Hingabe ist genau dies: dass wir Jesus ähnlicher werden!</p>



<p>Sein Ziel ist, dass unser Leben zur Entfaltung kommt, weil er am besten weiß was gut für uns ist. Er will uns teilhaben lassen, an seinem Wirken in dieser Welt. Er macht uns zu seinen Kindern.</p>



<p>Ich hoffe es wird deutlich: Wenn Gott das alles will, dann heißt das, dass unsere Hingabe an Gott unser Leben erst so richtig durchstarten lässt.</p>



<p>Wenn Dir jemand was Gutes tut. Wie ist Deine Reaktion? Ist es nicht natürlich, dass Du das in irgendeiner Weise diese Freundlichkeit zurück geben willst?</p>



<p>Wie ist Deine Antwort auf die Freundlichkeit Gottes? Auf das was Jesus für Dich getan hat?</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Warum sollte ich mich Gott hingeben?</h2>



<p>In Römer 12, 1 schreibt Paulus: „Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat.“</p>



<p>Dass wir uns Gott hingeben ist die einzige korrekte, ja die einzig mögliche Antwort auf das Erbarmen, das uns Gott zukommen lässt. Wenn der Herr der Welt sich so erniedrigt, dass er einer von uns wird. Wenn der Herr der Welt die Gerechtigkeit erfüllt, indem er alle Schuld auf sich nimmt und sein eigenen Blut vergießt, sich selbst opfert um uns zu retten. Dann gibt es nur eine mögliche Antwort darauf. Dass wir uns IHM hingeben.</p>



<p>→ es gibt eine Tendenz in der Verkündigung und auch in Lobpreisliedern, wo es ein Lifestyle zu sein scheint, Christ zu sein. Die Botschaft geht in die Richtung: Werde Christ und alles ist gut. Aber darum geht es nicht. Gib Dich Gott hin, nicht weil es Dir dann gut geht. Gib Dich Gott hin, weil ER sein Leben für Dich gegeben hat.</p>



<p>Es geht bei der Frage nach Hingabe ganz und gar nicht darum, ob jemand Christ ist oder nicht, ob er das ewige Leben hat oder nicht. Die Bibel sagt: „Wenn du also mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.“ Römer 10, 9</p>



<p>Es geht bei der Frage nach Hingabe einzig und allein um die Frage, was Deine Antwort darauf ist, dass Jesus sich ganz Dir hingegeben hat!?</p>



<p>Bist Du bereit aus Deiner Komfortzone zu treten?</p>



<p>Bist Du bereit Dich noch mehr hin zu geben an diesen Herrn und Gott? An diesen Bruder und Freund?</p>



<p>Wir brauchen Mut dazu! Mut, weil unser innerer Schweinehund uns vorgaukelt, wir würden etwas wertvolles oder wichtiges verlieren, wenn wir das tun. Mut, weil in uns vielleicht das Gefühl aufkommt, dass wir zu kurz kommen, wenn wir das tun. ABER: Wenn wir uns Gott hingeben, dann stimmt mein Satz vom Anfang nicht mehr. Dort habe ich gesagt: Dass Hingabe viel damit zu tun habe, dass man sich nicht selbst verwirklicht. Denn wenn ich mich hingebe, dann tue ich ja nicht mehr, was gut für mich ist – sondern das was dem, welchem ich mit hingebe am besten dient.</p>



<p>Wer sich aber Gott hingibt, bei dem ist es anders.</p>



<p>Wenn ich Gott hingegeben bin, dann tue ich das, was Gott will, dass ich tun soll. Und weil Gott gut ist – unendlich gut, wird das was Gott von mir will, das ich tue, letztlich das sein, was zu mir passt und was letztlich gut für micht ist. Wir finden uns selber, wenn wir uns ihm hingeben!</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Welche Beispiele zeigt uns die Bibel, bzgl. Hingabe?</h2>



<p>Der Prophet Jeremia sagt zunächst: „Ach Herr und Gott, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.“ (Jer.1,6) Doch dann sagt Gott zu ihm: „Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.“ (Jer.1,7) Und Jeremia tut es. Er verkündet alles was Gott ihm aufträgt – auch wenn es ihn mehrmals fast das Leben kostet und er zum Gespött seiner Volksgenossen wird. Jeremia ist seinem prophetischen Auftrag und im Gehorsam gegenüber Gott, ganz und gar hingeben!</p>



<p>Über David sagt die Bibel: „dass er Gott ganz hingegeben war.“ (1.Kön.11,6) Und das obwohl er sogar zum Mörder wurde. Das macht deutlich: unsere Hingabe macht uns nicht sündlos! Aber unsere Hingabe wird von Gott wahrgenommen und wertgeschätzt.</p>



<p>Paulus sagt über sich, er sei: „&#8230;ein Knecht Christi“ (Röm. 1,1) und „Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.“ (Röm.14, 8) und „Nicht mehr ich bin es, der lebt, nein, Christus lebt in mir.“ (Gal. 2,20 ).</p>



<p>Das ist die Logik von Hingabe! Alles für Jesus! → ist euch das zu radikal? Denkst Du: na jetzt übertreibt der aber! Wenn Du das denkst, dann bleib nicht dabei, sondern prüfe selber, was die Bibel dazu sagt. Komm mit Jesus ins Gespräch. Prüfe Dich selbst.</p>



<p>Ich möchte noch Maria nennen, als ein gutes Beispiel für Hingabe an Gott. Sie antwortet auf die Ankündigung ihrer Schwangerschaft durch den Engel: „Ich bin die Dienerin des Herrn. Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen.“ Kein zaudern. Kein aber. Einfach: „Was Du gesagt hast, soll mit mir geschehen!“ (Lk. 1,38)</p>



<p>Es gibt noch Viele mehr. Ich hab hier nur ein paar wenige aus der Fülle herausgegriffen. Wer die Bibel liest, merkt schnell, sie ist voller Menschen, die Gott hingegeben sind.</p>



<p>Der Gipfel der Hingabe aber ist Jesus selber. Im Garten Gethsemane spricht er das Gebet der Hingabe: „.Vater, wenn du willst, lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen. Aber nicht mein Wille soll geschehen, sondern deiner.“ (Lk.22,42) und am Kreuz: „Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist! (Lk.23,46)</p>



<p>Und auch die nach biblische Geschichte ist voller Menschen, die Gott hingegeben sind. Und die dadurch die Welt verändert haben. Und auch Du und ich können die Welt verändern, wenn wir bereit sind uns Gott ganz hinzugeben.</p>



<p>Vielleicht werden wir mal nicht in den Geschichtsbüchern erwähnt. Aber meine Hingabe und Deine Hingabe werden Auswirkungen haben. In unsere Familien hinein, in unsere Freundeskreise, in unseren Dienst im CVJM. Ja auch in die Gesellschaft.</p>



<p>Hingegebene Menschen machen den Unterschied.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Und wie kann ich mich Gott ganz hingeben?</h2>



<p>Es gibt Dinge die unsere Hingabe an Gott verhindern. Dazu gehören Angst, Stolz und Lügen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Angst fragt, ob diesem Gott wirklich zu glauben, zu trauen ist. Oder ob er nicht die ganze Hand nimmt, wenn man ihm den Finger gibt oder vielleicht doch etwas von einem verlangt, das man nicht schaffen kann.</li>



<li>Der Stolz sagt: ich bin selber groß und weiß was gut für ich ist. Ich weiß was gut und was böse ist. Ich brauche niemanden der mir sagt, was zu tun ist.</li>



<li>Die Lüge sagt: ich muss auf mich selber acht geben, dass ich nicht zu viel gebe, zu viel tue, zu viel von dem hergebe, was doch mir gehört, was mein Recht ist.</li>
</ul>



<p>Damit diese Dinge unsere Hingabe nicht verhindern ist wichtig zu verstehen, dass die wichtigste Voraussetzung dafür, sich Gott hingeben zu können Vertrauen ist.</p>



<p>Es ist nicht Gottes Absicht unseren Willen zu brechen. Vielmehr wirbt er um uns, damit wir uns ihm aus freien Stücken hingeben. Gott ist Liebe, Freiheit und Leben in Fülle! Hingabe an ihn bringt echte Freiheit, keinen neuen Zwang. Wenn wir uns Christus wirklich ganz hingeben, werden wir erleben, dass er kein Tyrann, sondern ein echter Retter ist!</p>



<p>Glaubst Du, dass Gott gut ist?</p>



<p>Du glaubst es? Ja, wirklich?</p>



<p>Dann gibt es keinen Grund, Dein Leben nicht ganz und gar in Seine Hand zu legen. Es braucht nur eine Entscheidung von Dir – zum ersten Mal, oder auch ein weiteres Mal. Und ein Gebet, dass Jesus der Herr Deines Lebens sein soll und IHM Deine ganze Hingabe gelten soll.</p>



<p>Ich möchte Dich ermutigen und auch mich selber! Jesus ist es wert, dass ich mich ihm ganz und gar hingebe!</p>



<p>Nachdem Petrus eine Nacht lang vergeblich gefischt hatte, lebte er uns vor, was Hingabe bedeutet. Petrus sagt auf die Aufforderung Jesu, die Netze nochmals auszuwerfen: „Herr, wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und nichts gefangen. Aber weil du es sagst, will ich die Netze noch einmal auswerfen“ (Lk 5,5). Menschen, die sich Gott hingeben, gehorchen seinem Willen, auch wenn sie ihn nicht verstehen.</p>



<p>Sich Gott hinzugeben will ich mit einem Bild erklären. Du bist der Fahrer Deines Lebensautos. Du bestimmst die Geschwindigkeit. Wann Du bremst, wann Du Gas gibst. Ob Du Dich an Regeln hälst und an welche, oder nicht. Wenn Du Christ bist, dann sitzt Jesus neben Dir.</p>



<p>Wenn Du Dich ihm hingibst, dann ist Jesus nicht einfach nur ein Beifahrer, der vielleicht mal eine Warnung aussprechen darf, wenn es gefährlich wird. Wenn Du Dich Jesus hingibst, dann darf Er Dir sagen wo Du bremsen oder abbiegen sollst. Du sitzt noch immer am Lenkrad, aber Du entscheidest nicht mehr selber, sondern verlässt Dich auf das was Jesus Dir sagt. Und Du tust das aus freien Stücken, Du tust das weil Jesus Dir gezeigt hat, dass Du ihm unendlich wertvoll bist und ihm vertrauen kannst, dass er es gut mit Dir meint.</p>



<p>Mit der Zeit wird Jesus immer seltener sagen wo und wie schnell es lang geht. Weil Du lernst, im Sinne Jesu zu fahren. Und letztlich wirst Du merken, das ist super gut, dass ich mich entschieden habe, Jesu Fahranweisungen zu folgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Vom Segen der Hingabe an Gott</h2>



<p>Bill Bright, der Gründer von „Campus für Christus“ wurde einmal gefragt: „Warum hat Gott dein Leben so sehr gesegnet?“</p>



<p>Er antwortete: „Als junger Mann habe ich einen Vertrag mit Gott geschlossen. Ich habe ihn sogar aufgeschrieben und mit meinem Namen unterschrieben. Er lautete: Von heute an bin ich ein Sklave Jesu Christi. “</p>



<p>Auf meinem <a href="https://peschie1967.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blog</a> hab ich <a href="https://peschie1967.de/bekenntnis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mein Bekenntnis </a>veröffentlicht. Es endet mit den Sätzen: „Mal angenommen, alles was ich mit Jesus erlebt habe, beruht auf Einbildung und Zufall. Und mal angenommen, mir würde klar werden, dass es so ist. Was wäre dann?</p>



<p>Ich würde staunen. Aber: Die Geschichte Jesu ist für mich so überzeugend, sie ist so einleuchtend, sie ist so lebensspendend, frei machend, heilend, Kraft spendend, dass ich mich mit großer Sicherheit dazu entschließen würde weiter so zu leben, wie ich es jetzt tue. SEINE Art zu leben, zu handeln, zu feiern, zu sterben ist mir Vorbild.“</p>



<p>Inspiriert von dem was Bill Bright gesagt hat ergänze ich: „Ich bekenne, ich will ein Sklave Jesu Christi sein. Ich will mich ganz diesen einen Herrn und Meister hingeben. Er ist der herrliche Herrscher und doch nennt er mich Freund und macht mich zu einem Kind Gottes. Er ist es wert. Nicht mehr mein Wertesystem ist entscheidend. Sondern seines. Nicht mehr mein Wille ist entscheidend, sondern seiner. Es ist nicht mehr meine Zeit, mein Geld, mein Recht, mein Leben – alles gehört IHM!“</p>



<p>Was willst Du für Jesus sein? Was oder wer soll Jesus für Dich sein?</p>



<p>Ich lade euch ein, dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen, diesem guten Herrn in ganzer Hingabe, mit all unserer Kraft, mit all unserem Sein nach zu folgen!</p>



<p>Amen</p>



<p>Beitragsbild: Photo by <a href="https://unsplash.com/@vaishakhpillaii?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Vaishakh pillai</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/jesus?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/hingabe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einheit</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/einheit/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/einheit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 16:21:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[CVJM]]></category>
		<category><![CDATA[Einheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[johannes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschie1967.de/?p=1379</guid>

					<description><![CDATA[Ich möchte mit euch folgende Fragen bewegen:
Was ist Einheit?
Wie entsteht Einheit? Z
u was ist Einheit gut/ warum ist Einheit wichtig?
Und was heißt das für's Christsein, ganz praktisch?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn ich das Stichwort Einheit nenne – welche Bibelstelle fällt Dir dabei zuerst ein? Überlegt ruhig mal ein paar Sekunden.</p>



<p>Eine wichtige Bibelstelle zum Thema Einheit ist die &#8222;Weltbundlosung&#8220; des <a href="https://www.cvjm.de/website/de/cv/ueber-uns/was-ist-der-cvjm-/zahlen-fakten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CVJM</a>. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“</p>
<cite>Johannes 17,21</cite></blockquote>



<p>Eine andere bekannte Stelle zum Thema &#8222;Einheit&#8220; steht im Epheserbrief.  Dort schreibt Paulus:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Denkt daran, dass Gott euch zum Glauben gerufen hat, und führt ein Leben, das dieser Berufung würdig ist!</p>
<cite>Eph. 4, 1</cite></blockquote>



<p>Und dann schreibt er, was aus seiner Sicht ein Leben ist, dass der Berufung zum Glauben würdig ist:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>a) Keiner soll sich über den anderen erheben. Seid vielmehr allen gegenüber freundlich und geduldig und geht nachsichtig und liebevoll miteinander um.<br>b) Setzt alles daran, die Einheit zu bewahren, die Gottes Geist euch geschenkt hat; sein Frieden ist das Band, das euch zusammenhält.</p>
<cite>Eph. 4, 2+3</cite></blockquote>



<p>Und dann erklärt er, was Einheit ist:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Mit »Einheit« meine ich dies: ein Leib, ein Geist und genauso auch eine Hoffnung, die euch gegeben wurde, als Gottes Ruf an euch erging; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater von uns allen, der über alle regiert, durch alle wirkt und in allen lebt.</p>
<cite>Eph. 4, 4-6</cite></blockquote>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich möchte mit Dir folgende Fragen bewegen:</li>



<li>Was ist Einheit? </li>



<li>Wie entsteht Einheit? </li>



<li>Zu was ist Einheit gut/ warum ist Einheit wichtig? </li>



<li>Und was heißt das für`s praktische Christsein?</li>
</ul>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">1. Was ist Einheit?</h2>
</div></div>



<p>Die Website „<a href="https://www.dwds.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache</a>“ listet <a href="https://www.dwds.de/wb/Einheit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">drei Bedeutungen für Einheit</a> auf. <br>Als erstes wird dort Einheit als „die ein Ganzes bildende Verbundenheit, Unteilbarkeit, Ganzeit.“ beschrieben.</p>



<p>Einheit als die ein Ganzes bildende Verbundenheit. Wenn wir Eins sind, dann bilden wir mit unserer Verbundenheit ein Ganzes – das Ganze ist die Gemeinde. <sup class="modern-footnotes-footnote ">1</sup></p>



<p>Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber für mich strahlen diese Worte eine Stärke und Kraft aus. Ein Ganzes, Verbundenheit.</p>



<p>Bezogen auf die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christlicher_Verein_Junger_Menschen#CVJM-Weltbund_(World_Alliance_of_YMCAs)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltbundlosung</a> heißt das, wenn wir in intensiver Verbundenheit mit Jesus und dem Vater leben, und in dieser Verbundenheit auch miteinander verbunden sind, dann leben wir Einheit.</p>



<p>Bezogen auf das, was Paulus im Epheserbrief schreibt sind wir ein Leib, wir haben alle denselben Geist, wir haben gemeinsam die eine Hoffnung auf Jesus, wir sind alle auf den Namen Jesu getauft, wir haben einen gemeinsamen Gott und Vater, der unser Herr ist – und der durch jeden Einzelnen von uns handelt und in jedem Einzelnen lebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Wie entsteht Einheit?</h2>



<p>Einheit entspringt dem Wesen Gottes. </p>



<p>Der Dreieinige Gott ist eins, trotz seiner drei Personen. So wie der Vater in Jesus ist und Jesus im Vater, so sollen auch wir in Jesus sein.<br>Und Einheit entsteht indem wir uns darauf besinnen, wer uns verbindet und dass dieser Eine in jedem Bruder und jeder Schwester lebt und durch sie wirkt.</p>



<p>Es ist deshalb wichtig, dass wir miteinander auf das Wort Gottes hören, damit Gott uns gemeinsam prägen kann und wir miteinander den Willen Gottes erkennen können.</p>



<p>Es ist deshalb wichtig, dass wir miteinander Gott loben und Gott dienen, denn im Loben geschieht eine Form der Einheit mit Gott und im Dienen geschieht eine Form der Einheit mit den Geschwistern. Denn wenn wir das gleiche Ziel haben <br>→ Gott zu loben, etwas im Dienst für Gott zu tun, einander zu dienen mit unseren Gaben und Fähigkeiten, dann richten wir uns gemeinsam nach Gott aus.</p>



<p>Einheit ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung. So wie es eine Entscheidung ist, Teil der örtlichen Gemeinde <sup class="modern-footnotes-footnote ">2</sup> zu sein, so ist es auch eine Entscheidung mit diesen Geschwistern im Reich Gottes zu leben und zu arbeiten.<br>Erst durch die Entscheidung kommt (irgendwann) auch das Gefühl dazu.</p>



<p>Einheit unter Christen ist zu erreichen, indem jeder Einzelne mit Jesus eins ist. Durch Jesus wird die Einheit hergestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Zu was ist Einheit gut oder warum ist Einheit wichtig?</h2>



<p>Die Weltbundlosung sagt, dass wenn wir eins sind miteinander und mit Jesus, dann wird die Welt erkennen, wer Jesus wirklich ist. Einheit ist also eine evangelistische Notwendigkeit.</p>



<p>Einheit ist aber auch deshalb wichtig, weil wir „wie Schafe unter Wölfe gesandt sind“<sup class="modern-footnotes-footnote ">3</sup>Wir benötigen uns gegenseitig zur Ermutigung, zum Schutz, zur Ermahnung, für die Gemeinschaft.</p>



<p>Das „Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache“ listet unter dem Begriff Einheit als zweites die militärische Einheit auf. Und damit wird auch deutlich, wozu Einheit wichtig ist.</p>



<p>Eine militärische Einheit besteht aus mehreren Einzelpersonen. Aber im Kampfesfall, müssen diese Einzelpersonen so handeln, als wären sie eine Person. Dadurch erreicht die Einheit ihre beste Quote/ hat sie die besten Chancen, den Kampf zu überleben oder gar zu gewinnen.</p>



<p>Diese Einheit kommt nicht von alleine, sondern damit das im Kampfesfall möglich ist, müssen die Einzelpersonen zusammen üben, üben, üben.</p>



<p>Einheit ist aber auch eine mächtige Waffe in der geistlichen Welt. <br>In Joh. 15,7 heißt es:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.</p>
</blockquote>



<p>Und in Matthäus 18, 19 </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch einig werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.“</p>
</blockquote>



<p>Eine kurze, wahre Geschichte dazu, findet sich in der Fussnote hier<sup class="modern-footnotes-footnote ">4</sup></p>



<p>Wenn wir in Jesus bleiben und seine Worte in uns lebendig sind, und wir uns in unserem Anliegen eins machen, also vollkommen einig sind, dann können wir alles erbitten und es wird geschehen.</p>



<p>Im Epheserbrief schreibt Paulus ein paar Verse nach denen, die ich vorhin zitiert habe folgendes:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Er ist es nun auch, der der Gemeinde Gaben geschenkt hat: Er hat ihr die Apostel gegeben, die Propheten, die Evangelisten, die Hirten und Lehrer. Sie haben die Aufgabe, diejenigen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, für ihren Dienst auszurüsten, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird. Das soll dazu führen, dass wir alle in unserem Glauben und in unserer Kenntnis von Gottes Sohn zur vollen Einheit gelangen und dass wir eine Reife erreichen, deren Maßstab Christus selbst ist in seiner ganzen Fülle.“</p>
<cite>Eph. 4, 11-13</cite></blockquote>



<p>Gott ist es, der jedem von uns Gaben gegeben hat. In unserer Unterschiedlichkeit und in dem, wie Gott uns mit unterschiedlichen Gaben ausgerüstet hat, kommt es erst im Zusammenspiel, bzw. in der Einheit dieser Gaben zur vollen Entfaltung, was Gott sich gedacht hat.</p>



<p>Wenn diese Gaben sich gegenseitig ergänzen, dann wird das dazu führen, „dass wir alle in unserem Glauben und in unserer Kenntnis von Gottes Sohn zur vollen Einheit gelangen und dass wir eine Reife erreichen, deren Maßstab Christus selbst ist in seiner ganzen Fülle“</p>



<p>Ich finde, das ist ein sehr erstrebenswertes Ziel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Was heißt das für uns als Christen<sup class="modern-footnotes-footnote ">5</sup>, ganz praktisch?</h2>



<p>Jetzt kommen einige Apelle. Aber ich hoffe dass diese für uns alle logisch aus dem was ich vorhin ausgeführt habe, herauskommen.</p>



<p>a) Lasst uns gemeinsam das Wort Gottes hören, indem wir gemeinsam zum Gottesdienst kommen <sup class="modern-footnotes-footnote ">6</sup>,  indem wir in den Kleingruppen am gemeinsamen Thema arbeiten. </p>



<p>b) Lasst uns gemeinsam Gott loben – in den Kleingruppen und den Gottesdiensten der eigenen Gemeinde.<sup class="modern-footnotes-footnote ">7</sup>  </p>



<p>c) Lasst uns gemeinsam im Reich Gottes dienen <sup class="modern-footnotes-footnote ">8</sup> Aber lasst uns in allem möglichst gemeinsam denken und nicht in Sparten oder Bereichen. Wir sind eine Gemeinde <sup class="modern-footnotes-footnote ">9</sup>. </p>



<p>d) Lasst uns Einheit einüben. Jetzt. Lasst uns einander ermutigen, ermahnen, stärken, barmherzig sein ….  </p>



<p>e) Lasst uns mutig sein unsere von Gott geschenkten Gaben einzubringen, diese Gaben einzuüben und in der Unterschiedlichkeit der Gaben einander zu ergänzen. Lasst uns immer „das Ganze“ im Blick behalten – und lasst uns vermeiden, vor allem den eigenen Bereich oder die eigene Gabe wert zu schätzen. </p>



<p>f) Lasst uns sorgfältig sein, indem was wir reden und wie wir reden. Denn schlechtes Geschwätz zerstört Einheit. Lasst uns „den anderen höher schätzen als uns selbst“ und wenn Du mit einer Entscheidung oder einer Entwicklung nicht einverstanden bist, dann wählt die „ordentlichen“ Wege um ins Gespräch zu kommen.</p>



<p>Und dabei ist das zu bedenken, was in Philiper 2, 3 steht: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Rechthaberei und Überheblichkeit dürfen keinen Platz bei euch haben. Vielmehr sollt ihr demütig genug sein, von euren Geschwistern höher zu denken als von euch selbst.“</p>
</blockquote>



<p>Es ist nötig, und wichtig, dass wir zusammen stehen. Immer wieder neu die Einheit untereinander suchen und finden, indem wir gemeinsam auf Jesus schauen.</p>



<p>Es ist wichtig, dass wir uns eins machen in unseren Gebeten. Eins mit Gott und eins miteinander.</p>



<p>Es ist wichtig, dass wir uns zueinander stellen, auch wenn wir manche Dinge anders sehen, als die Mehrheit, oder die Leitung.</p>



<p>Schließen möchte ich mit einem weiteren Bibelzitat, es steht im Römerbrief 12, 16</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Lasst euch im Umgang miteinander davon bestimmen, dass ihr ein gemeinsames Ziel habt. Seid nicht überheblich, sondern sucht die Gemeinschaft mit denen, die unscheinbar und unbedeutend sind. Haltet euch nicht selbst für klug.“</p>
</blockquote>



<p>Amen</p>



<p>Anderer Meinung? Ergänzung? Unterstreichungen? Gerne kommentieren!</p>



<p><a href="https://unsplash.com/photos/Swk4G_xi_uM?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditShareLink" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Titelbild</a></p>
<div>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;in dem Fall die MAG oder der CVJM</div><div>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;der MAG im CVJM Esslingen</div><div>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mt.10,16 </div><div>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Erzählt hat sie mir Christoph Hässelbarth (ein geistlicher Leiter, der vor einiger Zeit verstorben ist). Am Rande einer Tagung kam ein Ehepaar mit einem Säugling zu ihm. Sie erzählten, dass die Ärzte dem Säugling prognostiziert haben, dass er aufgrund eines Gendefektes niemals selbstständig leben werden könne. Sie baten Christoph Hässelbarth, dennoch mit ihnen zu beten.<br>Er sagte: „Ich hatte keinen Glauben, aber als wir beteten spürte ich so eine überwältigende Einheit mit diesem Ehepaar, wie ich es noch nie vorher erlebt hatte.“<br>ca. 20 Jahre später begegnetet er dem Ehepaar wieder. Sie erzählten, dass ihr Sohn Abitur gemacht hätte und nun mit einem Studium beginnt.</div><div>5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;im CVJM Esslingen</div><div>6&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;@home</div><div>7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; @home, oder beim eAg – damit sage ich nicht, wir müssen alle zum eAg und sollten nicht mehr in andere Gottesdienste gehen. Ich betone nur, dass es wichtig ist, sich immer wieder mit anderen CVJMern zu verbinden.</div><div>8&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;als Mitarbeitergemeinde ist uns die Mitarbeit ja eh wichtig.</div><div>9&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;CVJM – egal ob JS, OA, Pfadis, Sport oder was auch immer</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/einheit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Game-Changer</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/game-changer/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/game-changer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2021 10:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung Jesu]]></category>
		<category><![CDATA[Game-Changer]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschie1967.de/?p=1291</guid>

					<description><![CDATA[Vor kurzem kam ein junger Mann ins Makarios und fragte mich:“Hallo Andi, kennst Du mich noch?“ Das ist eine der Fragen, die mir eher unangenehm ist. Mir geht es oft so, dass ich zwar mein mich an das Gesicht erinnern zu können, aber den Namen weiß ich öfters nicht mehr. Er hat mir dann ausgeholfen und es hat sich herausgestellt, dass er Elmas heißt. Er war vor ca. 10 Jahren ein häufiger Besucher im Makarios. ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Osterhoffnung in der Herausforderung</h4>



<p>Jesus ist auferstanden. </p>



<p>Jesus ist der &#8222;Game-Changer&#8220;.</p>



<p>Jesus ist für uns der „Game-Changer!“ Jesus ist derjenige, der „den Unterschied“ ausmacht.</p>



<p>„Game-Changer“, das ist kein theologischer Begriff, sondern wird in unterschiedlichsten Bezügen verwendet. Man kann vereinfacht sagen, dass ein „Game-Changer“ jemand ist, der so starken Einfluss hat, dass bisher geltende Regeln und Mechanismen außer Kraft gesetzt und durch neue ersetzt werden. Ein „Game-Changer“ ist jemand, der ganz besondere Fähigkeiten oder extrem starken Einfluss ausübt. Dieser „Game-Changer“ verändert radikal ein Spiel, eine Situation, eine Firma oder auch eine ganze Gesellschaft.</p>



<p>Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Elon Musk ist unter anderem bekannt für seine Elektroautos. Als er für diese Idee begonnen hat Geld zu sammeln, haben viele Fachleute gesagt, der spinnt, das wird niemals funktionieren. Trotzdem hat Elon Musk das Geld zusammen bekommen und ist mit seinen Tesla Autos weltweit führend.</p>



<p>Jesus war und ist ein „Game-Changer“, für uns, für die Gesellschaft und für die Welt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Regelbrecher</h4>



<p>Mit seiner Auferstehung hat er eine Regel von Leben und Sterben, außer Kraft gesetzt. Niemand hat bis dahin gedacht, dass es möglich ist, sie außer Kraft zu setzen.</p>



<p>Jesus macht den Unterschied. Jesus kann auch in Deinem Leben, in meinem Leben den Unterschied machen. Glaubst Du das?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Lebensveränderung</h4>



<p>Vor kurzem kam ein junger Mann ins <a rel="noreferrer noopener" href="https://makarios.de" target="_blank">Makarios</a> und fragte mich:“Hallo Andi, kennst Du mich noch?“ Das ist eine der Fragen, die mir eher unangenehm sind. Mir geht es oft so, dass ich zwar meine, mich an das Gesicht erinnern zu können, aber den Namen weiß ich öfters nicht mehr. Er hat mir dann ausgeholfen und es hat sich herausgestellt, dass er Elmas heißt. Er war vor ca. 10 Jahren ein häufiger Besucher im <a rel="noreferrer noopener" href="https://makarios.de" target="_blank">Makarios</a>. Ein eher zurückhaltender, ruhiger und cooler Typ. Dann ist er irgendwann nicht mehr aufgetaucht. Denn er war dann einige Jahre Teil einer mafiaähnlichen Gang im Großraum Stuttgart. Erpressung, Drogenhandel und Prostitution waren ihre Haupteinnahmequellen. Doch irgendwann war der coole Elams, gar nicht mehr cool. Er konnte nicht mehr aus seinem Zimmer gehen. Er hatte Panikattacken.</p>



<p>Damals, so sagt er, hat er sich ans Makarios erinnert. Und daran, wie die Mitarbeiter vor dem gemeinsamen Essen gebetet haben. Den Frieden, den er dort gespürt hat. Und da hat er angefangen selber zu diesem Jesus zu beten und wurde völlig befreit. Er hat seinen muslimischen Glauben abgelegt und wurde ein Nachfolger Jesu.</p>



<p>Wen seine Geschichte noch etwas mehr interessiert, kann <a href="https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/glaube-erlebt-gelebt/krimineller-in-panik/8310-79" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachhören und sehen, was er zu erzählen hat.</p>



<p>Jesus war und ist ein „Game-Changer“ für Elmas. Sein Leben wurde völlig umgedreht. Aus dem Mafiagangster wurde ein Mann, der in seiner Freizeit auf der Königstrasse evangelisiert, aus dem Mafiagangster, der jede Menge Geld zur Verfügung hatte, wurde ein Mann, der in Dreischicht arbeitet und sich mit dem Lohn zufrieden gibt, den er dafür bekommt.</p>



<p>Jesus macht den Unterschied. Jesus kann auch in Deinem und meinem Leben den Unterschied machen. Glaubst Du das?</p>



<p>Du musst dazu nicht wie Elmas mit Drogen handeln oder ähnlich schlimme Dinge getan haben. Jesus kann in allen Bereichen unseres Lebens den Unterschied machen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Persönlicher &#8222;Game-Changer&#8220;</h4>



<p>Vielleicht hast Du Probleme mit dem Chef? Oder Schwierigkeiten in der Schule? Vielleicht bist Du im Coronablues gefangen? Oder es gibt herausfordernde Situationen in der Familie? oder Beziehungsprobleme? Oder Krankheit? Jeder von uns, hat immer wieder Zeiten in denen es so scheint, als ob es keine gute Lösung gäbe. Als ob kein Weg „aus den Schwierigkeiten“ heraus führen könnte.</p>



<p>Aber Jesus will und kann auch in diesen Situationen ein „Game-Changer“ sein. <strong>Egal wie groß oder klein Deine Herausforderung </strong><strong>ist</strong><strong>. </strong>Jesus kann es verändern.</p>



<p>Wenn ich sage, dass ich glaube, dass Jesus in Deinem und meinem Leben etwas verändern kann, egal um welches Problem es sich handelt, dann ist mir klar, dass sich das sehr viel einfacher anhört, und leichter gesagt ist, als es häufig in der Praxis dann umzusetzen ist.</p>



<p>Jesus hat das Leben von Elmas so radikal verändert. Und Elmas ist nur einer von vielen, die ähnliches erlebt haben. Jesus kann auch in meinem und Deinem Leben Dinge völlig umkehren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dran bleiben&#8230;</h4>



<p>Wenn Du das so nicht erlebst, dann kann ich Dich nur ermutigen, nicht aufzugeben. Dann kann ich Dich nur ermutigen, dies Jesus zu klagen. Dann kann ich Dich nur ermutigen, Dich jemandem anzuvertrauen und dann gemeinsam mit dieser Person, mit Jesus über Deine Herausforderung ins Gespräch zu kommen.</p>



<p>Vielleicht sieht die Veränderung, der „Game-Change“, nicht so aus, wie Du es Dir wünschst oder vorstellst. Vielleicht ändert Jesus gar nichts an dem was Dir eine so große Herausforderung ist, und tut etwas ganz anderes! Vielleicht musst Du sogar letztlich damit leben, dass in Deinem Leben nicht alles rund und glatt läuft. Vielleicht musst Du damit leben, dass Du krank bist, dass Dein Chef Dich stresst, dass Deine Familie nicht so perfekt ist wie Du denkst, dass sie sein sollte. Es kann sein, wenn Jesus nicht die Situation verändert, dann verändert Er ja vielleicht das, wie Du die Situation erlebst, oder wie Du darüber denkst?</p>



<p>Es bleibt und gilt: Jesus ist ein „Game-Changer“ auch für Dich, auch für Deine Situation. Ich bitte Dich, halte daran fest und wenn Du das selber nicht mehr kannst, such Dir Unterstützung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Blick über den eigenen Horizont</h4>



<p>Aber Jesus ist nicht nur ein „Game-Changer“ für Dich und mich. Er will dass wir mit ihm zusammen „Game-Changer“ für unsere Umgebung, unsere Gesellschaft, ja für die Welt sind.</p>



<p>In der Bibel sagt Jesus das mit anderen Worten. Er sagt zu seinen Jüngern: <em>„ Ihr seid das Salz der Erde.“</em>(Mt.5, 13) und <em>„Ihr seid das Licht der Welt.“</em>(Mt.5, 14).</p>



<p>Sind wir das? Sind wir Salz und Licht?</p>



<p>Oder sind wir das Salz, das seine Salzigkeit verloren hat oder das Licht, dass unter einem Deckel versteckt wird?</p>



<p>Jesus sagt als Fazit <a href="https://www.bibleserver.com/ZB.MENG.NG%C3%9C.LUT.HFA/Matth%C3%A4us5%2C13-16" target="_blank" rel="noreferrer noopener">seiner Rede von Salz und Licht</a>: <em>„So soll auch euer Licht vor den Menschen leuchten: Sie sollen eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen!“</em> (Mt.5, 16)</p>



<p>Wenn wir die Geschichte von Elmas anschauen, dann kann das Menschen zum Nachdenken bringen. Sie können erahnen, welche Kraft der Glaube an Jesus haben kann, dass Menschen so radikal anders werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Widerstände</h4>



<p>Aber es gibt auch die Anderen, die das alles abtun. Die sagen: „Der spinnt“ oder „das glaube ich nicht. So was ist unmöglich. Der verarscht uns nur.“</p>



<p>Und vielleicht gibt es auch in Deinem Umfeld ähnliches. Da gibt es die einen, die Deinen Glauben belächeln. Die Dich für einen Spinner halten. Die Dir nicht glauben, dass Du offen und ehrlich bist, mit dem was Du sagst oder tust.</p>



<p>Und da gibt es hoffentlich auch die anderen, die merken, dass in Deinem Leben noch etwas Anderes ist. Die merken, dass es Dir ernst ist, mit diesem Jesus. Vielleicht weißt Du davon selber gar nichts. Bei mir hat es ca. zehn Jahre gedauert, die ich im Makarios gearbeitet habe, bevor mir zum ersten Mal ein Jugendlicher zurück gemeldet hat, wie er mich wahrnimmt und was es bei ihm ausgelöst hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wer wir sind, ist entscheidend</h4>



<p>Ich glaube es ist wichtig, dass wir uns bewußt machen, wer wir in Jesus sind! Wir bekommen unsere Würde und unsere Ausstrahlung <strong>nicht durch das was wir tun</strong>, sondern durch <strong>das was wir sind</strong>.</p>



<p>Wir sind Nachfolger des Auferstandenen Jesus. Dieser Jesus, der die Regeln von Leben und Tod außer Kraft gesetzt hat. Er war tot. Und er wurde wieder lebendig. Er lebt. Er lebt für immer.</p>



<p>Und dieser Jesus macht uns zu <strong>Kindern Gottes</strong>. Zu Kindern des Gottes, der Himmel und Erde, ja das ganze Universum geschaffen hat.</p>



<p>Das ist die Würde derjenigen, die zu Jesus gehören.</p>



<p>Erst aus <strong>dieser Würde</strong>, aus <strong>diesem Sein</strong>, bekommt unser Tun seine eigentliche Bedeutung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit</h4>



<p>Ich komme zum Schluss:</p>



<p>1) Jesus ist der „Game-Changer“ für Dich und Dein Leben.</p>



<p>2) Jesus ist der „Game-Changer“ für die Welt.</p>



<p>§) Jesus möchte Dich dafür gewinnen, zusammen mit IHM „Game-Changer“ zu sein.</p>



<p>Amen</p>



<p>Was hat Dich in der Predigt angesprochen? Hast Du Fragen zu dem was ich gesagt habe? Oder Anmerkungen? Dann melde Dich bei mir. Ich freue mich auf den Austausch mit Dir.</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@grizzlybear?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Jonathan Petersson</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/game-changer?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/game-changer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bekenntnis</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/bekenntnis/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/bekenntnis/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2020 10:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Bekenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[freude]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubensbekenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Heiland]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschie1967.de/?p=1183</guid>

					<description><![CDATA[Ein Bekenntnis ist eine persönliche Sache, in dem wie man es formuliert. Aber es ist auch öffentlich, denn sonst hätte es keinen Sinn, ein Bekenntnis zu formulieren. Was glaube ich?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich glaube an Jesus Christus.</p>



<p>ER ist der Mensch gewordene Gott. <sup class="modern-footnotes-footnote ">1</sup> <sup class="modern-footnotes-footnote ">2</sup></p>



<p>ER hat sein Leben bei seinem Vater im Himmel, eingetauscht gegen ein Leben als Mensch, mitten unter uns.<sup class="modern-footnotes-footnote ">3</sup>  ER hat sein Leben für uns hingegeben. <sup class="modern-footnotes-footnote ">4</sup> ER ist auferstanden. ER lebt! <sup class="modern-footnotes-footnote ">5</sup></p>



<p>ER war vor dem Anfang schon da<sup class="modern-footnotes-footnote ">6</sup>, und wird auch in der Ewigkeit sein. Immer. <sup class="modern-footnotes-footnote ">7</sup> </p>



<p>In IHM ist die Fülle des Lebens.<sup class="modern-footnotes-footnote ">8</sup></p>



<p>ER ist mein Heiland. <sup class="modern-footnotes-footnote ">9</sup> Auch wenn ER nicht gleich beim ersten Gebet meine Krankheit heilt. Auch wenn ER nicht immer meine Krankheit heilt. ER ist trotzdem derjenige, der meiner Seele und meinem Leib und meinem Geist Frieden <sup class="modern-footnotes-footnote ">10</sup>  bringt und Heilung.</p>



<p>Auch wenn ich im finsteren Tal des Lebens bin. ER ist bei mir! <sup class="modern-footnotes-footnote ">11</sup></p>



<p>ER ist mein Retter. ER hat mich aus der Finsternis gezogen. Hat meinem Leben Zweck, Sinn und Ziel gegeben. <sup class="modern-footnotes-footnote ">12</sup></p>



<p>Jesus ist der Unterschied. Jesus macht den Unterschied. <sup class="modern-footnotes-footnote ">13</sup> Durch IHN bin ich gerecht vor Gott. <sup class="modern-footnotes-footnote ">14</sup> Durch IHN bin ich ein Kind des lebendigen Gottes. <sup class="modern-footnotes-footnote ">15</sup> Durch IHN bin ich Heilig. <sup class="modern-footnotes-footnote ">16</sup></p>



<p>Mal angenommen, alles was ich mit Jesus erlebt habe, beruht auf Einbildung und Zufall. Und mal angenommen, mir würde klar werden, dass es so ist. Was wäre dann?</p>



<p>Ich würde staunen. Aber: Die Geschichte Jesu ist für mich so überzeugend, sie ist so einleuchtend, sie ist so lebensspendend, frei machend, heilend, Kraft spendend, dass ich mich mit großer Sicherheit dazu entschließen würde weiter so zu leben, wie ich es jetzt tue. SEINE Art zu leben, zu handeln, zu feiern, zu sterben ist mir Vorbild. <sup class="modern-footnotes-footnote ">17</sup></p>



<p>Danke Jesus.</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@matcfelipe?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Mateus Campos Felipe</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/bekenntnis?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<div>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die folgenden Bibelstellen, sind lediglich eine kleine Auswahl, aus Vielen möglichen.</div><div>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 1,14</div><div>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Philipper 2,7</div><div>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Philipper 2,8</div><div>5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;1.Korinther 15,4ff</div><div>6&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 1</div><div>7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Offenbarung 22, 13</div><div>8&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kolosser 1, 19</div><div>9&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Lukas 2, 11</div><div>10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 14, 27</div><div>11&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Psalm 23</div><div>12&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 6, 35 + Johannes 8,12</div><div>13&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes 14, 6</div><div>14&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Römer 3, 22</div><div>15&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;1.Johannes 3, 1</div><div>16&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;1.Petrus 1, 15+16</div><div>17&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;1.Korinther 15, 14-19</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/bekenntnis/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aussen Hui &#8211; Innen Pfui</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/aussen-hui-innen-pfui/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/aussen-hui-innen-pfui/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2020 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Demut]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesfurcht]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Offenbarung]]></category>
		<category><![CDATA[Reich wie Krösus]]></category>
		<category><![CDATA[Sardes]]></category>
		<category><![CDATA[Sendschreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschie1967.de/?p=1132</guid>

					<description><![CDATA[Ich glaube es geht vielen von uns so,  dass wir beim Lesen der Offenbarung nicht so recht wissen, was wir damit anfangen sollen. Auch Martin Luther mochte die Offenbarung nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Predigt beim virtuellen <a href="https://www.einanderergottesdienst.de/index.php/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="eAg (opens in a new tab)">eAg</a> am 22.03.2020 </h4>



<p>Die Predigt als Video</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="eAg zuhause, 22. März 2020 | Predigt | Andreas Peschke" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/PsF3r-zRjxU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>oder als <a href="https://einanderergottesdienst.org/de/predigt/predigtarchiv/sermon/247-lebendig" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Audio hier</a> zu hören;</p>



<p>oder Oldschool, zu lesen&#8230;.</p>



<p>
Liebe virtuelle Gemeinde.</p>



<p> Heute geht es um das Sendschreiben an die Gemeinde in Sardes aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT.NG%C3%9C.MENG/Offenbarung3" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Offenbarung 3, die Verse 1-6.    (opens in a new tab)">Offenbarung 3, die Verse 1-6.   </a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorrede</h4>



<p>
Der Vorteil, wenn ihr jetzt zuhause dieses Video schaut ist, dass ihr
einfach kurz pausieren könnt, wenn ihr auf´s Klo müsst, oder eure
Bibel holen, einen Kaffee oder was auch immer. Und auch wenn ich
nuschle oder zu sehr schwäbisch schwätz, dann kann man einfach ein
paar Sekunden zurück springen und nochmals versuchen zu verstehen,
was ich gesagt hab.</p>



<p>
Damit will ich signalisieren: auch wenn es schade ist, dass wir uns
nicht physisch begegnen können, lasst uns das Positive daran
erkennen!</p>



<p>
So auch bei dem was ich jetzt sage: erkenne das, was für Dich jetzt
wesentlich ist. Ich hoffe, es ist für jeden der zusieht, etwas
dabei.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einführung</h4>



<p>Das
erste Buch der Bibel, das ich ganz durchgelesen habe, war nicht  etwa
ein Evangelium, sondern die Offenbarung. Das lag daran, dass ich im
Fernsehen einen Film angeschaut hatte, der
eine Verfilmung der Offenbarung sein sollte.
Verstanden habe ich das
allermeiste das ich da
gelesen hatte nicht, obwohl
– oder vielleicht auch weil ich beim Lesen
– diesen Film im Kopf hatte.</p>



<p>Ich glaube das geht vielen von uns so, dass man beim Lesen der Offenbarung nicht so recht weiß, was man damit anfangen soll. Das liegt unter anderem daran, dass die Offenbarung Bilder und Symbole beschreibt, die oftmals gar nicht so einfach zu verstehen sind.  </p>



<p>Martin
Luther mochte die
Offenbarung nicht, und schrieb in seiner Vorrede zu seiner
Übersetzung der Offenbarung
sogar davon, dass er „<em>nicht
erkennen könne, dass sie vom Heiligen Geist verfasst sei“</em>.
Ein Grund, weshalb er sie ans Ende des NT setzte.</p>



<p>Meine
Predigt ist in fünf Punkte
gegliedert. Beginnen möchte ich mit einigen Anmerkungen zum Text,
damit verständlicher wird, was – zumindest
vermutlich – hinter den Bildern und Aussagen steht.</p>



<p>
Dann will ich mich zu vier Grundaussagen des Textes äußern.
</p>



<p>
Diese Grundaussagen habe ich überschrieben mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>
	Außen Hui – innen Pfui
	</li>



<li>
	Das darf man nicht so eng sehen
	</li>



<li>Die
	Verheißung eines unfassbaren
	Siegespreises
	</li>



<li>
	Demut tut gut – vom Zugeben, dass man selber es eben nicht weiß.
</li>
</ul>



<p> Lesen wir zunächst einmal den Text gemeinsam, ich habe die NGÜ dafür ausgewählt: </p>



<p>
<em>1»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Sardes: Der, bei dem die
sieben Geister Gottes sind und der die sieben Sterne in seiner Hand
hält, lässt ´der Gemeinde` sagen: Ich weiß, wie du lebst und was
du tust. Du stehst im Ruf, eine lebendige Gemeinde zu sein, aber in
Wirklichkeit bist du tot. </em>
</p>



<p>
<em>2 Wach auf und stärke, was noch am Leben ist, damit es nicht auch
stirbt. Denn ich musste feststellen, dass das, was du tust, nicht vor
meinem Gott bestehen kann. </em>
</p>



<p>
<em>3 Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium
aufnahmst und auf seine Botschaft hörtest? Richte dich wieder nach
´meinem Wort` und kehre um! Wenn du jedoch weiterhin schläfst,
werde ich dich wie ein Dieb überraschen und zu einem Zeitpunkt
kommen, an dem du nicht mit mir rechnest. </em>
</p>



<p>
<em>4 Aber es gibt bei euch in Sardes einige, die ihre Kleider nicht
beschmutzt haben. Sie werden einmal in weißen Festgewändern ´im
Triumphzug` neben mir hergehen; sie sind es wert. </em>
</p>



<p>
<em>5 Jedem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, wird ein weißes
Festgewand angelegt werden. Und ich werde seinen Namen nicht aus dem
Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen
Engeln zu ihm bekennen. </em>
</p>



<p>
<em>6 Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den
Gemeinden sagt!«</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Anmerkungen
zum Textverständnis</strong></h2>



<p>Bereits das vierte Wort in unserem Text ist erklärungsbedürftig: Wer ist der Engel der Gemeinde in Sardes? </p>



<p>→ Gemeint sind
damit vermutlich die Vorsteher oder die Ältesten der Gemeinde. Sie
sind als Verantwortliche, die ersten Empfänger des Briefes.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die sieben Geister Gottes</h4>



<p>Nur vier Wörter weiter gibt es die nächste Unklarheit: <em>„Der, bei dem die sieben Geister Gottes sind“. </em>Was hat es damit auf sich?</p>



<p>→ Gemeint ist
damit Jesus, wobei die Zahl sieben die Fülle, die Ganzheit zum
Ausdruck bringt. Also man könnte das dann so übersetzen:
„Derjenige, der die Fülle des Geistes Gottes in sich trägt!“</p>



<p>Die sieben Geister Gottes sind also die Fülle des Heiligen Geistes. Präzisiert wird das noch durch einen Text im Propheten Jesaja. In Kapitel 11 finden wir einen, vor allem in der Weihnachtszeit häufig zitierten Text: </p>



<p>Dort steht (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT.NG%C3%9C.MENG/Jesaja11" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Jesaja 11, 1f (opens in a new tab)">Jesaja 11, 1f</a>):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Und ein Reis
	wird hervorgehen aus dem Stumpf Isais, und ein Schössling aus
	seinen Wurzeln wird Frucht bringen. </em>

</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Und auf ihm wird ruhen der </em><br>1. <em>Geist des HERRN, </em><br>2. <em>der Geist der Weisheit und des </em><br><em>3. Verstandes, </em><br>4. <em>der Geist des Rates und der </em><br><em>5. Kraft, </em><br>6. <em>der Geist der</em> <em>Erkenntnis und der </em><br><em>7. Furcht des HERRN; </em> </li>
</ul>



<p>In diesem Sendscheiben wird also auf eine alte Prophetie Bezug genommen, die in den Evangelien bereits auf Jesus gedeutet wurde. Und in dieser Prophetie, werden dem Heiligen Geist sieben Eigenschaften zugeschrieben, die sehr schlüssig mit der Bezeichnung der sieben Geister Gottes in Verbindung gebracht werden kann. </p>



<p>Dieser Zusammenhang zwischen der alttestamentlichen Prophetie und der neutestamentlichen Auslegung ist wichtig, weil auch die folgenden drei Verse im Jesajatext, zum Verständnis des Offenbarungstextes wichtig sind.  </p>



<p>Ich lese sie vor (Jesaja 11, 3ff): </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Und
	Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht
	richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach
	dem, was seine Ohren hören,</em>
	</li>



<li><em>sondern wird
	mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den
	Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den
	Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen
	töten.</em>
	</li>



<li><em>Gerechtigkeit
	wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner
	Hüften.</em>

</li>
</ul>



<p>Ich glaube, dass
diese drei Verse die Aussagen des Offenbarungstextes unterstreichen
oder sogar erst erklären, bzw. deutlich machen was gemeint ist. Ich
werde das im Folgenden noch ausführen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die sieben Sterne</h4>



<p>Die nächste unklare Aussage ist: <em>„Der die sieben Sterne in seiner Hand hält“</em>  </p>



<p>→ damit sind die
sieben Gemeinden, als Empfänger der sieben Sendschreiben gemeint.
Wobei sieben wiederum die Fülle darstellt, d.h. das Schreiben, die
Aussagen sind nicht nur für die sieben Gemeinden die genannt sind,
sondern haben darüber hinaus auch eine Botschaft an alle andere
Gemeinden, und auch an jeden Einzelnen von uns</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beschmutzte Kleider &#8211; weiße Festgewänder</h4>



<p>Dann ist im Text von <em>„einige, die ihre Kleider nicht beschmutzt haben“</em> die Rede. </p>



<p>→ Dass die
Beschmutzung mit Sünde zusammenhängt ist einleuchtend. Hier im Text
steht allerdings ein griechisches Wort, dass dort wo es sonst noch
vorkommt – bis auf einmal – immer  die Bedeutung von kultischer
und sexueller Unreinheit hat.</p>



<p>Und als letzte
„Anmerkung“ zum Text, noch die Frage, was es mit den weißen
Festgewändern im Triumphzug auf sich hat.  <em><strong>KLICK</strong></em></p>



<p>→ Nach
morgenländischem Verständnis bedeutete ein Festgewand angelegt zu
bekommen, dass man freigesprochen wurde. Freigesprochen vor Gericht,
freigesprochen von einem Vorwurf oder von einer Schuld.
</p>



<p>Im Gegensatz dazu
gilt das Entkleiden oder das Kleider zerreissen als Demütigung und
Schuldig-Sprechung.</p>



<p>Soweit mal ein paar
Anmerkungen, ich hoffe damit lässt sich der Text zumindest mal
grundsätzlich verstehen.</p>



<p>Nun kommen wir zu
vier Grundaussagen des Textes.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Außen Hui –
innen Pfui</strong></h2>



<p>Ich lese nochmals den ersten Abschnitt des Bibeltextes: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Schreibe an den Engel der Gemeinde in Sardes: Der, bei dem die sieben Geister Gottes sind und der die sieben Sterne in seiner Hand hält, lässt ´der Gemeinde` sagen: Ich weiß, wie du lebst und was du tust. Du stehst im Ruf, eine lebendige Gemeinde zu sein, aber in Wirklichkeit bist du tot. </em> </p>



<p><em>Wach auf und stärke, was noch am Leben ist, damit es nicht auch stirbt. Denn ich musste feststellen, dass das, was du tust, nicht vor meinem Gott bestehen kann. </em> </p>
<cite>Offenbarung 3, 1f</cite></blockquote>



<p>Wir kennen das Wort
Scheintod und wissen auch was damit gemeint ist. Auch Scheinheilig
ist bekannt. Was aber meint Scheinlebendig?
</p>



<p>Genau das ist es
aber, was Jesus der Gemeinde in Sardes sagt. Du bist Scheinlebendig.
Du scheinst nur lebendig zu sein. Außen hui – innen pfui.</p>



<p>Der
vorhin erwähnte Text aus Jesaja
11, ihr erinnert euch, das
ist der Vers, der auf die Erklärung folgt, welches die sieben
Geister Gottes sind, kann uns
helfen, den Offenbarungstext besser zu verstehen.
</p>



<p>Dort
heißt es:
</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN.  Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten&#8230;</em></p>
<cite>Jesaja 11, 3f</cite></blockquote>



<p>Jesus beurteilt die Gemeinde also nicht danach, was mit den Augen zu sehen ist, oder mit den Ohren zu hören. Jesus hat einen anderen Blick! Und Sein Blick ist unverschleiert und das daraus ergehende Urteil ist absolut gerecht. </p>



<p>Und der Vers aus Jesaja 11 erklärt auch, was Jesus meint, wenn er davon spricht, dass das, was die Gemeinde tut, nicht vor Gott bestehen kann. Es geht dabei gar nicht darum, dass die Gemeinde falsche Veranstaltungen durchführt. Oder darum, dass die Gottesdienste irgendwie schlechten Lobpreis oder schlechte Predigten haben. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Gottesfurcht</h4>



<p>Gemeint ist eine
mangelhafte Gottesfurcht. Das was die Gemeinde in Sardes tut, kann
deshalb nicht bestehen vor Gott weil es an Gottesfurcht fehlt.</p>



<p>Mit Gottesfurcht ist
nicht gemeint, dass Angst vor Gott da sein soll, sondern Respekt.
Anerkennung, dass Gott größer ist, Akzeptanz dass Gott über mir
steht und besser weiß was gut ist oder was schlecht ist. Die
Erkenntnis, dass Gott es ist der das wachsen und gedeihen schenkt.
</p>



<p>Gottesfurcht ist eine grundsätzliche innere Haltung. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Reich wie Krösus</h4>



<p>Wenn man
geschichtlich drauf schaut, was es mit der Stadt Sardes auf sich hat,
dann wird das leicht nachvollziehbar, warum das ein Problem der
Gemeinde in Sardes gewesen sein könnte.
</p>



<p>Sardes war nämlich
die Hauptstadt von Lydien. Und aus Lydien kam König Krösus, der uns
als ein unvorstellbar reicher König bekannt ist. Auf ihn geht das
Sprichwort: „Reich wie Krösus“ zurück. Sozusagen der Dagobert
Duck der Antike.
</p>



<p>Sardes war auch
bekannt für seine Münzen, die überall in der Welt gerne gesehen
waren (was soviel bedeutet, dass man ihrer Echtheit vertraut hat) und
für ein Tuch mit besonderer Färbung, das nur in Sardes hergestellt
wurde.</p>



<p>Wenn man auf so viel
großartiges blicken kann, ist Stolz ja irgendwie nachvollziehbar.
Eventuell hat diese Haltung der Stadt auch auf die Gemeinde
eingewirkt.  Ganz normal, dass gesellschaftliche Haltungen/ Meinungen
nicht Halt davor machen, auch uns als Christen zu beeinflussen.</p>



<p>Man war stolz auf
das was man kann, auf das welchen guten Ruf man hat und auf das was
man an Wohlstand hat. Man war überzeugt, dass man alles im Griff hat
und von niemandem abhängig zu sein. Das Leben und die Zukunft der
Stadt und des Landes, davon waren die Leute überzeugt, die können
sie selber lenken.</p>



<p>Nun gilt dieser Text
ja nicht nur für die Gemeinde in Sardes vor ca. 2000 Jahren. Er gilt
auch für uns heute. Für uns als CVJM, als Kirchengemeinde, als
Christen.</p>



<p>Daher ist es gut,
wenn wir uns die Fragen stellen, worauf bin ich bzw. sind wir (als
Esslinger, als CVJMer, als Christen, als Deutsche&#8230;) stolz?
</p>



<p>Denke ich, denken
wir, alles im Griff zu haben?
</p>



<p>Bitte das jetzt
nicht so verstehen, dass man auf gar nichts mehr stolz sein soll oder
darf</p>



<p>→
Made in Germany, hat einen guten Ruf. Das ist Qualität. Vielleicht
nicht immer, aber meistens. Und das ist ja nicht schlecht. Das ist
gut. Von diesem guten Ruf zu profitieren ist auch nicht falsch.</p>



<p>Darum
geht es nicht. Es geht darum ob wir auf diesem guten Ruf unseren
Selbstwert, oder unsere Hoffnung bauen! Dann wird es schräg.</p>



<p>→
gemeint ist damit auch nicht, dass wir vor uns hinmurmeln sollen: ich
kann nix, ich bin nix, ich weiß nix. Jeder von uns kann etwas. Gott
möchte, dass wir an seinem Tun mitwirken. Und Gott möchte, dass wir
das was wir von ihm erhalten haben, an Geld, Weisheit oder sonstigen
Fähigkeiten einsetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Respekt</h4>



<p>Es
geht darum, anzuerkennen, dass Gott größer ist. Das ist es
was Jesus von uns fordert. Es geht darum zu respektieren, dass Gott
alles im Griff hat und nicht wir selber. Jesus fordert uns auf,
Gottes als Herrn anzuerkennen. Seine Weisheit, seinen Verstand, seine
Kraft, seine Erkenntnis usw. zu respektieren.
</p>



<p>Wenn wir coole
Aktionen machen – wie z.B. die Aktion „Bei Anruf Milch“, wenn
wir uns um die Bedürftigen kümmern, wenn wir Menschen von Jesus
erzählen, dann ist das gut!
</p>



<p>Aber wenn wir es aus
eigener Kraft tun, dann fehlt die Gottesfurcht. Dann denken wir, wir
könnten es ohne Gott tun.</p>



<p>Wenn wir unsere Kinder gut erziehen, oder als Schüler in der Schule fleißig sind, wenn wir ehrlich sind – aber die Furcht Gottes fehlt, dann denken wir, es wäre unser eigener Verdienst. Und damit ist der Tod bereits dabei,  Besitz von uns zu ergreifen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein neuer Blick</h4>



<p>Aber nun wendet
Jesus den Blick. Er fordert uns auf, das was noch Lebendigkeit in
sich hat zu stärken.
</p>



<p>Als ich im Altenheim
gearbeitet hab, gab es dort auch Patienten mit einer faulenden Wunde.
D.h. das Fleisch in der Wunde ist nach und nach abgestorben. Und es
war klar, wenn man das tote Fleisch nicht entfernt, also
„wegschneidet“, dann steckt das tote Fleisch, das gesunde Fleisch
an. Und das führt dann dazu, dass der ganze Mensch stirbt.</p>



<p>Jesus geht einen
anderen Weg. Den umgekehrten Weg. Er sagt nicht, wir sollen das Tote
wegschneiden. Jesus sagt, wir sollen das stärken, was noch am Leben
ist.
</p>



<p>Und wenn wir das weiter denken, dann wird  dadurch das, was jetzt Tot ist, wieder lebendig werden. </p>



<p>Was
bedeutet das praktisch? Dass wir dort wo wir Gottesfurcht wahrnehmen,
wo es echten Respekt vor Jesus gibt, wo Menschen die Herrschaft Jesu
anerkennen, wir diese Haltung stärken sollen. Das können einzelne
Menschen sein, Gruppen, Veranstaltungen.
</p>



<p>Das
können auch wir selber sein.
</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fehlhaltung erkennen</h4>



<p>Dazu
ein Beispiel aus meinem Leben. Es ist noch gar nicht solange her,
dass ich erkennen musste, dass ich in vielem was ich in meiner Rolle
als Sozialarbeiter tat Gott außen vor ließ. Ich
hab viel danach gefragt, was wir professionell machen können, welche
Handlungsoptionen wir haben.
</p>



<p>Konkret
hat Gott mir meine
Fehlhaltung an einem
Jugendlichen gezeigt, der sehr auffällig war. Wir
hatten als Team viel
investiert und keine
positive Veränderung wahrgenommen, so dass wir
zum Schluß kamen: es hat keinen Sinn. Der wird über kurz oder lang
im Knast landen. Wir
waren uns einig: Eher in
Kürze.</p>



<p>In
unserer anschließenden Gebetszeit haben wir dann diesen Jugendlichen
Gott anbefohlen. Ich hatte damals
keinen Glauben, dass
irgendetwas passieren würde. Ich
hatte ihn aufgegeben.</p>



<p>Doch
dann ist es passiert.
Dieser
Jugendliche hat
plötzlich angefangen,
die entscheidenden
Fragen zu stellen. Er
hat angefangen sich
gegenüber einem Kollegen zu öffnen, und
Rat von
ihm  anzunehmen.
</p>



<p>Und
als ich das realisiert
hatte, hat Gott mir gezeigt, dass ich mit der falschen Haltung an die
Sache ran gegangen bin. Ich dachte, wir können das mit unserer
Professionalität lösen. Ja klar, haben wir gebetet, aber vertraut
hab ich auf unsere sozialarbeiterischen Werkzeuge.
</p>



<p>Ich
meine damit nicht, dass Professionalität nicht wichtig ist. Aber
Professionalität braucht immer auch das Bewußtsein, dass ohne
Gottes Gnade, alles umsonst ist.</p>



<p>Ich komme zum nächsten Punkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Das darf man nicht so eng sehen</strong></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium aufnahmst und auf seine Botschaft hörtest? Richte dich wieder nach ´meinem Wort` und kehre um! Wenn du jedoch weiterhin schläfst, werde ich dich wie ein Dieb überraschen und zu einem Zeitpunkt kommen, an dem du nicht mit mir rechnest. </em> </p>
<cite>Offenbarung 3, 3</cite></blockquote>



<p>Jesus möchte, dass
die Gemeinde sich erinnert, wie es „am Anfang“ war. Als die erste
Liebe aufgebrochen ist und eine sehr hohe Bereitschaft da war, sich
ganz nach dem auszurichten, was Gott in seinem Wort sagt.
</p>



<p>Erinnern wir uns
noch, wie es war, als wir angefangen haben, mit Jesus unterwegs zu
sein? Bei mir war das so, dass ich sehr genau versucht habe,
herauszufinden was Jesus von mir möchte, oder nicht mehr möchte.</p>



<p>Ist die Musik in
Ordnung, die ich höre? Wie ist das mit dem Alkohol? Wie möchte
Jesus, dass ich mich gegenüber meiner Freundin verhalte?</p>



<p>Heute merke ich, dass ich Vieles relativiere. Das darf man doch nicht so eng sehen.</p>



<p>Aber Jesus möchte,
dass die Gemeinde umkehrt, Buße tut und sich wieder so Gott
unterordnet. Jesus möchte dass jeder von uns immer wieder neu
umkehrt, Buße tut und sich neu Gott unterordnet.</p>



<p>Es ist ja so
nachvollziehbar. Die Gemeinde in Sardes hat sich eingerichtet hat.
</p>



<p>Sie hat einen guten
Ruf, in der Stadt, unter den anderen Gemeinden.
</p>



<p>Man bekommt
Anerkennung von den Menschen, vielleicht dafür, dass man loyal ist
oder dafür dass man die Armen versorgt.
</p>



<p>Man ist reich an
Vermögen und profitiert vom Wohlstand der gesamten Stadt.</p>



<p>Es ist so gut
nachvollziehbar, aber es ist immer eine Falle.</p>



<p>Wer will schon
seinen guten Ruf verlieren?
</p>



<p>Wer will auf
Anerkennung verzichten – selbst wenn man es nicht darauf anlegt,
Anerkennung zu bekommen – sie zu bekommen, ist doch toll.
</p>



<p>Und Wohlstand, das
ist sicher auch nichts schlechtes.</p>



<p>Liebe Zuhörer. Hier spricht Jesus direkt in unsere Situation. In meine Situation als Mensch dieser Gesellschaft. In die Situation der Kirche in diesem Land. In die Situation des CVJM in dieser Stadt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Darf man das alles nicht so eng sehen?</h4>



<p>Bin ich bereit meinen guten Ruf zu verlieren um Gottes Willen?</p>



<p>→ wenn ich
Stellung beziehe zu einem Thema, das gesellschaftlich vielleicht ganz
anders gesehen wird, als ich das aus meinem Verständnis der Bibel
erkennen kann. Oder sage ich mir: das darf man nicht so eng sehen.</p>



<p>Bin ich bereit auf Anerkennung zu verzichten um Gottes Willen?</p>



<p>→ wenn ich das tue
was ich von Gott her für richtig erkenne, und nicht das was die
Anderen von mir erwarten. Oder sage ich mir: das darf man nicht so
eng sehen.</p>



<p>Bin ich bereit auf Wohlstand zu verzichten um Gottes Willen?</p>



<p>→ wenn ich nicht
den Job annehme, der das meiste Geld bringt, oder Macht oder…
sondern den, von dem ich denke, dass Gott mich dort haben will, oder
bin ich bereit, dass mein Wohlstand nicht dazu dient, dass ich mir
alles leisten kann, sondern dazu dient ihn zu teilen. Oder sage ich
mir: das darf man nicht so eng sehen.</p>



<p>In Jesaja 11, 4
steht: <em>&#8230;</em><em>[er]wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und
rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem
Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem
seiner Lippen den Gottlosen töten.</em></p>



<p>Das macht deutlich:
Jesus fordert auf umzukehren. Jesus fordert uns auf, dass wir uns neu
ausrichten. Das ist das Ziel seiner Anklage! Sein drohen geschieht
nicht aus Zorn, sondern aus Liebe. Sein Drohen soll uns nicht
vernichten, sondern soll uns anregen, uns zu verändern.</p>



<p>Nehmen wir die
Dringlichkeit mit der Jesus spricht wahr? Lassen wir es zu, dass es
uns trifft? Lassen wir zu, dass Jesus in unser Leben spricht? Durch
die Bibel oder durch andere Menschen? Jesus möchte uns gewinnen.
Jesus möchte, dass wir uns Ihm zuwenden.
</p>



<p>Wir kommen zu Punkt vier</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Verheißung
eines unfassbaren Siegespreises</strong></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Aber es gibt bei euch in Sardes einige, die ihre Kleider nicht beschmutzt haben. Sie werden einmal in weißen Festgewändern ´im Triumphzug` neben mir hergehen; sie sind es wert. </em> </p>



<p><em>Jedem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, wird ein weißes Festgewand angelegt werden. Und ich werde seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen Engeln zu ihm bekennen.</em></p>
<cite>Offenbarung 3, 4f</cite></blockquote>



<p>Ich
weiß nicht, wer von uns eine Vorstellung eines Triumphzugs hat. In
meiner Vorstellung ist es gigantisch. Der siegreiche Heerführer
zieht in die Stadt ein. Bei ihm sind seine heldenhaften Veteranen.
Der Boden ist mit Rosenblättern bedeckt. Die ganze Stadt ist auf den
Beinen und Jubelt und feiert. Im Triumphzug werden wichtige
Gegenstände gezeigt, die erobert wurden.
</p>



<p>Und
diejenigen die sich durch ihr Verhalten beim Feldzug besonders
empfohlen haben, dürfen in der Nähe des siegreichen Heerführers
gehen.</p>



<p>Was
für eine besondere Ehre!</p>



<p>Vermutlich
lässt sich dies gar nicht mit irgendetwas von heute vergleichen.
Aber wenn Du Dir vorstellst, die aus Deiner Sicht bedeutendste Person
– sowohl gesellschaftlich als auch persönlich – erwählt Dich
dazu, bei einem großen Fest direkt neben ihr zu sitzen. Vielleicht
kommt das ein bisschen an dieses Triumphzug Bild heran.</p>



<p>Jesus
gibt diese Verheißung des gemeinsamen Triumphzuges mit ihm,  für
diejenigen aus Sardes, welche ihre Kleider nicht beschmutzt haben –
also die sich kultischer und sexueller Unreinheit entzogen haben.
</p>



<p>Und
Jesus gibt
sie allen, die siegreich aus
dem Kampf hervorgehen.
Diese werden von ihm gerecht
gesprochen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Werkgerechtigkeit?</h4>



<p>Das
klingt ein wenig nach Werkgerechtigkeit. Also danach, dass ich mir
das ewige Leben verdienen kann, wenn ich nur das richtige tue.</p>



<p>Siegreich im Kampf meint hier nicht, dass wir uns gegen Sünde und Versuchungen mit unserer eigenen Kraft durchschlagen müssen oder können. Siegreich im Kampf meint, dass wir bereit sind uns immer wieder neu auf Jesus auszurichten und von ihm versuchen zu hören was dran ist. </p>



<p>Ein
Jünger, ein Nachfolger Jesus zu bleiben, geht nicht ohne Kampf. Das
sind innerliche Kämpfe mit meinen eigenen Herausforderungen, oder
äußerliche Kämpfe durch Menschen oder Umstände.</p>



<p>Keinen
dieser Kämpfe kann einer von uns alleine gewinnen. In diesem Kampf,
haben wir einen an unserer Seite, mit dem wir zum Sieg aber genauso
auch durch Niederlagen gehen können. Gerecht, werden wir nur durch
Jesus und seine Gnade.</p>



<p>Der
Sieg von dem hier Jesus redet, ist nicht in dem Sinne zu verstehen,
dass wir die verschiedenen  Schlachten gewinnen, in dem Sinne, der
Sünde zu widerstehen.
</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Sieg ist das ewige Leben</h4>



<p>Der
Sieg ist, das ewige Leben zu erlangen. Dies ist nur möglich, wenn
wir an Jesus dran bleiben.
</p>



<p>Dieses „an Jesus dran bleiben“, sieht von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich aus. Für den einen ist es das tägliche Bibel lesen. Jemand anderes hört regelmäßig Predigten. Mancher bleibt durch Gemeinschaft an Jesus dran, oder durch Gebet, Lobpreis … usw. das sind nur Beispiele. Es gibt sicher noch mehr. </p>



<p>Und
wenn dann Jesus verspricht: „<em>Und ich werde seinen Namen nicht
aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und
seinen Engeln zu ihm bekennen</em>,“  dann wird klar,</p>



<p>dass auch diejenigen die gekämpft haben und siegreich waren, nicht sündlos sind. Denn auch sie benötigen es, dass Jesus sich zu ihnen stellt und Er sich vor dem Gericht Gottes, vor dem jüngsten Gericht zu ihnen bekennt.</p>



<p>Genau
darin zeigt sich die Treue Jesu, wie es in Jesaja 11, 5 steht:
„<em>Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die
Treue der Gurt seiner Hüften.“</em></p>



<p>Jesu
Urteil ist gerecht, und seine Treue ist ein sicherer Halt.</p>



<p>Ich komme zum Schluss </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Demut tut gut
– vom zugeben, dass man selber es eben nicht weiß.</strong></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!</em></p>
<cite>Offenbarung 3, 6</cite></blockquote>



<p>Der
Schlussvers fasst nochmals zusammen, um was es geht.</p>



<p>Es geht eben nicht um unsere Meinung, oder um meine Meinung. Es geht um Gottes Meinung. Und um die Frage, ob ich bereit bin meine Meinung anzupassen. Anzupassen an die Meinung Jesu. </p>



<p>Das
ist bereits im Anfangsvers das Anliegen: „<em>“Ich weiß..“ </em>sagt
Jesus da. Und meint damit: ich weiß es besser, oder ich weiß es und
nicht Du! Sein Ziel ist von Anfang an, dass die Gemeinde und die
Menschen dort bereit sind, sich seinem Urteil, dem Urteil Jesu
unterzuordnen und umzukehren.</p>



<p>Damit das möglich wird, braucht es die Bereitschaft und die Fähigkeit auf das zu hören, was der Geist Gottes sagt. Der Heilige Geist kann vielfältig reden. Er tut es z.B. durch die Bibel, durch Predigten, durch Propheten, durch Ereignisse. </p>



<p>Sein
Reden darin zu erkennen, und
zu erkennen, was nicht das Reden des Geistes ist, sondern das von
Menschen oder wem auch immer, ist
herausfordernd. Gleichzeitig
kann es uns aber auch davor
bewahren, uns einer Sache zu sicher zu sein.
</p>



<p>Aber
auch wenn das nicht einfach ist.</p>



<p>Wenn die grundsätzlich Bereitschaft da ist, eigene Überzeugungen durch Gottes Überzeugungen zu ersetzen, dann ist schon sehr viel „gewonnen“!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h2>



<p>Ich fasse zusammen. </p>



<p>1.
Respektiere Gott als den HERRN, den absoluten Herrscher</p>



<p>→ nicht Deine Kraft, Weisheit etc. ist wesentlich </p>



<p>2.
Schau in allem auf Jesus, nicht auf Dich selber und
mach es Dir nicht zu bequem</p>



<p>→ kehre um, zur Ehre Gottes </p>



<p>3.
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, dann ist Jesus treu und gerecht</p>



<p>→ dran bleiben an Jesus </p>



<p>4.
Lass Deine eigene Überzeugung, durch das was Gott sagt ersetzen</p>



<p>→ nicht ich lebe, sondern Christus durch mich </p>



<p>Noch
ein Satz zur momentanen besonderen Situation. Auch wenn wir gerade
wirtschaftlich, menschlich und medizinisch in einer herausfordernden
Lage sind: Jesus hat auch diese Situation, in seiner Hand. Es ist
wichtig den Blick immer wieder von einem selber weg, von der
Situation weg, hin auf Jesus zu wenden und von Jesus her zu denken
und zu beurteilen, was jetzt gerade dran ist.
</p>



<p>Ich
habe die letzte Woche angefangen meine Email möglichst immer mit
zwei Aufforderungen zu beenden. Und damit möchte ich jetzt auch
diese Predigt beenden:</p>



<p>Bleib
gesund! Und preise Gott, denn Er ist größer.
</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@jccards?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Marek Studzinski</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/offenbarung?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/aussen-hui-innen-pfui/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gnade</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/gnade/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/gnade/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2020 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Gnadenthron]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Hebräer 4]]></category>
		<category><![CDATA[Hohepriester]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschie1967.de/?p=1112</guid>

					<description><![CDATA[Jesus zu 100% Mensch und zu 100% Gott. Mathematisch unmöglich, Anthropologisch unmöglich, in unserem menschlichen Gehirn nicht wirklich zusammen zu bekommen. Und doch unsere Überzeugung, die Überzeugung der Bibel, doch wahr!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> <em>Weil wir nun aber einen großen Hohenpriester haben, der den ganzen Himmel ´bis hin zum Thron Gottes` durchschritten hat – Jesus, den Sohn Gottes – , wollen wir entschlossen an unserem Bekenntnis zu ihm festhalten. Jesus ist ja nicht ein Hoherpriester, der uns in unserer Schwachheit nicht verstehen könnte. Vielmehr war er – genau wie wir – Versuchungen aller Art ausgesetzt, ´allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass` er ohne Sünde blieb. Wir wollen also voll Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten, damit er uns sein Erbarmen schenkt und uns seine Gnade erfahren lässt und wir zur rechten Zeit die Hilfe bekommen, die wir brauchen.</em></p>
<cite>Hebräer 4, 14 &#8211; 16 Neue Genfer Übersetzung</cite></blockquote>



<h4 class="wp-block-heading">Göttlicher Mensch? Menschlicher Gott?</h4>



<p> Jesus – ganz Gott und ganz Mensch. Jesus kennt die Möglichkeiten Gottes – Jesus hat den Himmel bis zum Thron Gottes durchschritten. Jesus kennt die Herausforderungen/ Versuchungen als Mensch. Er war allen möglichen Versuchungen ausgesetzt, wie wir.</p>



<p>Jesus zu 100% Mensch und zu 100% Gott. Mathematisch unmöglich, Anthropologisch unmöglich, in unserem menschlichen Gehirn nicht wirklich zusammen zu bekommen. Und doch meine Überzeugung, die Überzeugung der Bibel, doch wahr!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein neuer Hohepriester</h4>



<p>Jesus
der Hohepriester: nach jüdischer Sitte/ Überzeugung, darf nur der
Hohepriester, ein einziges Mal im Jahr in das Allerheiligste gehen,
an den Ort, wo nach der jüdisch-biblischen Überzeugung Gott
gegenwärtig ist.
</p>



<p>Doch
dieser Hohepriester Jesus, ist anders. Jesus hat immerwährenden
Zugang zu Gott. 365 Tage im Jahr. Jeden Tag 24 Stunden. Als Jesus
stirbt, reißt der Vorhang im Tempel in Jerusalem. Der Vorhang, der
das Allerheiligste vom restlichen Tempel trennt. Und damit wird
deutlich, diese Regel, dass nur der Hohepriester einmal im Jahr ins
Allerheiligste gehen darf, ist beendet mit dem Tod Jesu.
</p>



<p>Denn
dieser Jesus ist der Vermittler zwischen Gott dem Vater und den
Menschen. Er stellt die Verbindung her. Das kann er, weil dieser
Jesus alle Sünde auf sich genommen hat. Denn er war ohne Schuld. Er
ist keiner Versuchung erlegen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gnade erhoffen, erwarten, empfangen</h4>



<p>Und weil das so ist,
dürfen wir mit mutigem Herzen vor den Gnadenthron Gottes kommen. Wir
dürfen mit der Zuversicht vor Gott kommen, dass dieser Gott unsere
Herausforderungen kennt.
</p>



<p>Und dann dürfen wir
hoffen und vertrauen, dass Gott uns Erbarmen schenkt – Erbarmen
heißt er leidet mit uns! und es ist ihm ein Anliegen uns zur Hilfe
zu kommen!</p>



<p>Danach dürfen wir hoffen und vertrauen, dass er uns eine Gnade erfahren lässt – Gnade bedeutet, dass die Strafe die uns rechtmäßig zusteht, außer Kraft gesetzt wird.</p>



<p>und letztlich dürfen wir hoffen und vertrauen, dass wir zur rechten Zeit das bekommen, was wir brauchen. Nicht unbedingt das was wir wollen. Aber das was wir brauchen.</p>



<p>Wenn wir jetzt
gleich Abendmahl feiern und dann später füreinander und miteinander
beten, dann dürfen wir dies alles, mit großem Vertrauen in Anspruch
nehmen.</p>



<p>Gottes Erbarmen ist
mit uns. Er leidet mit uns. Mit dem was uns auf der Seele liegt, mit
dem was uns frustriert, verletzt, ärgert …. Gottes Gnade gilt für
uns. Egal was wir für einen Mist gebaut haben. Egal wie unfähig wir
sind. Gott ist gnädig. Und Er wird uns zur richtigen Zeit das geben,
was wir brauchen. Vielleicht ist das unvorstellbar. Vielleicht denken
wir: „Stimmt denn das?“ oder wir sind enttäuscht, weil wir
vermissen mussten, dass Gott das gibt was wir denken, was er hätte
geben sollen?</p>



<p>Aber auch diese Zweifel sind  bei Gott, im Übrigen gut aufgehoben.</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/ko/@mimg?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Miriam G</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/gnade?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/gnade/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>“Jesus &#8211; der auferstandene</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/jesus-der-auferstandene/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/jesus-der-auferstandene/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2019 17:32:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[auferstanden]]></category>
		<category><![CDATA[auftraggeber]]></category>
		<category><![CDATA[auserwählt]]></category>
		<category><![CDATA[Berufen]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Jünger]]></category>
		<category><![CDATA[missionsbefehl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschie1967.de/?p=1058</guid>

					<description><![CDATA[Auftraggeber für uns alle” (Matthäus 28, 16-20) Hier die Audiodatei &#8211; der Text zum hören &#8211; Original von der Ostertagung des CVJM Esslingen e.V. Matthäus 28, 16 – 20 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auftraggeber für uns alle” (Matthäus 28, 16-20)</h4>



<p>Hier die Audiodatei &#8211; der Text zum hören &#8211; Original von der Ostertagung des CVJM Esslingen e.V.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2019/04/2019-OT-Sonntag-Mt28.mp3"></audio></figure>



<p>
<em>Matthäus 28, 16 – 20 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf
den Berg, den Jesus für die Begegnung mit ihnen bestimmt hatte. Bei
seinem Anblick warfen sie sich vor ihm nieder; allerdings hatten
einige noch Zweifel. Jesus trat auf sie zu und sagte: »Mir ist alle
Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern
und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles
zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin
jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.« </em>
</p>



<p>Ich
lade euch ein, dass ihr euch in einen der elf Jünger hineinversetzt,
die Jesus nach Galiläa geschickt hatte und ihnen dort begegnet.  Was
dieser Jünger denkt und fühlt, hat m.M.n. viel gemeinsam mit dem,
wie wir denken und fühlen.</p>



<p>Ihr
könnt dabei die Augen schließen, oder das Kreuz hier an der Wand
anschauen, und dem nachspüren was ihr hört und spürt. Schaut, was
euch entspricht und gut tut.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>„Der Jünger“: </strong></h4>



<p>Es ist Jesus. Ich erkenne ihn. Soll ich zu ihm hingehen und mich nieder werfen? Ich spüre eine Kraft die von ihm ausgeht. Nein, es ist noch mehr als Kraft. Es ist Liebe, Güte, Frieden. Ich muss mich niederwerfen – es geht gar nicht anders. Ihn anzublicken, das ist unglaublich. Es ist schrecklich und gleichzeitig das Schönste was es gibt. Ich möchte Ihm meine Ehrerbietung zeigen. Ich lege mich mit meinem Gesicht zum Boden hin und stecke meine Hände aus. Es ist so gut, Ihn zu verehren und meinen Respekt und meine Liebe für Ihn zum Ausdruck zu bringen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Zweifel</strong></h4>



<p>Was hatte ich doch für Zweifel, als mir erzählt wurde, dass Jesus von den Toten zurückgekehrt wäre. Ich konnte es nicht glauben. Doch dann bin ich Ihm begegnet. Oder eher Er mir. Er war plötzlich in unserer Mitte. Und da waren alle Zweifel  fort. Immer wenn ich Jesus anschaue, dann gehen die Zweifel fort. Doch noch heute Morgen hab ich mich gefragt, ob Jesus heute wirlich da sein würde, wenn wir zu dem Berg gehen, wo Er uns treffen wollte. Ich frage mich: Ist Jesus wirklich tot gewesen und nun wieder lebendig? Lebendig für immer? Wird Er nicht mehr sterben? Oder sind das alles nur Fake News?  </p>



<p>Das
ist doch unglaublich, dass ich immer wieder Zweifel habe, und das,
obwohl ich unglaubliche Dinge gesehen habe, die Jesus getan hat. Er
lief auf dem Wasser, er hat Lazarus aus dem Grab geholt, er hat mit
wenig Essen mehrere tausend Menschen satt gemacht. Und trotzdem,
immer wieder sind sie da, die Zweifel. Was bin ich doch für ein
elendiger Versager. Ob die anderen auch Zweifel haben? Ich glaube
nicht.
</p>



<p>Aber
Thomas, ja Thomas der hatte Zweifel. Große Zweifel.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Jesus = Gott?</strong></h4>



<p>Jetzt kommt Jesus auf uns zu. Er sagt, er habe die absolute Macht über alles. Wenn das stimmt, dann ist Er Gott. Kann das sein? Kann Jesus Gott sein?</p>



<p>Wenn
er wirklich auferstanden ist – dann muss es wahr sein. Aber, wie
kann ein Mensch Gott sein? Oder wie kann Gott zu einem Menschen
werden. Ich kann das nicht verstehen. Und doch ist es wahr. Muss ich
das überhaupt verstehen? Ich glaube nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Geht!</strong></h4>



<p>Jesus sagt, wir sollen zu den Heiden gehen. Er schickt uns tatsächlich hinaus aus unserer Heimat. Jesus schickt uns hin in die Welt. Wir sollen den Menschen von Ihm erzählen. Ihnen sagen, was wir gesehen und erlebt haben. Wir sollen die Menschen zu seinen Jüngern machen. Wie kann das sein? Wir sind doch die Auserwählten. Und nun sollen noch andere dazu kommen? Ich verstehe es nicht wirklich. Aber ich spüre in mir, dass ich das was ich mit Jesus erlebt habe nicht für mich behalten darf.</p>



<p>Doch
wie sollen wir das hinkriegen, andere zu Jüngern zu machen? Wir sind
doch nur einfach Menschen. Ich glaub nicht, dass ich das kann. Ich
weiß nicht, wie das gehen soll.</p>



<p>Jesus
sagt, wir sollen die Menschen lehren, was Er uns gelehrt hat. Und
ihnen sagen, was gut und richtig ist. Was für eine Herausforderung.
Das kann ich nicht. Ich trau mich nicht. Petrus, ja der kann das. Und
Johannes natürlich. Aber ich?</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Jesus weiß</strong></h4>



<p>Aber Jesus traut es mir zu. Jesus weiß was Er tut. Er verspricht immer da zu sein. Immer dabei. Wenn das stimmt, und Jesus dabei ist, dann müsste es vielleicht möglich sein, Menschen zu seinen Jüngern zu machen. Nein, dann ist es möglich. Dann kann sogar ich das tun. Jesus hält mich für fähig dazu. Jesus macht mich fähig dazu! Wie großartig ist das denn?</p>



<p>Mit
seiner Zusage immer mit dabei zu sein und uns nie alleine zu lassen,
kann ich es wagen. Es wagen meine Heimat zu verlassen und anderen
Menschen von Jesus erzählen. Und dann, mal sehen was passieren wird.
Jesus ist mit mir. Darauf kann ich mich verlassen.</p>



<p><em>Soweit
mal, mögliche Gedanken eines der Elf.</em></p>



<p>
<em>Vielleicht hast Du Dich in dem einen oder anderen Gedanken
wiedergefunden. Vielleicht hast Du ähnliche Fragen oder Zweifel.
Eins ist wichtig: Jesus hält Dich für geeignet Ihm nach zu folgen.
Jesus hält Dich für geeignet, Sein Zeuge zu sein. Jesus hält Dich
für geeignet, Menschen zu Jüngern zu machen. Jesus ist es, der Dich
dafür befähigt. Und zwar individuell, unterschiedlich, rüstet Er
jeden von uns mit speziellen Gaben aus, mit denen wir diesen Auftrag
erfüllen können. Ein leckeres Essen zu kochen, die Technik bei
einer Veranstaltung zu machen oder die Stühle dafür zu stellen kann
dabei genauso zielführend sein, wie eine Predigt zu halten. Deshalb
schau nicht nach links oder rechts, zu Deinem Bruder oder Deiner
Schwester und denk nicht, so müsste es bei Dir sein. Schau auf
Jesus.</em></p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@ifbdesign?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Benjamin Smith</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/ressurection?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/jesus-der-auferstandene/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2019/04/2019-OT-Sonntag-Mt28.mp3" length="7690199" type="audio/mpeg" />

			</item>
	</channel>
</rss>
