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	<title>Offenbarung &#8211; jesus-follower.xyz</title>
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	<description>Predigten, Impulse und andere Inhalte von Verkündigung</description>
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		<title>Aussen Hui &#8211; Innen Pfui</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Peschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2020 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Demut]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesfurcht]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Offenbarung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sendschreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaube es geht vielen von uns so,  dass wir beim Lesen der Offenbarung nicht so recht wissen, was wir damit anfangen sollen. Auch Martin Luther mochte die Offenbarung nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Predigt beim virtuellen <a href="https://www.einanderergottesdienst.de/index.php/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="eAg (opens in a new tab)">eAg</a> am 22.03.2020 </h4>



<p>Die Predigt als Video</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="eAg zuhause, 22. März 2020 | Predigt | Andreas Peschke" width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/PsF3r-zRjxU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>oder als <a href="https://einanderergottesdienst.org/de/predigt/predigtarchiv/sermon/247-lebendig" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Audio hier</a> zu hören;</p>



<p>oder Oldschool, zu lesen&#8230;.</p>



<p>
Liebe virtuelle Gemeinde.</p>



<p> Heute geht es um das Sendschreiben an die Gemeinde in Sardes aus <a href="https://www.bibleserver.com/LUT.NG%C3%9C.MENG/Offenbarung3" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Offenbarung 3, die Verse 1-6.    (opens in a new tab)">Offenbarung 3, die Verse 1-6.   </a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Vorrede</h4>



<p>
Der Vorteil, wenn ihr jetzt zuhause dieses Video schaut ist, dass ihr
einfach kurz pausieren könnt, wenn ihr auf´s Klo müsst, oder eure
Bibel holen, einen Kaffee oder was auch immer. Und auch wenn ich
nuschle oder zu sehr schwäbisch schwätz, dann kann man einfach ein
paar Sekunden zurück springen und nochmals versuchen zu verstehen,
was ich gesagt hab.</p>



<p>
Damit will ich signalisieren: auch wenn es schade ist, dass wir uns
nicht physisch begegnen können, lasst uns das Positive daran
erkennen!</p>



<p>
So auch bei dem was ich jetzt sage: erkenne das, was für Dich jetzt
wesentlich ist. Ich hoffe, es ist für jeden der zusieht, etwas
dabei.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einführung</h4>



<p>Das
erste Buch der Bibel, das ich ganz durchgelesen habe, war nicht  etwa
ein Evangelium, sondern die Offenbarung. Das lag daran, dass ich im
Fernsehen einen Film angeschaut hatte, der
eine Verfilmung der Offenbarung sein sollte.
Verstanden habe ich das
allermeiste das ich da
gelesen hatte nicht, obwohl
– oder vielleicht auch weil ich beim Lesen
– diesen Film im Kopf hatte.</p>



<p>Ich glaube das geht vielen von uns so, dass man beim Lesen der Offenbarung nicht so recht weiß, was man damit anfangen soll. Das liegt unter anderem daran, dass die Offenbarung Bilder und Symbole beschreibt, die oftmals gar nicht so einfach zu verstehen sind.  </p>



<p>Martin
Luther mochte die
Offenbarung nicht, und schrieb in seiner Vorrede zu seiner
Übersetzung der Offenbarung
sogar davon, dass er „<em>nicht
erkennen könne, dass sie vom Heiligen Geist verfasst sei“</em>.
Ein Grund, weshalb er sie ans Ende des NT setzte.</p>



<p>Meine
Predigt ist in fünf Punkte
gegliedert. Beginnen möchte ich mit einigen Anmerkungen zum Text,
damit verständlicher wird, was – zumindest
vermutlich – hinter den Bildern und Aussagen steht.</p>



<p>
Dann will ich mich zu vier Grundaussagen des Textes äußern.
</p>



<p>
Diese Grundaussagen habe ich überschrieben mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>
	Außen Hui – innen Pfui
	</li>



<li>
	Das darf man nicht so eng sehen
	</li>



<li>Die
	Verheißung eines unfassbaren
	Siegespreises
	</li>



<li>
	Demut tut gut – vom Zugeben, dass man selber es eben nicht weiß.
</li>
</ul>



<p> Lesen wir zunächst einmal den Text gemeinsam, ich habe die NGÜ dafür ausgewählt: </p>



<p>
<em>1»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Sardes: Der, bei dem die
sieben Geister Gottes sind und der die sieben Sterne in seiner Hand
hält, lässt ´der Gemeinde` sagen: Ich weiß, wie du lebst und was
du tust. Du stehst im Ruf, eine lebendige Gemeinde zu sein, aber in
Wirklichkeit bist du tot. </em>
</p>



<p>
<em>2 Wach auf und stärke, was noch am Leben ist, damit es nicht auch
stirbt. Denn ich musste feststellen, dass das, was du tust, nicht vor
meinem Gott bestehen kann. </em>
</p>



<p>
<em>3 Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium
aufnahmst und auf seine Botschaft hörtest? Richte dich wieder nach
´meinem Wort` und kehre um! Wenn du jedoch weiterhin schläfst,
werde ich dich wie ein Dieb überraschen und zu einem Zeitpunkt
kommen, an dem du nicht mit mir rechnest. </em>
</p>



<p>
<em>4 Aber es gibt bei euch in Sardes einige, die ihre Kleider nicht
beschmutzt haben. Sie werden einmal in weißen Festgewändern ´im
Triumphzug` neben mir hergehen; sie sind es wert. </em>
</p>



<p>
<em>5 Jedem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, wird ein weißes
Festgewand angelegt werden. Und ich werde seinen Namen nicht aus dem
Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen
Engeln zu ihm bekennen. </em>
</p>



<p>
<em>6 Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den
Gemeinden sagt!«</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Anmerkungen
zum Textverständnis</strong></h2>



<p>Bereits das vierte Wort in unserem Text ist erklärungsbedürftig: Wer ist der Engel der Gemeinde in Sardes? </p>



<p>→ Gemeint sind
damit vermutlich die Vorsteher oder die Ältesten der Gemeinde. Sie
sind als Verantwortliche, die ersten Empfänger des Briefes.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die sieben Geister Gottes</h4>



<p>Nur vier Wörter weiter gibt es die nächste Unklarheit: <em>„Der, bei dem die sieben Geister Gottes sind“. </em>Was hat es damit auf sich?</p>



<p>→ Gemeint ist
damit Jesus, wobei die Zahl sieben die Fülle, die Ganzheit zum
Ausdruck bringt. Also man könnte das dann so übersetzen:
„Derjenige, der die Fülle des Geistes Gottes in sich trägt!“</p>



<p>Die sieben Geister Gottes sind also die Fülle des Heiligen Geistes. Präzisiert wird das noch durch einen Text im Propheten Jesaja. In Kapitel 11 finden wir einen, vor allem in der Weihnachtszeit häufig zitierten Text: </p>



<p>Dort steht (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT.NG%C3%9C.MENG/Jesaja11" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Jesaja 11, 1f (opens in a new tab)">Jesaja 11, 1f</a>):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Und ein Reis
	wird hervorgehen aus dem Stumpf Isais, und ein Schössling aus
	seinen Wurzeln wird Frucht bringen. </em>

</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Und auf ihm wird ruhen der </em><br>1. <em>Geist des HERRN, </em><br>2. <em>der Geist der Weisheit und des </em><br><em>3. Verstandes, </em><br>4. <em>der Geist des Rates und der </em><br><em>5. Kraft, </em><br>6. <em>der Geist der</em> <em>Erkenntnis und der </em><br><em>7. Furcht des HERRN; </em> </li>
</ul>



<p>In diesem Sendscheiben wird also auf eine alte Prophetie Bezug genommen, die in den Evangelien bereits auf Jesus gedeutet wurde. Und in dieser Prophetie, werden dem Heiligen Geist sieben Eigenschaften zugeschrieben, die sehr schlüssig mit der Bezeichnung der sieben Geister Gottes in Verbindung gebracht werden kann. </p>



<p>Dieser Zusammenhang zwischen der alttestamentlichen Prophetie und der neutestamentlichen Auslegung ist wichtig, weil auch die folgenden drei Verse im Jesajatext, zum Verständnis des Offenbarungstextes wichtig sind.  </p>



<p>Ich lese sie vor (Jesaja 11, 3ff): </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Und
	Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht
	richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach
	dem, was seine Ohren hören,</em>
	</li>



<li><em>sondern wird
	mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den
	Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den
	Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen
	töten.</em>
	</li>



<li><em>Gerechtigkeit
	wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner
	Hüften.</em>

</li>
</ul>



<p>Ich glaube, dass
diese drei Verse die Aussagen des Offenbarungstextes unterstreichen
oder sogar erst erklären, bzw. deutlich machen was gemeint ist. Ich
werde das im Folgenden noch ausführen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die sieben Sterne</h4>



<p>Die nächste unklare Aussage ist: <em>„Der die sieben Sterne in seiner Hand hält“</em>  </p>



<p>→ damit sind die
sieben Gemeinden, als Empfänger der sieben Sendschreiben gemeint.
Wobei sieben wiederum die Fülle darstellt, d.h. das Schreiben, die
Aussagen sind nicht nur für die sieben Gemeinden die genannt sind,
sondern haben darüber hinaus auch eine Botschaft an alle andere
Gemeinden, und auch an jeden Einzelnen von uns</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beschmutzte Kleider &#8211; weiße Festgewänder</h4>



<p>Dann ist im Text von <em>„einige, die ihre Kleider nicht beschmutzt haben“</em> die Rede. </p>



<p>→ Dass die
Beschmutzung mit Sünde zusammenhängt ist einleuchtend. Hier im Text
steht allerdings ein griechisches Wort, dass dort wo es sonst noch
vorkommt – bis auf einmal – immer  die Bedeutung von kultischer
und sexueller Unreinheit hat.</p>



<p>Und als letzte
„Anmerkung“ zum Text, noch die Frage, was es mit den weißen
Festgewändern im Triumphzug auf sich hat.  <em><strong>KLICK</strong></em></p>



<p>→ Nach
morgenländischem Verständnis bedeutete ein Festgewand angelegt zu
bekommen, dass man freigesprochen wurde. Freigesprochen vor Gericht,
freigesprochen von einem Vorwurf oder von einer Schuld.
</p>



<p>Im Gegensatz dazu
gilt das Entkleiden oder das Kleider zerreissen als Demütigung und
Schuldig-Sprechung.</p>



<p>Soweit mal ein paar
Anmerkungen, ich hoffe damit lässt sich der Text zumindest mal
grundsätzlich verstehen.</p>



<p>Nun kommen wir zu
vier Grundaussagen des Textes.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Außen Hui –
innen Pfui</strong></h2>



<p>Ich lese nochmals den ersten Abschnitt des Bibeltextes: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Schreibe an den Engel der Gemeinde in Sardes: Der, bei dem die sieben Geister Gottes sind und der die sieben Sterne in seiner Hand hält, lässt ´der Gemeinde` sagen: Ich weiß, wie du lebst und was du tust. Du stehst im Ruf, eine lebendige Gemeinde zu sein, aber in Wirklichkeit bist du tot. </em> </p>



<p><em>Wach auf und stärke, was noch am Leben ist, damit es nicht auch stirbt. Denn ich musste feststellen, dass das, was du tust, nicht vor meinem Gott bestehen kann. </em> </p>
<cite>Offenbarung 3, 1f</cite></blockquote>



<p>Wir kennen das Wort
Scheintod und wissen auch was damit gemeint ist. Auch Scheinheilig
ist bekannt. Was aber meint Scheinlebendig?
</p>



<p>Genau das ist es
aber, was Jesus der Gemeinde in Sardes sagt. Du bist Scheinlebendig.
Du scheinst nur lebendig zu sein. Außen hui – innen pfui.</p>



<p>Der
vorhin erwähnte Text aus Jesaja
11, ihr erinnert euch, das
ist der Vers, der auf die Erklärung folgt, welches die sieben
Geister Gottes sind, kann uns
helfen, den Offenbarungstext besser zu verstehen.
</p>



<p>Dort
heißt es:
</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN.  Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten&#8230;</em></p>
<cite>Jesaja 11, 3f</cite></blockquote>



<p>Jesus beurteilt die Gemeinde also nicht danach, was mit den Augen zu sehen ist, oder mit den Ohren zu hören. Jesus hat einen anderen Blick! Und Sein Blick ist unverschleiert und das daraus ergehende Urteil ist absolut gerecht. </p>



<p>Und der Vers aus Jesaja 11 erklärt auch, was Jesus meint, wenn er davon spricht, dass das, was die Gemeinde tut, nicht vor Gott bestehen kann. Es geht dabei gar nicht darum, dass die Gemeinde falsche Veranstaltungen durchführt. Oder darum, dass die Gottesdienste irgendwie schlechten Lobpreis oder schlechte Predigten haben. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Gottesfurcht</h4>



<p>Gemeint ist eine
mangelhafte Gottesfurcht. Das was die Gemeinde in Sardes tut, kann
deshalb nicht bestehen vor Gott weil es an Gottesfurcht fehlt.</p>



<p>Mit Gottesfurcht ist
nicht gemeint, dass Angst vor Gott da sein soll, sondern Respekt.
Anerkennung, dass Gott größer ist, Akzeptanz dass Gott über mir
steht und besser weiß was gut ist oder was schlecht ist. Die
Erkenntnis, dass Gott es ist der das wachsen und gedeihen schenkt.
</p>



<p>Gottesfurcht ist eine grundsätzliche innere Haltung. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Reich wie Krösus</h4>



<p>Wenn man
geschichtlich drauf schaut, was es mit der Stadt Sardes auf sich hat,
dann wird das leicht nachvollziehbar, warum das ein Problem der
Gemeinde in Sardes gewesen sein könnte.
</p>



<p>Sardes war nämlich
die Hauptstadt von Lydien. Und aus Lydien kam König Krösus, der uns
als ein unvorstellbar reicher König bekannt ist. Auf ihn geht das
Sprichwort: „Reich wie Krösus“ zurück. Sozusagen der Dagobert
Duck der Antike.
</p>



<p>Sardes war auch
bekannt für seine Münzen, die überall in der Welt gerne gesehen
waren (was soviel bedeutet, dass man ihrer Echtheit vertraut hat) und
für ein Tuch mit besonderer Färbung, das nur in Sardes hergestellt
wurde.</p>



<p>Wenn man auf so viel
großartiges blicken kann, ist Stolz ja irgendwie nachvollziehbar.
Eventuell hat diese Haltung der Stadt auch auf die Gemeinde
eingewirkt.  Ganz normal, dass gesellschaftliche Haltungen/ Meinungen
nicht Halt davor machen, auch uns als Christen zu beeinflussen.</p>



<p>Man war stolz auf
das was man kann, auf das welchen guten Ruf man hat und auf das was
man an Wohlstand hat. Man war überzeugt, dass man alles im Griff hat
und von niemandem abhängig zu sein. Das Leben und die Zukunft der
Stadt und des Landes, davon waren die Leute überzeugt, die können
sie selber lenken.</p>



<p>Nun gilt dieser Text
ja nicht nur für die Gemeinde in Sardes vor ca. 2000 Jahren. Er gilt
auch für uns heute. Für uns als CVJM, als Kirchengemeinde, als
Christen.</p>



<p>Daher ist es gut,
wenn wir uns die Fragen stellen, worauf bin ich bzw. sind wir (als
Esslinger, als CVJMer, als Christen, als Deutsche&#8230;) stolz?
</p>



<p>Denke ich, denken
wir, alles im Griff zu haben?
</p>



<p>Bitte das jetzt
nicht so verstehen, dass man auf gar nichts mehr stolz sein soll oder
darf</p>



<p>→
Made in Germany, hat einen guten Ruf. Das ist Qualität. Vielleicht
nicht immer, aber meistens. Und das ist ja nicht schlecht. Das ist
gut. Von diesem guten Ruf zu profitieren ist auch nicht falsch.</p>



<p>Darum
geht es nicht. Es geht darum ob wir auf diesem guten Ruf unseren
Selbstwert, oder unsere Hoffnung bauen! Dann wird es schräg.</p>



<p>→
gemeint ist damit auch nicht, dass wir vor uns hinmurmeln sollen: ich
kann nix, ich bin nix, ich weiß nix. Jeder von uns kann etwas. Gott
möchte, dass wir an seinem Tun mitwirken. Und Gott möchte, dass wir
das was wir von ihm erhalten haben, an Geld, Weisheit oder sonstigen
Fähigkeiten einsetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Respekt</h4>



<p>Es
geht darum, anzuerkennen, dass Gott größer ist. Das ist es
was Jesus von uns fordert. Es geht darum zu respektieren, dass Gott
alles im Griff hat und nicht wir selber. Jesus fordert uns auf,
Gottes als Herrn anzuerkennen. Seine Weisheit, seinen Verstand, seine
Kraft, seine Erkenntnis usw. zu respektieren.
</p>



<p>Wenn wir coole
Aktionen machen – wie z.B. die Aktion „Bei Anruf Milch“, wenn
wir uns um die Bedürftigen kümmern, wenn wir Menschen von Jesus
erzählen, dann ist das gut!
</p>



<p>Aber wenn wir es aus
eigener Kraft tun, dann fehlt die Gottesfurcht. Dann denken wir, wir
könnten es ohne Gott tun.</p>



<p>Wenn wir unsere Kinder gut erziehen, oder als Schüler in der Schule fleißig sind, wenn wir ehrlich sind – aber die Furcht Gottes fehlt, dann denken wir, es wäre unser eigener Verdienst. Und damit ist der Tod bereits dabei,  Besitz von uns zu ergreifen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein neuer Blick</h4>



<p>Aber nun wendet
Jesus den Blick. Er fordert uns auf, das was noch Lebendigkeit in
sich hat zu stärken.
</p>



<p>Als ich im Altenheim
gearbeitet hab, gab es dort auch Patienten mit einer faulenden Wunde.
D.h. das Fleisch in der Wunde ist nach und nach abgestorben. Und es
war klar, wenn man das tote Fleisch nicht entfernt, also
„wegschneidet“, dann steckt das tote Fleisch, das gesunde Fleisch
an. Und das führt dann dazu, dass der ganze Mensch stirbt.</p>



<p>Jesus geht einen
anderen Weg. Den umgekehrten Weg. Er sagt nicht, wir sollen das Tote
wegschneiden. Jesus sagt, wir sollen das stärken, was noch am Leben
ist.
</p>



<p>Und wenn wir das weiter denken, dann wird  dadurch das, was jetzt Tot ist, wieder lebendig werden. </p>



<p>Was
bedeutet das praktisch? Dass wir dort wo wir Gottesfurcht wahrnehmen,
wo es echten Respekt vor Jesus gibt, wo Menschen die Herrschaft Jesu
anerkennen, wir diese Haltung stärken sollen. Das können einzelne
Menschen sein, Gruppen, Veranstaltungen.
</p>



<p>Das
können auch wir selber sein.
</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fehlhaltung erkennen</h4>



<p>Dazu
ein Beispiel aus meinem Leben. Es ist noch gar nicht solange her,
dass ich erkennen musste, dass ich in vielem was ich in meiner Rolle
als Sozialarbeiter tat Gott außen vor ließ. Ich
hab viel danach gefragt, was wir professionell machen können, welche
Handlungsoptionen wir haben.
</p>



<p>Konkret
hat Gott mir meine
Fehlhaltung an einem
Jugendlichen gezeigt, der sehr auffällig war. Wir
hatten als Team viel
investiert und keine
positive Veränderung wahrgenommen, so dass wir
zum Schluß kamen: es hat keinen Sinn. Der wird über kurz oder lang
im Knast landen. Wir
waren uns einig: Eher in
Kürze.</p>



<p>In
unserer anschließenden Gebetszeit haben wir dann diesen Jugendlichen
Gott anbefohlen. Ich hatte damals
keinen Glauben, dass
irgendetwas passieren würde. Ich
hatte ihn aufgegeben.</p>



<p>Doch
dann ist es passiert.
Dieser
Jugendliche hat
plötzlich angefangen,
die entscheidenden
Fragen zu stellen. Er
hat angefangen sich
gegenüber einem Kollegen zu öffnen, und
Rat von
ihm  anzunehmen.
</p>



<p>Und
als ich das realisiert
hatte, hat Gott mir gezeigt, dass ich mit der falschen Haltung an die
Sache ran gegangen bin. Ich dachte, wir können das mit unserer
Professionalität lösen. Ja klar, haben wir gebetet, aber vertraut
hab ich auf unsere sozialarbeiterischen Werkzeuge.
</p>



<p>Ich
meine damit nicht, dass Professionalität nicht wichtig ist. Aber
Professionalität braucht immer auch das Bewußtsein, dass ohne
Gottes Gnade, alles umsonst ist.</p>



<p>Ich komme zum nächsten Punkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Das darf man nicht so eng sehen</strong></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium aufnahmst und auf seine Botschaft hörtest? Richte dich wieder nach ´meinem Wort` und kehre um! Wenn du jedoch weiterhin schläfst, werde ich dich wie ein Dieb überraschen und zu einem Zeitpunkt kommen, an dem du nicht mit mir rechnest. </em> </p>
<cite>Offenbarung 3, 3</cite></blockquote>



<p>Jesus möchte, dass
die Gemeinde sich erinnert, wie es „am Anfang“ war. Als die erste
Liebe aufgebrochen ist und eine sehr hohe Bereitschaft da war, sich
ganz nach dem auszurichten, was Gott in seinem Wort sagt.
</p>



<p>Erinnern wir uns
noch, wie es war, als wir angefangen haben, mit Jesus unterwegs zu
sein? Bei mir war das so, dass ich sehr genau versucht habe,
herauszufinden was Jesus von mir möchte, oder nicht mehr möchte.</p>



<p>Ist die Musik in
Ordnung, die ich höre? Wie ist das mit dem Alkohol? Wie möchte
Jesus, dass ich mich gegenüber meiner Freundin verhalte?</p>



<p>Heute merke ich, dass ich Vieles relativiere. Das darf man doch nicht so eng sehen.</p>



<p>Aber Jesus möchte,
dass die Gemeinde umkehrt, Buße tut und sich wieder so Gott
unterordnet. Jesus möchte dass jeder von uns immer wieder neu
umkehrt, Buße tut und sich neu Gott unterordnet.</p>



<p>Es ist ja so
nachvollziehbar. Die Gemeinde in Sardes hat sich eingerichtet hat.
</p>



<p>Sie hat einen guten
Ruf, in der Stadt, unter den anderen Gemeinden.
</p>



<p>Man bekommt
Anerkennung von den Menschen, vielleicht dafür, dass man loyal ist
oder dafür dass man die Armen versorgt.
</p>



<p>Man ist reich an
Vermögen und profitiert vom Wohlstand der gesamten Stadt.</p>



<p>Es ist so gut
nachvollziehbar, aber es ist immer eine Falle.</p>



<p>Wer will schon
seinen guten Ruf verlieren?
</p>



<p>Wer will auf
Anerkennung verzichten – selbst wenn man es nicht darauf anlegt,
Anerkennung zu bekommen – sie zu bekommen, ist doch toll.
</p>



<p>Und Wohlstand, das
ist sicher auch nichts schlechtes.</p>



<p>Liebe Zuhörer. Hier spricht Jesus direkt in unsere Situation. In meine Situation als Mensch dieser Gesellschaft. In die Situation der Kirche in diesem Land. In die Situation des CVJM in dieser Stadt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Darf man das alles nicht so eng sehen?</h4>



<p>Bin ich bereit meinen guten Ruf zu verlieren um Gottes Willen?</p>



<p>→ wenn ich
Stellung beziehe zu einem Thema, das gesellschaftlich vielleicht ganz
anders gesehen wird, als ich das aus meinem Verständnis der Bibel
erkennen kann. Oder sage ich mir: das darf man nicht so eng sehen.</p>



<p>Bin ich bereit auf Anerkennung zu verzichten um Gottes Willen?</p>



<p>→ wenn ich das tue
was ich von Gott her für richtig erkenne, und nicht das was die
Anderen von mir erwarten. Oder sage ich mir: das darf man nicht so
eng sehen.</p>



<p>Bin ich bereit auf Wohlstand zu verzichten um Gottes Willen?</p>



<p>→ wenn ich nicht
den Job annehme, der das meiste Geld bringt, oder Macht oder…
sondern den, von dem ich denke, dass Gott mich dort haben will, oder
bin ich bereit, dass mein Wohlstand nicht dazu dient, dass ich mir
alles leisten kann, sondern dazu dient ihn zu teilen. Oder sage ich
mir: das darf man nicht so eng sehen.</p>



<p>In Jesaja 11, 4
steht: <em>&#8230;</em><em>[er]wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und
rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem
Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem
seiner Lippen den Gottlosen töten.</em></p>



<p>Das macht deutlich:
Jesus fordert auf umzukehren. Jesus fordert uns auf, dass wir uns neu
ausrichten. Das ist das Ziel seiner Anklage! Sein drohen geschieht
nicht aus Zorn, sondern aus Liebe. Sein Drohen soll uns nicht
vernichten, sondern soll uns anregen, uns zu verändern.</p>



<p>Nehmen wir die
Dringlichkeit mit der Jesus spricht wahr? Lassen wir es zu, dass es
uns trifft? Lassen wir zu, dass Jesus in unser Leben spricht? Durch
die Bibel oder durch andere Menschen? Jesus möchte uns gewinnen.
Jesus möchte, dass wir uns Ihm zuwenden.
</p>



<p>Wir kommen zu Punkt vier</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Verheißung
eines unfassbaren Siegespreises</strong></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Aber es gibt bei euch in Sardes einige, die ihre Kleider nicht beschmutzt haben. Sie werden einmal in weißen Festgewändern ´im Triumphzug` neben mir hergehen; sie sind es wert. </em> </p>



<p><em>Jedem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, wird ein weißes Festgewand angelegt werden. Und ich werde seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen Engeln zu ihm bekennen.</em></p>
<cite>Offenbarung 3, 4f</cite></blockquote>



<p>Ich
weiß nicht, wer von uns eine Vorstellung eines Triumphzugs hat. In
meiner Vorstellung ist es gigantisch. Der siegreiche Heerführer
zieht in die Stadt ein. Bei ihm sind seine heldenhaften Veteranen.
Der Boden ist mit Rosenblättern bedeckt. Die ganze Stadt ist auf den
Beinen und Jubelt und feiert. Im Triumphzug werden wichtige
Gegenstände gezeigt, die erobert wurden.
</p>



<p>Und
diejenigen die sich durch ihr Verhalten beim Feldzug besonders
empfohlen haben, dürfen in der Nähe des siegreichen Heerführers
gehen.</p>



<p>Was
für eine besondere Ehre!</p>



<p>Vermutlich
lässt sich dies gar nicht mit irgendetwas von heute vergleichen.
Aber wenn Du Dir vorstellst, die aus Deiner Sicht bedeutendste Person
– sowohl gesellschaftlich als auch persönlich – erwählt Dich
dazu, bei einem großen Fest direkt neben ihr zu sitzen. Vielleicht
kommt das ein bisschen an dieses Triumphzug Bild heran.</p>



<p>Jesus
gibt diese Verheißung des gemeinsamen Triumphzuges mit ihm,  für
diejenigen aus Sardes, welche ihre Kleider nicht beschmutzt haben –
also die sich kultischer und sexueller Unreinheit entzogen haben.
</p>



<p>Und
Jesus gibt
sie allen, die siegreich aus
dem Kampf hervorgehen.
Diese werden von ihm gerecht
gesprochen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Werkgerechtigkeit?</h4>



<p>Das
klingt ein wenig nach Werkgerechtigkeit. Also danach, dass ich mir
das ewige Leben verdienen kann, wenn ich nur das richtige tue.</p>



<p>Siegreich im Kampf meint hier nicht, dass wir uns gegen Sünde und Versuchungen mit unserer eigenen Kraft durchschlagen müssen oder können. Siegreich im Kampf meint, dass wir bereit sind uns immer wieder neu auf Jesus auszurichten und von ihm versuchen zu hören was dran ist. </p>



<p>Ein
Jünger, ein Nachfolger Jesus zu bleiben, geht nicht ohne Kampf. Das
sind innerliche Kämpfe mit meinen eigenen Herausforderungen, oder
äußerliche Kämpfe durch Menschen oder Umstände.</p>



<p>Keinen
dieser Kämpfe kann einer von uns alleine gewinnen. In diesem Kampf,
haben wir einen an unserer Seite, mit dem wir zum Sieg aber genauso
auch durch Niederlagen gehen können. Gerecht, werden wir nur durch
Jesus und seine Gnade.</p>



<p>Der
Sieg von dem hier Jesus redet, ist nicht in dem Sinne zu verstehen,
dass wir die verschiedenen  Schlachten gewinnen, in dem Sinne, der
Sünde zu widerstehen.
</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Sieg ist das ewige Leben</h4>



<p>Der
Sieg ist, das ewige Leben zu erlangen. Dies ist nur möglich, wenn
wir an Jesus dran bleiben.
</p>



<p>Dieses „an Jesus dran bleiben“, sieht von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich aus. Für den einen ist es das tägliche Bibel lesen. Jemand anderes hört regelmäßig Predigten. Mancher bleibt durch Gemeinschaft an Jesus dran, oder durch Gebet, Lobpreis … usw. das sind nur Beispiele. Es gibt sicher noch mehr. </p>



<p>Und
wenn dann Jesus verspricht: „<em>Und ich werde seinen Namen nicht
aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und
seinen Engeln zu ihm bekennen</em>,“  dann wird klar,</p>



<p>dass auch diejenigen die gekämpft haben und siegreich waren, nicht sündlos sind. Denn auch sie benötigen es, dass Jesus sich zu ihnen stellt und Er sich vor dem Gericht Gottes, vor dem jüngsten Gericht zu ihnen bekennt.</p>



<p>Genau
darin zeigt sich die Treue Jesu, wie es in Jesaja 11, 5 steht:
„<em>Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die
Treue der Gurt seiner Hüften.“</em></p>



<p>Jesu
Urteil ist gerecht, und seine Treue ist ein sicherer Halt.</p>



<p>Ich komme zum Schluss </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Demut tut gut
– vom zugeben, dass man selber es eben nicht weiß.</strong></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!</em></p>
<cite>Offenbarung 3, 6</cite></blockquote>



<p>Der
Schlussvers fasst nochmals zusammen, um was es geht.</p>



<p>Es geht eben nicht um unsere Meinung, oder um meine Meinung. Es geht um Gottes Meinung. Und um die Frage, ob ich bereit bin meine Meinung anzupassen. Anzupassen an die Meinung Jesu. </p>



<p>Das
ist bereits im Anfangsvers das Anliegen: „<em>“Ich weiß..“ </em>sagt
Jesus da. Und meint damit: ich weiß es besser, oder ich weiß es und
nicht Du! Sein Ziel ist von Anfang an, dass die Gemeinde und die
Menschen dort bereit sind, sich seinem Urteil, dem Urteil Jesu
unterzuordnen und umzukehren.</p>



<p>Damit das möglich wird, braucht es die Bereitschaft und die Fähigkeit auf das zu hören, was der Geist Gottes sagt. Der Heilige Geist kann vielfältig reden. Er tut es z.B. durch die Bibel, durch Predigten, durch Propheten, durch Ereignisse. </p>



<p>Sein
Reden darin zu erkennen, und
zu erkennen, was nicht das Reden des Geistes ist, sondern das von
Menschen oder wem auch immer, ist
herausfordernd. Gleichzeitig
kann es uns aber auch davor
bewahren, uns einer Sache zu sicher zu sein.
</p>



<p>Aber
auch wenn das nicht einfach ist.</p>



<p>Wenn die grundsätzlich Bereitschaft da ist, eigene Überzeugungen durch Gottes Überzeugungen zu ersetzen, dann ist schon sehr viel „gewonnen“!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h2>



<p>Ich fasse zusammen. </p>



<p>1.
Respektiere Gott als den HERRN, den absoluten Herrscher</p>



<p>→ nicht Deine Kraft, Weisheit etc. ist wesentlich </p>



<p>2.
Schau in allem auf Jesus, nicht auf Dich selber und
mach es Dir nicht zu bequem</p>



<p>→ kehre um, zur Ehre Gottes </p>



<p>3.
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, dann ist Jesus treu und gerecht</p>



<p>→ dran bleiben an Jesus </p>



<p>4.
Lass Deine eigene Überzeugung, durch das was Gott sagt ersetzen</p>



<p>→ nicht ich lebe, sondern Christus durch mich </p>



<p>Noch
ein Satz zur momentanen besonderen Situation. Auch wenn wir gerade
wirtschaftlich, menschlich und medizinisch in einer herausfordernden
Lage sind: Jesus hat auch diese Situation, in seiner Hand. Es ist
wichtig den Blick immer wieder von einem selber weg, von der
Situation weg, hin auf Jesus zu wenden und von Jesus her zu denken
und zu beurteilen, was jetzt gerade dran ist.
</p>



<p>Ich
habe die letzte Woche angefangen meine Email möglichst immer mit
zwei Aufforderungen zu beenden. Und damit möchte ich jetzt auch
diese Predigt beenden:</p>



<p>Bleib
gesund! Und preise Gott, denn Er ist größer.
</p>



<p>Amen</p>



<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@jccards?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Marek Studzinski</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/s/fotos/offenbarung?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
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