<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kind Gottes &#8211; jesus-follower.xyz</title>
	<atom:link href="https://jesus-follower.xyz/tag/kind-gottes/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://jesus-follower.xyz</link>
	<description>Predigten, Impulse und andere Inhalte von Verkündigung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Apr 2025 15:26:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2022/04/logoohneuntertextklein_bearbeitet-1-150x150.jpg</url>
	<title>Kind Gottes &#8211; jesus-follower.xyz</title>
	<link>https://jesus-follower.xyz</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Jesus Lifestyle</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/jesus-lifestyle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 15:26:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Heilig]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Kind Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[vollkommen]]></category>
		<category><![CDATA[What would Jesus do?]]></category>
		<category><![CDATA[WwJd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://jesus-follower.xyz/?p=1687</guid>

					<description><![CDATA[Was denkt ihr, ist ein „Jesus Lifestyle“? der „Jesus Lifestyle“ ist ein sündloses Leben zur Ehre Gottes!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Predigt beim @home am 24.03.2025</p>



<p>Hier das Audio&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2025/04/videoplayback.mp3"></audio></figure>



<p>Liebe CVJMer,<br>dieser @home, steht unter dem Titel: „Jesus Lifestyle“.</p>



<p>Und ich möchte mit einer Frage an euch einsteigen. Was denkt ihr, ist ein „Jesus Lifestyle“? Ich bitte euch, euer Smartphone zu zücken und die auf der Folie angezeigten QR Code zu scannen, bzw. den Link einzugeben. Ihr findet dort 15 Begriffe, und ich bitte euch, dass ihr die drei davon auswählt, die ihr persönlich am meisten mit einem Jesus Lifestyle verbindet.</p>



<p>Die Streuung der Worte…. alles sind biblische Begriffe…. in der Wertung, wie wichtig oder wie stark wir diese mit Jesus und seinem Leben verbinden, ist unterschiedlich… wenn ich jetzt als nächstes Fragen würde, welche dieser Begriffe, würdest Du als für Dein Leben zutreffend bezeichnen…. was würde herauskommen?<br>→ ich habe mir diese Frage gestellt. Und hab in der Vorbereitung zu diesem Abend heute immer wieder gemerkt, wie wenig mein Leben, in vielen Punkten, einem „Jesus Lifestyle“ entspricht. Mir ist an vielen Stellen klar geworden, auch wenn ich schon so viele Jahre mit Jesus unterwegs bin, ich bin ein Sünder, ganz und gar nicht perfekt. Ich bin vom Jesus Lifestyle ganz schön weit weg. Mir ist wichtig, das vorweg zu sagen. Was ich in den nächsten Minuten sage, davon bin ich überzeugt, aber ich bin selber auf diesem Weg, und haben es in meinem Leben nur zu wenigen Prozenten umgesetzt. Ich bin nach wie vor ein Lernender, einer der auf dem Weg mit Jesus ist.<br>Und ich möchte euch alle dafür gewinnen, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen. Ich mit euch und ihr mit mir.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was erwartet euch in den nächsten Minuten? </h3>



<p>Es geht mir um drei Fragen, zu denen ich euch gerne in meine Überlegungen mit hinein nehmen möchte.<br>1. Was ist „der Jesus Lifestyle“?<br>2. Warum ist es gut und wichtig, den „Jesus Lifestyle“ zu leben?<br>3. Wie kann es gelingen, dass der „Jesus Lifestyle“ mein Lifestyle wird?</p>



<p>Punkt 1. ist fast schon beantwortet. Alle Begriffe, die ihr vorhin zur Auswahl hattet, sind Teil eines „Jesus Lifestyle“. Die Liste ist nicht allumfassend, in der Bibel lässt sich noch mehr finden. Aber die Begriffe bilden schon ganz wesentliche Eigenschaften eines „Jesus Lifestyle“ ab.<br>Ich hab mir überlegt, ob es möglich ist in einem Satz zu sagen, was ein „Jesus Lifestyle“ ist und hab es so formuliert: <strong>der „Jesus Lifestyle“ ist ein sündloses Leben zur Ehre Gottes!</strong><br>→ diesem Lifestyle so ähnlich wie möglich zu werden, das, meine ich, sollte unser Ziel sein.</p>



<p>Und vielleicht sagst Du auf diese Aussage: Warum eigentlich?</p>



<p>Gute Frage, warum sollten wir eigentlich den „Jesus Lifestyle“ leben? Reicht es denn nicht aus, wenn wir an Jesus glauben?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reicht es aus an Jesus zu glauben?</h3>



<p>Eine wichtige und sehr grundsätzliche Frage. Reicht es aus, wenn ich an Jesus glaube? Glauben meint hier nicht, ein für richtig halten. Sondern, dass ich Jesus vertraue, dass er für meine Sünden gestorben und leibhaftig auferstanden ist von den Toten!<br>Meine Antwort ist ein eindeutiges: Ja. Ja, es ist ausreichend, an Jesus zu glauben, um ewiges Leben zu bekommen. Dazu gibt es zahlreiche Bibelstellen, die das unterstreichen. Nur mal eine davon: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.“  Johannes 3,16</p>
</blockquote>



<p>Gut. Bleiben wir also bei der Frage von vorhin:</p>



<p>Wenn mein Glaube ausreicht, warum also sollte ich „Jesus Lifestyle“ leben?</p>



<p>Vier gute Gründe will ich nennen (das ist nicht umfassend, aber für mich die wesentlichsten):<br>1. Zum einen sagt Jesus es selber und die Bibel an verschiedenen Stellen, dass wir Jesus/ Gott ähnlicher werden sollen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Der, der euch berufen hat, ist heilig; darum sollt auch ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führen.“ 1 Petrus 1:15</p>
</blockquote>



<p><br>Bezogen auf den Jesus Lifestyle könnte der Vers auch so lauten:<br>Derjenige, der euch in seine Nachfolge gerufen hat, ist heilig. Darum sollt ihr euer Leben so leben, wie es IHM entspricht und seinen Lifestyle in eurem Leben umsetzen.<br>(Es wäre jetzt interessant auszuführen, was es bedeutet heilig zu sein. Das habe ich aus Zeitgründen ausgelagert und für die Kleingruppen zu der Frage eine Vorlage erstellt)<br>Ein zweiter Vers lautet:<br></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“<br>Matthäus 5:48 </p>
</blockquote>



<p>oder mit dem Jesus Lifestyle:<br><strong>Ihr aber sollt den Lifestyle von Jesus umsetzen, denn er entspricht eurem Vater im Himmel.</strong></p>



<p>Dieser Vers leitet schon zum zweiten Grund über, warum wir einen „Jesus Lifestyle“ leben sollen.<br>2. Weil es für uns als Kinder Gottes das Natürlichste der Welt ist, unserem Vater im Himmel ähnlicher zu werden. Und dieser Vater im Himmel in Jesus Mensch geworden ist, deshalb ist es normal und entspricht unserer Gotteskindschaft, dass wir Gott immer ähnlicher werden und damit diesem „Jesus Lifestyle“ entsprechen.<br>Karl Valentin bringt es mit dem folgenden Satz auf den Punkt:<br>„Kinder brauchen nicht erzogen werden, sie machen uns eh alles nach!“<br>→ ist eine Tatsache, dass wir unseren Eltern ähnlich werden, auch in dem wie wir denken und handeln.<br>Wer noch keine Kinder hat, kann vielleicht mehr damit anfangen, wie es ist, wenn man einem Influencer folgt. Indem wir dieser Person folgen und ständig seine Posts sehen, wird das Auswirkung auf unser Leben und unser Handeln haben. Ich glaube nicht, dass es so stark ist, wie das wie Eltern prägen, aber es kann ggf. sehr nahe dran sein.<br>3. Der dritte Grund ist der, dass die Welt, die Menschen, die Jesus noch nicht kennen, an uns, den Christen, bzw. der Gemeinde, erkennen können sollen, wie Jesus ist. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Johannes 13,34f</p>
</blockquote>



<p>oder </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben … So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Matthäus 5,14–16 </p>
</blockquote>



<p><br>An UNS sollen die Menschen JESUS erkennen können. Tun sie das? Ich befürchte, dass sie das sehr häufig leider nicht tun.<br>Römer an Kaiser Hadrian im 2 Jhdt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Sie lieben einander, und sie retten die Waisen aus den Händen derer, die sie misshandeln. Wer etwas hat, gibt ohne Neid dem, der nichts hat. Wenn sie einen Fremden sehen, nehmen sie ihn in ihre Häuser auf und freuen sich über ihn wie über einen wahren Bruder.“</p>
</blockquote>



<p><br>4. Der vierte Grund ist für alle unter uns, die auf Lob und Anerkennung stehen. Die Bibel spricht an verschiedenen Stellen davon, dass diejenigen, die Jesus mit ganzem Ernst nachfolgen, die „seinen Lifestyle“ leben, belohnt werden und dass Gott sie als treue und tüchtige Diener bezeichnet. Wir tun uns heute in der Regel eher schwer, unser Verhalten und Belohnungen zusammen zu bekommen. Aber lest dazu mal z.B. Matthäus 25. Dann wird deutlich, dass das durch und durch biblisch ist.</p>



<p>Hab ich euch gewinnen können? Seid ihr mit mir der Meinung, dass es gut und richtig ist, das der „Jesus Lifestyle“ in unserem Leben sichtbar wird?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kann es denn gelingen, dass der „Jesus Lifestyle“ zu meinem Lifestyle wird?</h3>



<p>Als ich zum Glauben kam, ging es für mich immer darum, was zu tun ist. WwJd war mein Spruch. z.B. Soziale Gerechtigkeit, richtiges ethisches Verhalten oder den Zehnten geben, also 10% meines Einkommens zu Spenden. Ich war der Ansicht, dass ich jeden Tag ein Kapitel der Bibel lesen sollte und danach noch einige Zeit beten, damit mein Glaube „richtig“ ist. Mir war das, etwas suspekt, wenn immer wieder davon die Rede war, dass es doch um Beziehung mit Jesus geht.<br>Und wenn ich mir den CVJM Esslingen anschaue, dann meine ich, dass ich da nicht alleine bin. Für viele von uns, steht die Arbeit für Jesus, für Gott im Vordergrund. Und ich möchte das gar nicht schlecht reden. Das ist auf jeden Fall was Gutes, sich ganz praktisch für das Reich Gottes einzusetzen, für Menschen da zu sein, von Jesus zu erzählen oder auch jeden Tag in der Bibel zu lesen und sich Zeit fürs Gebet zu nehmen.<br>Aber die Gefahr ist, dass wir bei all dem was zu tun ist, das eigentlich Wesentliche vergessen, oder vernachlässigen. Nämlich auf Jesus zu schauen und mit IHM in Beziehung zu sein. Jesus soll die Priorität Nummer 1 sein!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meine Identiät</h3>



<p>Liebe Leute, wir sind Kinder Gottes! Es ist wichtig, dass wir uns dies jeden Tag neu bewußt machen. <br>Zuerst und vor allem bin ich<br>ein geliebtes Kind Gottes.<br>DAS IST MEINE IDENTITÄT! Meine wichtigste Identität.</p>



<p>Und erst danach, aus dieser Tatsache heraus, dass ich Kind Gottes bin, entsteht dann alles andere. Mein Denken, Mein Handeln, Mein Leben, Mein Tun.</p>



<p>Was bedeutet es, wenn wir Kinder Gottes sind? Wenn Du ein Kind Gottes bist, dann bist Du mit Jesus verwandt. Er ist Dein Bruder. Gott Dein Vater. Ein liebender Vater, ein barmherziger Vater. Ein allmächtiger Vater. Der König der Welt und des Universums. Damit bist Du auch ein Königskind. Du hast eine besondere Würde. Du bist wertvoll. Und noch vieles mehr</p>



<p>Weil ich ein Kind Gottes bin, und weil ich in dieser Identität lebe, werde ich Jesus ähnlicher werden wollen und werden.<br>Und weil ich Kind Gottes bin und Jesus ähnlicher werden will, lese ich in der Bibel und bete.<br>Weil ich in der Bibel lese und bete, wird sich mein Denken verändern.<br>Weil sich mein Denken verändert, wird auch mein Handeln verändert.<br>Und so werde ich mehr und mehr verändert zu dem Bild, das Gott von mir hat. Werde ich Jesus ähnlicher. Es findet eine Veränderung darin statt! Es geht mir nicht mehr in erster Linie darum, etwas zu tun, weil es „richtig“ ist oder „man es als Christ tut“. Sondern, weil ich es möchte, weil es mir wichtig ist!</p>



<p>Paulus führt diesen Gedanken ähnlich aus, wenn auch mit anderen Worten und Begriffen, wenn er am Anfang des zwölften Kapitels des Römerbriefes schreibt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf. Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“</p>
</blockquote>



<p><em>Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.</em><br>→ die Antwort darauf, dass Jesus sein Leben für uns gegeben hat, und uns zu Kindern Gottes macht, ist, dass wir bereit sind unser Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Und daraus folgt dann:</p>



<p><em>Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.“</em><br>→ wenn wir in der Identität als Kind Gottes leben, dann wird das unser Denken verändern, dann können wir mehr und mehr im Sinne Gottes handeln, weil wir mehr und mehr wie Gott denken und dann auch handeln. Dann wird der „Jesus Lifestyle“ zu unserem Lifestyle.<br>Die Identität als Kind Gottes muss die Grundlage für unser Denken, Handeln und Leben sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist die Gefahr groß, dass wir unser Denken und damit dann auch unser Handeln, aus anderen Quellen bestimmen lassen. Aus dem was die Gesellschaft richtig findet, oder meine Clique, oder der Influencer….</p>



<p><strong>→ Willst Du das? Will ich das? als Kind Gottes leben und Dich Jesus zur Verfügung stellen?</strong></p>



<p>Das ist mein Gebet: Ja Jesus, ich will! Ich will als Kind Gottes leben und mein Leben Dir zur Verfügung stellen. Und ich wünschte, ich könnte sage, dann flutscht es und es ist ein Kinderspiel, Jesus ähnlicher zu werden. Leider ist das nicht so. Aber bevor ich das weiter ausführe, möchte ich euch bitten einige Sekunden darüber nachzudenken, ob ihr euer Leben als Kinder Gottes leben möchtet und euer Leben Gott zur Verfügung stellen wollt.</p>



<p>Ja Jesus, ich will! Ich will als Kind Gottes leben und mein Leben Dir zur Verfügung stellen.</p>



<p>Ich möchte ein paar Punkte benennen, die zu beachten sind, wenn wir als Kinder Gottes leben:</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 1. zunächst einmal gibt es so was wir Pubertät, auch im Glaubensleben</code></pre>



<p>Kinder wollen sein, bzw. werden wie ihre Eltern. Pubertierende wollen das nicht. Sie lehnen sich auf. Das ist, wenn wir den Psychologen glauben, notwendiger Teil der eigenen Entwicklung.</p>



<p>In meiner Beziehung mit Jesus war das z.B. die Frage, welche Musik ich höre. Als ich zum Glauben kam, hab ich alles mögliche gehört. Da waren auch Texte dabei und Interpreten, die überhaupt nicht zum Christsein gepasst haben. Mir war bald klar, dass das „eigentlich“ nicht geht. Und mit der Zeit habe ich immer mehr versucht, vor mir selber zu rechtfertigen, warum es trotzdem kein Problem ist, diese Musik zu hören. Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich gemerkt hab, das tut mir nicht gut, diese Musik zu hören und meine Rechtfertigungen, sind nix anderes als eine Auflehnung gegen Jesus. Und es hat auch die liebevolle aber klare Ansage von anderen Christen gebraucht, damit ich das verstanden habe. Da hab ich dann einiges weg geworfen.</p>



<p>Es ist wichtig, dass wir ehrlich sind uns selber gegenüber und Jesus gegenüber, dass wir unser Denken oder Handeln anhand der Bibel überprüfen und dass wir Menschen haben, die uns auch ins Leben reden dürfen und sagen: also an dieser oder jener Sache, da bist Du auf dem Holzweg.</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 2. dann ist „Kind Gottes sein“ ein Wachstumsprozess</code></pre>



<p>Wir wachsen in der Identität als Kinder Gottes. Es wird vielleicht immer mal wieder größere Veränderungen geben, so wie wir ja auch als Kinder in bestimmten Phasen schneller wachsen. Aber es ist ein langer Weg, den wir beginnen und gehen, bis zu unserem Lebensende. Und es gibt sicherlich auch Phasen, wo nicht viel passiert und wir den Eindruck haben, dass wir auf dem Weg stehen geblieben sind.<br>Noch ein Beispiel aus meinem Leben. Wer mich schon länger kennt, weiß dass ich beim Fussball so richtig heftig ausrasten kann. Das war früher so extrem, dass es mir mehr als nur peinlich war. Immer wieder bin ich dieses Verhalten im Gebet und im Mentoring angegangen, und immer wieder gescheitert. Sicherlich hat sich was verändert, aber es gibt immer noch Tage und Spiele, wo ich Dinge sage, die ich nicht sagen will, die ich auch nicht richtig finde. Ja, ich habe hier Veränderung erfahren, aber bin noch immer auf dem Weg, und brauche weiterhin die Vergebung Jesu.</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 3. als „Kind Gottes“ kann es auch sein, dass ich etwas tue, weil ich die Überzeugung habe, dass Jesus das möchte. </code></pre>



<p>Ein Kind ist seinen Eltern gegenüber Gehorsam, zumindest wenn es ein braves Kind ist. Gehorsam bedeutet, dass ich etwas tue, weil Jesus es mir sagt/ weil ich erkenne, es ist Gottes Wille, auch wenn ich vom Herzen her, oder von dem was mir eigentlich zunächst entspricht, anders handeln würde. Gehorsam spielt in der Bibel eine wichtige Rolle, ist bei uns aber total aus der Mode. Gehorsam ist eine bewußte Entscheidung. Ich glaube Gott, dass er es gut mit mir meint und dass er weiß was gut und richtig ist, deshalb tue ich, was er will und nicht was ich will. Das ist es, was Jesus im Garten Gethsemane getan hat, als er seinen Vater darum bat, den Kelch des Kreuzestodes an ihm vorübergehen zu lassen und ihn dann doch genommen hat.<br>Die Frage des Gehorsams ist eine Wichtige. Ich habe es hier nur kurz angerissen. Das auszuführen, würde eine eigene Predigt füllen. Ich hab dazu für die Kleingruppen einen Entwurf erstellt. Vielleicht habt ihr in eurer KG Lust, euch dort mit der Frage nach dem Gehorsam zu beschäftigen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code> 4. als „Kind Gottes“ gilt: Du darfst scheitern</code></pre>



<p>Wir werden als „Kind Gottes“ , immer wieder an Punkte kommen, wo wir merken, es gelingt mir nicht, das umzusetzen, was ich eigentlich tun möchte, wie ich mich verhalten möchte. Paulus kennt das auch, wenn er in Römer 7,19 schreibt: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht tun will.“ </p>
</blockquote>



<p>→ Ich leben nicht den Jesus Lifestyle, den ich leben will, sondern den Lifestyle der Welt, den ich nicht leben will.<br>Hab das ja vorhin am Beispiel des Ausrastens beim Fussball erzählt. Aber es gibt noch mehr Bereiche, in denen ich das erlebe.<br>Wir werden scheitern, und wir dürfen scheitern. Das gehört dazu. Das ist es was Kinder tun. Aber: wenn wir merken, es gelingt uns nicht → dann kommt es darauf an, nicht auf die innere Stimme oder die Stimme des Teufels zu hören, die sagt: „Du schaffst es eh nicht, gib auf!“ <strong>Sondern, dass wir wieder aufstehen, unsere Krone als Kind Gottes, des Königs, richten, ggf. kurz durch schnaufen und einen neuen Versuch starten. </strong></p>



<p>Seid ihr dabei, in die Identität als Kind Gottes hinein zu wachsen und den „Jesus Lifestyle“ zu Deinem Lifestyle zu machen?<br>→ Entscheidend ist die Grundhaltung: Du bist ein geliebtes Kind Gottes!<br>und dann aufgrund dieser Grundhaltung den Weg als Kind Gottes mit Jesus zu gehen. In dem Maß und auf die Art, wie es Dir entspricht, wie Du es kannst.<br>Mögliche Unterstützung:<br>→ Bete jeden Tag: Danke Vater, dass ich Dein Kind bin! Lass mich in diese Identität hinein wachsen.<br>→ Lass auf Deinem Start/Sperrbildschirm Deines Smartphones den Satz aufleuchten: Du bist ein geliebtes Kind Gottes. Dazu hat das @home Team einen Screen erstellt…<br>→ Sag einem Freund, dass er Dir jeden Tag oder jede Woche einmal in den gemeinsamen Chat schreiben soll. Andreas, Du bist ein geliebtes Kind Gottes! Lebe in dieser Identität. oder etwas ähnliches. Oder umgekehrt, frag jemanden, ob es ihm recht wäre, wenn Du ihm wöchentlich so eine Nachricht schreibst.<br>→ such Dir einen Mentor, mit dem Du die Herausforderungen besprichst, die es mit sich bringt, einen „Jesus Lifestyle“ leben zu wollen.</p>



<p>Wir haben am Anfang gevotet, welche Eigenschaften wir wesentlich für einen Jesus Lifestyle sehen. Wenn wir das nochmal anschauen: das sind wesentliche Lifestyle Eigenschaften, die in unserem Leben, in unserem CVJM vorkommen sollen. Damit die Menschen dieser Stadt erkennen können, dass Jesus lebt! Dass die Menschen dieser Stadt, den CVJM als einen Ort bezeichnen, an dem die Kinder Gottes zu finden sind. Und dass wir unserem Vater im Himmel Freude machen.</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@gift_habeshaw?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Gift Habeshaw</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/grayscale-photography-of-a-man-standing-in-front-of-a-jesus-graffiti-QDP10NbwcyE?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://jesus-follower.xyz/wp-content/uploads/2025/04/videoplayback.mp3" length="27605813" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Wer bin ich?</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/wer-bin-ich/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/wer-bin-ich/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 07:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Duck]]></category>
		<category><![CDATA[Ebenbild Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Kind Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Wer bin ich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschie1967.de/?p=1332</guid>

					<description><![CDATA[Wer ist Donald Duck?
Es gibt verschiedene Definitionen von Identität – also davon, wer man ist. Vereinfacht kann man sagen, dass Identität ein lebenslanger Prozess ist.
Drei wichtige Prozesse für unsere Identitätsbildung sind Selbsterkenntnis, Selbstgestaltung und Gruppenzugehörigkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Die eigene Identität entdecken</h3>



<p>Dieser Beitrag ist auch als <a href="https://anchor.fm/peschie1967/episodes/Wer-bin-ich----was-macht-meine-Identitt-aus-e118gs5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Podcast</a> anzuhören.</p>



<p>Wer bin ich?</p>



<p>Bestimmt hast Du Dir diese Frage, so oder ähnlich schon mal gestellt.</p>



<p>Denk nicht lange nach. Welche Antwort gibst Du darauf?</p>



<p>Das Erste was Dir auf die Frage einfällt, ist hoch interessant.</p>



<p>Es gibt einen Einblick dahingehend, was Dir im Moment besonders wichtig erscheint, oder wo Du gedanklich gerade dran bist!</p>



<p>Inwieweit Deine Antwort Auskunft darüber gibt, wer Du bist, oder mit anderen Worten, welche Identität Du hast, ist damit nicht gesagt.</p>



<p>Reden wir mal über jemand konkretes. Wer ist Donald Duck? Was fällt Dir dazu ein?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer ist Donald Duck?</h3>



<p>Ich sag mal, was mir dazu einfällt: Donald ist eine Comicfigur von Walt Disney, er ist ein Pechvogel, er ist der Onkel von Tik, Trik und Trak, Donald ist eine Ente, außerdem ist er der Neffe von Dagobert Duck, der reichsten Ente der Welt, Donald liebt Daisy Duck, und Donald ist Phantomias – wer Phantomias nicht kennt: Phantomias ist Donald als verkleideter Retter in der Not – so eine Art Zorro und wenn Donald Phantomias ist, dann ist er ganz anders, als sonst…. ich weiß nicht, was euch noch dazu einfällt.</p>



<p>Donald ist also nicht einfach nur eine Ente, oder der Neffe von Dagobert. Das, wer Donald ist, ist eine Mischung aus vielen unterschiedlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen, von Verwandtschaftverhältnissen und Dingen die er getan hat oder die erwartet werden, dass er tut.</p>



<p>Was würdest Du sagen, ist die wichtigste Eigenschaft oder Identität von Donald?</p>



<p>Ist seine wichtigste Eigenschaft, dass er eine Ente ist, oder dass er Phantomias ist?</p>



<p>Oder ist seine wichtigste Identität, dass er eine Tollpatsch ist, oder dass er der Neffe der reichsten Ente der Welt ist?</p>



<p>Welcher Eigenschaft, würdest Du, welche „Bedeutung“ geben?</p>



<p>Es ist nämlich sehr wichtig, welche Wichtigkeit oder Bedeutung, wir einer Eigenschaft geben. Das trifft auf andere Personen ebenso zu, wie auf uns selber.</p>



<p>Wenn ich Donald als Tollpatsch sehe, dann erwarte ich von ihm andere Dinge, als wenn ich ihn als Phantomias sehe.</p>



<p>Und wenn sich Donald selber in erster Linie als Tollpatsch sieht, dann wird er anders in der Welt unterwegs sein und auch wahrgenommen werden, als wenn er sich als Neffe der reichsten Ente der Welt sieht oder sogar als Phantomias.</p>



<p>Außerdem hat das, wie ich mich selber sehe, auch Auswirkungen auf das was ich tue, es hat Auswirkungen auf mein Handeln. In manchen Geschichten von Donald, kommt das sogar deutlich zum Vorschein. Wenn Donald seine Selbstwahrnehmung, seine Eigenüberzeugung verändert, dann wird aus dem Pechvogel z.B. Phantomias.</p>



<p>Die Frage, wer Du bist, ist also zum einen wichtig und zum anderen gar nicht so einfach zu beantworten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Definition von Identät</h3>



<p>Es gibt verschiedene Definitionen von Identität – also davon, wer man ist. Vereinfacht kann man sagen, dass Identität ein lebenslanger Prozess ist. D.h. die eigene Identität verändert sich immer wieder.<br>Und Identität entsteht aus unterschiedlichen Prozessen. Drei wichtige Prozesse für unsere Identitätsbildung sind Selbsterkenntnis, Selbstgestaltung und Gruppenzugehörigkeit.<br>Identität bildet sich aus Selbsterkenntnis (z.B. durch Eigenreflexion bzw. gemachten Erfahrungen), Identität bildet sich auch aus Selbstgestaltung (also das wie ich mein Leben gestalte, gestalten will), und Identität bildet sich auch durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe (z.B. ich bin Teil der Gruppe Männer, oder Teil des deutschen Volkes).</p>



<p>D.h. ich kann zu einem nicht unwesentlichen Teil meine Identität mitbestimmen. Denn welche Schlüsse ich aus meiner Eigenreflexion ziehe, oder aus den gemachten Erfahrungen, wie ich mich entschließe mein Leben zu gestalten, das kann ich sehr stark mitbestimmen.</p>



<p>Außerdem zeigt sich die eigene Identität auch nach außen hin. Identität kann sich Z.B. in körperlichen Merkmalen äußern, bei Donald z.B. durch seine Entenfüsse oder seinen Schnabel. Identität zeigt sich auch darin wie man auftritt, bei Donald sehr gut sichtbar, wenn er als Phantomias auftritt, oder z.B. als Onkel von Tik Trik und Trak. Identität zeigt sich außerdem in dem wie und was man redet oder auch in den sozialen Kontakten. Selbstredend verkehrt Phantomias mit ganz anderen Leuten, als Donald.</p>



<p>Große Veränderungen oder Ereignisse im Leben können die Identität verändern oder sich auf die Identitätsentwicklung auswirken. Die Pubertät ist z.B. eine wichtige Zeit, um die eigene Identität zu entwickeln, bzw. zu finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Identität aus biblischer Sicht</h3>



<p>Aus der Sicht der Bibel, gibt es zwei wichtige, grundlegende Sein-Zustände, die unsere Identität ausmachen. Und ich bin davon überzeugt, dass es sehr wichtig ist, diese als Fundament für unser Leben zu nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jeder Mensch ist zuerst Ebenbild Gottes</h3>



<p>Die erste ist unser Schöpfungszustand, dass wir als Gottes Ebenbild geschaffen sind. Im 1. Buch Mose (1, 27) steht: <em>„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“</em></p>



<p>Was bedeutet das?</p>



<p>Es bedeutet: Jeder Mensch, egal an was er glaubt, oder nicht glaubt, ist als Ebenbild Gottes geschaffen. Und Ebenbild bedeutet auch, dass in unserem Wesen, in dem was wir möchten und können, das Wesen Gottes zum Vorschein kommt. Wir Menschen haben, wie Gott eine Schöpfungskraft, wir Menschen möchten Beziehung zueinander, wie Gott eine Beziehung zu uns Menschen möchte.<br>Und Ebenbild meint auch, ein Repräsentant zu sein. D.h. wir Menschen sind „Stellvertreter Gottes“ auf Erden. In unserem Handeln, soll sich Gottes Wesen widerspiegeln. Wichtige Wesenszüge Gottes sind z.B. Liebe, Barmherzigkeit, und das Eintreten für Recht und Gerechtigkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jeder Christ, ist ein Kind Gottes</h3>



<p>Die zweite wichtige grundlegende Identität gilt für diejenigen, die zu Jesus Christus gehören. In Apostelgeschichte 17 (28) sagt Paulus: <em>„Denn in ihm (er meint damit Jesus), ´dessen Gegenwart alles durchdringt,` leben wir, bestehen wir und sind wir.[…] Er ist es, von dem wir abstammen.“ </em>D.h. mit anderen Worten: Wir sind Kinder des lebendigen Gottes. Das Johannesevangelium unterstreicht das noch. Dort heißt es dazu: <em>„All denen jedoch, die ihn (damit ist Jesus gemeint) aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, </em><em>Gottes Kinder zu werden.“ </em><em>Johannes 1,12</em></p>



<p>Das hier mit „Recht“ übersetzte griechische Wort kann man auch anders übersetzen. Dann heißt es: <em>All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, </em>gab er die Berechtigung, gab er die Erlaubnis, gab er die Freiheit, die Macht, Gottes Kinder zu werden.<br>Es ist also nicht nur gemeint, das liebe Kind des Vaters zu sein. Mit dieser Kindschaft geht auch die Aufgabe und das Recht einher, in Gottes Auftrag in dieser Welt zu handeln.</p>



<p>Das ist es, was unsere Identität ausmacht. Wir sind Kinder Gottes!</p>



<p>Und wenn das so ist, dass wir Kinder des lebendigen Gottes sind, dann gibt das Dir und mir Würde! Und das sollte Dir und mir Selbstbewußtsein geben. Das ist die wichtigste Identität, die ein Christ hat. Alle anderen Eigenschaften und Wesenszüge, oder Identitäten, müssen sich diesem zuordnen.</p>



<p>Noch einmal die Frage: wer bist Du? Was würdest Du sagen?</p>



<p>Wie viel Identität darf Jesus Dir geben?</p>



<p>Anderer Meinung? Zustimmung? Fragen? Bitte kommentieren!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/wer-bin-ich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kind Gottes werden und sein</title>
		<link>https://jesus-follower.xyz/w-htm/</link>
					<comments>https://jesus-follower.xyz/w-htm/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2016 10:12:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[1.Johannes]]></category>
		<category><![CDATA[1.Johannes 3]]></category>
		<category><![CDATA[Christ werden]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubensgeschwister]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubensgewissheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubensgewissheit erlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus kennen lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kind Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Übergabegebet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://peschie1967.de/?p=792</guid>

					<description><![CDATA[Predigt beim eAg, am 18.09.2016 Hier das Audio Was glaubst Du, wer Du bist? &#8222;Was glaubst Du, wer Du bist? Ein Kind Gottes!&#8220; So lautet die Überschrift für den heutigen Gottesdienst. Wir schließen heute die Predigtreihe unter der Fragestellung: Was...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Predigt beim eAg, am 18.09.2016</p>



<p><a href="https://einanderergottesdienst.org/de/predigt/predigtarchiv/sermon/123-ein-kind-gottes" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier das Audio</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was glaubst Du, wer Du bist?</h3>



<p>&#8222;Was glaubst Du, wer Du bist? Ein Kind Gottes!&#8220; So lautet die Überschrift für den heutigen Gottesdienst. Wir schließen heute die Predigtreihe unter der Fragestellung: Was glaubst Du, wer Du bist? ab. Und auch wenn die letzten Predigten sicherlich viele wichtige Aspekte aufgezeigt haben, was wir sind, so bin ich doch überzeugt, dass für das Thema heute gilt: Das Beste kommt zu Schluß. Das Beste nämlich, dass wir Kinder Gottes sind!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was glaubst Du, wer Du bist? Ein Kind Gottes!</h3>



<p>Der dazugehörige Predigttext kommt aus dem ersten Johannesbrief, Kapitel 3, die Verse 1 und 2. Ich lese nach der Neuen Genfer Übersetzung:</p>



<p><i>Seht doch, wie groß die Liebe ist, die uns der Vater erwiesen hat: Kinder Gottes dürfen wir uns nennen, und wir sind es tatsächlich! Doch davon weiß die Welt nichts; sie kennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Ja, liebe Freunde, wir sind Gottes Kinder, wir sind es hier und heute. ´Und das ist erst der Anfang!` Was darin alles eingeschlossen ist, ist uns vorläufig noch nicht enthüllt. Doch eines wissen wir: Wenn Jesus in seiner Herrlichkeit erscheint, werden wir ihm gleich sein; denn dann werden wir ihn so sehen, wie er wirklich ist.</i></p>



<p>Was für ein inhaltsschwerer Text. In der Vorbereitung habe ich bemerkt, dass jeder Vers, ja fast jeder Halbvers eine eigene Predigt wert gewesen wäre.</p>



<p>Im folgenden gehe ich daher nur auf einige wenige Textteile ein, die mir in der Fragestellung des eAg´s: Was glaubst Du, wer Du bist? Ein Kind Gottes! am wesentlichsten erschienen sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wir!</h3>



<p>„<i>Kinder Gottes dürfen wir uns nennen, und wir sind es tatsächlich!“</i></p>



<p>Wenn der Schreiber des Briefes „Wir“ schreibt, wen meint er damit eigentlich? Natürlich sich und die Adressaten des Briefes. Aber wer von uns heute, kann sich zu diesem „wir“ hinzu zählen?</p>



<p>Dahinter stecken zwei Fragen, die zusammengehören: zum einen: wer ist ein Kind Gottes? und zum anderen: wie wird man ein Kind Gottes.</p>



<p>Anders gesagt: Gibt es einen Gentest dafür, ob jemand ein Kind Gottes ist, oder nicht? Woran kann man feststellen, ob jemand ein Kind Gottes ist?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer ist ein Kind Gottes?</h3>



<p>Die Bibel spricht an mehreren Stellen darüber:</p>



<p>Im Johannesevangelium steht: <i>„All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.”</i> (Johannes 1,12).</p>



<p>Mit anderen Worten: Wer an Jesus glaubt und ihn in sein Herz aufgenommen hat, bekommt das Recht ein Kind Gottes zu werden!</p>



<p>Etwas später im Johannesevangeliums erklärt Jesus, was es bedeutet, an ihn zu glauben und ihn in sein Herz aufgenommen zu haben. Jesus sagt dort: <i>„Ich sage dir eins: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht ins Reich Gottes hineinkommen. Natürliches Leben bringt natürliches Leben hervor; geistliches Leben wird aus dem Geist geboren. Darum sei nicht erstaunt, wenn ich dir sage: Ihr müsst von neuem geboren werden.“</i> (Johannes 3, 5-7)</p>



<p>An Jesus zu glauben ist eine Neugeburt! Das ist nicht wischi-waschi! An Jesus zu glauben heißt, dass unser alter Mensch stirbt! An Jesus zu glauben heißt, aus uns wird ein neuer Mensch! Und geschehen tut das durch Wasser und Geist – also durch die Taufe und den Geist Gottes!</p>



<p>Weiter können wir im Römerbrief lesen: <i>„Denn der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, sodass ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir, wenn wir beten: Abba, Vater! Ja, der Geist selbst bezeugt es uns in unserem Innersten, dass wir Gottes Kinder sind.“</i> (Römer 8,15f)</p>



<p>Der Heilige Geist, den wir bei unserer Neugeburt bekommen haben, der unsere Neugeburt ermöglicht hat, bewirkt, dass wir in unserem Herzen wissen: Ich bin ein Kind Gottes!</p>



<p>Ich fasse zusammen: Wie wird man ein Kind Gottes? Glaube an Jesus, Jesus aufnehmen – z.B. durch ein Gebet, dann Taufe auf den Namen Jesu, Neugeburt und Empfang des Heiligen Geistes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Woran man ein Kind Gottes erkennt.</h3>



<p>Und woran erkennt man, dass jemand ein Kind Gottes ist?</p>



<p>Dass wir Gewissheit in unserem Herzen haben zu Gott zu gehören.</p>



<p>Die Glaubensgewissheit ist der Gentest bzgl. unserer Kindschaft. Unsere Kindschaft, unser Kind Gottes sein, ist also äußerlich nicht unbedingt gleich sichtbar. Sie ist vielmehr in unseren Herzen bezeugt.</p>



<p>Noch ein Kriterium, woran man erkennen kann, dass wir Kinder Gottes sind, nennt unser Text.</p>



<p>Dort steht:„<i>Doch davon [dass wir Kinder Gottes sind] weiß die Welt nichts; sie kennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.“</i></p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet das?</h3>



<p>Die Welt weiß nicht, dass wir Kinder Gottes sind. Mit der Welt sind alle Menschen gemeint, die nicht an Jesus Christus glauben.</p>



<p>Die Welt, hat weder Gott erkannt noch hat sie erkannt, wer die Kinder Gottes sind. Erkannt bedeutet: das Wesen Gottes, und das Wesen der Kinder Gottes zu sehen und nicht nur die Äußerlichkeiten.</p>



<p>Die Welt sieht unsere Fehler, sie sieht, was die Kinder Gottes falsch machen. Sie weist darauf hin, was schief läuft in der Kirche. Sie führt uns vor Augen wie unsinnig unser Glaube ist. Sie versucht alles Mögliche um uns unmöglich zu machen.</p>



<p>Die Welt kann nicht verstehen, dass wir Kinder Gottes sind, weil wir zu Kindern Gottes werden durch die Macht Gottes und nicht weil wir besonders tolle Menschen sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Welt haßt die Kinder Gottes.</h3>



<p>Was uns am wichtigsten erscheint – Jesus – ist für die Welt ein Greuel.</p>



<p>Über John Wesley, den Gründer der methodistischen Kirche wird erzählt, dass als er einmal bemerkte, dass er drei ganze Tage erlebt hatte ohne dass ihn jemand beschimpft, verprügelt oder einen Stein nach ihm geworfen hatte, beschämt niederkniete und betete:„Könnte es sein, dass ich gesündigt habe oder zurückgefallen bin Herr Jesus?“ und er bat Gott, ihm zu zeigen, ob er irgendwelche Fehler gmeacht hätte.</p>



<p>Auf der anderen Seite der Hecke hört jemand sein Gebet, erkannte Wesley und dachte: „Ich werde diesem Prediger eine Lektion erteilen.“ Er ergriff einen Backstein und warf ihn nach Wesley. Der Backstein verfehlte sein Ziel knapp; aber Wesley erhob sich und rief aus: „Danke, Herr, alles ist gut! Ich bin noch in deiner Gegenwart.“</p>



<p>Wesley hat es so verstanden, dass wenn die „Welt“ ihn nicht mag, dann ist das der Beweis, dass er auf dem richtigen Weg ist. Oder übertragen auf unsere Gottes Kindschaft, wenn wir Kinder Gottes sind, dann hasst uns die Welt!</p>



<p>Soweit würde ich nicht gehen. Nicht die ganze Welt muss uns hassen, wenn wir Kinder Gottes sind, aber wir müssen uns schon fragen, ob der Schmusekurs mit der Welt richtig ist. Ob wir nicht in vielem uns der Welt anpassen – um anerkannt zu werden, oder weil die Prägung Gottes weniger Wirkungsvoll in unserem Leben ist, als die Prägung der Gesellschaft. Wenn wir ein Kind Gottes sind und uns von Jesus prägen lassen, dann bedeutet das auch, dass wir in vielen Punkten ein Ärgernis für die Welt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Liebe</h3>



<p>Und noch ein Kriterium, woran zu erkennen ist, wer ein Kind Gottes ist und wer nicht, möchte ich nennen. Zwar wird dieses Kriterium in unserem Bibeltext nicht direkt genannt, aber vor und nach dem Text, wird sehr deutlich davon geredet. Eigentlich ist es ein Doppelkriterium. In Vers ´10 steht:</p>



<p><i>Daran zeigt sich, ob jemand ein Kind Gottes oder ein Kind des Teufels ist: Wer nicht das tut, was ´in Gottes Augen` recht ist, stammt nicht von Gott. Und genauso wenig stammt der von Gott, der seinen Bruder und seine Schwester nicht liebt.</i> (1.Joh.3, 10)</p>



<p>Wer nach dem Handelt was vor Gott richtig ist und wer seine Geschwister liebt, ist ein Kind Gottes. Das erste Kriterium – so handelt, wie es vor Gott richtig ist, das ist nicht immer einfach zu erkennen, denn je nach Prägung können wir da ganz unterschiedlicher Meinung sein. Das zweite aber ist sehr klar. Die Liebe zu den Geschwistern, die Liebe zu den Menschen, die auch an Jesus glauben. Wie stehen wir zu den Geschwistern in anderen Gemeinden? Oder hier in dieser Gemeinde?</p>



<p>Ich fasse nochmals kurz zusammen:</p>



<p>Wie wird man ein Kind Gottes?</p>



<p>&#8211; Glaube an Jesus</p>



<p>&#8211; Jesus aufnehmen</p>



<p>&#8211; Taufe auf den Namen Jesu</p>



<p>&#8211; Neugeburt und Empfang des Heiligen Geistes</p>



<p>Woran erkennt man, das man ein Kind Gottes ist?</p>



<p>&#8211; Glaubensgewissheit</p>



<p>&#8211; Mit der Welt überkreuz</p>



<p>&#8211; den Willen Gottes tun und die Geschwister lieben</p>



<p>Wenden wir uns nun einer weiteren Frage zu!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bedeutung, ein Kind Gottes zu sein.</h3>



<p>Was bedeutet es denn nun, ein Kind Gottes zu sein? Welche Folgen hat es, wenn ich ein Kind Gottes bin?</p>



<p>Wenn wir von einem Kind reden, dann hat das mit Beziehung und mit Recht zu tun. Kind ist ein Beziehungs- und auch ein Rechtsbegriff.</p>



<p>Unsere Gotteskindschaft hat ebenfalls diese beiden Komponenten. Nämlich die Beziehung zu Jesus und was es rechtlich – sozusagen in der geistlichen Welt bedeutet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Elternschaft &#8211; Kindschaft</h3>



<p>Wenn wir uns anschauen, was es hier auf der Welt bedeutet ein Kind zu sein, dann ist das ein sehr gutes Bild dafür, was es im Reich Gottes bedeutet ein Kind Gottes zu sein.</p>



<p>Zunächst einmal haben wir es uns nicht ausgesucht, wann und wo und unter welchen Umständen, wir geboren werden und wer unsere Eltern sind. Das ist etwas, das wir nicht beeinflussen, oder ändern können.</p>



<p>Genauso ist es auch mit dem Kind Gottes sein. Wir können es uns nicht aussuchen. Wir werden von Gott gerufen. Es ist nicht unsere Wahl, ein Kind Gottes zu sein, sondern Gottes Zusage an uns. Wir sind erwählt, Kind Gottes zu sein.</p>



<p>Ein Kind sieht seinen Eltern ähnlich. Manchmal ist es nicht gleich zu erkennen, aber wenn man genauer hinsieht, sind die Merkmale in der Regel nicht zu übersehen. Und so ist es auch der Wille Gottes, dass wir ihm ähnlicher werden. Jesus sagt im Matthäusevangelium: <i>„Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ </i>(Mt. 5,48)</p>



<p>Als Kind haben wir viele Dinge von unseren Eltern geerbt. Zum einen genetisch. Dinge wie die Haarfarbe, Augenfarbe und vieles andere werden in dem Moment festgelegt, wenn das neue Leben beginnt. Andere Dinge, wie z.B. Fingerabdrücke sind zufällig. Und wieder andere Dinge, wie Körpergröße sind zwar schon angelegt, werden aber auch noch von anderen Faktoren beeinflusst.</p>



<p>Auch hier gibt es eine Parallelität zum Kind Gottes sein. In dem Moment, wenn wir beginnen Jesus nachzufolgen, ist schon einiges klar. Wir sind gerecht gesprochen durch das Blut Jesu, wir haben neues Leben durch den Tod Jesu, wir sind Kinder Gottes! Andere Dinge ergeben sich. Welche Auswirkungen hat mein Glaube für meinen Beruf, für meine Freundschaften? Und wieder andere sind schon vorbereitet, aber es gibt verschiedene Faktoren, die mitspielen, wie es in mein Leben zur Geltung kommt, z.B. die Fähigkeiten, die Gott mir gibt. Diese kann ich trainieren um immer besser zu werden, oder aber verkümmern lassen.</p>



<p>Als Kind ist es entscheidend wichtig, das sogenannte Urvertrauen, bzw. eine gute, sichere Bindung zu den Eltern aufzubauen. Das ist ganz wesentlich dafür, wie wir z.B. in unserem Leben handeln, wie wir Beziehungen leben, was uns wichtig ist. Und so ist auch das Vertrauen zu Gott die wichtigste Grundlage unserer Kindschaft. Unser Vertrauen in Jesus zu stärken, zu fördern, gehört zu den wichtigsten Aufgaben in unserem Leben. Vertrauen und Glauben sind im Übrigen in diesem Fall gleich zu setzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zugänge zum Glauben an Jesus</h3>



<p>Die Bibel zeigt, dass die Menschen ganz unterschiedliche Zugänge zum Glauben haben. Manche glauben aufgrund dessen was sie gesehen haben, andere aufgrund dessen was sie gehört haben und wieder andere aufgrund dessen was sie gelesen haben. So ist es auch bei uns. Es sind ganz unterschiedliche Zugänge, wie bei uns der Glaube an Jesus gefördert oder gestärkt werden kann. Die Bibel gibt uns aber Hinweise darauf was Glaube ist und wie er entsteht.</p>



<p>Im Hebräerbrief steht: <i>„Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.“ </i>(Hebräer 11,1) Glaube an Jesus bedeutet also, dass ich überzeugt bin, dass Jesus für mich gestorben ist und von den Toten auferstanden. Ich kann das nicht sehen. Ich kann es nicht beweisen. Aber ich vertraue darauf, dass es wahr ist.</p>



<p>und im Römerbrief steht: <i>„Wie wir gesehen haben, setzt der Glaube das Hören der Botschaft von Christus voraus</i>.“ (Römer 10,17)</p>



<p>Dies bedeutet, dass Glaube daraus entsteht, dass wir die gute Nachricht von Jesus hören. Davon hören, dass Gott uns liebt. Davon hören, dass Jesus Mensch geworden ist, gestorben ist für uns und auferstanden von den Toten…usw. Glaube entsteht also, indem wir z.B. in einen Gottesdienst gehen, oder indem wir die Bibel lesen.</p>



<p>Ein Kind benötigt Anweisungen, Schutz, Erziehung, Versorgung – Ausbildung. Wenn es das nicht bekommt, dann entwickelt es sich – sagen wir mal: ungünstig. Gott will uns dies alles geben. Aber wir sind eben Kinder, und nicht immer bereit das an Anweisung anzunehmen, die Gott uns gibt. Wir sind oftmals blind für den Schutz und die Versorgung, die Gott uns zukommen lässt.</p>



<p>Deshalb ist es wichtig, zu Danken, Gott zu loben, den Blick zu heben auf die Größe Gottes. Wir dürfen und sollen darauf vertrauen, dass Gott es gut mit mir meint. Wir dürfen und sollen auf seine Empfehlungen hören. Es ist nicht hilfreich, ja es ist Sünde, wenn wir uns die Bibel so zurechtdrehen, dass die Aussagen in unsere Vorstellungen passen – oder in die Vorstellungen der Welt! Keine Frage, wir machen Fehler.</p>



<p>Wenn ein Kind sein Zimmer trotz mehrfacher Aufforderung nicht aufräumt und dann ein Elternteil mit einer Strafe droht, dann ist es ja nicht immer so, dass das Kind das dann klaglos macht. Es ist nicht selten, dass es eine Auseinandersetzung gibt, einen Streit. Und vielleicht fallen dann Worte, die einem schon beim Aussprechen leid tun. Doch wenn der Streit vorbei ist, dann darf das Kind selbstverständlich wieder auf den Schoß der Eltern und die Nähe und Liebe spüren.</p>



<p>Und so dürfen auch wir, als Kinder Gottes immer wieder zurück zu unserem Vater im Himmel kommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erben</h3>



<p>Noch ein paar Sätze zum rechtlichen Kindesbegriff:</p>



<p>Als Kind sind wir Erben unserer Eltern. Sowohl in dem was sie getan haben – also was uns prägt – als auch in materieller Hinsicht. Wir erben, was unsere Eltern angespart haben.</p>



<p>Was erben wir als Kinder Gottes?</p>



<p>Alles was Jesus hat, gehört auch uns! Jesus hat Kranke geheilt – das ist unser Erbe. Jesus hat Barmherzigkeit geübt – das ist unser Erbe. Jesus hat sein Leben für uns gegeben – das ist unser Erbe. Jesus ist von den Toten auferstanden – das ist unser Erbe.</p>



<p>Im Johannesevangelium sagt Jesus: <i>„Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun.“</i>(Joh.14, 12)</p>



<p>Das ist unser Erbe. Können wir das Glauben?</p>



<p>Ich fasse nochmals kurz zusammen:</p>



<p>Wie wird man ein Kind Gottes?</p>



<p>&#8211; Glaube an Jesus</p>



<p>&#8211; Jesus aufnehmen</p>



<p>&#8211; Taufe auf den Namen Jesu</p>



<p>&#8211; Neugeburt und Empfang des Heiligen Geistes</p>



<p>Woran erkennt man, das man ein Kind Gottes ist?</p>



<p>&#8211; Glaubensgewissheit</p>



<p>&#8211; Mit der Welt überkreuz</p>



<p>&#8211; den Willen Gottes tun und die Geschwister lieben</p>



<p>Was bedeutet es ein Kind Gottes zu sein?</p>



<p>&#8211; Erwählt</p>



<p>&#8211; Jesus ähnlich</p>



<p>&#8211; Beziehung zu Jesus</p>



<p>&#8211; nach Fehlern, immer wieder zu Jesus zurück kommen</p>



<p>&#8211; tun was Jesus getan hat</p>



<p>Durch Jesus sind wir eine neue Schöpfung, erlöst aus der Gefangenschaft der Sünde, erworben als sein Eigentum und angenommen als seine Kinder. Das ist unsere neue Identität! Und als Gotteskinder haben wir Würde und Autorität.</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@liane?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Liane Metzler</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/child-of-god?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://jesus-follower.xyz/w-htm/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
